Reizhusten

Steckbrief: Reizhusten

  • Name(n): Reizhusten; trockener Husten
  • Art der Krankheit: Atemwegserkrankung
  • Verbreitung: weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: bereits im 9. Jhdt. als housto / housta
  • Behandelbar: ja – außer im chronischen Fall
  • Art des Auslösers: unterschiedlich
  • Wieviele Erkrankte: genaue Zahl unbekannt
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt
  • ICD-10 Code(s): R05

Information über Reizhusten

Wohl jeder kennt ihn und litt bereits unter ihm. Selbst bei jenen, die sich nicht daran erinnern können, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie ihm im Baby- oder Kindesalter begegnen mussten. Als Symptom, Begleiterscheinung oder eigenständige Krankheit ist der Reizhusten weit verbreitet.

Rund um den Globus ist das laute, bellende und trockene Husten bekannt. Dem aus verschiedenen Ursachen entstehenden Husten wirken seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar Jahrtausenden Kenner mit Heilkräutern und Hausmitteln entgegen. Doch bei hartnäckigem Reizhusten oder wenn weitere Symptome auftauchen, wie Fieber, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen.

Definition Reizhusten

Der Reizhusten ist eine Hustenart die sich durch bellendes, lautes Husten ohne Schleimauswurf äußert, weshalb eine andere Bezeichnung für den Reizhusten auch trockener Husten ist. Zu husten, ist im Grunde ein Reflex, der dazu dient, die Atemwege frei zu halten. Wenn sich die Atemwege verengen oder Substanzen ihren Durchgang versperren, reinigt der Körper diese Gänge durch das explosionsartige Ausatmen, das uns als husten bekannt ist.

Husten tritt in zwei verschiedenen Formen auf. Wird der Husten von Schleimauswurf begleitet, bezeichnet man diesen als produktiven Husten. Er lässt sich vom hier dargestellten trockenen Husten oder Reizhusten, unterscheiden. Reizhusten kann verschiedenste Ursachen haben und tritt am häufigsten als Begleiterscheinung einer angehenden Erkältung auf. Ist das der Fall wandelt er sich während der Erkältung meist zum produktiven Husten.


Was ist ein Reizhusten

Reizhusten bezeichnet den so genannten trockenen Husten. Er lässt sich vom produktiven Husten abgrenzen, bei dem Betroffene Schleim aushusten. Besondere Merkmale des Reizhustens sind bellende und harte Hustengeräusche. Das Empfinden von Schmerzen ist jedoch unterschiedlich.

Das Wort husten besteht lange und leitet sich aus dem althochdeutschen Wort housto oder housta ab. Dieses tauchte erstmals um das neunte Jahrhundert auf. Die Wurzeln der Krankheit, beziehungsweise des Symptoms, reichen weit zurück und erstrecken sich über den gesamten Globus.

Der trockene Husten ist sowohl eigenständige Krankheit als auch Symptom. Die chronische Form des Reizhustens tritt am häufigsten beim so genannten Raucherhusten auf.

Als Symptom kündigt der Reizhusten meist eine Erkältung oder Grippe an. Jedoch kann der Husten auch andere Krankheiten begleiten. Die Möglichkeiten sind vielfältig und eine Verallgemeinerung ist schwer zu treffen.

Was beim Hustenreflex im Körper passiert ist, dass dieser zuerst einen Fremdkörper, eine Substanz oder ähnliche Stoffe in den Atemwegen bemerkt. Das geschieht über Rezeptoren der Schleimhaut der oberen Luftwege. Daraufhin wird der Hustenreflex über Nerven des Hirnstammes ausgelöst. Ein Kehlkopfmuskel verengt die Stimmritze und ein explosionsartiger Luftstoß wird abgegeben. Dieser soll den Fremdkörper entfernen. Der Hustenreflex ist wichtig für den Menschen um die Atemwege frei zu halten.

Nehmen die Rezeptoren einen Fremdkörper wahr, der nicht da ist, kommt es auch zum Husten. Dies ist zum Beispiel beim psychogenen Reizhusten der Fall.

Auch bei Kindern und, für Eltern besonders marternd, im Babyalter tritt Reizhusten auf. Jedoch hier seltener in chronischer Form. Dabei können Eltern den kleinen Körpern von außen kaum helfen, was die Eltern oft besonders bekümmert.

Welche Ursachen gibt es?

Die häufigste Ursache ist eine beginnende Erkältung. Der Körper versucht die bereits erkannte Erkrankung mittels Husten abzuwehren. Die Erreger haben zu diesem Zeitpunkt noch keine Schleimbildung ausgelöst. Deshalb ist es ein trockener, oft auch schmerzender Husten. Meistens wandelt sich dieser Reizhusten mit fortschreitender Erkältung in einen produktiven Husten, also einen Husten mit Auswurf. Es kann allerdings auch am Ende einer Erkältung erneut zu einem Reizhusten kommen. Auch bei einer echten Grippe kann es zum Reizhusten kommen.

Der Grund für Reizhusten ist manchmal im Medikamentenschrank zu finden. Als Nebenwirkung eines Medikaments kann der Reizhusten auch mit verzögerter Wirkung auftreten.

Anlass einen Reizhusten zu bilden gibt auch die Allergie. Als allergische Reaktion versucht der Körper mittels husten die vermeintlichen Schadstoffe loszuwerden.

Reicht die Dauer des Hustens über acht Wochen hinaus, ist das ein Anzeichen für chronischen Husten, der meist bei Rauchern zu finden ist. Auch die regelmäßige Inhalation anderer Schadstoffe kann zu chronischem Husten führen. Hier werden die unteren Atemwege durch Schadstoffe gereizt.

Der Reizhusten hat seine Wurzeln möglicherweise in anderen, schlimmeren Erkrankungen wie Asthma, Herzerkrankungen, Kehlkopfentzündungen, Bronchitis oder in Tumoren.

Nicht auszuschließen sind auch psychische Ursachen. Mit einem psychischen Problem als Ausgangspunkt ist der Reizhusten häufiger bei Kindern als bei Erwachsenen zu finden. Der psychogene Reizhusten ist dabei durch anfallsartige Schübe gekennzeichnet. Diese Schübe können sich über mehrere Stunden hinziehen und sind für den Körper sehr belastend. Sie treten vorwiegend tagsüber auf. Stress kann die Hustenschübe auslösen. Im weltweit anerkannten Klassifikationssystem für Krankheiten dem ICD-10 ist diese Form des Reizhustens nicht in der Kategorie R05 zu finden. Sondern ist den psychischen Erkrankungen und hier dem Code F45.33 zugeteilt.

Oft kann allein vom Geräusch, welches beim Husten abgegeben wird, auf einen speziellen Auslöser geschlussfolgert werden.


Symptome & Anzeichen

Beim Husten wird Atemluft mit hoher Geschwindigkeit durch die Atemwege gepresst und strömt aus dem Mund heraus. An diesem Vorgang sind Nerven des Hirnstammes sowie Kehlkopfmuskeln beteiligt. Reizhusten zu erkennen ist nicht schwer. Wird kein Schleim abgehustet, handelt es sich um Reizhusten. Die Geräusche die beim trockenen Husten entstehen klingen meist hart und bellend.

Wie stark der Husten schmerzt, hängt vom eigenen Schmerzempfinden und der Ursache des Reizhustens ab – oft auch davon wie lange der Reizhusten andauert. Um chronischen Husten handelt es sich ab acht Wochen. Dauert das Hustenleiden weniger lange an, spricht der Mediziner von akutem Husten.

Abgesehen vom Raucherhusten, vom psychogenen Reizhusten und vom Zweck einen Fremdkörper aus den Atemwegen zu entfernen, ist zu husten eher Symptom als Krankheit.

Wie sich die Anzeichen des Reizhustens darstellen, spielt für die weitere Behandlung eine große Rolle. Tritt der Husten speziell nach Anstrengungen wie laufen oder joggen auf, deutet das auf Asthma oder Probleme am Herzen hin. Wenn das Husten zum Morgenritual gehört, könnte ein Raucherhusten dahinter stecken. Liegt der Fall einer Allergie vor, ist es ratsam bei einsetzendem Husten hellhörig zu werden. Denn, wenn sich die Allergie auf die Bronchien erweitert kann das zu Asthma führen. Husten kann auch als Reflux-Symptom auftreten. Dabei gerät die aufsteigende Magensäure in die Atemwege. Dies geschieht in vielen Fällen nachts.

Trockene Raumluft kann den Reizhusten auch auslösen. Diese relativ harmlose Variante tritt häufig auf, wenn Babys oder Kinder husten. Dabei kann es helfen feuchte Tücher über der Schlafstelle aufzuhängen oder die trockene Raumluft mit einem Raumluftbefeuchter zu bekämpfen. Wahre Wunder kann hier ein Waldspaziergang und generell frische Luft wirken.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Manchmal diagnostizieren und heilen Betroffene den Husten mit Hausmitteln und den richtigen Tipps ohne ärztliche Hilfe. Doch in einigen Fällen ist ein Arztbesuch unausweichlich. Husten ist statistisch die häufigste Ursache von Arztbesuchen.

Oftmals verraten Merkmale des Reizhustens den Grund dieses unangenehmen Leidens. Dazu zählen vor allem die Dauer, die Intensität, das Geräusch des Hustens und wann dieser auftritt. Das alles sind wichtige Informationen für den Arztbesuch. Patienten sollten deshalb beim ersten Gespräch, der Anamnese, diese Auskünfte mitteilen. Wenn Patienten Medikamente einnehmen oder vor nicht all zu langer Zeit eingenommen haben, ist das dem Mediziner ebenfalls mitzuteilen. Da manche Medikamente den Husten als mögliche Nebenwirkungen auslösen können.

Der nächste Schritt besteht in der Regel in einer körperlichen Untersuchung. Dabei hört der Arzt den Patienten ab. Das Abhören der Brust bezeichnen Medizinern als Auskultation. Es geschieht typischerweise mit dem Stethoskop. Es dient dazu Atemgeräusche zu untersuchen und die ersten Ursachen des Hustens auszuschließen.

Weitere Untersuchungen, wie einen Rachenabstrich oder eine Blutuntersuchung richten sich bereits auf den Verdacht spezieller Verursacher für den Husten. Bei der Annahme, dass Bronchitis oder eine Lungenentzündung vorliegen kann, ist eine Röntgenaufnahme aufschlussreich. Gibt es Anzeichen auf Allergien, dann gibt der Prick Test Auskunft. Das ist ein Hauttest, bei dem der Arzt mögliche Auslöser der Allergie in die Haut ritzen. Reagiert der Körper auf die Substanz, liegt eine Allergie vor.

Der Verlauf bei Reizhusten ist so unterschiedlich, wie die möglichen Ursachen. Eine Möglichkeit die Krankheit zu klassifizieren, bietet die Dauer der Hustenanfälle. Der akute Husten kann bis zu acht Wochen andauern. Wenn die Dauer diese Acht-Wochen-Grenze überschreitet, spricht der Mediziner von chronischem Husten.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Über die Häufigkeit des Reizhustens Auskunft zu geben, ist nahezu unmöglich. Oft wehren Betroffene den Reizhusten zuhause ohne ärztliche Dokumentation wieder ab. Deshalb gibt es kaum zuverlässige Daten über Häufigkeiten und Verteilungsstatistiken. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Diagnose oft eine andere ist, wobei der Husten nur als Symptom der diagnostizierten Krankheit fungiert. Kommt ein Patient wegen Reizhusten zum Arzt, wird häufig eine Erkältung diagnostiziert. Zahlen über Neuerkrankungen, Verteilung über Bevölkerungsgruppen oder Altersklassen hinweg sind kaum sinnvoll zu interpretieren.

Einer der häufigsten Auslöser des chronischen Hustens ist das Rauchen. In der Europäischen Union raucht jeder vierte ab dem fünfzehnten Lebensjahr. Laut einer Eurostat Studie zählten sich 2014 in Deutschland 21,7 % der über 15-Jährigen zu den aktiven Rauchern. Davon sind 5,8 % Gelegenheitsraucher. Deutschland liegt damit knapp unter dem EU-Schnitt.

In Deutschland ist Lungenkrebs mit Abstand die häufigste Todesursache unter den Atemwegserkrankungen. Gefolgt von chronischen Erkrankungen der unteren Atemwege und Bronchitis. Auf ihr Konto gehen 27,6 % der Todesfälle, die aufgrund von Atemwegserkrankungen auftreten. Das verdeutlicht, dass ein andauernder Husten unbedingt medizinischer Abklärung bedarf.

Beim akuten Reizhusten ist die häufigste Ursache in einer beginnenden Erkältung zu finden. Grippale Infekte entstehen durch Viren und diese können sich überall verbreiten, wo Menschen leben. Unabhängig von der Klimazone oder anderen äußeren Einflüssen. Erwachsene infizieren sich etwa ein bis zweimal im Jahr mit einem Virus, der einen grippalen Infekt auslöst. Bei Babys und Kindern sind diese Zahlen weit höher. Sie erkranken drei- bis achtmal jährlich.

Abzugrenzen ist die Erkältung oder der grippale Effekt von der echten Grippe, der Influenza. Auch sie begleitet der Reizhusten und kündigt sie häufig an. Die Influenza ist besonders für geschwächte Organismen, Babys oder Menschen in fortgeschrittenem Alter gefährlich. Nach Schätzungen der WHO sind etwa 10 bis 20 % der Weltbevölkerung jährlich von der Influenza, also der Grippe, betroffen.


Komplikationen bei der Krankheit

Eine direkte Folge des Reizhustens ist Heiserkeit. Halsschmerzen zählen zu den typischen Begleiterscheinungen die durch die gereizte Schleimhaut erklärbar sind. Durch den Druck kann in manchen Fällen auch die Nase bluten oder es können Schmerzen im Brustbereich auftreten. In seltenen Fällen kann der starke Druck, der sich auf das Zwerchfell und die Leisten auswirkt zu einem Bruch dieser führen.

Der Reizhusten ist in akuter Form für den Körper meist nicht gefährlich, da er nicht lange andauert. Jedoch ist es, dessen Auslöser der zu Komplikationen führen kann. Bei einer Erkältung, also einem grippalen Infekt kommt es vergleichsweise selten zu schwerwiegenderen Komplikationen als das altbekannte Leiden unter Husten, Fieber und Schnupfen.

Nimmt man die Grippe, die Influenza unter die Lupe, schwankt hier die Mortalitätsrate extrem, je nach aktuell grassierendem Virus. Besondere Gefahr besteht für Personen in fortgeschrittenem Alter, Babys und bereits durch andere schwere Erkrankungen geschwächte Personen.

Beim Psychogenen chronischen Reizhusten besteht die Gefahr, dass Betroffene die Erkrankung erst spät erkennen, da sie zuerst andere medizinische Erklärungen ausschließen müssen. Dabei kann viel Zeit verstreichen, die der Behandlung dienen könnte. Vor allem Jugendliche leiden vermehrt an psychogenem chronischen Reizhusten.

Dass Rauchen nicht nur den Raucherhusten, sondern auch andere lebensbedrohliche Erkrankungen auslösen kann ist weitgehend bekannt.

Chronischer Reizhusten hat auch gesellschaftlich negative Folgen. Es wirkt auf viele Personen abschreckend, wenn das Gegenüber plötzlich einen Hustenanfall erleidet. Durch häufig schlaflose Nächte sind Betroffene gereizt und übermüdet. Besonders unangenehm ist es, wenn der Husten mit einer Harninkontinenz einhergeht. Dabei gibt der Körper bei Hustenschüben unkontrolliert kleine Mengen Urin ab.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Meistens können Betroffene ein Hüsteln ohne ärztlichen Rat abwehren. Es gibt viele Hausmittel und empfohlene Heilkräuter, die beim Reizhusten helfen können.

Doch wenn Schmerzen während des hustens – wie die im Brustbereich – auftreten, ist definitiv ein Arzt aufzusuchen. Auch wenn der Husten mit anderen Symptomen, wie Fieber oder Atemnot, in Verbindung auftritt, ist der Arztbesuch obligatorisch. Lassen Hustenanfälle nach ein paar Tagen nicht nach, ist es sinnvoll die Meinung eines Arztes einzuholen. Die Ursache für den Husten können vielfältig sein und es kann sich unter Umständen eine schwerere Erkrankung dahinter verbergen.

Die erste Anlaufstelle, wenn einen der Husten plagt, ist der Hausarzt. Der Fachbegriff für das Teilgebiet der inneren Medizin, welches sich speziell mit der Lunge beschäftigt, ist die Pneumologie.

Behandlungsmethoden & Therapie

Tritt der trockene Husten auf, schwören Betroffene vor allem auf Tees, Inhalieren, viel Trinken und frischer Luft.

Manchmal hilft Hustensaft aus Eibischwurzeln besser als Tee. Er ist nicht so dünnflüssig und kann seine Wirkung deshalb besser entfalten. Ein weiterer Hustenstiller ist der Spitzwegerich. Er bildet einen schützenden Film um die Schleimhäute und kann auch Halsschmerzen lindern. Spitzwegerich und Eibisch gibt es in unterschiedlichen Formen in der Apotheke rezeptfrei. Hier muss der Betroffene berücksichtigen, dass Hustenstiller nur bei trockenem Husten sinnvoll sind. Liegt ein produktiver Husten vor, dann sollte es nicht das Ziel der Behandlung sein den Hustenreiz zu unterdrücken, sondern den Schleim zu lösen. Dazu dienen vor allem Thymian und Schlüsselblume.

Ist der Husten hartnäckig oder geht mit Schmerzen, Fieber oder Krankheitsgefühl einher, sollte der Leidende den Arzt aufsuchen. Die weitere Behandlung ist stark von der Diagnose abhängig. Sie unterscheidet sich grundlegend, je nachdem ob der Arzt eine anstehende Erkältung, Asthma, psychogenen Reizhusten oder andere mögliche Ursachen, für den husten festmachen kann.

In manchen Fällen bekommt der Patient Hustenhemmer verschrieben. Diese Antitussiva sind in Form von Tabletten, Tropfen, Kapseln und Säften erhältlich. Der Patient nimmt sie oral ein. Sie sind meistens Abkömmlinge von Opiaten und es besteht bei vielen Antitussiva ein gewisses Suchtpotential. Deswegen verschreiben Mediziner hier meist eine geringe Menge. Antitussiva können auch in Kombination mit anderen Mitteln verschrieben werden. Das obliegt dem Arzt. Oft nehmen Patienten solche Medikamente abends ein, um eine ruhige Nacht zu verbringen.

Eine andere Möglichkeit besteht, wenn festgestellt werden kann, dass der Husten auf andere Medikamente zurück geführt werden kann. Dann hilft es die schuldigen Medikamente ausfindig zu machen und durch Alternativen zu ersetzen.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Zur Prävention des Reizhustens selbst wirkt oft frische Luft wie ein Wundermittel. Vor allem Babys profitieren von Spaziergängen im Kinderwagen oder im Tragetuch. Mit größeren Kindern geht es ab in den Garten oder auf den Spielplatz. Wie uns selbst entspannt auch Kinder ein Waldspaziergang und versorgt unseren Körper mit frischer Luft.

Auch im Haus sollte die Luft nicht abgestanden sein. Regelmäßiges, richtiges Lüften trägt zur Vorbeugung von Reizhusten bei. Speziell, wenn die Luft trocken ist, sollten Bewohner etwas dagegen unternehmen.

Meiden von Zigarettenrauch ist essentiell. Raucher sollten nicht auf ihren Vorsatz im nächsten Jahr warten, um aufzuhören. Sowohl aktives Rauchen wie auch eine passive Rauchbelastung kann den Atemwegen enorm zusetzen.

Körperhygiene kann auch bei der Vorbeugung helfen. Die Verbreitung von Krankheiten dämmen gesundheitsbewusste Personen durch regelmäßiges Waschen der Hände ein.

Gegen den Reizhusten selbst gibt es keine Impfung. Jedoch für manche seiner Auslöser. So kann man sich gegen Grippeviren impfen lassen. Die Debatte zwischen Impfgegnern und jenen, die sich impfen lassen, ist speziell bei der Impfung gegen die Grippe ungebrochen groß. Hier kann letztlich jeder selbst die Wirkung der Impfung gegen ihre möglichen Nebenwirkungen abzuwägen versuchen.


Prognose zur Heilung

So unterschiedlich die Behandlung und Therapie bei Reizhusten sein kann, so unterschiedlich ist die Prognose zur Heilung. Während es bei der akuten Form des Reizhustens meist nicht lange dauert, bis dieser abflaut, ist die chronische Variante viel hartnäckiger. Wobei dessen Heilungschancen vom Verursacher des Hustens abhängen.

Ist der Husten durch Allergien oder aufgrund von Medikamenten entstanden sind die Heilungschancen eher gut. Ärzte können Medikamente durch andere ersetzen und Allergien behandeln. Manchmal reicht es wenn Betroffene die Auslöser von Allergien meiden.

Grippale Infekte kann man gut behanden und flauen manchmal ohne größere Medikamenteneinnahme ab. Wohingegen die Grippe meist dringender Behandlung bedarf. Auch hier sind die Chancen zur vollständigen Heilung gut

In chronischen Fällen, wie dem Raucherhusten, ist der Reizhusten nicht einfach zu beseitigen. Hier können nur Maßnahmen gesetzt werden, um die Lebensqualität von Betroffenen zu verbessern.

Bei psychogenem Husten sind Antitussiva häufig wirkungslos. Eine Therapie kann helfen, jedoch gilt hier wie in vielen Krankheitsfällen, dass die Heilungschancen höher stehen, je früher die Erkrankung festgestellt werden kann.


Die Atemwege

Bei den Atemwegen wird zwischen den oberen und den unteren Atemwegen unterschieden.

Die oberen Atemwege

Obwohl die Nase einige sichtbare äußere Teile besitzt, ist der innere Anteil größer. Ihre Funktion besteht unter anderem aus dem Erwärmen, Vorreinigen und Anfeuchten der Atemluft. Besonders wichtig ist dieses Organ für Säuglinge. Sie atmen hauptsächlich durch die Nase, was bereits bei einem kleinen Schnupfen zu husten, Trinkschwierigkeiten oder sogar Atemnot führen kann.

Die Nasenhöhlen und ihre Nebenhöhlen münden in einen Muskelschlauch, den Rachen. Hier kreuzen sich Luft- und Speisewege um sich später wieder aufzuteilen, in die Speiseröhre und die Luftröhre.

Die unteren Atemwege

Zu den wichtigsten Bestandteilen des Kehlkopfes zählen die Stimmbänder und der Kehldeckel. Er besteht zu einem Großteil aus Knorpeln, Bändern und Muskeln. Hier kommt es zum Hustenreflex, wenn sich ein Fremdkörper in den unteren Atemwegen befindet.

Schaltet sich dieser Hustenreflex aus irgend einem Grund aus, besteht die Gefahr einer Aspiration. Dieser Begriff bezeichnet das Einatmen von Fremdkörpern, wie kleine Essensreste, in die Lunge. Darauf folgt eine Lungenentzündung.

Am Ende des Kehlkopfes beginnt ein ungefähr elf Zentimeter langer muskulöser Schlauch, die Luftröhre. An ihr unteres Ende schließen die Bronchien an. Man kann sie sich wie Verzweigungen mit kleinen Bläschen, den Alveolen, am Ende vorstellen. Den Bronchien schließt sich die Lunge an. Sie ist elastisch, jedoch bewegt sie sich nicht aktiv selbst, sondern wird maßgeblich vom Zwerchfell, eine kuppelartige Muskelplatte, bewegt.


Alternative Behandlungsmethoden

Reizhusten ist ein Symptom, dass die Menschheit schon seit langem und über den ganzen Planeten verteilt plagt. In fast allen Kulturkreisen gibt es daher auch abseits der Schulmedizin Ansätze, wie man das lästige Reizgefühl im Hals loswerden kann. Zu beachten ist jedoch bei Alternativen Behandlungsmethoden, dass sie oft nur die Symptome heilen. Das kann dazu führen, dass die Anwender weitreichende Krankheit nicht erkennen. Auch die Wirkung der Methoden ist nicht ausreichend empirisch belegt oder überhaupt überprüfbar. Dennoch hilft sie vielen Personen. Sie gänzlich abzulehnen, ist deshalb auch nicht sinnvoll. Andererseits ist auch der Schulmedizin nicht abzuschwören. Alternative Behandlungsmethoden können diese oft sehr gut begleiten und ergänzen.

Akupressur

Die Akupressur entstammt der japanischen Heilmedizin. Der Körper wird an bestimmten Punkten berührt. Der so ausgeübte Druck soll den Energiefluss im Körper ins Reine bringen. Bei Husten konzentriert sich die Behandlung auf den Schlüsselbeinbereich und die Kehle. Weitere Behandlungsstellen, sogenannte Hilfspunkte, liegen an den Ellenbogen und den Handgelenken. Solch eine Behandlung soll den Heilprozess beschleunigen und die Beschwerden des Hustens mildern.

Angewandte Kinesiologie

Chiropraktik und Körpertherapie sind die Wurzeln der Kinesiologie. Sie dient als Diagnosemittel und beinhaltet ein Behandlungskonzept, welches davon ausgeht, dass sich eine bestimmte Erkrankung oder Schmerzen in einer Schwäche der Muskelstruktur zeigen lassen.

Meditation

Sie bringt einen ruhigen Zustand des Geistes und soll auch gegen Stress helfen. Vielen Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen üben diese spirituelle Konzentrationsübung aus, um einen gewünschten Bewusstseinszustand zu erreichen. Bei psychogenem chronischem Reizhusten ist Stress oft ein Auslöser der Anfälle. Die darunter Leidenden könnten mit derartigen Aufmerksamkeitsübungen ihren Stress und damit die Hustenanfälle dezimieren.

Welche Hausmittel können helfen?

Für Betroffene ist der Hustenreiz oft quälend und sie wollen sofort zuhause etwas dagegen unternehmen. Jedoch ist bei den Hausmitteln darauf zu achten welche Ziele man mit der Anwendung verfolgt.

Oft unterscheiden Ratgeber nur oberflächlich zwischen Hausmittel gegen Reizhusten und jenen gegen produktiven Husten. Dabei ist dieser Unterschied enorm wichtig, denn Mittel gegen Reizhusten sollen diesen stillen und jene gegen Husten mit Schleim, sollen beim Abführen des Schleims helfen. Auch wenn Betroffene die Apotheke aufsuchen, um sich ein Hustenmittel zu besorgen, ist es wichtig dem Apotheker Auskunft über die Hustenart zu geben.

In der folgenden Aufzählung liegt der Schwerpunkt auf den Hausmitteln gegen den trockenen Reizhusten. Hier besteht das Ziel meist darin, diesen zu stillen oder die gereizten Schleimhäute der Atemwege zu beruhigen.

Hustenstillende Mittel

Um den Husten zu stillen, können pflanzliche Hustensäfte aus isländischem Moos, Huflattich, Malve, Eibischwurzel und Spießkraut helfen. Diese gibt es in den Apotheken.

Auch Berichte darüber, dass es hilft, abends mit Salzwasser zu gurgeln sind häufig zu lesen. Dazu löst der Anwender einen halben Teelöffel Salz in einem viertel Liter Wasser auf und gurgelt mit dieser Lösung vor dem zu Bett Gehen.

Das kann die Schleimhäute beruhigen

Sie werden schon so lange angewandt und drohen dennoch in Vergessenheit zu geraten, die Kartoffelwickel. Ihr Geheimnis ist, dass sie erwärmend, schmerzlindernd und Wärme speichernd wirken. Bei der Anwendung eines Kartoffelwickels müssen Leidtragende jedenfalls die Temperatur beachten. Gekochte Kartoffeln sind innen sehr heiß. Daher sollten Anwender sie immer, zuerst auf ihre Temperatur testen. Das ist besonders wichtig, wenn Kinder von der Anwendung profitieren sollen.

Honig ist eine wahre Wohltat für den Rachen und beruhigt die Schleimhäute. Deshalb findet man ihn in verschiedensten Kombination, mit Milch, pur oder sogar mit einer Prise Pfeffer in diversen Ratgebern. Jedoch dürfen Babys keinen Honig zu sich nehmen. Babys dürfen ihn erst ab dem zweiten Lebensjahr genießen.

Heilkräuter & Heilpflanzen

Die bekanntesten Heilkräuter und Heilpflanzen um Husten zu stillen und gereizte Schleimhäute zu beruhigen sind:

  • Isländischem Moos
  • Huflattich
  • Malve
  • Eibisch
  • Spitzwegerich
  • Kamille
  • Zwiebel

Die Anwendung dieser kleinen Helfer ist vielfältig. Aufgegossen mit heißem Wasser genießt man die Kräuter als Tee oder kann sie Inhalieren. Wichtig ist beim Inhalieren darauf zu achten, dass sich der Anwender nicht verbrüht. Besonders Babys sollten wegen der Gefahr sich zu verbrühen nicht inhalieren.

Kamille, der Superstar der Heilpflanzen, ist sehr bekannt. Vor allem in Tees ist sie sehr beliebt um entzündete oder gereizte Problemstellen zu lindern.

Das eher unbekanntere isländische Moos ist eine Strauchflechte die sich durch ihren polsterförmigen Wuchs auszeichnet. Die Pflanze wird nach dem Ernten getrocknet und kann gegen den Hustenreiz eingesetzt werden.

Vom Spitzwegerich oder Spießkraut sollen die Blätter und die gesamte Pflanze husten stillend wirken. Er wächst meist an Wegrändern und ist in unseren Breiten häufig anzutreffen.

Die Zwiebel nimmt einen Sonderplatz unter den Heilpflanzen ein. Ihr Saft soll Entzündungshemmend wirken und sogar, frisch aufgeschnitten neben dem Babybettchen platziert, soll er den Hustenreiz bessern.

Ätherische Öle

Vor allem bei einer beginnenden Erkältung kann das Inhalieren von ätherischen Ölen Abhilfe schaffen. Da es die Schleimhäute der oberen Atemwege befeuchtet. Es ist jedoch davon abzuraten Kinder mit ätherischen Ölen inhalieren zu lassen. Auch für Betroffene von Asthma kann diese Form der Hilfestellung nicht empfohlen werden. Die Dosierung spielt eine ebenso große Rolle, denn bei ätherischen Ölen gilt häufig: Weniger ist mehr! Auch die richtige Anwendung einer Dampfinhalation sollten der Leidtragende unbedingt beachten.

Am häufigsten empfohlen werden:

  • Eukalyptusöl
  • Nelkenöl
  • Thymianöl
  • Kiefernnadelöl
  • Wacholderöl
  • Fichtennadelöl
  • Pfefferminzöl
  • Salbeiöl

Um eine Dampfinhalation durchzuführen, benötigen Betroffene zuerst einen Topf mit Wasser, in dem die Öle aufgelöst werden. Nach dem Aufkochen sollte das Gemisch noch etwas Abkühlen, bevor man den Kopf mit einem Handtuch bedeckt über den Topf hängt. Der Anwender sollte mit geöffnetem Mund den Dampf einatmen. Beim Inhalieren mit ätherischen Ölen ist auch wichtig die Dauer von fünf bis sieben Minuten nicht zu überschreiten. Es gibt übrigens auch eigene Inhalatoren aus Kunststoff zu erwerben.

Homöopathie & Globuli

Wer auf homöopathische Heilmittel setzt, hat bei Husten ein ganzes Arsenal an Auswahlmöglichkeiten. Je nachdem was den Husten auslöst, gibt es verschiedene Empfehlungen. Ein Ausschnitt daraus sei hier dargestellt.

Aconitum wird bei trockenem Husten verwendet. Vor allem, wenn dieser zwischen Mitternacht und drei Uhr morgens seinen Höhepunkt erreicht und nach einem Aufenthalt in kaltem Wind plötzlich aufgetreten ist. Auch bei grippalem Husten wird Aconitum empfohlen.

Verschlimmern sich die Schmerzen durch Berührung des Halses, soll Belladonna gegen den trockenen Husten helfen. Auch beim typischen Gefühl, während des trockenen Hustens, dass etwas im Hals steckt, ist es das Mittel der Wahl.

Bei tiefer heiserer Stimme als Begleiter des Reizhustens können Betroffene Drosera einnehmen. Wenn sich die Brust förmlich zusammenschnürt, soll Drosera Linderung verschaffen.

Die Anwendung von homöopathischen Mitteln geschieht oral. Sie entfalten ihre Wirkung über die Mundschleimhaut. Daher lassen Anwender die Mittel auf der Zunge damit der Wirkstoff die Schleimhäute im Mund erreichen kann. Bei Kindern sind vor allem die Globuli sehr beliebt. Das sind Zuckerkügelchen die mit dem Wirkstoff benetzt sind.

Schüssler-Salze

Dr. Schüssler entwickelte die Schüssler-Salze aus der umfangreicheren Homöopathie heraus. Seiner Meinung nach sind weniger Stoffe nötig als bei der Homöopathie. Die meist in Tablettenform zu erhaltenden Schüssler-Salze sind mit dem Wirkstoff ebenfalls benetzt. Auch sie wirken über die Mundschleimhaut weshalb Anwender die Tabletten einige Zeit in der Mundhöhle behalten sollten.

Die Salze sind mit Nummern versehen und decken verschiedene Bereiche des Körpers ab. Bei Husten wird die Nummer 4 empfohlen. Kalium Chloratum, die Nummer 4 der Schüssler-Salze, ist das Hauptmittel gegen Husten. Jedoch ist es eher bei produktivem Husten, also Husten mit Schleim zu empfehlen. Je nach Verfärbung des Auswurfes kann dann auf Nummer 10 (Natrium Sulfuricum) oder Nummer 8, auch bekannt als Natrium Chloratum umgestiegen werden.

Beim trockenen Husten wird jedoch die Nummer 2, Calcium Phosphoricum, angewandt. Auch Magnesium Phosphoricum, das ist die Nummer 7, kann hilfreich sein.

Zu erwähnen ist außerdem, dass es Schüssler-Salze auch in Globuli Form gibt, welche Kinder bevorzugen.

Diät & Ernährung

Ausreichend Flüssigkeit zuzuführen ist das A und O bei Reizhusten. Dieser Hinweis ist weit verbreitet, wird häufig von der eigenen Mutter gepredigt und bewirkt deshalb bei vielen Lesern ein Deja-vu. Aber bei beginnenden Erkältungen und gereizten Schleimhäuten ist es wichtig ausreichend zu trinken. Empfohlen sind ungefähr eineinhalb bis zwei Liter täglich. Das hilft dem Körper die Schleimhäute feucht zu halten und reinigt den Körper.

Auch kein Geheimnis ist, dass Vitamine vor Erkältungen schützen. Orangen, Zitronen und Mandarinen sind wahre Vitamin C Bomben. Eine gesunde Ernährung steigert nicht nur die Lebensqualität, sondern hilft dem Körper dabei beginnende Krankheiten abzuwehren.

Honig soll die Reizung der Schleimhäute lindern. Ein Löffelchen von dem goldenen Heilmittel in den Tee oder in die Milch gerührt soll abends eingenommen, gegen den Reiz wirken. Honig ist für Babys unter einem Jahr übrigens deshalb nicht erlaubt, weil sich darin Spuren von Bakterien befinden können. Diese können bei Babys unter einem Jahr Lebensmittelvergiftungen (Botulismus) auslösen.


FAQ – Fragen & Antworten

Jedes Mal wenn ich laufe, muss ich husten, woran kann das liegen?

Wer nach körperlicher Anstrengung intensive Hustenschübe hat, sollte das vom Hausarzt kontrollieren lassen, da dieses Muster auch bei Asthma Erkrankungen vorkommt.

Warum hilft der Hustensaft bei mir nicht?

Dafür gibt es verschiedene Erklärungen. Je nachdem ob der Husten gestillt werden soll oder Schleim abgehustet werden soll gibt es unterschiedliche Hustenmittel in der Apotheke zu kaufen. Liegt es nicht daran, dass der falsche Hustensaft gewählt wurde, wird ein Arztbesuch empfohlen.

Mein Kind leidet schon seit längerer Zeit unter nicht erklärbaren Anfällen von Reizhusten, es wird jedoch nicht krank, woran kann das liegen?

In so einem Fall sollte, vor allem wenn der husten schon länger andauert und eine gewisse Intensität überschritten hat ein Arzt hinzugezogen werden. Auch psychische Belastung kann Hustenanfälle auslösen.

Mein Arzt hat mir Codein verschrieben, wofür ist das gut?

Codein zählt zu den Antitussiva. Sie dienen dazu den Hustenreiz zu hemmen.

Darf mein Baby inhalieren?

Oft wird ausdrücklich davor gewarnt Babys mit heißem Dampf inhalieren zu lassen. Weil die Gefahr zu groß ist, dass sich das Baby verbrüht. Eltern sollten daher auf Alternativen zurückgreifen.

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