Gynäkomastie

Steckbrief: Gynäkomastie

Gynäkomastie – Wenn Männern Brüste wachsen

Gynäkomastie

von Mgrasek100 (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons


Der Begriff Gynäkomastie beschreibt eine gravierende Veränderung des männlichen Hormonhaushaltes, die zur Vergrößerung der Brüste führt. Gerade in Zeiten von Hormonschüben, kann es zu einem Ungleichgewicht kommen: Männern sind folglich vor allem während der Phase der Pubertät, in der Kindheit oder im Alter von dieser Erkrankung betroffen. Die Gynäkomastie zeigt sich deutlich dadurch, dass die Brüste eines Mannes immer mehr die Form einer weiblichen Brust annehmen. Dabei wächst neben dem Brustfettgewebe auch das Drüsengewebe, welches beim Mann normalerweise kaum angelegt ist.

Der Begriff “Männerbusen” wird nicht selten für alle Arten des Brustwachstums beim Männern verwendet. Die tatsächliche, also pathologische, Gynäkomastie ist dabei jedoch am seltensten. Brustwachstum stellt sich auch dann ein, wenn ein Mann stark übergewichtig ist und lediglich das Brustfettgewebe wächst. Ob hieraus eine weiblich erscheinende Brust entsteht, hängt hernach vom Bindegewebe des Betroffenen ab. Die Medizin begreift dies jedoch als Pseudogynäkomastie, da das Brustdrüsengewebe bei dieser Form nicht wächst. Unter diesem Begriff werden jedoch auch andere Arten des Brustwachstums zusammengefasst. Beispielsweise die Altersgynäkomastie. Hier handelt es sich um eine natürliche Fettansammlung in der Brust, die aufgrund eines erhöhten Alters auftritt.

Insgesamt gesehen handelt es sich bei der Gynäkomastie nicht um eine ernsthafte Erkrankung. Abgesehen von optischen Aspekten haben Betroffene kaum mit Einschränkungen zu rechnen. Dennoch wenden sich viele Patienten mit Gynäkomastie an einen Arzt und lassen sich, falls möglich, das überschüssige Gewebe operativ entfernen.

Definition Gynäkomastie?

Gynäkomastie ist definiert als benignes (ungefährliches) Wachstum des männlichen Brustdrüsengewebes. Sie wird üblicherweise durch eine erhöhte Östrogenaktivität in Kombination mit einem verminderten Testosteronspiegel oder durch die Einnahme vieler Medikamente hervorgerufen. Obgleich es sich nicht um eine Krebserkrankung oder ein anderes, stark gesundheitsgefährdendes Leiden handelt, kann die Krankheit für Betroffene dennoch sehr belastend sein. Hier führt vor allem der ästhetische Aspekt dazu, dass Hilfe von einem Arzt in Anspruch genommen wird. Dieser muss zunächst eine echte Gynäkomastie von der sogenannten Pseudogynäkomastie unterscheiden. Letztere bezeichnet im Wesentlichen eine natürliche Fetteinlagerung im Brustgewebe aufgrund von Übergewicht, Alkoholmissbrauch oder dem Alter eines Betroffenen.

Streng genommen handelt es sich bei der Gynäkomastie selbst also nicht um eine Krankheit, sondern um die optische Manifestation von Hormonschwankungen, die im Grunde genommen nicht behandelt werden muss. Nur in seltenen Fällen gilt die Gynäkomastie wirklich als Krankheit. Darüber hinaus wird sie als Symptom begriffen und eine Behandlung richtet sich an das zugrundeliegende Problem. Bildet sich die Brust jedoch nach der Behandlung nicht zurück, kann über eine Operation nachgedacht werden. Dies empfiehlt sich dann, wenn der Betroffene stark unter der ästhetischen Veränderung der Brust leidet. Eine dauerhafte Gynäkomastie ist allerdings nur in etwa 20 % der Fälle zu finden und betrifft vergleichsweise häufig ältere Menschen.

Unter Gynäkomastie versteht man also eine überdurchschnittliche Vergrößerung der Brustdrüsen beim Mann. Dabei gilt es einige Variationen zu unterscheiden. Generell bezeichnet die falsche Gynäkomastie die Einlagerung von Fettgewebe in der Männerbrust. Aufgrund von Erkrankungen wie Adipositas oder massivem Übergewicht können die weiblichen Formen am männlichen Oberkörper somit ins Erscheinungsbild Rücken.

Andererseits kann der Patient ebenso an der echten Gynäkomastie erkranken, welche auf einen quantitativen Anstieg der Drüsengewebsproduktion zurückzuführen ist. Nun gilt es weiterhin Unterteilungen hinsichtlich der verschiedenen Lebensstufen des Menschen vorzunehmen. Zum einen existiert eine Neugeborenengynäkomastie, welche durch den weiblichen Hormonüberschuss der Mutter mittels Plazenta an das heranwachsende Baby weitergegeben worden ist.

Diese Form entwickelt sich in der Regel nach ein paar Wochen beziehungsweise wenigen Monaten recht zügig zurück. Aufgrund des Wachstumsprozesses eines Jugendlichen und der Mehrung des Insulinähnlichen Wachstumsfaktors kann die Gynäkomastie zudem in Kombination mit einem erhöhten Östrogenhaushalt in der Pubertät noch einmal eine entscheidende Rolle in der eigenen Wahrnehmung spielen.

Da dieses Erkrankungsbild oftmals in jungen Jahren bemerkt werden kann, sind die betroffenen Jugendlichen meist peinlich berührt – eine gestörte Entwicklung des Selbstbewusstseins ist eine häufig festzustellende Begleiterscheinung. In der Regel bildet sich diese Form bis zum 20. Lebensjahr wieder zurück. Des Weiteren bildet sich im Alter die Körpermasse des Menschen zurück. Dieses verschobene Verhältnis von Körper- zu Fettmasse zugunsten der weiblichen Östrogene anstatt männlicher Androgene kann ebenso ein zusätzliches Auftreten der Gynäkomastie fördern.

Letztere Form wird insbesondere durch existentes Übergewicht begünstigt. Neben diesen natürlichen Versionen unterschiedlicher Entwicklungsstadien des Brustgewebes beim Mann kann die Gynäkomastie jedoch auch selbst als Hinweis auf eine Erkrankung fungieren. Es kann demzufolge sein, dass der Patient entweder an einer natürlichen Gynäkomastie mit physiologischem Hintergrund oder aber an einer vor allem krankhaft pathologischen Form dieses Erscheinungsbildes leidet. Dies ist für den Hausarzt mit kompetenten Testmethoden recht einfach herauszufinden, sodass eine optimale Behandlung und eine individuelle Linderung des Umstandes in die Wege geleitet werden kann.

Die Überproduktion des Drüsengewebes beziehungsweise die Einlagerung von Fett in der Brust haben natürlich vor allem eine Steigerung des Gewichts an der betroffenen Stelle zur Folge – und somit meist Schmerzen. Zudem gesellt sich in vielen Fällen ein überdurchschnittlich wahrgenommener Druck in allen Bewegungen sowie in einer Ruheposition in dieser Körperregion hinzu.

Diese Beeinträchtigungen werden folgend mitunter von vermehrten Sensibilitäten rund um die Brustwarzen begleitet. Oft kann es obendrein dazu führen, dass sich in der Brustfalte aufgrund der fast abgeschlossenen Lage zwischen zwei Hautschichten und der daraus entstehenden Reibung Hautreizungen entwickeln und Rötungen langsam zutage gefördert werden. Gerade in raschen Bewegungen wie bei verschiedenen Sportübungen und Spieleinheiten wirkt sich die Gynäkomastie nachträglich und von Schmerzen in der Brust begleitet auf das Leben des Patienten aus. Wer regelmäßig ein Spannungsgefühl in seiner Brust verspürt, sollte über einen Besuch bei seinem Arzt nachdenken, zudem sind Bewegungseinschränkungen – bereits im kleinen Ausmaß – ein Grund, sich einer Anamnese hinzugeben. Sollte der Patient eine unterschiedliche Entwicklung seiner beiden Brüste bemerken, liegt ebenso ein Gang zum Mediziner nahe – ob zur Vermeidung von körperlichen Einschränkungen oder auch dem unangenehmen Gefühl als Jugendlicher und der Angst vor Spott durch das eigene Umfeld. Genauer betrachtet bezeichnet die Gynäkomastie jedoch viel mehr selbst ein Symptom als eine richtige Krankheit.


Was ist eine Gynäkomastie?

Unter dem Begriff Gynäkomastie versteht man eine Vergrößerung des Drüsengewebes der männlichen Brust. Die Erkrankung kann sowohl während der Kindheit und der Pubertät, als auch im Erwachsenenalter auftreten. Maßgeblich unterschieden wird die Gynäkomastie von der Pseudogynäkomastie oder Lipomastie. Bei diesen Brustvergrößerungen handelt es sich nicht um ein erweitertes Drüsengewebe, sondern um Ablagerungen von Fett im Brustbereich. Vor allem übergewichtige Männer sind hiervon betroffen. Von der echten Gynäkomastie können hingegen auch Personen mit normaler Statur betroffen sein.

Das Hauptsymptom der Gynäkomastie ist die Vergrößerung der männlichen Brüste. Wie bereits erwähnt handelt es sich dabei allerdings nicht um Ablagerungen von Fett, sondern um ein Anwachsen der Brustdrüsen, die bei Männer im Normalfall nur in geringem Maße erhalten sind. Zumeist betrifft Gynäkomastie beide Brüste. Nur selten leiden Personen unter einer einseitig vergrößerten Brust. Allerdings kann eine Seite stärker betroffen sein, als die andere. Schmerzen treten infolge der Krankheit vergleichsweise selten auf. Patienten empfinden die Brust jedoch als deutlich sensibler.

Das Drüsenwachstum bei Männern wird nicht selten von Betroffenen als Anzeichen für eine Krebserkrankung begriffen. Statistiken belegen dies jedoch nicht. Ärzte gehen davon aus, dass sich in weniger als einem Prozent der Fälle ein Brustkrebs aus der Drüsenvergrößerung entwickelt. In jenen Fällen ist der Krebs vor allem dadurch verdeutlicht, dass sich die Brustwarze verzieht, ein harter Knoten im Gewebe ertasten lässt und Ausfluss aus der Brustwarze austritt. Darüber hinaus betrifft Brustkrebs in der Regel nur eine Brust.

Es gibt verschiedene Risikofaktoren für die Entwicklung von Gynäkomastie. Hierzu gehört vor allem eine Störung des normalen männlichen Hormonhaushaltes. Eine Abnahme der Testosteronproduktion oder ein Anstieg des Östrogenspiegels kann beispielsweise das Drüsenwachstum auslösen. Dies gilt hernach auch für Krankheiten, wie zum Beispiel eine Leberzirrhose, die Einfluss auf die Hormonproduktion hat. Theoretisch kann sich hiervon unabhängig eine Gynäkomastie bei allen männlichen Personen vom Säuglingsalter bis in die späten Lebensjahre hinein bilden.

Welche Ursachen gibt es?

Die Ursache für eine Gynäkomastie liegt in der Regel in einer Verschiebung des männlichen Hormonspiegels, die wiederum verschiedene Auslöser und Ursachen haben kann. Gynäkomastie ist aber vor allem in Altersstufen häufig, die mit einer generellen Hormonänderung zusammenhängen. Dazu gehört beispielsweise die Pubertät, die ersten drei Lebensjahre oder eine Hormonumstellung im Alter, die als Pendant zur den weiblichen Wechseljahren gesehen werden kann.

Sind Säuglinge und kleine Kinder von der Gynäkomastie betroffen, kann dies vor allem damit zusammenhängen, dass Hormone von der Mutter aufgenommen wurden. Dies kann während der Schwangerschaft aber auch in der Folgezeit geschehen. Hier werden gleichsam Östrogene von der Mutter auf das Baby übertragen. Bei Jugendlichen zeigt sich während der Pubtertät eine typische Hormonschwankung. Testosteron kann plötzlich in erhöhtem Maße ausgeschüttet werden. Andersherum kann es durchaus vorkommen, dass das Testosteronlevel plötzlich rapide absinkt und vermehrt Östrogen produziert wird. Sowohl bei Säuglingen als auch bei Jugendlichen normalisiert sich der Hormonspiegel in der Regel wieder. Hier ist nicht damit zu rechnen, dass sich dauerhaft eine Gynäkomastie manifestiert. Bei älteren Männern hingegen sinkt das Testosteronlevel im Alter dauerhaft ab.

Es gibt allerdings noch eine Reihe weiterer Faktoren, die eine Veränderung des normalen Hormonhaushaltes bewirken können. Hierzu zählen einige Medikamente, Drogen, die Einnahme bestimmter Lebensmittel sowie diverse Erkrankungen.

Zu den typischen Medikamenten und Substanzen, die einen negativen Einfluss auf den männlichen Hormonhaushalt haben und eine Gynäkomastie bewirken können gehören beispielsweise anabole Steroide. Diese werden häufig von Bodybuildern eingesetzt, um das Muskelwachstum zu beschleunigen. Neben einer Gynäkomastie kann es hier zur Schrumpfung der Hoden und zum Verlust der Libido kommen. Die Hormonänderung zeigt sich also in mehreren Bereichen. Aber auch andere Drogen, wie Methadon, Amphetamine, Heroin gelten als möglicher Auslöser für eine Gynäkomastie.

Die Droge, die neben Steroiden am häufigsten mit der Entstehung einer Gynäkomastie in Verbindung gebracht wird, ist Marihuana. Bei Tests mit Tieren konnte beobachtet werden, dass regelmäßiger Konsum zu einem Absinken des Testosteronlevels führt. Darüber hinaus kommt es ähnlich wie bei anabolen Steroiden neben der Gynäkomastie hier zur Hodenschrumpfung. Ob dieser Effekt auch bei Menschen eintritt, wird aktuell von Medizinern noch kontrovers diskutiert. Aussagekräftige Belege gibt es hierfür noch nicht ausreichend. Einerseits sind die Effekte von Marihuana zwar belegt, andererseits ist noch nicht klar, ob beim regelmäßigen Rauchen genügend Wirkstoffe aufgenommen werden, um das Testosteron zu beeinflussen.

Alkohol spielt hingegen lediglich dann eine Rolle, wenn die Leber stark geschädigt ist und dadurch Hormonprobleme entstehen. Einige Alkoholika, wie beispielsweise Bier, stehen jedoch im Verdacht den Östrogenspiegel zu steigern. Bei übermäßigem Bierkonsum ist es hernach möglich ebenfalls eine Gynäkomastie zu entwickeln.

Es gibt außerdem eine Reihe von Medikamenten, die den Körper insgesamt stark verändern und angreifen. Hier spielt unter Umständen auch das Hormonsystem eine Rolle. Aus diesem Grund ist es möglich ob einer Chemotherapie, einer hiv-Therapie oder bei einer Medikation mit Digoxin oder Diazepam eine Gynäkomastie zu entwickeln. Diese Nebenwirkungen der Behandlung sind allerdings nicht zwangsläufig absehbar.

Letztlich können auch andere Krankheiten ein Anschwellen der Brustdrüsen bewirken. Hierzu gehören beispielsweise Tumore, die Hormone ausschütten und dadurch den gesamten Hormonhaushalt durcheinander bringen. Aber auch schwere Organschäden, beispielsweise der Leber oder Nebennieren, der Hoden und der Schilddrüse können maßgeblich bei der Krankheitsentstehung sein.

Verschiedene Fälle der Gewebsüberproduktionen zeigen entweder auf einer oder auf beiden Seiten einen definitiven Mangel an männlichen Hormonen an. Die entweder gleichmäßigen oder auffällig unterschiedlichen Ausbildungen an beiden Brüsten weisen meist auf Nebenwirkungen einer Medikation hin oder sind die Folge beispielsweise einer Kastration. Als Begleitung von Säureblockern oder Prostatamitteln zeigt sich der Drüsengewebsüberschuss regelmäßig.
Und auch die Verwendung von Herzglykosiden sowie Calciumantagonisten schließt ein häufiges Auftreten dieser körperlichen Veränderung ein. In der Regel wird die echte Gynäkomastie durch eine Störung im körpereigenen Hormonhaushalt ausgelöst. Dabei kommt es oft zu erhöhter Sensibilität des Brustgewebes gegenüber weiblichen Sexualhormonen. Hormontherapien wie die gegen ein Prostatakrebsgeschwür oder Hodentumore bewirken meist dieses Erscheinungsbild an der männlichen Brust. Viele Tumore produzieren selbst einige Hormone, sodass im Körper ein langsamer, aber wirkungsvoller Überschuss an diesen Substanzen zu verzeichnen ist – eine Umstellung des menschlichen Körpers auf eine vermehrte Brustgewebsproduktion ist unter Umständen die Konsequenz.

In seltenen Fällen ist es ein Indiz auf Brustkrebs. Dies sollte aber recht rasch untersucht werden, da Brustkrebs bei Männern sich aufgrund einer zu späten Diagnose als meist sehr hartnäckig erweist. Des Weiteren tragen Erkrankungen an den menschlichen Hormonzentren des Hypothalamus und der Hypophyse zu entsprechender Konsequenz bei. Und auch die Schilddrüsenüberfunktion kann eine  solche Veränderung an der Brust bewirken. Im gleichen Atemzug liegt die verminderte Produktion männlicher Sexualhormone als Ursache für eine Gynäkomastie nahe – eine Unterfunktion der Keimdrüsen sollte hierbei untersucht werden. Außerdem kann Testosteron in indizierter Form, beziehungsweise als Anabolika im Körper durch die individuell unterschiedlich hohen Vorkommen des Enzyms Aromatase in Östrogen umgewandelt werden – in Fett- sowie Muskelgeweben wird nun eine scheinbar gegensätzliche Reaktion begünstigt. Im Wechselspiel von Kalium und Natrium kann bei Spironolacton zudem Gynäkomastie begünstigt werden. Ergänzend darf darauf hingewiesen werden, dass dieses Abbild oft als Wegbegleiter des Klinefeltersyndroms – eine numerische Chromosomenaberration – vermerkt werden kann. Weitere erblich bedingte Belastungen können durch spezielle Enzyme verursacht werden.

Hierbei werden die Vorstufen des Testosterons einfach nicht weiterverarbeitet, was wiederum zu einem eklatanten Mangel und der folgenden Entwicklung einer überdurchschnittlichen Männerbrust führt. Außerdem kann diese Folge durch das Fehlen der Hoden initiiert werden. In solchen pathologischen Ursachen findet der Mediziner durch eine Vorbelastung im Stammbaum sehr schnell zur richtigen Diagnose und kann somit die optimale Therapie zeitnah ansetzen. Chronische Ursachen wie ein Leberschaden können eine solche Ausbildung begünstigen – generell wirkt sich die Gynäkomastie gern als Folge von Alkoholmissbrauch aus.

Eine Dysfunktion der Niere und speziell eine Insuffizienz wird meist durch die fehlende Funktion des Hormonhaushalts als eine Art Filter eingeleitet – eine Gynäkomastie kann somit eine Begleiterscheinung dieser Erkrankung sein. Zudem wird bei einer Magersucht durch fehlerhafte Ernährung eine Minderung des Testosteronspiegels bewirkt. Da das hoch sensible Brustdrüsengewebe bereits auf kleinste Schwankungen der normalen Östrogen- und Testosteronwerte reagiert, können weiterhin individuell verschiedene kleine Zufuhren von Inhaltsstoffen eine Veränderung des Verhältnis und zu einer vermehrten Ausbildung der männlichen Brust führen.

Der Gebrauch kleinster Drogenbestände, chemischer Mittel oder diverser Pharmazeutika löst unter Umständen eine Gynäkomastie aus. Speziell Haut– und Haarpflegeprodukte können relevante Spuren an weiblichen Hormonsubstanzen vorweisen, welche über den Körper sehr leicht aufgenommen und eingebettet werden können.


Symptome & Anzeichen

Es gibt nur einige wenige Symptome, die eindeutig einer Gynäkomastie zuzuordnen sind. Einige Männer klagen darüber, dass der Brustschwellung ein Juckreiz an der Brustwarze oder in den Achselhöhlen vorausgeht. Auch Schmerzen und Sensibilisierung der Brust werden von Betroffenen beschrieben. Im Grunde genommen sind dies jedoch sehr persönliche Empfindungen, die nicht zwangsläufig mit der Krankheit an sich zusammenhängen muss. Ärzte gehen davon aus, dass eine Gynäkomastie schmerzfrei verläuft. Je nach Schnelligkeit des Wachstums kann es zu Spannungen der Haut kommen. Dies ist jedoch vergleichsweise selten der Fall. Starke Schmerzen lassen vielmehr auf eine weitere Erkrankung schließen, die nicht mit der Gynäkomastie in Verbindung stehen muss.

Als offensichtliches Anzeichen für eine Gynäkomastie gilt selbstverständlich das Anschwellen der Brüste sowie das generelle Brustdrüsenwachstum. Zunächst zeigt sich dies dadurch, dass sich die Brustwarzen deutlich nach vorne stülpen, anschwellen und aus der Brustwand hervortreten. Der Bereich hinter der Brustwarze sowie dem Warzenvorhof fühlt sich hernach verdickt an. Wächst die Brust insgesamt, fühlt sich das Gewebe dahinter verdickt an. Das unterschiedet auch die echte Gynäkomastie von der Pseudogynäkomastie. Die Festigkeit von Fettgewebe ist gegenüber Drüsengewebe deutlich geringer. Fett fühlt sich folglich deutlich weicher an. Einige Patienten vergleichen das Gefühl beispielsweise mit einer gummiartigen Masse.

Je weiter die Gynäkomastie fortschreitet, desto mehr tritt Gewebe um die Brustwarze herum nach vorn. Die Vergrößerung tritt also über die Ränder des Warzenvorhofs hinaus. Normalerweise sind hiervon beide Brüste etwa in gleichem Maße betroffen. Nur sehr selten betrifft die Gynäkomastie nur eine Brustseite. Je nachdem wie weit das Drüsenwachstum voranschreitet, kann die männliche Brust durchhängen und somit die Form einer weiblichen Brust annehmen. Gerade in der Pubertät kann das Drüsenwachstum einem generellen Wachstum des Brustkörpers vorangehen. Hier kommt es nur selten dazu, dass sich tatsächlich weiblich anmutende Brüste bilden. Vielmehr stoppt das Brustwachstum plötzlich oder bildet sich sogar zurück. Schwere Fälle von Gynäkomastie sind daher eher selten anzutreffen.

Von der Medizin wird die Gynäkomastie in verschiedene Stadien eingeteilt. Dies spielt hernach bei der Diagnose sowie der eventuellen Behandlung eine entscheidende Rolle. Denn nicht jeder Fall von Gynäkomastie benötigt tatsächlich einen medizinischen Eingriff.

Als erstes Stadium der Gynäkomastie gelten kleine Schwellungen, die auf die Brustwarze und den Warzenvorhof beschränkt sind. Im zweiten Stadium hat sich die Schwellung bereits über den Warzenvorhof hinaus ausgebreitet. Erst im dritten Stadium zeigt sich eine deutliche Schwellung der Brust mit klar definierten Rändern. Folglich zeigt sich, dass nur die Brust, nicht allerdings das umliegende Gewebe betroffen ist. Im vierten Stadium lässt sich schließlich von einer Feminisierung der Brust sprechen. Hier sackt das Gewebe deutlich nach unten ab und bildet eine weibliche Brustform.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Eine Gynäkomastie kann im Grunde genommen recht leicht diagnostiziert werden. Immerhin ist es relativ leicht ersichtlich, wann eine männliche Brust feminisiert ist. Dennoch gibt es selbstverständlich ein Diagnoseverfahren, das vor allem darauf abzielt, andere Erkrankungen auszuschließen, beziehungsweise die Grunderkrankung, die für eine Gynäkomastie verantwortlich ist, herauszufiltern.

Ein Arzt wird zunächst eine gründliche Anamnese erstellen. Hier werden verschiedene Aspekte abgeklärt, die eventuell dafür verantwortlich sind, dass eine Hormonumstellung erfolgt ist. Beispielsweise sind die persönliche Ernährung, die Einnahme von diversen Substanzen sowie die weiteren Lebensumstände von Bedeutung. Befindet sich eine Person beispielsweise gerade in der Pubertät oder sinkt der Hormonspiegel aufgrund eines fortgeschrittenen Alters, kann bereits ein deutlicher Hinweis sein. Dies gilt genauso dann, wenn Betroffene Anabolika konsumieren oder regelmäßig Alkohol trinken. In den meisten Fällen ergibt sich in der Anamnese für den Arzt bereits ein Anfangsverdacht.

Im Anschluss an die Anamnese erfolgt eine körperliche Untersuchung. Der behandelnde Arzt kann hier feststellen, ob das Brustwachstum auf eine Ansammlung von Fettgewebe oder tatsächliches Drüsenwachstum zurückgeht. Hierfür wird die Brust vornehmlich abgetastet. Bei Unsicherheiten ist es außerdem möglich mittels bildgebendem Verfahren, beispielsweise einer Mammografie oder einem Ultraschall, zu überprüfen, ob die Brustdrüsen angewachsen sind.

Gerade dann, wenn dem Arzt nicht ersichtlich ist, weshalb sich eine Gynäkomastie gebildet hat, können verschiedene weitere Untersuchungen folgen. Hierzu gehören beispielsweise Labortests. Das Blut des Betroffenen wird hinsichtlich seiner hormonellen Zusammensetzung untersucht. Zeigt sich hierbei eine Dominanz von Östrogen oder ein stark gesunkener Testosteronspiegel kann dies jeweils ein Verweis auf eine zugrundeliegende Erkrankung sein. Überprüft wird möglicherweise auch die Gesundheit der Leber, der Nieren, der Schilddrüse, der Nebennieren und anderer endokriner Organe. Diese Untersuchungen werden ebenfalls mit Labortests, aber auch mittels CT (Computertomografie) und MRT (Magnetresonanztomografie) durchgeführt.

In einigen Fällen wird der zuständige Arzt weitere Ärzte für die Untersuchung heranziehen. Beispielsweise kann ein Endokrinologe leichter Aufschluss über die genauen Ursachen einer Gynäkomastie geben. Immerhin kann es viele Ursachen für diese Erkrankung geben. Die genaue Diagnose kann auch durch individuell abgestimmte Tests erfolgen.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Das Vorliegen einer Gynäkomastie sowie die Häufigkeit dieser Störung ist stark abhängig vom Alter sowie der körperlichen Konstitution des Betroffenen. Es spielen folglich persönliche Lebensverhältnisse eine ausgeprägte Rolle. Außerdem ist das Alter des Betroffenen maßgeblich.

Vergleichsweise häufig findet sich die Gynäkomastie bei Säuglingen. Es ist davon auszugehen, dass circa 90 % der Neugeborenen hiervon betroffen sind. Ein Grund dafür ist, dass sich während der Schwangerschaft sowie beim Stillen Östrogene von der Mutter auf den Säugling übertragen. Dies stellt für das Kind jedoch keine gesundheitliche Bedrohung dar. Die Gynäkomastie wird sich in beinahe allen Fällen wieder zurückbilden, sobald das mütterliche Östrogen abgebaut ist.

In der Pubertät können leicht gravierende Schwankungen im Hormonhaushalt dazu führen, dass sich eine Gynäkomastie bildet. Diese wird in der Regel nicht den Grad 3 oder 4 erreichen, da die hormonellen Schwankungen und ein Absinken des Testosteronlevels vergleichsweise kurzweilig sind. Da nicht alle Betroffenen einen Arzt aufsuchen, gibt es kaum aussagekräftige Statistiken, die belegen, wieviele Männer während der Pubertätsphase eine Gynäkomastie entwickeln. Ärzte gehen allerdings davon aus, dass ungefähr 45 bis 70 % der Jugendlichen mindestens den ersten Grad der Gynäkomastie aufweisen.

Bei älteren Männern ist es wahrscheinlich, dass circa 50 % eine Gynäkomastie entwickeln. Allerdings ist nicht geklärt, wieviele Fälle hiervon der echten Gynäkomastie zuzurechnen sind. Ärzte gehen davon aus, dass es in der Altersgruppe der über 50-Jährigen vermutlich vermehrt zu Fetteinlagerungen im Brustgewebe kommt, also die Pseudogynäkomastie deutlich häufiger ist, als die echte Variante der Krankheit. Dies gilt auch für Erwachsene, die im Alter zwischen 20 und 50 sind. Statistiken belegen, dass etwa 40 % der Männer in diesem Alter eine Gynäkomastie haben. Hiervon geht vermutlich der Großteil auf starkes Übergewicht zurück.

In nur einem Prozent der Fälle geht die Gynäkomastie, unabhängig vom Alter, auf eine Fehlbildung der männlichen Brust zurück. Bei Betroffenen ist hier eine Anlage für eine weibliche Brust enthalten. Das bedeutet, dass neben dem Brustgewebe auch Milchgänge und Mamillen enthalten sind. Hier spricht die Medizin von der sogenannten Polythelie. Im Gegensatz zur Gynäkomastie ist sie jedoch sehr selten.


Komplikationen bei der Krankheit

Die Gynäkomastie ist an sich mit recht wenig Risiken verbunden. Da das Brustwachstum sich kaum durch Schmerzen äußert und darüber hinaus keine weiteren Symptome nach sich zieht, gilt sie als vergleichsweise ungefährlich. Das Drüsenwachstum muss folglich nicht zwangsläufig behandelt werden. Anders gestaltet sich die Situation dann, wenn eine schwere Erkrankung ausschlaggebend für die Gynäkomastie ist. Hierzu gehören beispielsweise hormonbildende Tumore. Es ist durchaus möglich, dass gerade im Anfangsstadium des Krebses, die Gynäkomastie das einzige Symptom der Erkrankung bleibt und von Betroffenen nicht als Krebssymptom wahrgenommen wird, insofern sie sich beispielsweise ohnehin in einer Phase hormoneller Umstellung befinden. Hormonbildende Krebse können sich im gesamten Körper befinden. Oftmals sitzen sie beispielsweise in den Nieren, der Leber und den Nebennieren.

Aber auch die Gynäkomastie selbst kann unter gewissen Umständen einen Krebs bilden. Dies geschieht vor allem dann, wenn die sich neubildenden Drüsenzellen mutieren und Onkogene, die für die Teilung und das Wachstum von Zellen verantwortlich sind, krankhaft verändert werden. Ein Brustkrebs bei Männern ist die Folge. Allerdings tritt dies vergleichsweise selten auf. Ärzte gehen von einer Fallzahl von weniger als einem Prozent aus. Zudem sind hiervon nie beide Brüste, sondern lediglich eine Brustseite betroffen. Der Brustkrebs macht sich darüber hinaus über vielfältige Symptome bemerkbar, die von einer normalen Gynäkomastie stark abweichen.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Brustwachstum beim Mann ist im Grunde genommen keine tatsächliche ernste Erkrankung. Einige Mediziner sind ohnehin der Meinung, dass hier gar keine Erkrankung vorliegt, sondern lediglich ein normales Schwanken im Hormonhaushalt, der bei Frauen ebenfalls auftritt, sich aber nicht dergestalt optisch manifestiert und daher weniger Beachtung erfährt. Gerade bei Heranwachsenden stellt die Gynäkomastie daher kaum ein Problem dar, das ärztlich behandelt werden muss. Da das Anwachsen der Brustdrüsen hier vergleichsweise üblich ist, muss nicht zwangsläufig ein Arzt aufgesucht werden. Im Normalfall werden sich die Brüste wieder zurückentwickeln, ohne dass bleibende Schäden entstehen. Dies gilt auch dann, wenn Betroffene das Brustwachstum auf den Gebrauch gewisser Substanzen zurückführen können. Hier hilft es, den Konsum schlichtweg zu stoppen. Die Symptome der Gynäkomastie werden sich hernach zurückbilden, wenn der Hormonhaushalt sich wieder normalisiert hat.

Ein Arztbesuch ist vor allem dann angeraten, wenn das Brustwachstum mit Schmerzen und anderen Komplikationen einhergeht. Darüber hinaus kann ein Arzt auch dann aufgesucht werden, wenn die Gynäkomastie weit fortschreitet und den Grad 3 oder 4 erreicht. Hier ist davon auszugehen, dass der Hormonhaushalt besonders stark ins Schwanken geraten ist. Die Ursachen hierfür sollten geklärt werden.

Ein Arztbesuch empfiehlt sich auch dann, wenn sich die Gynäkomastie nicht zurückbildet und dem Betroffenen Schäden durch die Brüste entstehen, die im Regelfall psychischer Natur sind. Dann kann unter anderem ein kosmetischer Eingriff vorgenommen werden, der ein normales männliches Körperbild wiederherstellt.

Behandlungsmethoden & Therapie

Die meisten Männer brauchen keine Behandlung gegen eine Gynäkomastie. Vor allem dann, wenn diese Erkrankung durch normale Hormonschwankungen, beispielsweise während der Pubertät, zurückgeht, muss nur selten etwas unternommen werden. In 80 % der Fälle geht folglich die Brustschwellung auf natürlichem Wege wieder zurück. Allerdings kann der Prozess einige Zeit in Anspruch nehmen. Im Schnitt dauert es circa zwei Jahre, bis sich die Brust wieder in einem normalen Zustand befindet.

Für Männer, die stark übergewichtig sind, ist die wichtigste Behandlungsmaßnahme, an Gewicht zu verlieren. Dies kann durch Sport sowie eine gesunde Ernährung bewirkt werden. Zwar bildet sich ob Übergewichts keine echte Gynäkomastie, es ist allerdings möglich, dass der Körper auf den erhöhten Fettanteil im Körper reagiert. Hierdurch wird unter Umständen vermehrt Östrogen gebildet. Ein Brustwachstum kann folglich hierdurch erfolgen und zudem durch Einlagerungen von Fett im Brustgewebe noch verstärkt werden. Mit gezielten Übungen kann schließlich ein normales Aussehen der Brust erreicht werden.

Sind Drogen, beispielsweise anabole Steroide, Alkohol oder Marihuana, für das übermäßige Brustwachstum verantwortlich, ist es ratsam, den Konsum sofort zu stoppen. Hierdurch wird sich im Laufe der Zeit die Brust wieder zurück entwickeln und ein normales Aussehen annehmen. Allerdings kann dies einige Zeit dauern. Der Verzicht auf diverse Substanzen hat allerdings noch etliche weitere positive Effekte und sollte daher unbedingt erfolgen.

Früher wurde Gynäkomastie oftmals mit diversen Medikamenten behandelt, die den Hormonhaushalt stabilisieren sollten. Von der Verwendung dieser Medikamente nehmen Ärzte heute zum großen Teil Abstand. Wie die meisten Hormonpräparate bergen auch Östrogenhemmer oder testosteronhaltige Mittel eine Reihe von Gefahren, die deutlich gefährlicher einzustufen sind, als die Gynäkomastie selbst.

Als letzte Möglichkeit, eine Gynäkomastie zu behandeln, bleibt eine Operation. Da es sich hier jedoch nicht in erster Linie um eine tatsächliche Therapie handelt, gilt die operative Mastektomie beim Mann als ästhetische Operation. Hierbei wird überschüssiges Gewebe entfernt und eine normale Brust rekonstruiert. Da ein chirurgischer Eingriff stets Risiken birgt, ist die Mastektomie nur dann angeraten, wenn Betroffene stark unter der Gynäkomastie leiden und darüber hinaus kaum Chancen auf eine Rückbildung der Brust bestehen,

Generell also muss bei der Behandlung auf die Unterschiede einer echten sowie falschen Gynäkomastie unterschieden werden, da die echte Gynäkomastie normal keinen operativen Eingriff benötigt. Um die psychische Belastung von gesellschaftlicher Seite aus minimieren, stehen dem Patienten in enger Zusammenarbeit mit seinem Arzt diverse Hormonpräparate zur Verfügung – aus diesen Optionen können nun die bestverträglichen Produkte für eine Besserung auserwählt werden.
In schlimmen Fällen mangelnden Selbstbewusstseins oder in einigen gesundheitlich bedenklichen Situationen hinsichtlich einer falschen Gynäkomastie obliegt dem Betroffenen ebenso die Wahl eines operativen Eingriffes. Dieser wird meist mit einem kleinen Schnitt am Brustwarzenhof vollzogen, aus diesem das überschüssige Gewebe oder eben auch Fett entnommen werden kann. Mit solch einem Engriff wird jedoch nur das Symptom, nicht die Ursache bekämpft.

Deshalb geht der Behandlung eine strikte Ernährungsumstellung einher – diese dient der Reduktion des Gewichts. Zudem kann sich die Minimierung oder der Verzicht des Alkoholkonsums als hilfreich zeigen. Außerdem helfen Kompressionsoberteile oder auch Sport-BHs für eine zwischenzeitliche Linderung der Schmerzen. Aufgrund von Wechsel- und Nebenwirkungen diverser Medikamente kann die Krankheit Gynäkomastie obendrein durch die Zufuhr einiger Medikamente gefördert werden. In solchen Fällen ist die Medikation zu ändern und ein verfügbares Austauschprodukt zu wählen.

Sollte ein Androgenmangel die Ursache für die Überproduktion sein, kann mit einer Testosteronzufuhr ein männliches Hormon den hormonellen Haushalt ein wenig mehr ausgleichen und somit die Überproduktion des Gewebes unterbinden. Zusätzlich besteht eine weitere Behandlungsoption im Einsatz einer radiologischen Bestrahlung des betroffenen Gewebes – dies sollte sich gut überlegt und abgewogen werden, verspricht eine gute Heilungsquote von Minimum 60 Prozent bis hin zu über 90 Prozent.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Eine tatsächliche, allgemein gültige Prävention bei Gynäkomastie ist im Grunde genommen nicht möglich. Dies liegt vor allem daran, dass diese Erkrankung beziehungsweise Störung in verschiedenen Lebensphasen sehr wahrscheinlich ist. Beispielsweise ist es kaum möglich, die hormonellen Schwankungen während der Pubertät vorherzusehen oder vorzubeugen. Sie gehören zu einer normalen Entwicklung dazu und sind streng genommen dazu notwendig, dass der Körper einen ausgeglichenen Hormonhaushalt entwickeln kann. Auch ein Absinken des Testosteronlevels im Alter kann nur schwerlich verhindert werden, da es sich hier um einen gänzlich normalen Prozess handelt.

Eine Prävention der Gynäkomastie ist hernach nur dadurch möglich, dass Risikofaktoren vermieden werden. Hierfür ist es beispielsweise günstig, wenn ein Normalgewicht gehalten wird. Auch den Brustmuskel zu trainieren kann sinnvoll sein. Dadurch wird unter Umständen eine Pseudogynäkomastie verhindert. Darüber hinaus gilt Substanzabstinenz als gängiges Präventionsmittel. Sportler und vor allem Bodybuilder sollten beispielsweise auf anabole Steroide gänzlich verzichten. Diese Mittel führen nach und nach mit ziemlicher Sicherheit zu einer Gynäkomastie. Aber auch einige Drogen, wie beispielsweise Heroin oder Amphetamine, vermutlich aber auch Marihuana, bewirken, dass sich das Brustdrüsengewebe beim Mann vergrößert und sich hernach eine Gynäkomastie einstellt. Auf diese Mittel sollte also unbedingt verzichtet werden.

Eine Vorbeugung spielt auch bei Männern eine Rolle, die sich für eine vegane oder vegetarische Lebensweise entschieden haben. Wird der Haupteiweißbedarf über Sojaprodukte, also Tofu und ähnliche Produkte, gedeckt, liegt das Risiko höher, dass der Östrogenspiegel im Körper steigt. Betroffene sollten sich Alternativen für Tofu überlegen und diese regelmäßig in den Speiseplan einbauen. Damit kann eine einseitige Ernährung verhindert werden, die auf den Hormonspiegel ungünstig einwirken kann.

Als weitere Präventionsmaßnahme gilt das Verhindern verschiedener Krankheiten. Beispielsweise sollte auf Alkohol verzichtet und somit eine Schädigung der Leber weitestgehend verhindert werden. Durch das ausreichende Trinken von Wasser kann zudem die Gesundheit der Leber sowie der Nieren und Nebennieren erhalten werden. Diese Organe sind maßgeblich an einem stabilen endokrinen System beteiligt.


Prognose zur Heilung

Die Prognose bei einer Gynäkomastie steht in den meisten Fällen vergleichsweise gut. Grund hierfür ist, dass sich diese Störung zumeist von selbst wieder einstellt. Da die Gynäkomastie häufig auf natürlichen Schwankungen im Hormonsystem beruht, wird sie sich dann zurückbilden, wenn das Testosteronlevel oder der Östrogenspiegel wieder normalisiert hat. Tritt ein übermäßiges Drüsenwachstum nach der Geburt oder während der Pubertät auf, ist davon auszugehen, dass sich das Brustwachstum innerhalb von einigen Monaten wieder normalisiert. Spätfolgen oder krankhafte Veränderungen des Brustgewebes sind gewöhnlich nicht zu erwarten. Dies gilt im Grunde genommen auch dann, wenn sich eine Gynäkomastie aufgrund von einer Medikamenteneinnahme oder von Drogenmissbrauch eingestellt hat. Nach dem Absetzen der auslösenden Substanz wird sich die Brust auf natürlichem Wege wieder zurückbilden. In den seltenen Fällen, in welchen keine natürliche Besserung eintritt, kann zudem eine Operation wirksam sein. Hier lässt sich in den meisten Fällen eine normale männliche Brust rekonstruieren. Durch die Entfernung des Drüsengewebes ist zudem kein Rückfall erwartbar.

Lediglich ein geringer Prozentsatz an Fällen ist medizinisch gesehen kompliziert. Dies ist dann der Fall, wenn ein Krebs ausschlaggebend für die Erkrankung ist. Sogenannte neuroendokrine Tumore, also Krebsgeschwüre, die Hormone bilden, können für Betroffene durchaus gefährlich werden. Hier ist jedoch nicht die Gynäkomastie selbst gefährlich, sondern die Grunderkrankung. Vom Drüsenwachstum selbst geht in aller Regel keine gesundheitliche Gefahr aus.


Subkutane Mastektomie

Ein operativer Eingriff ist bei einer Gynäkomastie aus verschiedenen Gründen nötig oder angeraten. Zum einen sollte dann operiert werden, wenn zu befürchten ist, dass sich das Brustgewebe im weiteren Verlauf der Störung krankhaft verändern wird und ein Brustkrebsrisiko besteht. Außerdem ist es möglich, dass sich das Brustgewebe und die Drüsen entzünden. Letztlich kann der Patient auch von einer dauerhaften Gynäkomastie betroffen sein. In diesen Fällen bildet sich das Brustgewebe nicht mehr auf normalem Wege zurück und es bleibt eine dauerhafte Feminisierung der Brust. Dies kann für den Betroffenen selbstverständlich traumatisch sein. Die Selbstwahrnehmung von Patienten mit Gynäkomastie ist häufig gestört und sie neigen zu Depressionen und einem erhöhten Stresslevel. Mutet die Brust weiblich an, ist zudem für den betroffenen Mann die Partnersuche deutlich erschwert. Die feminisierte männliche Brust gilt in der modernen Gesellschaft als Schönheitsmakel. Hier sollte ein operativer Eingriff beziehungsweise die Überlegungen dazu mit einem geschulten Therapeuten erfolgen.

Die Operation ob einer Gynäkomastie wird als subkutane Mastektomie bezeichnet. Das bedeutet, dass das Brustgewebe unter der Brusthaut entfernt wird. Hiervon eingeschlossen sind sowohl das Fettgewebe als auch die Brustdrüsen. Es handelt sich hierbei um einen vergleichsweise gravierenden Eingriff. Im Gegensatz zur Mastektomie bei Frauen ergeben sich aus der Drüsenentfernung bei Männern kaum gesundheitliche Spätfolgen. Die Drüsen besitzen keine tatsächliche Funktion beim Mann.

Die subkutane Mastektomie wird bei Gynäkomastie beidseitig vorgenommen. Hierfür ist eine Vollnarkose notwendig. Nach dem Narkotisieren wird zunächst ein Schnitt rings um die Brustwarze gesetzt. Hernach wird die Brust gleichsam geöffnet. Ziel der Operation ist es dann, das gesamte Gewebe bis hin zur Brustfaszie zu entfernen. Bleibt hierbei überschüssige Haut übrig, wird diese im Regelfall ebenfalls entfernt. Im Anschluss kann die Haut gestrafft werden. Dafür ist es unter Umständen auch nötig, die Brustwarze neu zu setzen. Gerade dieser Vorgang ist mit erheblichen Risiken verbunden. Wächst nach der Operation die Brustwarze nicht ordentlich an und wird nur noch schlecht durchblutet, ist es möglich, dass das Brustwarzengewebe abstirbt. Eine ordentliche Wundversorgung ist aus diesem Grund besonders wichtig nach einer Mastektomie.

Wesentlich ist auch, dass eine Redonsaugdrainage gelegt wird. Dabei handelt es sich um einen Schlauch, der in den unteren Teil der Brust eingesetzt wird. Dadurch ist es möglich, dass nach der Operation Wundflüssigkeit abläuft. Die Drainage muss etwa zwei bis fünf Tage in der Brust bleiben. Hernach wird sie entfernt.

Insgesamt wird nach der Operation ein Druckverband angelegt und der Patient muss einige Tage im Krankenhaus verbringen. Welcher Zeitraum hierfür angesetzt ist, entscheidet die individuelle körperliche Konstitution sowie die Operation selbst. Es ist allerdings davon auszugehen, dass Betroffene maximal eine Woche im Krankenhaus beobachtet werden müssen. Schließlich beginnt die Heilungsphase, die zwischen einem Monat und einem halben Jahr dauern kann. Entscheidend hierfür ist auch, wie gut die persönliche Wundheilung ist. Im Heilungszeitraum sollte vornehmlich kein anspruchsvoller Sport durchgeführt werden. Insgesamt gesehen stehen die Heilungschancen jedoch gut.


Alternative Behandlungsmethoden

Es gibt eine Reihe von alternativen Behandlungen, die vorwiegend im Internet angeboten werden und eine Brustverkleinerung ohne Skalpell versprechen. Diese Angebote sind überwiegend nicht als seriös zu betrachten. Darüber hinaus richten sie sich oftmals an Menschen, die eine Pseudogynäkomastie haben. Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung von Fettgewebe im Brustbereich. Eine echte Gynäkomastie liegt hingegen dann vor, wenn das tatsächliche Brustgewebe anwächst. Hierfür gibt es kaum alternative Behandlungsmöglichkeiten. Zwar lässt sich mittels diverser Salben und Shampoos positiv auf den Hormonhaushalt einwirken. Eine echte Behandlung ist jedoch mit Homöopathie, Schüssler Salzen oder Heilpflanzen nicht möglich. Zum Teil kann eine Behandlung auch gegenteilige Effekte erzielen und sollte daher stets mit einem Arzt abgesprochen und niemals selbstständig durchgeführt werden. Gerade bei Jugendlichen oder kleinen Kindern gilt es eher abzuwarten, bis sich der Hormonhaushalt selbstständig wieder reguliert. Hier kann ein Eingriff durchaus negative Folgen haben. Aus diesem Grund sehen Mediziner oftmals von einer medikamentösen Behandlung ab. Dies gilt auch für den Einsatz von pflanzlichen Produkten. Eingriffe in das endokrine System eines Menschen sind nachweislich mit Nebenwirkungen verbunden und sollten nur dann, wenn unbedingt nötig erfolgen.

Welche Hausmittel können helfen?

Hausmittel können durchaus positiv einer Gynäkomastie entgegenwirken. Dies gilt vor allem dann, wenn Männer Anlagen für eine Pseudogynäkomastie haben. Diverse Möglichkeiten zur Stabilhaltung eines Normalgewichts sind aus diesem Grund das Mittel erster Wahl. Welche sportliche Betätigung hierbei gewählt wird, kann je nach persönlichem Interesse und Geschmack frei gewählt werden. Männer mit erhöhtem Gewicht sollten jedoch darauf achten, dass die Gelenke bei der gewählten Sportart geschont werden. Joggen, Trampolinspringen und Gewichtheben sind folglich eher ungeeignet. Hingegen bieten sich Schwimmen, Spaziergänge und leichte Gymnastik an. Neben sportlicher Betätigung ist eine gesunde Ernährung, das ausreichende Trinken von Wasser sowie der Verzicht auf gefährliche Substanzen wie Amphetamine oder anabole Steroide sinnvoll.

Zu den gängigen Hausmitteln, die einer Gynäkomastie vorbeugen, gehören folgende:

  • regelmäßige sportliche Aktivität
  • gesunde und vielseitige Ernährung
  • Verzicht auf Drogen und Alkohol
  • Umschläge und Salben

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Adonisröschen
  • Lavendel
  • Knoblauch
  • Basilikum
  • Knoblauch
  • Kümmel
  • Rosenwurz
  • Ginseng
  • Kürbis
  • Avocado

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Ätherische Öle

Ätherische Öle können bei einer Gynäkomastie tatsächlich erfolgsversprechend eingesetzt werden. Unter Umständen gelingt es, gerade während der Phasen hormoneller Umstellung, mit Salben oder Umschlägen einen positiven Effekt zu erzielen und den Hormonhaushalt einzupegeln. Ein solches Vorgehen sollte allerdings mit dem behandelnden Arzt abgesprochen und überwacht werden. Die Behandlung kann unter Umständen auch einen gegenteiligen Effekt erzielen. Salben und Shampoos auf Basis ätherischer Öle sollten daher sorgsam aufgetragen werden und nicht auf Dauer eingesetzt werden.

  • Chinesischer Zimt
  • Pfefferminz
  • Siamholz
  • Sesam
  • Teebaumöl
  • Lavendelöl
  • Ingweröl
  • Citrusöl
  • Zedernöl

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Homöopathie & Globuli

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Schüssler-Salze

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Diät & Ernährung

Ernährung spielt bei der Vermeidung beziehungsweise der Entstehung einer Gynäkomastie teilweise eine entscheidende Rolle. Dies liegt vor allem daran, dass einige Lebensmittel einen direkten Einfluss auf das menschliche Hormonsystem haben oder gar selbst Hormone enthalten, die hernach vom Körper aufgenommen werden.

Bekannt ist beispielsweise, dass einige Lebensmittel sogenannte Phytoöstrogene enthalten. Dieser chemische Stoff gleicht dem menschlichen Östrogen und führt dazu, dass dem Körper ein Anstieg des Östrogenlevels vorgetäuscht wird. Brustwachstum kann die Folge hiervon sein. Zu jenen Lebensmitteln, bei denen ein erhöhter Anteil an Phytoöstrogenen nachgewiesen wurde, zählen unter anderem alle Speisen, die auf Sojaproteinen basieren. Soja selbst, Sojamilch sowie Tofu kommen hier infrage. Mediziner haben festgestellt, dass vor allem jene Männer von Gynäkomastie betroffen sind, die einen Großteil der täglichen Proteinzufuhr aus Sojanahrung beziehen. Veganer und Vegetarier sind folglich stärker betroffen. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, andere Proteinquellen zu finden. Einige Ärzte raten hernach auch dazu, die vegane Ernährung zumindest vorübergehend einzustellen. Darüber hinaus sollte Fertignahrung, zu der oftmals auch Tofugerichte und andere vegane Speisen gehören, auf den Sojagehalt hin überprüft werden.

Phytoöstrogene können allerdings auch in anderen Nahrungsmittel enthalten sein. Neben Soja zählen Leinsamen, Sesam, Getreide, Hülsenfrüchte, schwarze Bohnen, Humus oder Trockenaprikosen zu den Nahrungsmitteln, die diesen Stoff besonders reich enthalten. Die einmalige oder seltenen Aufnahme dieser Produkte führt selbstverständlich nicht zu einer Gynäkomastie. Lediglich dann, wenn diese Nahrungsmittel täglich und in sehr großem Maße konsumiert werden, kann sich ein Effekt einstellen. Hier ist hernach eine Umstellung der Ernährung notwendig.

Einen großen Einfluss auf das Testosteronlevel hat auch Alkohol. In Bier beispielsweise kann ebenfalls Östrogen enthalten sein. Wer regelmäßig in größeren Mengen Bier konsumiert, erhöht hernach in doppelter Hinsicht das Gynäkomastierisiko. Einerseits werden weibliche Hormone aufgenommen, andererseits schädigt regelmäßiger Alkoholgenuss die Leber, welche ebenfalls das Hormonlevel reguliert.

Insgesamt zeichnet sich eine gesunde und vor allem ausgewogene Ernährungsweise bei der Vermeidung einer Gynäkomastie als günstig. Vielseitigkeit kann hier Schwankungen des Hormonhaushaltes vermeiden.


FAQ – Fragen & Antworten

Geht Gynäkomastie mit Libidoverlust einher?

Gynäkomastie ist im Grunde genommen keine eigenständige Erkrankung. In den meisten Fällen ist sie ein Symptom für starke Schwankungen des männlichen Hormonhaushaltes. Dieser kann unter Umständen auch einen Verlust der Libido bewirken. In den meisten Fällen jedoch bleibt das sexuelle Verlangen von der Schwankung unberührt. Dies gilt vermehrt für Pubertierende und Männer mittleren Alters. Ältere Männer, die eine Gynäkomastie ob des Absinkens des Testosteronlevels bilden, leiden eher unter einem Verlust der Libido und sexuellen Potenz. Hier können verschiedene Mittel wie beispielsweise Viagra hilfreich sein.

Warum leiden so viele Bodybuilder an Gynäkomastie?
Gynäkomastie findet sich sehr häufig bei Bodybuildern und Gewichthebern. Nicht verwechselt werden darf die geschwollene Brust jedoch mit Fettablagerungen in diesem Gebiet sowie mit einem deutlich übertrainierten Brustmuskel, der ebenfalls zum Vorstülpen der Brustwand führen kann. Eine echte Gynäkomastie tritt bei Sportlern, besonders im Bereich Bodybuilding, vor allem deswegen auf, weil hier der Einsatz von anabolen Steroiden (Anabolika) sehr verbreitet ist. Dieses Mittel führt jedoch zu einem Absenken des Testosteronlevels und einem gleichzeitigen Anstieg von Östrogen. Das begünstigt in der Regel eine Gynäkomastie. Auf die Einnahme solcher Medikamente sollte daher verzichtet werden.

Führt Gynäkomastie zu Unfruchtbarkeit?
Eine Gynäkomastie entsteht einerseits aus einem niedrigen Testosteronspiegel beziehungsweise einem erhöhten Östrogenlevel, jedoch bleibt die Fruchtbarkeit hierbei vergleichsweise unberührt. Außerdem sind Hormonschwankungen bei dieser Krankheit oftmals temporär. Die Symptome hiervon sind also deutlich länger sichtbar. Die Brustdrüsen können daher noch vergrößert sein, wenn das endokrine System bereits wieder stabil ist. Eine Einschränkung bezüglich der Fruchtbarkeit ergibt sich hier also nur sehr selten.


Video zum Thema Gynäkomastie

Bitte empfehlt diese Seite oder verlinkt uns:

Bitte bewerten Sie den Artikel

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (80 Stimmen, Durchschnitt: 4,90 von 5)
Loading...
Top