Cushing Syndrom

Steckbrief: Cushing Syndrom

  • Name(n): Cushing Syndrom; Hyperkortisolismus
  • Art der Krankheit: Hormonell
  • Verbreitung: weit unter 1% der Bevölkerung
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 1909
  • Behandelbar: Ja und Nein
  • Art des Auslösers: Hormonell
  • Wieviele Erkrankte: circa 820
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Neprhologen; Endokrinologen; Neurologen
  • ICD-10 Code(s): E24

Eine missverstandene Krankheit

Sieht man auf der Straße jemanden, der starkes Übergewicht hat, denkt man eigentlich an alles. Schlechte Ernährung, keine Bewegung, Süchte und viele andere Dinge, die man ALS Mensch selbst beeinflussen kann.

Eventuell bedenkt man noch, dass es vielleicht nicht von der Person beeinflusst werden kann durch eine Schilddrüsen-Fehlfunktion.

Aber kaum einer käme darauf, dass das runde Gesicht der Person und der Stiernacken auf einer seltenen, aber ernst zunehmenden, Erkrankung zurückzuführen ist. So diagnostizieren Ärzte oftmals auch erst nach Jahren das Cushing Syndrom bei der betroffenen Person.

Definition Cushing Syndrom

Bei dem Cushing Syndrom handelt es sich um ein Überangebot des Hormons Cortisol im Körper. Der bekanntere Begriff ist das, meist durch Spritzen verabreichte, Kortison.

Dieses wird verwendet, um Hautkrankheiten, Asthma, Allergien und Rheuma entgegen zu wirken.

Produziert der Körper zu viel Cortisol oder bekommt die Person zu viel Kortison über einen längeren Zeitraum entdeckt, erkrankt der Patient an dem Cushing Syndrom.

Das zeigt sich nach außen hin, vor allem durch die starken körperlichen Veränderungen.

Bei dem Wort Syndrom handelt es sich um die Bezeichnung für mehrere Symptome auf einmal, also mehrere verschiedene Krankheitsanzeichen. Beim Cushing Syndrom gibt es zahlreiche Symptome auf einmal.

Was ist das Cushing Syndrom?

Bei dem Cushing Syndrom verändert sich der Patient stark körperlich. Vor allem erkenntlich ist die konsequente Gewichtszunahme, ein gerötetes, dickes Gesicht. Diese Krankheit entwickelt sich schleichend, sodass sich Fettgewebe langsam, aber kontinuierlich, im Körperstamm ansetzt und auch zu Muskelschwund führen kann.

Es gibt mehrere Unterscheidungen, was die Ursache des Cushing Syndroms angeht, wodurch man erst einmal grundsätzlich das endogene und das exogene Cushing Syndrom voneinander unterscheiden. Dies bezieht sich auf die Frage, ob das Überangebot im Blut durch innere oder äußere Einflüsse entstanden ist.

Cortisol gehört zu der Hormongruppe der körpereigenen Glucocorticoide, welche für den Kreislauf, Stoffwechsel, Immunsystem und das zentrale Nervensystem wichtig sind. Es kann auch durch Kortison eingeführt werden, welches z.b. gegen Asthma eingesetzt wird.

Dennoch ist es für gewöhnlich Aufgabe des Körpers selbst, Cortisol herzustellen.
Beim Cushing Syndrom liegt eine Störung des Angebots von Cortisol vor. Dieses Hormon ist wichtig für die Knochen, Muskeln und den Mineral– wie auch Wasserhaushalt.
Zunächst einmal zu dem Kreislauf bei der Bildung von Cortisol.

Relevant ist das Adrenocortikotropes Hormon, kurz ACTH. Dieses Hormon wird in der Hirnanhangdrüse produziert und gibt der Nebennierenrinde das Signal zur weiteren Produktion der Glukokortikoide.

Ein weiterer Spieler in dem Kreislauf wird von dem Hypothalamus, einer Struktur im Zwischenhirn, produziert. Das Corticotropon-releasing Hormon, kurz CRH, sorgt für eine Steigerung der ACTH-Bildung.

Im Falle des Cushing Syndroms ist einer dieser Stellen in seiner Produktion gestört. Dadurch ändert sich der sonst positive Effekt des Cortisol in das Gegenteilige und birgt für den Patienten schwerwiegende Probleme, die bei fehlender Behandlung bis zum Tod führen kann.


Welche Ursachen gibt es?

Es gibt zahlreiche Ursachen für das Cushing Syndrom. Je nach Art, wird es noch einmal spezifiziert.

Endogene Ursachen – Fehlfunktion oder Erkrankung im Körper

Dazu muss man erst einmal festhalten, dass Cortisol vom Körper selbst produziert werden kann. Die Nebennierenrinde ist für die angemessene Produktion des Hormones zuständig und sollte autonom Cortisol produzieren.

Bei einer Überproduktion unterscheidet man zwischen zwei Fällen, die von weiteren Produktionsstätten und Hormonarten abhängig sind. Wie oben beschrieben, ist die Bildung von Cortisol von ACTH abhängig, also werden die endogenen Ursachen noch unterteilt:

ACTH-abhängige Überproduktion (85% der endogenen Fälle)

Im Falle einer Abhängigkeit zum ACTH leidet der Patient an dem „Zentralen Cushing-Syndrom“. Dabei ist bereits die Produktion des ACTH durch ein gutartigen Tumor bereits erhöht und gibt somit auch erhöhte Produktionsbefehle an die Nebennierenrinde weiter.

Es gibt auch den Fall, dass das ACTH bzw CHR an einer ungewöhnlichen Stelle überproduziert wird. In dem Falle heißt es dann Ektokopes Cushing-Syndrom

ACTH-unabhängige Überproduktion (15% der endogenen Fälle)

Im Falle einer Überproduktion ohne eine Fehlproduktion des ACTH, wird das Cortisol direkt in der Nebennierenrinde überproduziert. Meist findet das in Form von Tumoren statt.

In ganz seltenen Fällen ist ein gestörtes oder übermäßiges Wachstum des Gewebes der Grund.

Exogene Ursache – Einfluss von Außen

Wird einem Patienten über einen zu langen Zeitraum zu viel Kortison verabreicht, erkrankt der Patient an dem Cushing-Syndrom.


Symptome & Anzeichen

Sichtbare Symptome

Die Patienten leiden anfangs vor allem an den sichtbaren Symptomen des Cushing Syndroms. Denn unabhängig der Ursache gibt es klar erkenntliche Körperveränderungen.

Dazu gehört das sogenannte „Vollmondgesicht.“ Selbst bei fehlender Anstrengung, ist das Gesicht rötlich und auffallend rund. Zusätzlich kann sich eine Akne bilden.

Dazu kommt die Gewichtszunahme, die durch Stammfettsucht verursacht wird. Dabei handelt es sich um eine Fettverteilung des sogenannten männlichen Typs und somit entsteht Fettgewebe hauptsächlich an Hüft-, Gesäß- und Oberschenkeln.

Ein weiterer Ort, an dem sich viel Fett ansammelt, ist der Nacken. Diese Fettansammlung wird auch „Stiernacken“ genannt. In Folge dessen leiden die Patienten häufig an Rückenschmerzen.

In Folge der hormonellen Störung, die zur Stoffwechselstörung führt, bilden sich Gewebestreifen. Es können auch Hämatome entstehen oder ein ungewöhnlicher Haarwuchs. Im Gewebe selber können ungewöhnliche Wasseransammlungen vorkommen.

Die Betroffenen haben oft Durst und müssen dementsprechend oft Wasser lassen.
Auch wird auffallen, dass Wunden langsamer verheilen, als bei anderen oder als vorher festgestellt.

Innere Symptome

Nicht nur äußerlich lassen sich Erkennungsmerkmale erkennen.

Die Betroffenen haben meist einen erhöhten Blutdruck, spezieller ausgedrückt eine Arterielle Hypertonie.

Da Cortisol auch für das Immunsystem wichtig ist, führt das Überangebot des Hormons auch zu Immunschwächen. Diese Schwäche führt zu einer erhöhten Infektanfälligkeit und bedingt das langsame verheilen der Wunden.

Auch schwächer wird die Muskulatur an sich. Davon ist die Herzmuskulatur ebenso betroffen, sowie die Skelettmuskulatur an sich.

Bei Frauen kann es zu Zyklusstörungen kommen. Dabei ist es irrelevant, ob es lediglich verschobene Zyklusstörungen sind oder komplette Zyklusausfälle. Bei Männern hingegen ist eine Potenzminderung möglich.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Handelt es sich um eine exogene Ursache, ist die Diagnose einfach. Bei einer endogenen Ursache hingegen, muss man mit drei Schritten vorgehen.

Körperliche Untersuchung

Dabei wird der Blutdruck gemessen und die Haut auf Gewebsstreifen, sowie schlecht verheilende Wunden untersucht.

Endokrinologische Untersuchung

Es wird ein Dexamethason-Kurztest durchgeführt. Dabei werden stark synthetische Glucocotricoide zugeführt. Fällt der Cortisol-Spiegel, liegt kein Cushing Syndrom vor, da es eine negative Rückkopplungs-Reaktion seitens des Körpers gab. Sinkt er nicht, ist die der Regelkreis entkoppelt und somit nicht mehr richtig funktionel

Mithilfe des Urins wird die Kortisolausschüttung des Körpers getestet.

Als dritter Test wird der Insulin-Jypolglykämietest durchgeführt. Dabei wird, wie bei dem Dexamethason, Glucose gespritzt und die Reaktion des Körpers getestet. Zeigt sich kein Anstieg der Hormone, hat der Patient eine Störung in seinem Körper.

Ist die endogene Herkunft belegt, folgt der ACTH- und CHR-Test.

Um alle Zweifel auszuschließen, wird der Patient noch aus Osteoporose, auch bekannt unter Knochenschwund, getestet.

Radiologische Untersuchung

Bei der radiologischen Untersuchung, also dem Röntgen, wird die Nebennierenrinde auf ihre Größe und eventuelle Verformungen geprüft. Auch die Hirnanhangdrüse wird dabei untersucht.

Krankheitsverlauf

Das Cushing Syndrom entwickelt sich schleichend und über Jahre hinweg. Die starke Gewichtszunahme und die Belastung des Herz-Kreislauf-Systems bedingen eine immer schlechtere körperliche Verfassung des Betroffenen.

Bleibt das Cushing Syndrom unbehandelt, bildet sich die Osteoporose und immer häufigere Knochenbrüche kommen vor.

Innerhalb von fünf Jahren versterben 50% der Menschen bei fehlender Behandlung an den Komplikationen, die durch Bluthochdruck und Herzüberlastung entstehen. Viele Patienten leiden noch unter Depressionen, deshalb gibt es zusätzlich noch ein erhöhtes Suizid-Risiko.

Werden die Ursachen vollständig behandeln, bilden sich so gut wie alle Symptome innerhalb eines Jahres wieder zurüCK. Ausgenommen davon ist eine Osteoporose, diese bleibt bestehen und führt langfristig zu erheblichen Beschwerden und Problemen.

Hat eine Krebserkrankung das Cushing Syndrom ausgelöst, hängt der Krankheitsverlauf von der Krebsart und Behandlungsmöglichkeit ab.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Bei dem Cushing Syndrom handelt es sich um eine sehr seltene Erkrankung.

Es kommt zu 35 Patienten auf eine Millionen Menschen. Das ergibt für Deutschland eine ungefähre Zahl von 2.870 betroffenen Personen. Dabei handelt es sich um circa 70% Frauen und 30% Männer, überwiegend im Alter von 20 bis 60 Jahren.

Pro Jahr kommen in etwa 2-3 Personen auf eine Millionen Menschen zu den bisherigen Betroffenen dazu.

Meistens handelt es sich dann um eine exogene Ursache, der augenblicklich entgegengewirkt werden und das Syndrom erfolgreich behandelt werden kann.

Die endogenen Fälle sind weitaus seltener als die exogenen Fälle. Dabei sind 85% von der ACTH-abhängigen Überproduktion betroffen und gerade mal 15% sind von der ACTH-unabhängigen Überproduktion betroffen.

In vielen Fällen wird die Diagnose Cushing Syndrom erst sechs Jahre nach Beginn der Symptome gestellt. Woran das letztlich liegt, kann man nur vermuten.

Als behandelnder Arzt denkt man nicht augenblicklich an das Cushing Syndrom, wenn jemand, am Anfang der Erkrankung, mit nur wenigen Symptomen zur Untersuchung kommt. Dieser Gedanke kann durch die Symptome wie z.b. Bluthochdruck und Diabetes verursacht werden.

Diese Volkskrankheiten lassen erst einmal an etwas anderes denken, als an eine solch seltene Krankheit. Erst wenn sich die Symptome verschlimmern oder wiederholt auftreten, denkt man dann an andere Krankheitsbilder und wird aktiv. In manchen Fällen bemerkt der behandelnde Arzt es auch zufällig während einer Routineuntersuchung.

Es kann auch an dem Patienten liegen, der sich zu sehr für seinen Körper schämt und den Arzt erst verspätet aufsucht. Auch gehen nicht alle der Routineuntersuchung gewissenhaft nach.


Komplikationen bei der Krankheit

Körperliche Komplikationen

Die Entwicklung der Osteoporose ist eine Komplikation, die dem Patienten sein Leben lang belasten wird. Ebenso kann eine zu späte Behandlung die Rückentwicklung der Symptome erschweren.

Weiter kann nach der Entfernung der Nebenniere, um der Überproduktion wirksam entgegen zu wirken, das Nelson-Syndrom entstehen. Bei 50% der bisherigen Patienten wurde dieses gutartige Geschwür festgestellt.

Da die Befehle durch Bildung des Botenstoffes ACTH keine Produktion von Cortisol mehr anregen, reagiert die Hypophyse mit einer gesteigerten Produktion und vergrößert sich dabei teilweise so weit, dass es umliegendes Gewebe schädigt und somit ein gutartiges Geschwür bildet. Dies kann zu Kopfschmerzen führen und bei einer Nähe zum Sehnerv eine Sehstörung verursachen.

Unter anderem kann durch die Vorstufe des ACTH – ein melanozyten-stimulierendes Hormon – ebenso äußerliche Folgen haben. Dieses Hormon reguliert die pigmentbildenden Melanozyten und verursacht durch die Fehlfunktion des ACTH eine lokale Pigmentstörung, die sich in braunen Flecken auf der Haut äußert. Ebenso reguliert diese Gruppe den Hunger und die sexuellen Erregung, die in einem unangenehmen Maße gestört werden.

Ist die Behandlung des Cushing Syndroms in einem u späten Stadium kann der Patient dauerhafte Erektionsstörungen davontragen.

Psychische Komplikation

In Folge der starken äußerlichen Veränderung können Depressionen entstehen. Eine psychische Erkrankung, die man nicht unterschätzen darf. Die Äußerung der Depression geschieht auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen, kann aber zu Suizid-Wunsch und einem Wertlosigkeits-Gefühl werden.

Dies kann zu einer Verweigerung der Behandlung oder Desinteresse des Artbesuches führen. Im Rahmen der Behandlung des Cushing Syndroms ist es wichtig, eine psychische Begleittherapie zu machen, um Depressionen entweder zu behandeln oder vorzubeugen. Im Falle einer schlechten Überlebensdiagnose ist das noch wichtiger.

Allgemein gilt zu beachten, dass eine fehlende Behandlung des Cushing Syndroms zu dem Tod des Betroffenen führt.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Der Arztbesuch ist immer empfehlenswert, wenn man eines oder mehrere Symptome an sich bemerken sollte. Denn je früher die Krankheit diagnostiziert wird, desto eher kann man die Ursachen behandeln und umso größer ist die Chance, dass die Symptome sich zurückbilden. Weitere Folgeerkrankungen, die durch die Immunschwäche hervorgerufen werden können, können dann auch mit dem Wissen des Cushing Syndroms besser und effizienter behandelt werden.

Vor allem sollte man den Arzt aufsuchen, wenn man nach einer längeren Kortison-Behandlung Symptome an sich bemerkt. Dies deutet dann am ehesten auf eine Überdosis des Medikamentes hin.

Es könnte auch eine andere Krankheit dahinter stecken. Dennoch sollte vor allem bei ungewöhnlicher Gewichtszunahme, dauerhafter Müdigkeit oder einer Fettspeicherung an bis dato unbekannten Stellen umgehend der Arzt aufgesucht werden. Dadurch können auch andere Ursachen bestmöglich behandelt werden.


Behandlungsmethoden & Therapie

Insofern es sich um eine exogene Ursache handelt, muss lediglich der externe Zufuhr von Kortison beendet und die Entwicklung im Blutbild beobachtet werden, bis sich die Symptome zurückentwickeln.

Bei endogenen Ursachen muss erst einmal herausgefunden werden, welche der Regulierer-Schnittstellen die Überproduktion verursacht. So entstehen zwei mögliche Behandlungswege.

Operative Behandlung

Wird das Überangebot durch einen Tumor an einer der Regulierer-Stellen bedingt, ist eine Operation zur Entfernung des Tumors notwendig. Da es sich um eine sehr anspruchsvolle Operation handelt, ist es zu empfehlen, die entsprechenden Zentren aufzusuchen.

Die Erfolgschance beträgt 80%

Zur Folge muss der Hormonhaushalt im Körper erst wiederhergestellt und durch Medikamente über ein Jahr hinweg durch Medikamente unterstützt werden. Die Nebenwirkungen und fortlaufende Behandlung sollten immer mit dem zuständigen Arzt abgesprochen werden. Regelmäßige Arztbesuche, zur Kontrolle des ACTH-, CHR- und Cortisolgehaltes sind nach dem Eingriff immer notwendig.

Sollten nach der ersten Operation die Hormone nicht noch einmal einstellen, muss weitere Ursachenforschung betrieben werden und bei Bedarf eine zweite Operation durchgeführt werden. Dies verfährt solange, bis die Werte des Patienten sich noch einmal von alleine regulieren und sich im Normalbereich befinden.

Behandlung ohne Operation

Ist der Tumor inoperabel, ist die Strahlentherapie eine Option. Diese Option dauert länger und hat eine geringere Erfolgsquote, bietet dem Patienten aber mehr Chancen, als gar keine Therapie.

Beide Therapien beanspruchen Zeit und benötigen im Nachgang zahlreiche Untersuchungen, die den Hormonspiegel des Cortisol bestimmen. Dies muss geschehen, um festzustellen, ob die Therapien angeschlagen oder neue Ursachen aufgetreten sind.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Zur Prävention exogener Ursachen ist es für die Ärzte, die mit dem Hormon arbeiten, wichtig sich der richtigen Dosis zu vergewissern. Als Empfänger des Medikaments sollte man, sobald sich auch nur die kleinsten Nebenwirkungen zeigen, mit seinem Arzt sprechen. So kann eine allgemeine Überdosis verhindert und langfristige Folgen vermieden werden.

Bei einer endogenen Ursache gibt es keine Möglichkeit, vorzubeugen. Der Mensch selbst kann seinen Hormonhaushalt nicht selbst steuern. Vor allem so etwas wie Tumore ist im Körper an diesen Stellen nicht wirklich vermeidbar. Präventive Maßnahmen, wie bei Lungenkrebs durch Aufhören mit dem Rauchen gibt es bedauerlicherweise nicht.

Der Automatismus des Körpers ist durch das Zusammenspiel von Gehirn, Nervenzellen und Aktions-Organ gesteuert und wird nicht durch bewusstes Eingreifen des Menschen kontrolliert.

Prinzipiell kann selbst ein Mensch, der sich vollkommen gesund ernährt, kein Alkohol trinkt, nicht raucht und einen ansonsten rundum gesunden Körper hat, am Cushing Syndrom erkranken.

Dennoch kann man durch reaktive Maßnahmen, die früh ergriffen werden, und regelmäßiges Besuchen der Folgebehandlung ein weiteres Ausbrechen des Cushing Syndrom vermeiden.


Prognose zur Heilung

Bei den meisten Fällen gilt – Je früher das Cushing Syndrom und dessen Ursachen gefunden wird, desto besser steht die Heilungschancen.

Beim zentralen Cushing Syndrom stehen die Chancen bei rechtzeitiger Behandlung sehr gut, dass alle Symptome sich zurückentwickeln. Dasselbe gilt für Tumore an den Nieren, insofern dieser noch nicht gestreut hat. Je später man in diesem Fall eine Diagnose bekommt, desto schlechter stehen die Chancen auf Heilung.

Ist hingegen ein Bronchialkarziom, also Lungenkrebs, der Verursacher dieser Hormonstörung, sind die Chancen abhängig vom Stadium des Krebses. Dort kommen Behandlungsmaßnahmen für den Krebs an sich dazu, während gleichzeitig versucht wird die Hormon-Ausschüttung von Cortisol zu behandeln.

Dasselbe gilt für eine Streuung des Tumors an der Nebenniere. Dann gilt es, nicht nur die Ursache des Cushing Syndroms zu behandeln, sondern auch noch den Tumor. Dabei sind die Heilungschancen abhängig von der Behandlung der restlichen Erkrankungen.

Linderung können durch Medikamente gegen hohen Blutzucker oder Depressionen verschaffen. Gegen die Schmerzenden Knochen, Gelenke und Muskeln können Bewegungstherapien und Krankengymnastik angeordnet werden.


Cushing Syndrom bei Hunden

Da es sich bei dieser Erkrankung nicht nur um eine menschliche Erkrankung handelt, kommt es auch bei den verschiedensten Tieren vor. Hier eine Kurzübersicht über den Hund.

Symptome

Der Hund frisst und trinkt auffällig viel. Dadurch sind häufige Spaziergänge notwendig. Durch das vermehrte Fressen, bildet sich nach einiger Zeit ein Hängebauch, der vor allem durch recht schlanke Gliedmaßen auffällt.

Haarausfälle sind vor allem beim Fellwechsel bekannt. Hält dieser Haarausfall – hauptsächlich an ungewöhnlichen Stellen wie Bauch, Flanke und Ohr – aber an, ist es ein Symptom für das Cushing Syndrom.

Die Haut des betroffenen Hundes wird immer dünner, sodass die Gefäße irgendwann durchscheinen. Zusätzlich können gräulich-weiße Kalzium-Ablagerungen kommen.

Je weiter die Erkrankung fortschreitet, desto schwächer wird der Hund.

Diagnose

Diese verläuft sehr ähnlich zu der Untersuchung bei den Menschen. Es müssen Bluttests und Hormon-Stimulationstest durchgeführt werden. Zur Sicherheit folgt noch die radiologische Untersuchung.

Behandlung

Die Behandlung ist medikamentös möglich, insofern kein Tumor die Ursache dafür ist. Dabei wird die Ausschüttung von Cortisol gemindert und dementsprechend angepasst muss die Dosis sein.

Handelt es sich um einen Tumor, dann kann dieser operativ entfernt werden.

Wurde eine zu hohe Dosis Kortison verabreicht, mindert man die Dosis oder unterlässt es vollkommen.

Prognose

Dies ist abhängig von der Ursache. War ein Tumor die Ursache, kommt es darauf an, ob der Tumor bös- oder gutartig war. Bei gutartigen Tumoren ist die Prognose deutlich besser, als bei einem bösartigen, der sogar gestreut haben könnte.

Unbehandelt wird der Hund an der Erkrankung frühzeitig sterben.


Alternative Behandlungsmethoden

In Anbetracht dessen, dass das Cushing Syndrom operativ behandelt wird oder die verursachenden Tumore durch Strahlung beseitigt werden, gibt es keine Alternative Behandlungsmethode zu der Ursachenbekämpfung.

Was man aber wirksam bekämpfen kann sind die Symptome.

Gegen Blutzucker, der oft mit dem Cushing Syndrom einhergeht, können nicht nur Medikamente helfen. Stattdessen kann man sich mit den Hausmitteln

  • Zwiebel
  • Zimt-Pulver
  • Kürbis

behelfen.

Heilkräuter und Heilpflanzen sind natürlich und können mit ebenso gegen verschiedene Symptome helfen.

  • Grüne Teeblätter und Hirse gegen hohen Blutzuckerspiegel
  • Knoblauch und Leine gegen Bluthochdruck

Die Homöopathie kann mit ihren Globuli helfen, die Schwäche des Immunsystems etwas zu tilgen. Dies ist der Fall bei

Ästherische Öle

, wie

  • Wintergrünöl,
  • Pfefferminzöl und
  • Fichtenöl

können sich bei Gelenkschmerzen positiv auf das Empfinden auswirken und dieses Symptom abmildern.

Schüssler Salze können gegen äußerliche Symptome wie

  • Akne,
  • Gewebestreifen und
  • Hämatome

angewandt werden.

Die Ernährung beeinflusst den Körper an sich. Auch wenn man durch die hormonelle Ursache keinen großartigen Einfluss darauf hat, braucht man durch eine schlechte Ernährung seinen Körper nicht noch mehr zu belasten. Dabei ist es schon einfach, durch das Weglassen von bestimmten Essgewohnheiten bereits für eine Zusatz-Belastung zu vermeiden.

  • Weglassen von leeren Nahrungsmitteln
  • Genug Wasser trinken
  • Alkoholkonsum minimieren

Welche Hausmittel können helfen?

An erhöhtem Blutzucker leiden zahlreiche Deutsche. Dabei ist es relativ einfach, dem hohen Blutzucker entgegenzuwirken und ist dabei nicht einmal abhängig von irgendwelchen Medikamenten.

Der Zwiebel-WeinSaft

Die Zwiebel ist nicht nur ein Mittel, um effektiv den Tränenfluss anzuregen, sondern kann auch gegen Blutzucker helfen.

Man schneidet eine große Zwiebel in grobe Würfel. Ist man empfindlich gegen den Zwiebelgeruch, genügt es auch, die Zwiebel kurz in den Mixer oder ähnliche Küchengeräte mit zerschneidendem Effekt zu werfen und die großen Stücke von dem Saft zu trennen.

Anschließend misst man ungefähr einen dreiviertel Liter Rotwein ab und gibt die Zwiebelstücke dazu. Gefäß verschließen und das Gemisch drei bis fünf Tage ziehen lassen. Ist die Zeit vergangen, misst man sich zum Mittag- und Abendessen 30 Milliliter ab.

Hört sich geschmacklich vielleicht nicht besonders gut an, hilft über einen längeren Zeitraum hinweg aber bei der Senkung des Blutzuckers.

Zimt

Zimt ist nicht nur ein tolles Gewürz für Kuchen und Kekse, es kann sogar therapeutisch bei Diabetes Typ 2 den Blutzuckerspiegel senken. Die antimikrobielle Wirkung kann auch bei Verdauungsstörungen unterstützend sein. Viele der Betroffenen schwitzen durch ihr hohes Körpergewicht. Zimt wirkt als Puder sogar gegen den Schweißgeruch.

Kürbis

Kürbis lässt sich vielfältig zubereiten. Was von Vorteil ist, da 400 gr. von dem Fruchtgemüse sollen vor allem im Sommer und Herbst gegen einen zu hohen Blutzuckerspiegel helfen. Außerdem unterstützt Kürbis das Verdauungssystem und kann somit besser Giftstoffe ableiten, die den Körper noch zusätzlich belasten.

400 gr. hören sich unglaublich viel an, kann aber in vielerlei Weise umgesetzt werden – Kürbisbrot, Kürbiskuchen oder Kürbisöl stellen nur einen Teil der Möglichkeit mit diesem Fruchtgemüse dar. Dadurch ist einem etwas Abwechslung und eine effektive Möglichkeit gegen zu hohen Blutzucker gegeben.

Heilkräuter & Heilpflanzen

Gegen hohen Blutzuckerspiegel

Gegen einen hohen Blutzuckerspiegel gibt es auch ganz einfache Pflanzen, die helfen können. So hilft das Trinken von grünem Tee. Man lässt etwa zehn Gramm grüne Teeblätter in 250 Milliliter kaltem Wasser aufweichen. Über den Tag hinweg sollte man immer wieder einen Schluck davon Trinken.

Zum Essen eignet sich gekochte Hirse. Diese lässt man dann aufquellen. Jedes Mal vor einer Hauptmahlzeit isst man in etwas 100 gr. von dieser Portion. Hält man sich konsequent daran, wirkt sich das positiv auf den Blutzuckerspiegel aus.

Gegen Bluthochdruck

Knoblauch mag zwar nicht den angenehmsten Begleitgeruch haben, erweitert und entspannt aber die Gefäße, sodass ein verbesserter Blutfluss entsteht. Außerdem verdünnt es das Blut auf natürliche Art und Weise das Blut, ohne die Nebenwirkungen von Medikamenten, indem sie den Gerinnungsstoff Fibrin abbaut. So kann man seinen Blutdruck effektiv senken.

Wem der Geruch dann aber doch zu viel ist, kann auf Leinsamen zurückgreifen. Diese Pflanze ist dafür bekannt, die Verdauung zu regulieren, aber sie ist auch sinnvoll bei Bluthochdruck und Diabetes einzusetzen.

Täglich Leinsamen zu sich zu nehmen, und das über mindestens 12 Wochen hinweg, hat einen senkenden Effekt auf den Blutdruck. Empfehlenswert ist, auch nach diesen 12 Wochen die tägliche Leinsamen-Dosis nicht abzusetzen, vor allem, da der Körper sich an die Unterstützung gewöhnt. Diese natürliche Art und Weise ist dabei ohne Nebenwirkungen, wie verschiedene Medikamente sie unvermeidlich mit sich bringen.

Ätherische Öle

Gelenkschmerzen sind störend und können die betroffene Person in ihrer Bewegungsfreiheit stark einschränken. Dagegen gibt es ästhetische Öle, die gegen diesen Schmerz wirken, ohne direkt zu Medikamenten greifen zu müssen.

Wintergrünöl

Dieses Öl wirkt nicht nur schmerzlindern, sondern hat einen Kortison-ähnlichen Effekt, ohne dem Patienten ebenjenes Hormon zuzuführen. Was vor allem für den Cushing Syndrom-Betroffenen sehr gut ist.

Der Hauptbestandteil von Aspirin, Methylsalicylat, kommt in diesem Öl vor. Mischt man Wintergrünöl mit einem Verhältnis von Eins zu Vier mit einem Basisöl wie z.b. Kokosöl und trägt es auf die schmerzenden Gelenke auf, woraufhin die mildernde Wirkung einsetzt

Pfefferminzöl

Pfefferminz eignet sich nicht nur hervorragend für einen Tee, sondern wirkt in Form des Öles entzündungshemmend und schmerzstillend. Auch um Kopfschmerzen zu lindern, hilft es, sich das Öl auf die Schläfen zu tupfen. Der Geruch des Öls kann eine beruhigende Wirkung haben.

Mischt man Pfefferminzöl im Verhältnis Eins zu Eins mit einem Basisöl wie z.b. Kokosöl und massiert es auf das betroffene Gelenk, wirkt es schmerzlindern und kann sogar Krämpfe lösen.

Fichtenöl

Früher nutzte man dieses Öl zur Bekämpfung von Infektionen und heute nutzt man es besonders zur Schmerzlinderung im unteren Rücken. Desweiteren wirkt es ebenfalls krampflösend und hat antiseptische Eigenschaften. Auch diesem Öl wird der Kortison-ähnliche Effekt zugeschrieben.

Gemischt im Verhältnis von Eins zu Eins ergibt sich eine rasche Schmerzlinderung an der eingeriebenen Stelle.

Homöopathie & Globuli

Auch mit Globuli lassen sich Symptome bekämpfen. Dabei muss jeder für sich entscheiden, wie wirksam die Einnahme dieser Globuli sind. Am besten spricht man mit einem Arzt der Alternativ-Medizin über die Art der Globuli, inklusive der Dosis.

Dennoch gibt es einige, die man zur Selbstmedikation kaufen kann.

Einhergehend mit dem Cushing Syndrom kommt es oft vor, dass Wunden nur langsam verheilen. Dagegen hilft das Calendula mit einer Potenz D12. Eingenommen fünf Globuli je dreimal am Tag, soll es die Wundheilung fördern.

Bei einer Potenzschwäche hingegen ist das Agnus Castsus mit der Potenz D6 mit der Dosierung einmal täglich drei Globuli zu empfehlen.

Leidet der Betroffene unter Gelenkschmerzen, gilt es zu differenzieren, wie der Schmerz sich äußert.

Ist es ein dumpfer bis stechernder Schmerz, der mit einer Schwellung einhergeht, ist das Acidum Sulfuricum mit Potenz D12 zu empfehlen.

Treten Schmerzen zusammen mit einer Steifheit in kleinen Gelenken auf, ist das Aconitum Napellus einzunehmen.

Beides ist dreimal täglich zu je fünf Globuli einzunehmen.

Schüssler-Salze

Nicht nur gegen innere Symptome kann man mithilfe natürlicher Mittel angehen. Zum Beispiel gibt es gegen Akne zahlreiche Schüssler Salze, die helfen, diese zu mildern oder gar ganz zu entfernen.

Schüssler Salze werden meist in Form von Tabletten eingenommen. Den Patienten belastet oft zu dem Übergewicht auch die Akne. Dagegen helfen folgende Salze

Gegen die Dehnungsstreifen, die durch die starke Gewichszunahme entstehen, kann man ebenfalls Schüssler Salze nehmen, um von Innen dagegen zu wirken.

Man darf maximal drei Tabletten auf einmal nehmen, bis zu dreimal täglich. Es steht jedem frei, die Tabletten auch zu zerkleinern und mit einem Glas Wasser zu trinken. Weiter ist es möglich, die Tagesmenge Tabletten in einem Liter warmen Wasser aufzulösen und über den Tag hinweg zu trinken.

Nicht nur eine Anwendung von innen ist mithilfe der Schüssler Salze möglich. Man kann daraus auch Salben herstellen, die man dann dünn und mehrmals täglich an den entsprechenden Stellen einmassiert. Genaue Anleitungen findet man zahlreich im Internet und kann sich an seine Apotheker wenden.

So kann man die Silicea zur Salbe machen und auf die Dehnungsstreifen selbst auftragen. Durch eine konsequente Behandlung kann man so diese Streifen mildern bis zum endgültigen Verschwinden.

Im Falle von Hämatomen, die bei den Cushing Syndrom betroffenen häufig auftreten, hilft ebenfalls eine Schüssler Salz Salbe.

Diese besteht dann aus dem Ferrum Phosphoricum.

Diät & Ernährung

Die Ernährung umzustellen unterstützt den Patient darin, sein Gewicht zumindest zu halten. Zwar kann es nicht ganz ausgeschmerzt werden, zu zunehmen, hat aber den Vorteil, dass Langzeitfolgen entgegengewirkt werden kann. Dabei muss man nicht immer auf Medikamente zurückgreifen, sondern kann es bereits durch die richtige Ernährung beeinflussen.

Es gilt immer, dass man bei Diäten mit Beratern oder seinem behandelnden Arzt sprechen sollte. Sonst kann es zu ungewünschten Wechselwirkungen kommen.

Dabei kann bereits das Weglassen von sogenannten leeren Nahrungsmitteln gegen Übergewicht, also dem Auslöser, helfen. Weißbrot, Kuchen und geschälter Reis gehören zu den „Übeltätern“, die man vermeiden sollte. Wenn möglich verzichtet man ganz darauf.

Statt zu essen, sollte man zuerst ein Glas Wasser trinken. Über den Tag hinweg ist die empfohlene Menge dreißig bis vierzig Milliliter pro Kilogramm. Liegt die Begründung des Cushing Syndroms in den Nieren, sollte die Tagesdosis mit dem Arzt abgesprochen werden.

Richtig zu trinken ist auch wichtig. Nicht alles auf einmal in sich hineinschütten, sondern über den Tag hinweg zur empfohlenen Summe kommen. Ansonsten scheidet der Körper das überflüssige Wasser wieder aus.

Insofern man Alkohol trinkt, sollte man ihn fortan mindestens halbieren. Alkohol entzieht dem Körper nicht nur Wasser, sondern setzt auch an. Vor allem süße alkoholische Getränke wie Alcops, Cocktails oder Longdrinks sind ungesund für den Körper.


FAQ – Fragen & Antworten

Ich nehme nur noch zu. Habe ich das Cushing Syndrom?

Bei einer konstanten Gewichtszunahme muss es nicht gleich das Cushing Syndrom sein. Es kann hormoneller Herkunft sein, aber für plötzlichen Gewichtszuwachs können auch ganz andere Gründe in Frage kommen. Am besten mit dem Hausarzt darüber reden.

Kann ich mit anderen Betroffenen darüber reden?

Ja. Es gibt zahlreiche Foren, wo derzeitige Patienten oder ehemals Betroffene zusammenkommen und miteinander darüber sprechen. Denn nicht immer versteht die Außenwelt, was da vor sich geht und dort findet man Gleichgesinnte. Auch Selbsthilfegruppen gibt es einige.

Mein Freund(in)/Verwandter zeigte eine oder mehrere Symptome. Was tun?

Am besten spricht man mit der Person darüber und das auf eine vorsichtige Art, da viele auf die Ansprache auf den Körper abwehrend reagieren. Hinter dem Rücken über die Symptomatik zu sprechen, ist für die Person nur negativ und lässt sie noch mehr Distanz einnehmen oder Scham empfinden.

Was machen, wenn mein Haustier Symptome ausweist?

Der Gang zum Tierarzt ist dann unvermeidlich. Das Cushing Syndrom kann nicht nur Hunde befallen, sondern auch – zumindest häufig – Katzen und Pferde. Für eine gute Heilungschance ist eine schnelle Reaktion seitens des Besitzers wichtig.

Bin ich jetzt automatisch gefährdet, wenn der Arzt Kortison anwenden will?

Nein. Kortison ist ein bewährtes medizinisches Mittel. Über längeren Zeitraum wird es in kleinen Dosen verabreicht und nur über einen kurzen Zeitraum in hoher Dosis.

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