Nekrose

Steckbrief: Nekrose

  • Name(n): Nekrose; Necrosis
  • Art der Krankheit: Partieller Zelltod durch Strukturschädigung
  • Verbreitung: Unter 5 % der deutschen Bevölkerung; 40 % der Weltbevölkerung
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 2000 v.Chr
  • Behandelbar: Partiell
  • Art des Auslösers: Gifte; Bakterien; Nährstoffmangel; Sauerstoffmangel; Radioaktivität; Durchblutungsstörungen
  • Wie viele Erkrankte: Different
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Notaufnahme; Internist; Facharzt je nach betroffener Stelle
  • ICD-10 Code(s): A18; R02; K65; N64; M79.8; M87.0; T54

Tod/Absterben von Zellen/Geweben

Unter einer Nekrose, oder auch Nekrobiose, versteht man in der Biologie und Medizin das Absterben oder den Tod von Zellen, bis hin zu ganzen Gewebepartien oder Gliedmaßen. Ist die Zelle oder das Gewebe noch nicht abgestorben, so ist das Umkehren oder Abwenden des Zellsterbens unmöglich. Ursachen für eine Nekrose können die unzureichende Durchblutung eines Gewebes sein, eine Vergiftung, eine Verätzung, Infektionen, Verbrennungen oder Erfrierungen. Je nachdem welches Gewebe betroffen ist, fällt der betroffene Teil ab, bzw. er wird vom Körper abgestoßen oder es bildet sich eine Narbe/ ein Hohlraum. Oftmals ist ein medizinisch operativer Eingriff unumgänglich.

Definition Nekrose

Der Begriff der Nekrose/Nekrobiose bezeichnet den Tod der Zelle durch Schädigung ihrer Struktur. Auslöser welche die Zerstörung von Zellstrukturen bedingen sind Toxine, Sauerstoffmangel (Hypoxie), Erfrierung/Unterkühlung (Hypothermie), mechanische Verletzungen oder eine Infektion mit Krankheitserregern. Diese Einflüsse sorgen dafür, dass sich eine ungesunde Menge an sauren Stoffwechselprodukten ansammelt. Dadurch kommt es im Zytoplasma zur irreversiblen Zerstörung von Proteinstrukturen (Denautierung). Die zerstörten Proteinteile bilden zusammen mit den geschädigten Zellorganellen schollenartige Gebilde.

Bei einer Nekrose werden auch die Membranen, also die Zellwände zerstört oder beschädigt, so dass der Zellinhalt in die Umgebung abfließt. Darauf reagiert der Körper wiederum mit einer Entzündung. Auch die Zellkerne werden zerstört, das in ihnen enthaltene Chromatin wird in einzelne Teile zerlegt und die Zellkernmembran schrumpft (Karyorrhexis). Letztendlich stirbt der Zellkern ab (Karyolyse).

Somit beschreibt die Nekrose eigentlich den unter dem Mikroskop sichtbaren Zerfall und Tod der Zellen. Gebräuchlicher ist der Begriff Nekrose jedoch, für die mit bloßem Auge erkennbaren abgestorbenen Gewebeteile, also die Gewebezerstörung.


Was ist Nekrose?

Eine Nekrose bezeichnet unterschiedliche Prozesse, welche dazu führen, dass die Zerstörung von Zellen und der Zelltod eintreten. Es gibt unterschiedliche Arten von Nekrosen. Zu ihnen gehören:

  • Koagulationsnekrosen
  • Kolliquationsnekrosen
  • Fettgewebsnekrosen
  • Verkäsende Nekrosen
  • Fibrinoide Nekrosen
  • Hämorrhagische Nekrosen
  • Gangrän

Sie unterscheiden sich im jeweils betroffenen Gewebe und in der Art des Auslösers der Nekrose.

Generell können das Einwirken unterschiedlicher Toxine, extreme mechanische Beanspruchung, Erfrierungen, Verbrennungen durch Hitze oder radioaktive Strahlung, Infektionen und ein Sauerstoffmangel durch eine Durchblutungsstörung oder anderes zum Zelltod führen.
Eine Nekrose ist immer örtlich begrenzt, sie umfasst also nur einen Teil der Zellen und sie kann nur an einem lebenden Organismus vorkommen.

Nur ein Débridement, also das Abtragen des abgestorbenen Gewebes und die anschließende Wundversorgung, können zur Heilung des Organismus führen. Nicht jedoch zur Heilung der betroffenen Zellen.

Die abgestorbenen Zellen liegen als totes Gewebe vor und bieten somit Bakterien einen guten Nährboden. So kommt es fast immer zur Ausweitung von Keimen und Krankheitserregern und das nicht nur bei einer infektiös bedingten Nekrose. Generell sind nekröse Wunden extrem anfällig und müssen unbedingt medizinisch versorgt werden.

Nekrosen können sowohl trocken, als auch feucht sein. Sie sind jedoch gekennzeichnet durch eine farbliche Veränderung des betroffenen Gewebes. Diese können von gelb, über grünlich und braun, bis hin zu schwarz reichen. Diese begründet sich im Absterben der Zellen.

Die Nekrose besteht aus mehreren Schichten. Die oberste ist meist hart und hat eine lederartige Beschaffenheit. Darunter folgt eine Granulaschicht, deren Körnchen nicht größer als 0,5 mm sind. Darunter befindet sich eine Schicht schwarzer Fäden (Fibroblasten), welche miteinander verfilzt sind. Diese schichten sind miteinander vermengt und enthalten zusätzlich Bindegewebe. Die unterste Schicht reicht bis ins gesunde Gewebe und hält so die Nekrose fest.
Außerdem enthalten Nekrosen kleine Adern.


Welche Ursachen gibt es?

Nekrosen können unterschiedliche Ursachen haben. Zu ihnen gehören:

  • Radioaktive Strahlung
  • Hitze
  • Kälte
  • Toxine
  • Infektionen durch Viren, Bakterien, Pilze
  • Mechanisches Einwirken
  • Sauerstoffmangel
  • Nährstoffmangel

Unterschiedliche Arten von Nekrosen haben auch verschiedene Auslöser/Ursachen.

Koagulationsnekrosen sind auf Blutgerinnungsstörungen und Durchblutungsstörungen zurückzuführen. Beispiele hierfür sind:

  • Arterienverschlüsse (Ischämiebedingte Nekrose)
  • Venenverschlüsse (mit Einblutung = Hämorrhagische Nekrose)
  • Herzinfarkt (Fibrinoide Nekrose)
  • Magen-Darm-Geschwür(Fibrinoide Nekrose)
  • Tuberkulose (Käsige Nekrose)
  • Gangrän (trockene Nekrose)

Fettgewebsnekrosen entstehen meist aufgrund einer vorherigen Fraktur. Durch die Fraktur wird umliegendes Fettgewebe gequetscht. Doch auch

führen zu Fettgewebsnekrosen.

Sogenannte Kolliquationsnekrosen sind Verflüssigungsnekrosen. Sie entstehen in besonders eiweißreichem Gewebe durch das Einwirken von Lauge und in besonders fettreichem Gewebe durch Sauerstoffmangel. Generell sind die Gründe für eine Kolliquationsnekrose:

  • Sauerstoffmangel
  • Laugen Einwirkung
  • Selbstverdauung durch freisetzen von Lipase
  • Lysierende Bakterien

Tumornekrosen kommen innerhalb von Tumoren vor. Durch die Beschaffenheit eines Tumors ist oftmals die Nährstoffversorgung des Tumorgewebes eingeschränkt. So kommt es zum partiellen Zelltod.

Verkäsende Nekrosen sind Nekrosen, bei welchen die Granulome ein käseartiges, weiß und krümeliges Aussehen haben. Gründe hierfür können

  • Tuberkulose
  • Pilzinfektionen

sein.


Symptome & Anzeichen

Nekrosen gehen immer mit Entzündungen einher. Entweder im Vorfeld oder zumindest im Anschluss. Das Entzündete Gewebe ist anfangs meist:

  • Rot
  • Geschwollen
  • Gespannt
  • Schmerzhaft
  • Eitrig
  • Nässend

Im Fall einer inneren Nekrose treten im Vorfeld oft Schmerzen und weitere krankheitsspezifische Symptome auf, wie beispielsweise

Da Auslöser von Nekrosen nicht nur Keime, Viren, Bakterien und Pilze sind, sondern auch giftige Substanzen, Kälte, Hitze, mechanisches Einwirken oder sonstiges sein können, kann eine Nekrose auch in den unterschiedlichsten Situationen entstehen. Ist sie oberflächlich kann sie leicht von einem selbst, oder Angehörigen/Arzt entdeckt und behandelt werden. Denn die Verfärbung des Gewebes ist ein typisches Anzeichen einer Nekrose.

Im Fall einer Knochennekrose (avaskuläre Nekrose), kann es durch den Knochenschaden zu Einschränkungen in der Beweglichkeit und Knochenschmerzen kommen.

Sind Organe betroffen kommt es zu spezifischen Symptomen, welche die Erkrankung des jeweiligen Organs anzeigen und natürlich zu Schmerzen im entsprechenden Bereich.

Hier die Symptome nochmal zusammengefasst:

  • Verfärbung der Haut ( gelb bis schwarz)
  • Entzündung
  • Schmerzen
  • Spannungsgefühl
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Eingeschränkte/ gestörte Bewegungsabläufe

Diagnose & Krankheitsverlauf

Diagnose

Bevor eine Diagnose getroffen wird, nimmt ein Arzt umfangreiche diagnostische Methoden vor. Denn es gilt nicht nur die Nekrose selbst festzustellen, sondern auch ihre Art und die möglichen Erreger. So kann im Anschluss eine effiziente Behandlung eingeleitete werden.

Es können Ultraschalluntersuchungen, ein MRT-Scan oder ein CT-Scan vorgenommen werden. Zusätzlich werden die Blutwerte und evtl. Gewebeproben im Labor untersucht.

Krankheitsverlauf

Wird ein Gewebe einem Reiz oder einem Erreger ausgesetzt, der dafür sorgt, dass das betroffene Gewebe/die betroffenen Zellen absterben.
Es kann zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff oder Nährstoffen kommen, zu einem Absterben der Zellen aufgrund massiver Infektionen oder sonstigem.

Ist die Zelle erst abgestorben, liegt sie tot im Gewebe und bietet einen hervorragenden Nährboden für Bakterien und andere Keime. Doch schon die tote Zelle an sich, leitet ihre Zellflüssigkeit mit den abgestorbenen Zellorganellen in das umliegende Gewebe. Dies geschieht da die Membran der Zelle in ihrer Struktur geschädigt wird. Nun befindet sich Flüssigkeit/Zellinneres an einem Platz wo sie als Fremdkörper oder Eindringling vom körpereigenen Abwehrsystem erkannt wird. Der Körper leitet eine Entzündungsreaktion ein.

Wenn Knochenmark mitbetroffen ist, und/oder eine Entzündung bis zum Knochenmark vorgedrungen ist, wird dieses von den Fresszellen/Makrophagen dazu angeregt aus den vorliegenden Stammzellen, überwiegend Makrophagen zu bilden anstelle von roten Blutkörperchen. Diese überfluten den Organismus und vor allem das umliegende Gewebe.
Nun geraten die Leukozyten in Aufruhr und versetzten den gesamten Körper in Abwehrzustand. Es kommt zu Fieber, Schüttelfrost und einer massiven Entzündung.

Die Vereiterung wird dann gelb, grün, braun und letztendlich schwarz. Das Gewebe/ die Zellen sind tot und abgestorben.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Generell sind Nekrosen keine allzu häufige Erkrankung in Deutschland. Sieht man sich die Diagnosedaten der Krankenhäuser in Deutschland für 2015 an, findet man eine Gesamtzahl von 11157 Personen die an einer Knochennekrose erkrankten, 109 Patienten die unter einer Gewebenekrose litten, 10640 Patienten mit nekrotisierenden Erkrankungen der unteren Atemwege, 13178 Patienten mit nekrotisierenden Gefäßerkrankungen und 1944 Patienten mit einem Gangrän. Zusammengenommen sind das auf ganz Deutschland gerechnet doch recht wenig Fälle.

Da Nekrosen so viele verschiedene Ursachen haben können, variieren hier auch die Zahlen der betroffenen Patienten. Allerdings waren dies nur die Zahlen für ein durchschnittliches Jahr in einem Krankenhaus. Viele Nekrosen werden ambulant von einem Arzt versorgt. Beispiele hierfür sind:

  • Nekrosen am Fuß bei Diabetikern
  • Hautnekrosen
  • Dekubitus mit Nekrose

Doch auch hier sind die Häufigkeitszahlen different und unterliegen starken jährlichen, ja sogar monatlichen, Schwankungen.
Die generelle Häufigkeit liegt jedoch im Schnitt immer unter fünf Prozent in Deutschland.

Weltweit sieht dies schon wieder anders aus. Aufgrund schlechter hygienischer Zustände und mangelnder medizinischer Versorgung liegt die weltweite Häufigkeit von Menschen die von einer Nekrose betroffen sind bei rund 40 %. In vielen Entwicklungsländern können schon kleine Hautverletzungen und Entzündungen zum Nekrotisieren des Gewebes führen.
In Europa sind Krankheiten wie Lepra oder nekrotisierende Fasziites so gut wie ausgerottet. Doch in ärmeren Ländern der Welt gehören sie immer noch zum Gesellschaftsbild.

Es sind halt nicht nur die Ursachen an sich die eine Nekrose begünstigen, sondern auch der Zugang zu medizinischer Versorgung und die hygienischen Zustände in denen ein Mensch lebt oder genesen kann.


Komplikationen durch eine Nekrose

Die Behandlung von nekrotischem Gewebe gehört selbst in Deutschland, neben der Krebstherapie, zu den riskantesten Therapien. Denn eine Nekrose an sich ist schon schwer zu behandeln, jedoch ist es unter gewissen Umständen noch schwieriger. Es kann sogar lebensgefährlich werden, wenn durch die Nekrose eine Blutvergiftung (Sepsis) eintritt.
Zu den Umständen die den Heilungsprozess bei einer Nekrose erschweren gehören:

Denn während einer Nekrose stirbt immer weiter einstmals gesundes Gewebe ab. Um dies zu stoppen, muss die Infektion bekämpft werden. Ansonsten kann es aufgrund der sich immer weiter ausbreitenden Infektion zu einer Blutvergiftung kommen, die besonders gefährlich ist und eine hohe Mortalitätsrate hat.
Es gilt also den oder die Erreger zu finden und sie zu bekämpfen.

Hinzu kommt, dass eine Nekrose nicht abheilen kann, wenn das bereits nekrotische Gewebe nicht abgetragen wird. Es blockiert nämlich die Wundheilung. Man spricht hier vom Débridement, dem Abtragen von nekrotisierendem Gewebe von Verbrennungs- und anderen Wunden, Geschwüren oder Organzerfall (z. B. nekrotisierende Pankreatitis). Abgetragen wird allerdings nur das schon tote Gewebe. Der Randbereich, der eigentlich immer entzündet ist und das darunter liegende noch intakte Gewebe erfahren nach der Wundtoilette, wie das Débridement auch genannt wird, den Großteil der Behandlung.

Es werden oftmals anti entzündliche Medikamente und durchblutungsfördernde Mittel eingesetzt.

Doch damit eine Wunde gut abheilen kann, darf sie nicht permanentem oder längerem Druck ausgesetzt werden. Bei bettlägerigen Patienten ist dies ein großes Hindernis bei der Wundheilung, wie es oft bei einem Dekubitus mit Nekrose der Fall ist.
Auch bei Diabetikern, die generell schon Probleme bei der Wundheilung haben und eine erhöhte Blutungsneigung aufweisen, ist das Abheilen erschwert und langwierig.

Mögliche Komplikationen:

  • Blutvergiftung
  • Gestörte Wundheilung

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Wer eine Wunde bei sich oder Angehörigen und Bekannten feststellt, die einfach nicht heilen will oder welche sich farblich verändert, der sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Auch bei Patienten mit Diabetes mellitus oder bei bettlägerigen Personen ist es ratsam Wunden von einem Arzt begutachten zu lassen.

Zeitlich sprechen wir hier von wenigen Tagen, denn in diesen sollte eine Wunde schon eine Veränderung/Heilung aufweisen.

Auch wer Schmerzen im Bauch oder an den Knochen spürt, die nach ein paar Tagen nicht verschwinden oder heilen wollen, sollte dringend zum Arzt gehen.
Bewegungseinschränkungen, Fieber oder Schüttelfrost sind Zeichen dafür, dass der Körper krank ist und dem sollte auf den Grund gegangen werden.

Wer zu den Risikogruppen bei einer Nekrose gehört, der sollte Wunden generell von medizinischem Personal oder einem Arzt untersuchen lassen.


Behandlungsmethoden & Therapie

Um eine Nekrose zu behandeln, gibt es unterschiedliche Ansätze, welche allerdings alle dasselbe Ziel verfolgen. Nämlich das Abheilen des noch lebenden Gewebes.

Doch zunächst muss meistens erst ein Débridement erfolgen. Es gibt unterschiedliche Methoden um das tote Gewebe abzutragen. Handelt es sich um einen innerlichen Eingriff, kommt logischerweise nur eine OP in Frage. In welchem Umfang operiert werden muss und wie viel Gewebe entfernt werden muss, hängt immer von der Nekrose an sich ab und wird im Vorfeld von Spezialisten geprüft.

Bei einer oberflächlichen Nekrose, wie etwa der Haut oder am Fuß, wird ebenfalls erst geprüft wie viel Gewebe abgetragen werden muss und welches Gewebe noch zu retten ist.

Abgetragen wird entweder autolytisch, durch Auflage einer Wundauflage oder durch Aufweichen mit Hydrogel. Die Nekrose wird so weich und kann leichter abgenommen werden.
Oder es wird mechanisch mit einer sterilen Kompresse abgetragen.
Manchmal wird aber auch biochirurgisch gearbeitet. Dabei werden Maden auf die Nekrose aufgebracht und unter einem speziellen Verband für einige Zeit dort belassen. Die Maden verflüssigen die Nekrose und nehmen diese dann auf. Im Anschluss werden alle Maden wieder entfernt. Man spricht auch von der Maggot-Therapie.

Nach dem Abtragen des toten Gewebes, wird meist ein Antibiotikum eingesetzt und ein Antimykotikum (Anti-Pilz-Mittel). Zusätzlich werden, falls es beim Patienten gesundheitlich möglich ist, die Durchblutung angeregt.

Um die Durchblutung anzuregen können sowohl Medikamente, als auch regelmäßiges Umlagern oder vorsichtiges Muskeltraining/Bewegung eingesetzt werden.
Wer unter einer Verschlusskrankheit leidet, bei dem können auch operativ Stents gesetzt werden, um die Durchblutung wiederherzustellen.

Wundränder werden immer wieder geöffnet um vom Eiter entleert zu werden und um die Heilung voranzutreiben.

Die verbesserte Durchblutung führt zur Regeneration von gesundem Gewebe und zur Narbenbildung, die in diesem Fall gewollt ist, da sich durch sie die Wunde schließt.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Es gibt diverse Arten von Nekrosen und ebenfalls viele Möglichkeiten einer Nekrose vorzubeugen. Vor allem aber wenn ein Patient Medikamente einnimmt, die nachweislich zu einer Art von Nekrose führen können. So wie beispielsweise bei Medikamenten gegen Osteoporose, die im Körper zwar fast überall für starke Knochen sorgen, bewirken am Kiefer eher das Gegenteil. So auch andere Medikamente.
Wenn einem Patienten ein Medikament verschrieben wird, bei welchem die Gefahr einer Nekrose erhöht ist, können Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Dazu gehören oft eine Antibiotikagabe, regelmäßige Kontrolle von Wunden oder in manchen Fällen spezielle Mund- oder Wundspülungen.

Ist eine Person bettlägerig, sollte dringendst regelmäßig gelagert/umgelagert werden und der Körper der Person auf Wunden oder Druckstellen überprüft und diese sofort behandelt werden.

Genauso bei Diabetikern, hier sollten Wunden regelmäßig überprüft und versorgt werden.

Ansonsten gilt es, sich von Giften, Laugen, Säuren, radioaktiver Strahlung, längerer Kälte oder extremer Hitze fernzuhalten.


Prognose zur Heilung

Wenn ein Körper kräftig ist und über ein ausreichend aktives Immunsystem und Regenerationskräfte verfügt, kann der Organismus die Nekrose gut überstehen.

Ohne ärztliche oder medizinische Hilfe wird dies allerdings in den wenigsten Fällen geschehen. Denn das tote Gewebe muss entfernt werden, damit eine Heilung eintreten kann.
Ist dies erstmal vorgenommen worden, kann ein „relativ“ gesunder Körper gut, und mit Unterstützung, die Heilung einleiten und schließlich Gewebe regenerieren.

Wenn der Patient jedoch generell keine gute Wundheilung hat, ein geschwächtes Immunsystem hat oder bettlägerig ist, wird es für den Körper schwierig die Nekrose zu „verarbeiten“ und zu heilen.

In solchen Fällen ist eine medizinisch intensive Begleitung notwendig und der Genesungsprozess kann mehrere Wochen, ja sogar Monate dauern.

Bei innerlichen Nekrosen, die Organe, Knochen oder Tumore betreffen ist die Gefahr etwas höher. Dies ist immer der Fall, wenn ein lebensnotwendiges Organ betroffen ist.
Solche Nekrosen sind lebensbedrohlich, nicht nur im Falle einer Blutvergiftung.


Gesonderte Formen von Nekrosen

Phophornekrose

Diese Form der Nekrose ist heute so gut wie ausgestorben. Doch noch vor 100 Jahren gehörte sie zum traurigen Alltag von Fabrikarbeitern. Speziell derer, die in Streichholzfabriken gearbeitet haben. Denn damals nutzte man bei Streich- oder Zündhölzern den weißen Phosphor und dieser ist hochgiftig.
Arbeiter in diesen Fabriken atmeten regelmäßig feinen weißen Phophorstaub ein.
Dieser sorgt im Körper für eine Ozonbildung, welches dann im Anschluss Eiweiße zersetzt. Dies führt dazu das die Arbeiter Kieferschmerzen und Entzündungen im Mund- und Rachenraum bekamen. Diese andauernden Entzündungen führten zu sehr schlimmen und starken Kiefernekrosen.

Panzernekrose

Wie Menschen können auch Tiere Nekrosen erleiden. Eine besondere Form von Nekrosen stellt hier die Panzernekrose dar. Es betrifft logischerweise nur Tiere mit einem Panzer, wie etwa Schildkröten. Sind bei ihnen Panzersegmente beschädigt, können Viren, Bakterien oder Pilze eindringen und eine langwierige Entzündung kann dann zur Nekrose des Panzersegments führen. Dieses muss, wenn nicht zu weit fortgeschritten, entfernt werden und die Entzündung anschließend behandelt. Dann hat auch die Schildkröte eine Chance auf Heilung.


Alternative Behandlungsmethoden

Es gibt mehrere Ansätze für eine alternative Behandlung verschiedener Nekrosen.
Hierbei wird vor allem auf alternative und homöopathische Arzneimittel gesetzt. Zusätzlich wird mit Krankengymnastik/Physiotherapie oder Osteopathie gearbeitet.
Techniken wie Yoga, Tai-Chi, Meditation oder Qui Gong sollen Patienten helfen die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Genauso wie Akupunktur oder diverse Kräuter und deren Zubereitungen. Doch welche Methode wird nun bei welcher Form angewandt?

Zuerst sei gesagt, dass in den meisten Fällen alternative Heilmethoden lediglich unterstützend angewandt werden und nicht ersatzweise.

Alternative Behandlungen bei Knochenekrosen

Wenn eine Knochennekrose festgestellt wurde, und diese sich erst in einem sehr frühen Stadium befindet kann unter Umständen alternative Medizin zum Einsatz kommen.
Hier wird vor allem auf sanfte kontinuierliche Bewegung gesetzt. Physiotherapie und Osteopathie kommen deshalb oft zum Einsatz. Um Schmerzen zu lindern und den Kreislauf anzuregen werden Schüssler Salze oder Kräuter (als Tee oder Kapsel) eingesetzt.

Alternative Behandlung bei Hautnekrosen

Wer unter einer Hautnekrose leidet, der wird evtl. alternativ medizinisch unterstützt. Hier können homöopathische Mittel zur Steigerung der Immunabwehr wie salze, Tees oder andere Kapseln eingesetzt werden. Auch spezielle Ernährungsweisen können den Körper bei der Heilung unterstützen.

Generell werden Methoden wie Meditation, oder sanftes Yoga und Tai-Chi eingesetzt um den Körper gesund zu halten oder zu machen. Es soll den Energiefluss im Körper positiv beeinflussen und damit die Wundheilung unterstützen.

Weitere alternative Methoden zur unterstützenden Behandlung sind die Enzymtherapie, Wiederherstellung eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushaltes, Lasertherapie, Magnetfeldtherapie und die Maggot-Therapie.

Die Maggot-Therapie wird allerdings sehr häufig genutzt um nekrotisches Gewebe abzutragen.


Welche Hausmittel können helfen?

Im Vorfeld sollte hier klar gestellt werden, dass eine Nekrose unbedingt medizinisch versorgt werden muss. Wer bei einem Verwandten oder bei sich selbst eine Nekrose oder eine andere unnatürliche Hautveränderung feststellt, sollte diese immer von einem Arzt begutachten lassen, bevor er/sie zu Hausmitteln greift.

Doch spricht nichts gegen die unterstützende Behandlung mit Hausmitteln, so kann man gewiss einige Dinge daheim für seinen Körper tun.

In erster Linie sollte bei einer Nekrose allerdings darauf geachtet werden, dass der Körper alles bekommt was er braucht um seine Arbeit zu verrichten. Also ausreichend Schlaf, Erholung, Nährstoffe und Wasser. Außerdem ist es ratsam auf die persönliche Hygiene zu achten und Wunden regelmäßig zu reinigen und neu zu verbinden.

Ansonsten sind Umschläge mit Aloe Vera, Honig oder Tinkturen aus Knoblauch oder Kamille hilfreich, wenn es um die Wundheilung geht.

Aloe Vera

Umschläge mit Aloe Vera, sei es nun ein Gel oder direkt aus der Pflanze, helfen prima bei der Wundheilung. Dafür sollte die Wunde gereinigt sein und nicht mehr zu stark entzündet. Einfach etwas von dem Gel oder dem Inneren der Pflanze auf die Wunde geben und einen sterilen Verband leicht darum wickeln. Die Aloe versorgt die Haut/ das Gewebe mit Feuchtigkeit.

Honig

Honig kann genauso auf Wunden aufgetragen werden wie Aloe. Er wurde schon im alten Ägypten genutzt um Wunden nach einer OP zu desinfizieren. Denn Honig desinfiziert die Haut, er zieht Keime an, dehydriert diese und hinterlässt die Haut sauber und infektionsfrei.

Gemischte Tinkturen

Viele Tinkturen eigenen sich hervorragend für die innerliche Anwendung. Sie enthalten oft Stoffe wie Breitwegerich, Kamille, Knoblauch, Zitrone oder Kurkuma und unterstützen die Wundheilung.

Heilkräuter & Heilpflanzen

 

  • Arnika
  • Beinwell
  • Kamille
  • Ringelblume
  • Spitzwegerich
  • Aloe
  • Hamamelis

Dies ist eine Liste von Kräutern und Pflanzen die nach Absprache mit einem Arzt, bei schlechter Wundheilung verabreicht werden können.

Arnika ist schon lange als natürliches Schmerzmittel bekannt. Es wird in Form von Tinkturen oder als Globuli zur innerlichen Anwendung verabreicht. Entzündungen sollen dadurch reduziert und die Wundheilung beschleunigt werden.

Kamille wirkt desinfizierend und kann so als Tinktur, äußerlich oder innerlich angewandt werden. Allerdings sollte die Kamille, in welcher Form auch immer, nie direkt auf offenes Fleisch oder starke Entzündungen aufgetragen werden. Erst nach dem Einsetzen der Wundheilung und einer schon fortgeschrittenen Heilung, kann man so die Haut unterstützen.
Dies gilt generell für alle Heilkräuter.

Die Ringelblume wird oft als Salbe genutzt. Auch hier wirkt, unter anderem, Allantoin positiv auf die Wundheilung ein.

Beinwell, besser gesagt der Wirkstoff Allantoin, fördert die Regeneration von Gewebe.
Allerdings sollte hier besser eine Beinwell Salbe oder ein Gel, mit passender Wundauflage eingesetzt werden.

Spitzwegerich dient als natürliches Antibiotikum, innerlich angewandt, der Bekämpfung von Keimen.

Aloe Vera ist ein echtes Kraftpaket. Die in ihr enthaltenen Polysaccharide, Mineralstoffe , Salicylsäure, Glykoproteine und Aminosäuren bauen die Haut wieder auf und beschleunigen die Wundheilung.

Hamamelis oder auch Zaubernuss genannt, sorgt durch die enthaltenen Gerbstoffe und Flavonoide für eine schnellere Wundheilung und wirkt antientzündlich.

Ätherische Öle

Es gibt verschiedene ätherische Öle, welche eine Wundheilung unterstützen können. Zu ihnen gehören:

  • Bohnenkraut
  • Calendula
  • Cistrose
  • Elemi
  • Geranium
  • Kamille
  • Majoran
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Ysop

Da Bohnenkrautöl empfindliche Haut reizt, sollte es nicht auf eine Wunde aufgetragen werden. Es hat jedoch einen festen Platz in der Aromatherapie, außerdem wirkt es antimykotisch und antibakteriell. Ein Tee kann so innerlich angewandt werden.

Calendulaöl, also Ringelblumenöl kann in einer Salbe zur Unterstützung der Haut aufgetragen werden. Allerdings nur auf bereits vorgeheilte Wunden, die nicht mehr stark entzündet sind.

Cistrosenöl wurde schon vor Jahrhunderten bei eitrigen Beulen oder sogar Geschwüren eingesetzt. Es kann als stark verdünntes Öl auf eine Kompresse gegeben und dreimal am Tag gewechselt werden, um die Wundheilung zu beschleunigen.

Elemi ist ein Baum der auf den Philippinen wächst. Das Elemiöl ist entzündungshemmend und Haut regenerierend. Außerdem tötet es keime, Bakterien, Viren und Pilze ab und wirkt dabei schmerzlindernd.

Geraniumöl kann mit dem Elemiöl locker mithalten, was seine Eigenschaften angeht. Zudem ist es sehr hautverträglich und kann so bei einer fortgeschrittenen Wundheilung einmassiert werden.

Kamilleöl ist ebenfalls hervorragend für die äußerliche Anwendung geeignet. Es wirkt antiseptisch und beseitigt nicht nur Bakterien, sondern auch die von ihnen produzierten Gifte von Streptococci und Staphylococci.

Majoranöl ist antibakteriell und antimykotisch. Außerdem wirkt es schmerzstillend. Es sollte allerdings nur innerlich angewandt werden.

Rosmarinöl ist antiseptisch und fördert zudem die Durchblutung. Es dient der äußerlichen, als auch der innerlichen Anwendung.

Salbeiöl wirkt antiseptisch und kann als Waschung oder Wundauflage genutzt werden. Es sollte stark verdünnt (20 tropfen auf 1 Liter Wasser) genutzt werden.

Ysopöl wirkt ebenfalls antiseptisch und fördert die Wundheilung. Es kann in zu großen Mengen allerdings giftig werden. Wer Ysopöl nicht kennt, sollte es nur als Zusatz für die Duftlampe und somit zur Aromatherapie verwenden.

Homöopathie & Globuli

 

  • Acidum fluoricum
  • Steiroplex Tr.
  • Ranocalcin HM Tbl.
  • Silicea

Acidum fluoricum

Dieses homöopathische Mittel, welches in Form von Globuli verabreicht wird, hat eine gute Wirkung auf Haut, Blutgefäße, Lymphgefäße, Bindegewebe und die Knochen. Es soll den Abfluss schadhafter Stoffe anregen, die Bildung und Regeneration von Gewebe und zudem soll es Juckreiz vorbeugen. Der Hauptbestandteil ist Flusssäure, allerdings in bedenkenlos hoher Verdünnung.

Steiroplex Tropfen

Diese homöopathischen tropfen können in einem sehr frühen Stadium einer Knochennekrose, wie der Hüftkopfnekrose, eingesetzt werden. Sie sollen die Durchblutung von minder durchbluteten Geweben wieder anregen und die Neubildung von Knochenmasse anregen. Es handelt sich um ein alternativ medizinisches Komplexmittel.

Ranocalcin HM Tblatten

Diese Tabletten sind ebenfalls ein Komplexmittel, welches den Aufbau von Knochen wieder anregen soll.

Silicea

Silicea wird als Globuli verabreicht und es soll die Wundheilung, vor allem bei alten und schlecht heilenden Wunden, begünstigen. Es beugt zudem einer Narbenwucherung vor.

Die Menge und Einnahme der einzelnen Präparate sollte mit einem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker abgeklärt werden.

Schüssler-Salze

Schüssler Salze sind ebenfalls homöopathische Arzneien, die eine Wundheilung positiv beeinflussen und unterstützen können. Um eine Wirkung zu erzielen, sollten die Salze allerdings über mehrere Wochen regelmäßig eingenommen werden.
Die Menge und Einnahme sollte mit einem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker abgeklärt werden.

Calcium fluoratum

Dieses Schüssler Salz soll die Elastizität von Venen und Arterien verbessern und somit auch die Durchblutung anregen. Ein Vorteil wenn man eine langwierige Nekrose behandelt, die ja schlecht bis überhaupt nicht mehr durchblutet ist.
Zwei bis drei salze Abends im Mund zergehen lassen.

Magnesium phosphoricum

Auch dieses Schüssler Salz soll für einen besseren Blutfluss sorgen. Das ist wichtig für den Wundheilungsprozess, da so das Immunsystem immer wieder neue Abwehrzellen zur Infektion transportieren kann und sich Gewebe so besser neu bilden kann.
Ein Salz Abends im Mund zergehen lassen.

Natrium phosphoricum

Dieses Salz reguliert den Säure-Haushalt im Körper. Dies ist bei einer Nekrose sehr wichtig, da es ja saure Stoffe sind, die das Absterben von Zellen und ihre Strukturschädigung bedingen. Außerdem regt es den Stoffwechsel und damit den Wundheilungsprozess an.
Dieses Salz sollte zusammen mit Silicea Abends eingenommen werden.

Ferrum phosphoricum

Dieses Salz verbessert die Blutzusammensetzung und seine Fließfähigkeit. Ebenfalls vorteilhaft bei Wundheilungsstörungen.
Ein Salz morgens im Mund zergehen lassen.

Diät & Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist bei schwierigen Heilungsprozessen extrem wichtig. Nur wenn der Körper alle Nährstoffe bekommt die er braucht, können alle Funktionen reibungslos funktionieren.
Deswegen ist die Ernährungstherapie vor allem bei Wundheilungsstörungen angezeigt.

Der Flüssigkeitsbedarf des Patienten ist erhöht und es werden Nährstoffe wie Eiweiße, Antioxidantien, Vitamine und Spurenelemente benötigt um neues gesundes Gewebe zu produzieren.
Außerdem sollte das Immunsystem mit allem versorgt werden was es braucht, denn der Körper kämpft bei einer Nekrose gegen eine schwere Infektion.

Man sollte unterstützend auf eine vitaminreiche Mischkost zurückgreifen. Gesunde Eiweiße und Fette gehören ebenso dazu. Außerdem sollte man viel trinken.

In der Zeit der Heilung sollte auf Zucker, Alkohol und sonstige Genussgifte verzichtet werden, da sie die Wundheilung negativ beeinflussen.

Wird der Körper während des Wundheilungsprozesses nicht ausreichend mit Energie versorgt, wird er aufgenommenes Eiweiß in Energie umwandeln. Dieses fehlt dann für die Regeneration, so dass sich eine Wunde nicht richtig schließen und abheilen kann.
Oder es wird Muskeleiweiß abgebaut zur Energiegewinnung. Dies führt dazu das man weniger kräftig, weniger aktiv sein kann. Dies ist ebenfalls schlecht für den Organismus, da er zumindest leichte Bewegung braucht. Es wirkt sich auf den Blutfluss und das Lymphsystem aus. Letzteres muss bei einer Nekrose permanent arbeiten und Schadstoffe abtransportieren. Deswegen sollte es auch optimal funktionieren.
Damit eine Wunde nach einer Nekrose gut und schnell abheilen kann.


FAQ – Fragen & Antworten

Ab wann muss ich mit einer Nekrose zum Arzt?

Wer bei sich oder einem Angehörigen/Bekannten eine nekrotische Wunde feststellt, der sollte umgehend einen Arzt aufsuchen. Kleine Wunden wie Schnitte sollten in wenigen Tagen abheilen, größere Schnitte oder Verletzungen schon in zwei Wochen.
Sollte dies nicht der Fall sein, sollte man dringendst einen Arzt aufsuchen. Dasselbe gilt, wenn man zu einer Risikogruppe gehört oder eine Wundheilungsstörung hat.

Kann man eine Nekrose ausschließlich homöopathisch behandeln?

Nein. Wer eine Nekrose hat, sollte einen Arzt aufsuchen. Totes Gewebe muss in den meisten Fällen abgetragen werden und das weitere Vorgehen und die eigenen Behandlungswünsche können dann mit dem Arzt besprochen werden.
Es sollte einem klar sein, dass eine medizinisch unbehandelte Nekrose zu einer Blutvergiftung führen kann und somit lebensgefährlich werden kann.

Was muss bei einer Nekrose entfernt werden?

Bei einer Nekrose müssen die toten Zellen/ das tote Gewebe entfernt werden. Sie verhindern die Wundheilung, da sie eine Barriere gegen die Keime bilden. Diese können nicht medikamentös behandelt werden, wenn sie verschlossen werden.

Woran merkt man eine Knochennekrose?

Schmerzen im jeweiligen Bereich. Allgemeine Krankheitsanzeichen wie Fieber, Schüttelfrost, Schwindel. Bewegungseinschränkungen.

Wie kann man die Wundheilung unterstützen?

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten die eine medizinische Versorgung unterstützen können. Doch am wichtigsten ist eine regelmäßige Hygiene, gesunde Ernährung und ggf. noch homöopathische Arzneien.

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