Testosteronmangel

Steckbrief: Testosteronmangel

  • Name(n): Testosteronmangel; Androgendefizit
  • Art der Krankheit: Hormonstörung
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Frühe Neuzeit
  • Behandelbar: Je nach Ursache kann ist eine vollständige Heilung möglich
  • Art des Auslösers: Diverse
  • Wieviele Erkrankte: Unter 60 Jahren: Ca. 1%; Über 60 Jahren: Ca. bis 12%
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; Urologe
  • ICD-10 Code(s): E92.1

Testosteronmangel – Wenn es um die Libido geht
Testosteronmangel
Testosteronmangel ist eine Erkrankung, die alle Männer im Alter betrifft. Manche Männer oder auch Frauen jedoch leiden bereits in jüngeren Jahren an Testosteronmangel. Je nach den dafür verantwortlich zu machenden Ursachen, ist dieses Leiden jedoch sehr leicht zu behandeln.

Auch die Folgen eines Testosteronmangels können mitunter gravierend sein, allerdings ist davon auszugehen, dass diese eher mild sind, wenn sie denn überhaupt einen merklichen Einfluss auf das Leben der betroffenen Person nehmen.

Alles in allem also sollte man also nicht nervös werden, wenn es einem etwas an Testosteron gebricht. Diesem Leiden ist dank der modernen Schulmedizin leicht Herr zu werden und die wenigsten Personen tragen tatsächlichen Schaden davon.

Definition Testosteronmangel

Testosteron ist eines der wichtigsten Sexualhormone des Mannes. Wie bei der Frau geht auch in einem gewissen Alter die Hormonproduktion des Mannes zurück – man nennt dies auch die sogenannte Andropause. Dieser Mangel an wichtigen Hormonen führt zum Beispiel Verminderung der Produktion von Spermien, zur Verkleinerung des Hodens, Verringerung der Lust am Sex und zu Potenzstörungen. Auch die Muskeln und Griffstärke lassen nach, die Knochendichte verringert sich – dies kann zur Osteoporose führen. Der natürliche Haarwuchs nimmt ab – vor allem auch beim Bart.

Der Testosteronmangel kann, wie oben beschrieben, einerseits durch das natürliche Altern ausgelöst werden – andererseits kann er aber auch durch Krankheiten ausgelöst werden, zum Beispiel durch Infektionskrankheiten, einen Herzinfarkt oder Leber– und Nierenerkrankungen. Daneben gibt es auch noch den Begriff Hypogonadismus, der eine Minderproduktion der Keimdrüsen beschreibt – dieser kann genetisch veranlagt sein und auch junge Männer betreffen. Und grundsätzlich sind alle Hormone natürlich auch den Lebensbedingungen eines Menschen unterworfen – wer viel Stress erleidet, hat weitaus mehr Hormonschwankungen, als jemand, der gut in seinem Biorhythmus verankert ist. Ebenso kann die Ernährung einen Einfluss auf die Hormonproduktion haben – dies ist vor allem beim Hypogonadismus zu beachten.

Viele Männer mit einem Testosteronmangel leiden neben einer Unlust an Sex auch unter einer Abnahme der allgemeinen Leistungsfähigkeit, nehmen an Körpergewicht zu, klagen über chronische Müdigkeit – und ähnlich wie die Frau in den Wechseljahren leidet auch der Mann an Hitzewallungen und Schlafstörungen. Die psychischen Veränderungen, wie eine depressive Verstimmung, Reizbarkeit oder auch ein Nachlassen des Selbstwertgefühls treten ebenso wie bei der Frau auch beim Mann auf.

Hypogonadismus kann verschiedene Ursachen haben und der Arzt kann diese mit unterschiedlichen Diagnoseverfahren feststellen. Liegt die Unterfunktion direkt an den Hoden, wird der Facharzt (Endokrinologe) mit einem Bluttest den fsh-Wert ermitteln – je höher der Wert dieses Hypophysenhormons liegt, desto größer die Schädigung des Hodens. In diesem Falle versucht die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) durch eine Überproduktion an fsh den Hoden zu vermehrter Hormonproduktion anzuregen. Liegt der Hormonmangel jedoch an der Hirnanhangdrüse (zum Beispiel bei Unterernährung oder einer Schilddrüsenunterfunktion), oder zum Beispiel durch den Missbrauch von Anabolika produziert die Hypophyse zu wenig Gonadotropine.

Bei der Unterfunktion der Hoden wird das fehlende Testosteron dem Körper regelmäßig von Außen zugefügt werden. Hier spricht man von einer Substitutionstherapie. Das Testosteron wird abgestimmt auf das Alter und das Gewicht des Patienten. Testosteron kann in Form von Spritzen, Tabletten, durch Testosterongel oder durch spezifische Pflaster verabreicht werden. Bei der durch die Hypophyse verursachten Hodenunterfunktion werden Hormone der Hypophyse durch weitere Hormonpräparate ergänzt, welche die Spermienzellbildung anregen. Diese Behandlung wird oft auch zur Kinderwunschbehandlung eingesetzt.


Was ist Testosteronmangel?

Testosteron ist das männliche Hormon. Es beeinflusst eine Vielzahl körperlicher und psychischer Prozesse, von der mentalen Einstellung bis hin zum Wachstum von Gewebe und Organen. Androgenmangel oder Testosteronmangel tritt auf, wenn diese Hormone bestimmte altersbezogene Werte unterschreiten. Ein Testosteronmangel kann bei richtiger Diagnose effektiv behandelt werden und viele der Symptome können umgekehrt oder beseitigt werden. Dieses Leiden wird in der Fachsprache auch als männlicher Hypogonadismus bezeichnet, allerdings nur dann, wenn die zugrundeliegende Ursache ein Mangel an testikulärer Produktion von Fortpflanzungshormonen ist.

Testosteronmangel betrifft etwa 1 von 200 Männern unter 60 Jahren. Allerdings erleben die meisten Männer einen Rückgang des Gesamttestosterons um 1%, beginnend in den späten 30ern und frühen 40ern. Nach dem 60. Lebensjahr ist 1 von 10 Männern von einem niedrigem Testosteronspiegel betroffen. Wenn der Testosteronspiegel bei jüngeren Menschen zu niedrig ist, kann dies die normale sexuelle Entwicklung beeinträchtigen, die, wenn sie nicht korrigiert wird, später im Leben zu Unfruchtbarkeit führen kann.

Testosteronmangel kann durch eine Reihe von verschiedenen Grunderkrankungen verursacht werden, die die ordnungsgemäße Funktion der Hoden beeinflussen. Einige Beispiele sind: Klintfelter Syndrom, Mumps, Varikozele usw. Testosteronmangel betrifft allerdings lediglich einen Bruchteil der männlichen Bevölkerung.Die Fachwelt geht davon aus, dass 12,2% der Männer im Alter zwischen 40 und 69 Jahren möglicherweise zu wenig Testosteron in sich haben. Allerdings sind davon nur etwa 1% tatsächlich merklich stark betroffen. Das macht die Quote insgesamt verschwindend gering.

Zwecks einer Diagnose der Erkrankung wird zunächst eine vollständige Anamnese erhoben, einschließlich Details über Fruchtbarkeit, sexuelle Leistungen, Symptome von Testosteronmangel, andere medizinische Probleme, Beruf, Medikamente und Drogenkonsum und so weiter. Eine gründliche allgemeine Untersuchung wird durchgeführt, einschließlich der Messung der Größe der Hoden und Überprüfung der Brustentwicklung. Bluttests werden durchgeführt, um das Testosteron im Blut zu bestimmen. Idealerweise sollte am Morgen ein Nüchternbluttest durchgeführt werden, um die maximale Freisetzung von Testosteron im Körper festzustellen. Testosteronspiegel sollten an zwei verschiedenen Morgen gemessen werden. Die Hypophysenhormonspiegel sollten ebenfalls gemessen werden. Andere Tests können erforderlich sein, um festzustellen, ob der Testosteronmangel auf eine andere zugrunde liegende Erkrankung zurückzuführen ist. Dazu gehören Bluttests zur Überprüfung des Eisenspiegels, Gentests (z. B. zur Diagnose des Klinefelter Syndroms) oder MRT-Untersuchungen des Gehirns (zur Untersuchung der Hypophyse). Eine Samenanalyse kann helfen, die mögliche Fruchtbarkeit von Männern mit Testosteronmangel zu bestimmen. Die Behandlung eines nachgewiesenen Testosteronmangel basiert auf einer Testosteronersatztherapie. Testosteron kann durch Kapseln oder Tabletten, Hautpflaster, Gel, Lotionen oder Cremes sowie Injektion verabreicht werden.

Wenn die Ursache des Testosteronmangels in der Hypophyse zu finden ist und der betroffene Mann noch ein Kind zeugen möchte, werden Gonadotropin Injektionen, die mehrere Monate lang mehrmals wöchentlich verabreicht werden, dazu verwendet, sowohl die Testosteronproduktion als auch die Spermienproduktion zu stimulieren. Männer, die eine Testosteron Ersatztherapie erhalten, müssen regelmäßig bei ihrem zuständigen Mediziner vorstellig werden, damit die Fortschritte der Therapie erfasst werden können. Prostatauntersuchungen werden je nach dem Alter des Mannes und anderen Risikofaktoren für Prostatakrebs durchgeführt. Ältere Männer müssen auf Prostatakrebs überprüft werden, bevor mit der Testosteronersatztherapie begonnen werden kann, da erhöhte Testosteronwerte zu einem unerkannten Prostatakrebs führen können. Es wird jedoch nicht angenommen, dass die Testosteronersatztherapie das Risiko eines neuen Prostatakrebses über das der Allgemeinbevölkerung hinaus erhöht.

Welche Ursachen gibt es?

Die Ursachen für einen Testosteronmangel können sehr vielfältig sein. Darum im Folgenden eine Übersicht über die häufigsten Auslöser des vorliegenden Leidens:

  • Störung der Keimdrüsen (Gonaden): Eine Keimdrüse oder Geschlechtsdrüse, seltener auch Gonade genannt, ist eine gemischte Drüse, die die Gameten (Geschlechtszellen) und Sexualhormone eines Organismus produziert. Bei den Weibchen der Art sind die Fortpflanzungszellen die Eizellen und beim Männchen sind die Fortpflanzungszellen die Spermien. Die männliche Gonade, der Hoden, produziert Spermien in Form von Spermatozoen. Die weibliche Gonade, der Eierstock, produziert Eizellen. Beide dieser Gameten sind haploide Keimzellen. Die Gonaden werden durch das luteinisierende Hormon und das follikelstimulierende Hormon kontrolliert, das durch Gonadotrope im Hypophysenvorderlappen produziert und sekretiert wird. Diese Sekretion wird durch das im Hypothalamus produzierte Gonadotropin-Releasing-Hormon reguliert.Gonaden beginnen sich als gewöhnliches Primordium (ein Organ in der frühesten Entwicklungsstufe) in Form eines Gonadenrückens zu entwickeln und werden erst später zu männlichen oder weiblichen Geschlechtsorganen ausgebaut. Das Vorhandensein des SRY-Gens, das auf dem Y-Chromosom lokalisiert ist und den hodenbestimmenden Faktor kodiert, bestimmt die männliche Geschlechtsdifferenzierung. In Abwesenheit des SRY-Gens aus dem Y-Chromosom wird sich das weibliche Geschlechtorgan (Eierstöcke statt Hoden) entwickelt. Die Entwicklung der Gonaden ist ein Teil der Entwicklung der Harn- und Fortpflanzungsorgane.
  • Störungen der Hypophyse: Ähnlich wie bei einer Störung mit der Keimdrüse, kann auch die Hypophyse nicht korrekt arbeiten. Tritt dieser Fall ein, so ist es wahrscheinlich, dass der Körper, zumindest bei Männern, nicht mehr genügend Testosteron ausschüttet, was schließlich zu einem Mangel führt oder einen solchen befördert.
  • Tumore: Einige Tumore können dafür sorgen, dass die Produktion notwendiger Hormone im Körper gestörtt oder komplett gestoppt wird. Betrifft ein solcher Tumor eine Drüse, die für die Entwickelung und Ausschüttung von Testosteron verantwortlich ist, so ist damit zu rechnen, dass früher oder später ein Mangel desselben auftritt, allerdings sollte man an dieser Stelle nicht vergessen, das ein Tumor stark lebensbedrohlich ist. Es ist also durchaus möglich, dass der Tumor den Patienten umbringt, bevor der Testosteronmangel ein Problem darstellt.
  • Hohes Alter: Im Alter nimmt die Produktion von Testosteron ab. Damit muss sich jeder Mann abfinden, diesem Schicksal kann keiner entgehen. Darum ist es notwendig, dass man sich ab einem gewissen Alter regelmäßig auf einen möglicherweise stark verminderten Testosteronspiegel hin untersuchen lässt, damit dieser behandelt werden kann. Im Allgemeinen empfehlen Ärzte, eine solche Untersuchung jährlich etwa ab dem 40. Lebensjahr vornehmen zu lassen.
  • Androgenresistenz: Das Androgeninsensitivitätssyndrom, auch als Androgenresistenz bezeichnet, ist eine intersexuelle Erkrankung, bei der viele Zellen des betroffenen männlichen Genoms teilweise oder vollständig auf androgene Hormone reagieren. Dies kann die Vermännlichung der Genitalien im sich entwickelnden männlichen genetischen (chromosomalen XY) Fötus sowie die Entwicklung männlicher sekundärer Geschlechtsmerkmale in der Pubertät verhindern oder zumindest beeinträchtigen. Klinische Phänotypen reichen von einem normalen männlichen Habitus mit mildem spermatogenen Defekt oder reduziertem sekundären Schamhaar bis hin zu einem vollen weiblichen Habitus trotz des Vorhandenseins eines Y-Chromosoms.Der Androgenrezeptor, der aufgrund einer Mutation bei den meisten dieser Syndrome defekt ist, ist eine Art nukleärer Rezeptor, der durch Bindung an eines der beiden androgenen Hormone (Testosteron oder Dihydrotestosteron) in der Leber aktiviert wird. Daher aktiviert der Rezeptor diese Gene, um die Wirkungen von Androgenen im menschlichen Körper zu vermitteln, einschließlich der Entwicklung und Aufrechterhaltung des männlichen sexuellen Phänotyps und der generalisierten anabolen Effekte.

    Androgenresistenz ist in drei Kategorien unterteilt, die sich nach dem Ausmaß der genitalen Maskulinisierung unterscheiden: Das vollständige Androgeninsensitivitätssyndrom liegt vor, wenn die äußeren Genitalien denen einer normalen Frau entsprechen.

    Das milde Androgeninsensitivitätssyndrom liegt vor, wenn die äußeren Genitalien dem eines normalen Mannes entsprechen.

    Das partielle Androgeninsensitivitätssyndrom liegt vor, wenn die äußeren Genitalien teilweise, aber nicht vollständig maskulinisiert sind.

    Die Behandlung der Krankheit beschränkt sich derzeit auf das Management von Symptomen. Gegenwärtig ist keine Methode verfügbar, um die fehlerhaft funktionierenden Androgenrezeptorproteine, die durch AR-Genmutationen produziert werden, zu korrigieren. Zu den Behandlungsbereichen gehören Geschlechtsaufgabe, Genitoplastik, Gonadektomie in Bezug auf Tumorrisiko, Hormonersatztherapie, genetische Beratung und psychologische Beratung.

  • Autoimmunreaktionen: Manchmal können auch Autoimmunreaktionen den Grund für einen Testosteronmangel darstellen. Diese sind zwar bisweilen behandelbar, oftmals aber leider nicht. Darum müssen Personen, deren Testosteronmangel darauf zurückzuführen ist, andere Wege der Heilung in Anspruch nehmen.
  • Strahlung: Gewissen Arten von Strahlung, insbesondere aber radioaktive Strahlung kann dafür sorgen, dass es zu zu einer Beschädigung oder Vernichtung von Drüsen und Zellen kommt, die für die Produktion von Testosteron verantwortlich zu machen sind. Darum sollte sich Personen, die höheren Dosen von Strahlung ausgesetzt waren und typische Symptome aufweisen, unbedingt untersuchen lassen.

Wie man sehen kann, gibt es eine Vielzahl möglicher Auslöser, die zu einer Verminderung des Testosteronspiegels führen können. Die hier genannten Ursachen sind dabei nur eine grobe Übersicht über die oftmals sehr komplizierten und feingliedrigen Auslöser des vorliegenden Leidens.


Symptome & Anzeichen

Genau wie Frauen erleben auch Männer einen Rückgang des Sexualhormonspiegels beginnend etwa ab dem 40. Lebensjahr. Der Rückgang bei Männern ist jedoch eher schleichend und verläuft Jahre hinweg. Infolgedessen kann der eigentliche Beginn des Einsetzens der Symptome schwer zu bemerken und schlecht definiert sein. Die Symptome sind vielfältig und können Hitzewallungen, Schwitzen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Reizbarkeit, Müdigkeit, Motivationsverlust, Kurzzeitgedächtnisprobleme, sinkendes Selbstwertgefühl, Depressionen, vermindertes Energieniveau, verminderte Muskelkraft und Abnahme oder Verlust der Libido umfassen, auch sexuelles Verlangen, erektile Dysfunktion, verminderte Orgasmusqualität, vermindertes Samenvolumen, verminderte Muskelmasse, Haarausfall und abdominale Fettleibigkeit können sich einstellen.

Andere Symptome, die mit Testosteronmangel in Verbindung gebracht wurden, sind eine Verringerung des hdl-Cholesterins, eine Erhöhung des Gesamtkörperfetts, Osteoporose und eine Verringerung des Anteils roter Blutkörperchen im Blutplasma. Erektile Dysfunktion oder die Unfähigkeit, eine Erektion bis zum Abschluss des Geschlechtsakts zu erreichen und aufrechtzuerhalten, ist dagegen nur eher selten mit Testosteronmangel verbunden. Wenn sexuelles Verlangen weiterhin besteht, aber die phyischesn Möglichkeiten lassen keinen Koitus zu, so liegt dies meist nicht an geringem Testosteron, sondern hat andere Hintergründe, die anderweitig behandelt werden müssen.

Wie man sehen kann, können viele dieser Symptome auch ebenso von anderen Störungen ausgehen oder sie können ein normaler Aspekt des Alterns sein. Aus diesem Grund beruht die Diagnose von Testosteronmangel nie allein auf Symptomen, sondern immer auch auf klinischen Tests.

Die meisten Männer fürchten sich besonders vor einer erektilen Dysfunktion. Eine erektile Dyfunktion, auch Impotenz genannt, ist eine Art von sexueller Dysfunktion, die durch die Unfähigkeit gekennzeichnet ist, eine Erektion des Penis während sexueller Aktivität zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Erektionsstörungen können psychologische Folgen haben, da sie mit Beziehungsschwierigkeiten und einem mangelnden Selbstwertgefühl verbunden sein können.

Die häufigsten organischen Ursachen für Impotenz sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes, neurologische Probleme, z.B. Traumata, hormonelle Insuffizienzen und Medikamentennebenwirkungen. Eine psychologische Impotenz liegt dann vor, wenn eine Erektion oder Penetration aufgrund von negativen Gedanken oder Gefühlen nicht stattfinden kann, anstatt dass hierfür ein physisches Leiden verantwortlich zu machen wäre. Diese Form der Impotenz ist etwas seltener, glücklicherweise kann Patienten aber geholfen werden.

Neben der Behandlung der zugrundeliegenden Ursachen wie Kaliummangel oder Arsenkontamination von Trinkwasser besteht die Erstbehandlung von erektiler Dysfunktion aus der Gabe verschiedener Medikamente. In einigen Fällen kann die Behandlung aus Tabletten, die wie Zäpfchen in die Harnröhre eingeführt werden, Injektionen in den Penis, einer Penisprothese, der Verwendung einer Penispumpe oder einer vaskulären rekonstruktiven Operation Bestehen.

Alles in allem können die Symptome also sehr weitreichend und auch undefiniert sein. Es ist darum wichtig, möglichst genau darauf zu achten, um keine fehlerhaften Diagnose zu stellen.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Das diagnostische Verfahren um Testosteronmangel festzustellen umfasst eine umfassende Anamnese, eine körperliche Untersuchung und Laboruntersuchungen. Die Anamnese wird eine Diskussion über die kindliche Entwicklung, Fragen zur Fertilität, festgestellte Hodenanomalien, Exposition gegenüber Medikamenten oder berufsbedingten Toxinen und jüngste Veränderungen in den sexuellen Funktionen beinhalten. Fragen werden auch gestellt werden, um den Beginn und die Schwere von vielen der zuvor genannten Symptome zu ermitteln.

Die körperliche Untersuchung umfasst das Abtasten der Hoden, um auf Volumen und Konsistenz zu prüfen, sowie die Bewertung der sekundären Geschlechtsmerkmale wie Körperhaarverteilung, Muskulatur und Brustgröße. Es wird oft auch eine digitale rektale Untersuchung, insbesondere bei Männern 50 und älter, stattfinden, um die Größe der Prostata zu überprüfen.

Labortests werden durchgeführt, um den Testosteronspiegel sowie andere Hormone wie das luteinisierende Hormon und das follikelstimulierende Hormon zu messen. Testosteron wird in bestimmten Abständen während des Tages in Pulsen freigesetzt. Experten empfehlen, Blutproben an zwei Tagen zwischen 8 und 10 Uhr morgens zu entnehmen. Nur wenn die Spiegel dieser Hormone im Zusammenhang mit körperlichen Symptomen bestimmt und bewertet werden, kann eine zuverlässige Diagnose eines Testosteronmangel gestellt werden.

Somit ist eine Diagnose in der Regel nicht besonders kompliziert zu stellen und führt in den meisten Fällen zu einem korrekten und verwertbaren Ergebnis. Nur sehr selten kommt es vor, dass die gewonnen Daten keine eindeutigen Rückschlüsse auf die vorhanden Krankheit zulassen. Etwas schwieriger jedoch sieht es bei zu untersuchenden Frauen aus. Denn auch diese können an Testosteronmangel leiden. Da sie aber weder über die primären noch sekundären Geschlechtsmerkmale verfügen, gestaltet sich die Anamnese und die erste Untersuchung etwas anders. In diesen Fällen ist es notwendig, alleine auf Labortests und dergleichen zurückzugreifen.

Man muss für eine sichere Diagnose einige Tage einplanen, es sollte aber nicht länger als maximal drei bis vier Tage dauern, um den Testosteronspiegel zu ermitteln und auf etwaige Auffälligkeiten hin zu untersuchen. Somit lässt sich zusammenfassend bemerken, dass eine Diagnose für den Patienten meistens sehr schnell vorüber geht und nur mit sehr wenigen Unannehmlichkeiten verbunden ist. Lediglich besonders schamhafte Menschen könnten ein Problem mit der für die Diagnose notwendige Nacktheit haben. Aber daran sollte man sich nicht aufhalten.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Beim Testosteronmangel handelt es sich gleichzeitig um ein häufiges und seltenes Leiden. Dieses Paradox lässt sich damit erklären, dass die Produktion von Testosteron im Alter zwar bei allen Männern und Frauen abnimmt, davor aber relativ stabil ist. Nur sehr wenige Männer werden vor ihrem 60. Lebensjahr Opfer von Testosteronmangel. Sollte dies doch der Fall sein, so ist der Verlauf der Erkrankung oftmals sehr geringfügig und fällt kaum weiter ins Gewicht. Zwar kann es sicherlich zu negativen Symptomen und sogar Komplikationen kommen, diese sind aber, außer in extremen Fällen, vergleichsweise harmlos.

Es lässt sich estimieren, dass in etwa 1% aller Männer an Testosteronmangel vor dem 60% Lebensjahr leidet. Verglichen mit anderen Krankheiten ist das eine verschwindend geringe Anzahl von Menschen. Aber nicht nur Männer können betroffen sein, sondern auch Frauen. Diese sind jedoch noch seltener betroffen, weshalb sie statistisch nicht wirklich ins Gewicht fallen.

Alles in allem also lässt sich sagen, dass es sich bei Testosteronmangel vor dem 60. Lebensjahr um ein vergleichsweise selten vorkommendes Leiden handelt, das erst im Alter häufiger wird. Darüber hinaus konnte man nachweisen, dass Testosteronmangel alle Männer des Planeten gleichermaßen stark trifft, das bedeutet nichts anderes, als dass es keine signifikanten Unterscheide zwischen verschiedenen Ethnien gibt.


Komplikationen bei der Krankheit

Testosteronmangel kann mit sehr vielen Komplikationen einher gehen, dazu gehört nicht nur die oftmals gefürchtete Impotenz, sondern auch viele andere Leiden, die sehr viele Formen annehmen können. Hierunter zählen nicht nur physische Gebrechen, sondern auch psychologische Unpässlichkeiten, die bis hin zu schweren Depressionen und Selbstmordgedanken führen können. Nicht zuletzt deswegen sollte man das vorliegende Leiden auf keinen Fall unterschätzen, obschon es zunächst so wirkt, als ob es nicht allzu gravierend sei.

Wie bereits mehrfach erwähnt, spielt Impotenz eine große Rolle. Allerdings sollte man an dieser Stelle der Vollständigkeit halber noch erwähnen, dass eine solche Impotenz, sprich eine erektile Dysfunktion, zumeist nicht oder nur in geringen Teilen auf einen Mangel an Testosteron zurückzuführen ist, tatsächlich geht einer solchen mangelnden Standfestigkeit zumeist ein organisches oder anderweitig körperliches Leiden voraus, selten aber lediglich ein Mangel an Hormonen. Dennoch kann die eventuell einsetzende Impotenz zumindest partiell auf einen Testosteronmangel zurückzuführen sein. Sollte dieser Fall vorliegen, so ist es notwendig, auch diesen zu behandeln, um sicherzustellen, dass die Potenz wieder gegeben ist.

Auch kann der Verlust der Libido eine Komplikation sein, die sehr oft im Zusammenhang mit einem Testosteronmangel auftritt. Eine solche ist zumeist weitaus gravierender für das Sexualleben als eine erektile Dysfunktion. Das Schwinden der Libido hat nämlich zur Folge, dass der männliche Partner in der Beziehung schlicht keine Lust mehr verspürt, mit seinem Partner sexuell aktiv zu werden. Die Unlust birgt ein enormes Konfliktpotential, das nicht selten zu Streit und / oder in letzter Konsequenz Trennung führt. Dabei ist es interessant zu beobachten, dass Männer, die von Haus aus einen eher niedrigen Testosteronspiegel haben, auch oftmals eine weniger stark ausgeprägte Libido aufweisen. Ein Zusammenhang ist an dieser Stelle also so gut wie bewiesen. Mit einer mangelnden Libido leidet oftmals auch das Erscheinungsbild. Der betroffene Mann verspürt nicht mehr unterbewusst den Drang, sich für das andere Geschlecht attraktiv zu machen und lässt sich darum oftmals gehen. Das kann größere Ausmaße annehmen – es gibt sogar einige Psychiater, die behaupten, dass ein Testosteronmangel ein möglicher Grund für die Verwahrlosung vieler Männer im Alter sein könnte. Diese These ist jedoch stark umstritten.

Da Testosteron stark am Wachstum der Muskeln und deren Erhaltung beteiligt ist, sollte es nicht überraschend sein, dass mit dem Schwinden dieses Hormons auch die Muskeln selbst schwinden. Sie bilden sich schlicht zurück und sind nur sehr schwer wiederzuerlangen, wenn überhaupt. Darüber hinaus geht dieser Verlust der Muskelmasse oftmals mit einem weiteren als sehr unangenehm empfundenen Effekt einher. Nämlich das Ansetzen von Speck und Fett. Insbesondere im Bereich des Bauches. Man spricht in diesem Falle allgemein hin vom „Bierbauch“. Und sicherlich ist es wahr, dass Bier und andere Alkoholika dafür sorgen können, dass ein solcher wächst und entsteht, aber man sollte dabei auch nicht vergessen, dass ein Mangel an Testosteron ebenso sein nötiges dazutut. Insbesondere bei Männern. Frauen mit zu wenig Testosteron haben zumeist nicht mit diesem oder einem vergleichbaren Problem zu kämpfen. Ein solcher Bierbauch kann sehr schwer wieder loszuwerden sein, darum sollte man sich als Mann darum bemühen, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen.

Aber, wie bereits erwähnt, kann auch die Psyche sehr stark unter dem Mangel von Testosteron leiden. Das Gehirn ist an eine gewisse Dosis des Hormons gewöhnt, geht diese zurück oder fehlt plötzlich zu großen Teilen, so ist es nicht ungewöhnlich, dass sich Gehirn und Organismus darauf erst einmal wieder erneut einstellen müssen. Eine solche Umstellung geht nicht immer reibungslos von Statten, nicht selten kommt es zu negativen psychologischen Reaktionen, die unter andrem die Entstehung einer depressiven Verstimmung befördern können. Mit einer solchen ist nicht zu spaßen. Sie kann, so sie denn nicht korrekt und zeitgerecht behandelt wird, zu einem Selbstmord führen. Darum ist auch der Tod eine indirekte Komplikation des Testosteronmangels.

Des Weiteren kommt es sehr häufig zu Schläfrigkeit. Diese Schläfrigkeit kann immense Formen annehmen, die an Narkolepsie erinnern. Dies sind jedoch eher extreme Beispiele. Viele ältere Männer scheinen sehr viel und sehr häufig zu schlafen oder einzunicken. Das kann viele Gründe haben, einer davon ist auch der Testosteronmangel. Darum sollte man eine solche Schläfrigkeit als eventuellen Anlasse einer dementsprechenden Untersuchung nehmen. Interessanterweise kann aber auch das genaue Gegenteil der Fall sein und es kommt aufgrund des Mangels des männlichen Sexualhormons zu einer chronischen Schlaflosigkeit. Diese kann im Alltag, insbesondere aber im Berufsleben sehr hinderlich sein. Personen, die nicht genügend schlafen sind nicht nur meist sehr fahrig, sondern auch unkonzentriert und erbringen oftmals nicht die geforderten Leistungen.

Ebenso kann es geschehen, dass Männer mit einem zu niedrigen Testosteronspiegel zur Gynäkomastie neigen. Hierbei handelt es sich um das Herausbilden von Brüsten bei Männern, die sehr stark an die weibliche Brust erinnern. Das wird oftmals als besonders unangenehm empfunden. Viele betroffene Männer lassen sich darum operieren und die Brüste verkleinern.

Alles in allem also gibt es eine Vielzahl etwaiger Komplikationen, die im Rahmen eines verminderten Testosteronspiegels auftreten können. Es ist darum stets und stetig ratsam, sich ärztliche Hilfe zu suchen, um nicht Gefahr zu laufen, früher oder später mit diesen oder anderen Symptomen bzw. Komplikationen konfrontiert zu werden. Denn hier, wie bei jeder anderen Erkrankung auch, gilt der Leitspruch: Vorsicht ist besser als Nachsicht.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Es ist nicht ganz einfach zu determinieren, wann man wegen eines eventuellen Testosteronmangels zum Arzt gehen sollte. Auch sollte man nicht vergessen, dass viele der betroffenen Personen gar nicht wissen, dass sie unter Mangelerscheinungen in ihrem Hormonhaushalt leide. Sie mögen sich zwar etwas anders fühlen, als sonst, aber die Unterschiede können so geringfügig sein, dass sie oftmals, so sie denn überhaupt bemerkt werden, für die meisten Menschen keinen Anlass geben, deswegen gesondert zum Arzt zu gehen. Darum bleibt das Leiden oftmals lange unerkannt.

Auch im Rahmen einer routinemäßig vorgenommen Untersuchung kommt es nur selten zur zufälligen Feststellung eines Mangels von Testosteron. Bei einem normalen Bluttest wird in der Regel nicht gesondert auf Hormone getestet, das heißt, dass etwaige Mängel hier nicht zu Tage treten.

Ältere Männer und auch Frauen sollten mindestens alle zwei Jahre eine Untersuchung der Hormone durchführen lassen, um etwaige Mängel und dergleichen festzustellen. Diese sind nicht selten Auslöser sonst schwer einzuordnender Symptome und erlauben einem somit ein tieferes Verständnis für die eigene Gesundheit. Lediglich dann, wenn man eine grundhafte Vermutung hat, dass man eventuell tatsächlich an Testosteronmangel leiden könnte, sollte man deswegen gesondert einen Arzt aufsuchen. Man sollte nämlich hierbei nicht vergessen, dass es sich im Grunde um keine Erkrankung handelt, die ein besonders schnelles Eingreifen notwendig machen würde. Dennoch sollte man es auch nicht auf die lange Bank schieben. Wenn man das Leiden jedoch im Rahmen einer regelmäßigen Untersuchung anspricht und näher testen lässt, dürfte das zumeist ausreichend sein,

Alles in allem also besteht keine akute Not, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn man vermutet, dass man etwas zu wenig Testosteron im Körper hat. Lange aufschieben sollte man es aber auch nicht. Wer die Vermutung, an Testosteronmangel zu leiden bei seinem nächsten planmäßigen Besuch beim Arzt anspricht, ist also gut beraten und macht nichts falsch, vorallem dann nicht, wenn man über 60 Jahre alt ist.

Behandlungsmethoden & Therapie

Testosteronersatztherapien sind eine übliche Behandlungsmethode für Patienten mit Androgenmangel. Testosteronersatztherapien existieren in einer Vielzahl von Präparaten. Dazu gehören lang und kurz wirkende intramuskuläre Injektionen (Injektionen in das Muskelgewebe), transdermale und Skrotalpflaster, transdermale Gele und orale Präparate. Die geeignete Therapie wird in Absprache mit dem Patienten und dem Spezialisten festgelegt. Die Kosten der verschiedenen Präparate können ein Faktor sein und werden bei dieser Diskussion berücksichtigt, denn nicht alle Kassen übernehmen alle Präparate in voller Höhe.

Das Ziel der Testosteron-Supplementation ist es, die Testosteronwerte in den normalen Bereich zu bringen, aber diesen Bereich auch nicht zu überschreiten. Die Therapie sollte keine unerwünschten Wirkungen auf die Prostata, die Serumlipide oder die Herz-Kreislauf-, Leber- und Lungenfunktion haben. Patienten sollten in der Lage sein, die Medikamente selbst mit minimalem Aufwand zu verabreichen und es sollte erschwinglich sein.

Intramuskuläre Injektionen imitieren den nicht normalen schwankenden Testosteronspiegel. Es gibt einen Peak über dem normalen Niveau kurz nach der Injektion. Dieser fällt vor der nächsten Injektion wieder unter den Normalwert, dies wird bisweilen als „Achterbahn-Effekt“ bezeichnet. Orale Präparate können den testosteronspiegel manchmal immens stark anheben und dies weit über das normale Niveau. Dies kann auf Dauer ein Problem sein, darum ist es notwendig, die Medikamente korrekt einzustellen. Die Verwendung von oralem Methyltestosteron, wie man es in manchen Ländern frei kaufen kann, wird von öffentlicher Seite nicht unterstützt, da es extrem toxisch für die Leber sein kann.

Auch Gels und Cremes, die Testosteron enthalten, kommen zwecks einer Behandlung in Frage. Das transdermale Gel wird als Creme aufgetragen und hilft dabei, den Serumspiegel von Testosteron im normalen Bereich wiederherzustellen. Anwender können ein gewisses Maß an Kontrolle erlangen, indem sie die Dosis ihren Bedürfnissen anpassen. Das Gel wurde erst im Jahr 2000 eingeführt und langfristige Daten zu den Auswirkungen und etwaigen Nebeneffekten müssen noch evaluiert werden. Skrotale und transdermale Pflaster erzeugen ebenfalls Testosteronspiegel, die denen entsprechen, die durch normale physiologische Prozesse erzeugt werden. Das Skrotalpflaster kann nur angebracht werden, wenn das Skrotum zuvor rasiert wird, um eine gute Adhäsion, sprich Festigkeit, zu ermöglichen. Sowohl das dermale als auch das Skrotalpflaster können allergische Hautreaktionen hervorrufen, aber in den meisten Fällen können diese Reaktionen mit rezeptfreiem Hydrocortison oder Antihistaminika behandelt werden.

Oft wird eine Therapie zunächst bis zu drei Monate lang getestet, während der Testosteronspiegel dabei von einem Arzt überwacht und die Symptome und Veränderungen beobachtet werden. Wenn die Therapie vorteilhaft scheint und schließlich weiter verfolgt wird, sollten der Testosteronspiegel, die Symptomüberwachung und Routineuntersuchungen im ersten Jahr der Therapie alle drei Monate durchgeführt werden. Der Cholesterinspiegel und die Produktion roter Blutkörperchen sind von Testosteron beeinflusst und müssen während des ersten Jahres der Therapie ebenso überwacht werden. Es besteht auch eine Wechselwirkung zwischen Testosteron und Prostatakrebs, darum ist es empfehlenswert, auch das zu überwachen.

Während das Hormon den Krebs zwar nicht verursacht, kann es dennoch sein Wachstum befördern, wenn es im Übermaß vorhanden ist. Das Alter ist auch ein Risikofaktor für Prostatakrebs und Studien deuten darauf hin, dass eine Mehrheit der Männer über 80 möglicherweise subklinischen, nicht symptomatischen Prostatakrebs hat. Dieser Krebs wächst normalerweise langsam und hat möglicherweise bereits früher im Leben begonnen. Darum ist das Alter bei einer Testosterontherapie ebenfalls ein wichtiger Gesichtspunkt.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Da Testosteronmangel sehr eng mit den Alter zusammenhängt, lässt es sich nur sehr schwer verhindern. Tatsächlich kann man nichts dagegen tun, außer früh aus dem Leben zu scheiden, aber wer will das schon. Nichtsdestoweniger gibt es einige Mittel und Wege, die dabei helfen können, dass es vor dem 60. Lebensjahr nicht zu einem signifikanten Testosteronmangel kommt. Sicherlich sind auch diese Methoden nicht zu 100% sicher, aber alles in allem scheinen sie dabei zu helfen, das Gröbste zu vermeiden.

Besonders effektiv in der Verbeugung ist Sport. Besonders sportliche Männer tendieren dazu, mehr Testosteron zu produzieren. Auch sollte man an dieser Stelle nicht vernachlässigen zu erwähnen, dass es Männern, mit einem natürlich hohen Testosteronspiegel, oftmals leichter fällt, sich sportlich zu betätigen und Muskeln aufzubauen. Das sollte man allerdings nicht als Hindernis ansehen, sollte man selbst vergleichsweise weniger Testosteron produzieren. Auch ein Mann mit wenig Testosteron kann sportlich sehr erfolgreich sein. Heutzutage greifen viele Sportler zu Mitteln, die die Produktion von Testosteron befördert und erhöht. Das mag hilfreich beim Muskelaufbau sein, beinhaltet aber ansonsten viele Risiken, darum sollte man davon eher absehen oder die Einnahme solcher Mittel zumindest mit einem Arzt besprechen. Wer also viel Sport treibt und fit bleibt, der läuft kaum bis gar keine Gefahr, dass ihm einmal das Testosteron ausgeht.

Wer sich dagegen gehen lässt und wenig für seine Fitness tut, der produziert oftmals wesentlich weniger Testosteron. Denn gerade besonders dicke Männer produzieren weniger Testosteron, dafür aber mehr Östrogene. Tatsächlich ist dieser Überschuss des weiblichen Sexualhormons oftmals der Grund dafür, wieso es bei dickeren Männern zur Bildung sogenannter „Speckbrüste“ kommt. Diese erinnern nicht nur sehr stark an die Brust der Frau, sondern sind auch ähnlich aufgebaut.

Auch der Konsum von Alkohol und Nikotin sowie der Konsum vieler anderer Rauschmittel kann dazu beitragen, dass die Produktion von Testosteron gehemmt wird. Darum ist es weise und sinnig, diese Stoffe entweder zu reduzieren oder am besten ganz wegzulassen. Man tut sich damit auf keinen Fall einen Gefallen,

Alles in allem gibt es also durchaus Maßnahmen, die dabei helfen können, das Risiko eines vorzeitigen Testosteronmangels massiv zu senken. Komplett verhindern kann man diesen jedoch im Alter nicht.


Prognose zur Heilung

Die Prognose sieht sehr gut aus. In der überwiegenden Mehrheit der Fällt kann dem betroffenen Individuum geholfen werden. Nur dann, wenn das Leiden auf einen schwerwiegenden organischen Defekt zurückzuführen ist oder aufgrund genetischer Komponenten vorliegt, so kann es bisweilen recht kompliziert bis sogar unmöglich sein, die Ursachen zu beseitigen. Das bedeutet allerdings glücklicherweise nicht, dass nicht dennoch eine Therapie stattfinden könnte.

Eine Medikamentöse Therapie erfüllt fast immer ihre Aufgabe und sorgt dafür, dass der Patient über kurz oder lang wieder seinen Testosteronspiegel zurück erlangt. Man muss sich also wirklich keine Gedanken darüber machen, dass einem aufgrund der vorliegenden Erkrankung besonders düstere Aussichten bevorstehen,


Was ist Testosteron?

Testosteron ist das primäre männliche Sexualhormon und ebenso ein anaboles Steroid. Bei Vertretern des männlichen Geschlechts spielt Testosteron eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von männlichen Fortpflanzungsgeweben wie Hoden und Prostata sowie bei der Förderung sekundärer Geschlechtsmerkmale wie Muskelmasse und Knochenmasse und dem Wachstum von Körperhaaren. Darüber hinaus ist das Testosteron an die Gesundheit und das Wohlbefinden gekoppelt und an der Prävention von Osteoporose beteiligt. Unzureichende Testosteronwerte bei Männern können zu Anomalien führen, einschließlich allgemeiner Gebrechlichkeit und Knochenschwund.

Testosteron wird in mehreren Schritten aus Cholesterin synthetisiert und in der Leber in inaktive Metaboliten umgewandelt. Es übt seine Wirkung durch Bindung an und Aktivierung des Androgenrezeptors aus. Beim Menschen und bei den meisten anderen Wirbeltieren wird Testosteron hauptsächlich von den männlichen Hoden und in einem geringeren Ausmaß von den weiblichen Ovarien abgesondert. Im Durchschnitt sind männliche Testosteronspiegel etwa 7 bis 8 mal so hoch wie bei erwachsenen Frauen. Da der Metabolismus von Testosteron bei Männern größer ist, ist die tägliche Produktion bei Männern etwa 20 Mal höher als bei Frauen.

Zusätzlich zu seiner Rolle als natürliches Hormon wird Testosteron auch als Medikament verwendet, beispielsweise zur Behandlung von niedrigen Testosteronspiegeln bei Männern und Brustkrebs bei Frauen. Da der Testosteronspiegel mit zunehmendem Alter abnimmt, wird Testosteron manchmal bei älteren Männern eingesetzt, um diesem Mangel entgegenzuwirken. Es wird auch illegal verwendet, um Körper und Leistung, zum Beispiel bei Sportlern, zu verbessern, sprich es eignet sich auch in begrenztem Umfang als Dopingmittel.

Testosteron wird als Medikament zur Behandlung von Männern mit zu wenig oder keiner natürlichen Testosteronproduktion, bestimmten Formen von Brustkrebs und einer Gender-Dysphorie (spezielle Form der Transsexualität) bei Männern verwendet. Dies ist bekannt als Hormonersatztherapie oder Testosteronersatztherapie, die jeweils darauf abzielt, den Testosteronspiegel im normalen Bereich zu halten. Der Rückgang der Testosteronproduktion im Alter hat zu einem Interesse an der Androgenersatztherapie geführt. Es ist unklar, ob die Verwendung von Testosteron zwecks Verlangsamung des Alterns vorteilhaft oder schädlich ist.

Testosteron ist in der Liste der lebenswichtigen Medikamente der Weltgesundheitsorganisation enthalten, hierin sind die wichtigsten Medikamente vermerkt, die in einem funktionierenden Gesundheitssystem benötigt werden. Es ist in manchen Ländern ohne Rezept erhältlich. Der Preis hängt von der Form des Testosterons ab. Es kann als Creme oder transdermales Pflaster, das auf die Haut aufgetragen wird, durch Injektion in einen Muskel, als Tablette oder als Tropfen eingenommen werden.

Häufige Nebenwirkungen von Testosteron-Medikamenten sind Akne, Schwellungen und Brustvergrößerung bei Männern. Zu den ernsthaften Nebenwirkungen zählen Lebertoxizität, Herzerkrankungen und Verhaltensänderungen. Frauen und Kinder, die exponiert sind, können eine Virilisierung (Vermännlichung) entwickeln. Es wird empfohlen, dass Personen mit Prostatakrebs das Medikament nicht verwenden. Es kann zu Schäden führen, wenn es während der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen wird.

Testosteron kommt bei den meisten Wirbeltieren vor. Testosteron und der klassische nukleare Androgenrezeptor traten zuerst in Gnathostomen (Kieferwirbeltiere) auf. Agnathans (kieferlose Wirbeltiere) wie Neunaugen produzieren kein Testosteron, sondern stattdessen Androstendion als männliches Sexualhormon. Fische bilden eine etwas andere Form, genannt 11-Ketotestosteron. Sein Gegenstück bei Insekten ist Ecdyson. Die Anwesenheit dieser allgegenwärtigen Steroide in einer Vielzahl von Tieren deuten darauf hin, dass Sexualhormone eine alte evolutionäre Geschichte haben.

Alles in allem lässt sich also summieren, dass es sich bei dem Sexualhormon Testosteron um ein sehr wichtiges, ja lebenswichtiges Hormon handelt, ohne das eine Fortpflanzung nicht möglich wäre und die menschliche Rasse, sowie die meisten anderen Rassen, schlicht aufhören würden zu existieren.


Alternative Behandlungsmethoden

Es gibt einige alternative Mittel, die in Frage kommen könnten, wenn es um die Behandlung eines Testosteronmangels geht. Dazu muss man jedoch sagen, dass diese zumeist sehr experimenteller Natur sind und nicht unbedingt positive Ergebnisse versprechen. Auch sollte man im Hinterkopfe behalten, dass nicht alle Ursachen eines Testosteronmangels mittel alternativer Mittel behandelt werden können.

Zu den alternativen Maßnahmen gehören unter anderem kalte Bäder, vorallem aber diverse Präparate in Pulverform, die angeblich dabei helfen können, die Testosteronproduktion zu steigern. Da allerdings auch viele Scharlatane auf dem Markt sind, sollte man hier Vorsicht walten lassen und auf jeden Fall mit einem Arzt Rücksprache halten, bevor man diese Mittel benutzt.

Welche Hausmittel können helfen?

Es gibt einige alte Hausmittel wie Spargel und Austern, die dabei helfen sollen, die Libido zu fördern. Das kann helfen, muss es aber nicht. Auch ist es empfehlenswert, sich sportlich zu betätigen. Denn wie bereits erwähnt, ist Sport ein beinahe sicherer Garant dafür, dass es nicht zu einem verfrühten Testosteronmangel kommt. Das sollte es einem wert sein. Darüber hinaus ist körperliche Fitness aus medizinischer Sicht immer positiv zu beurteilen.

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Beerentraubenblätter
  • Klettenwurzel
  • Stechwinde
  • Brennnessel
  • Löwenzahn
  • Birkenblätter
  • Spargel

Die oben genannten Heilkräuter und Pflanzen konnen nachgewiesenermaßen dabei helfen, den Testosteronspiegel zu erhöhen. Dabei ist es beinahe egal, in welcher Form man diese zu sich nimmt. Man kann sie zumeist getrocknet oder Frisch als Tee oder Aufguss trinken oder manche von ihnen auch essen. Hier kommt es ganz auf das Gusto des Anwenders an.

Die meisten dieser Pflanzen sind leicht zu finden oder selbst zu sammeln. Sollte man dabei wenig Glück haben, so ist es möglich, bei einem Fachhändler nachzufragen, diese haben derartige Pflanzen und mehr zumeist auf Lager und helfen sicherlich gerne weiter.

Vor einer Anwendung sollte man jedoch Rücksprache mit einem Arzt halten, um etwaige Allergien und dergleichen bereits im Vorfeld ausschließen zu können.

Ätherische Öle

  • Bergamotte
  • Geranie
  • Nebula
  • Sternanis

Eine Aromatherapie dient lediglich der Entspannung, Man kann damit weder Symptome noch die vorliegende Krankheit selbst heilen. Dennoch ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, wenn man sich etwas Gutes tun will.

Dazu gebe man die Öle seiner Wahl in eine Duftlampe und lasse sie unter Zugabe von etwas Wasser in die Raumluft verdampfen. Die hierdurch freigesetzten Düfte tragen dazu bei, das Wohlempfinden zu steigern und sorgen also für Entspannung.

Homöopathie & Globuli

Homöopathie erfreut sich großer Beliebtheit, dennoch sollte man erwähnen, dass die faktische Wirkung homöopathischer Mittel nicht medizinisch nachzuweisen ist. Das muss nicht heißen, dass sie nicht wirken können. Oftmals lösen sie einen sehr starken Placebo Effekt aus. Ein solcher kann auf jeden Fall dabei helfen, die Symptome zu bekämpfen. Trotzdem sollte man sich hier auch keinen Illusionen hingeben. Denn eine Heilung ist nicht mit diesen Mitteln nicht möglich.

Nicht zuletzt deswegen sollte man sich trotz einer Behandlung mit homöopathischen Mitteln auch unbedingt an einen Arzt wenden. Da die Dosierungen bei homöopathischen Mitteln minimal und gering sind, muss man sich in der Regel keine Gedanken darüber machen, dass es zu einer allergischen Reaktion kommen könnte.

Die genauen Dosierungen für die oben genannten Präparate sind stark vom vorliegenden Fall abhängig. Im Groben kann man aber von folgender Dosierung ausgehen:
Tropfen: Zw. 5 und 22
Tabletten: 1 Tablette
Globuli: 5 – 20 Globuli

Oder man entnehme die genauen Dosierungshinweise jedoch der Packungsbeilage oder halte Rücksprache mit dem zuständigen Heilpraktiker.

Schüssler-Salze

  • Nr. 2 Calcium phosphoricum: Dieses Mittel hilft dabei, die Knochen und das Skelett zu stabilisieren, da dieses bei einem Testosteronspiegel oftmals stark leidet, ist es auf jeden Fall empfehlenswert.
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum: Dieser Wirkstoff regt die Zellen zur Neubildung an. Das kann dabei helfen, beschädigte Drüsen und dergleichen wieder auf Vordermann zu bringen.
  • Nr. 21 Zincum chloratum: Dieses Salz sorgt dafür, dass alle Prozesse im Körper geschmeidig ablaufen und es nicht zu ungewollten Zwischenfällen kommt. Auch darum ist es eine gute Maßnahme.

Schüssler Salze sind zwar recht populär und werden auch schon seit sehr langer Zeit immer wieder zwecks einer Behandlung ausgewählt, trotzdem lässt sich deren Wirkung faktisch nicht nachweisen. Dennoch kann sich ein Placebo Effekt einstellen, der dabei helfen kann, die Symptome zu lindern. Die Krankheit selbst wird davon nicht verschieden, aber einige der Symptome könnten sich eventuell verbessern.

Schüssler Salz bekommt man heute überall. Im Fachhandel ebenso wie in gut sortierten Supermärkten. Darum kann man diese Art der Behandlung relativ stressfrei für sich selbst einmal testen.

Diät & Ernährung

Testosteron ist ein männliches Sexualhormon, das mehr als nur den Sexualtrieb betrifft. Das Hormon ist auch für die Knochendichte und Muskelgesundheit, die Spermienproduktion und das Haarwachstum verantwortlich. Man kann Testosteron verlieren, wenn man altert, zudem bedingen auch einige Erkrankungen den Verlust desselben.

Man sollte einige Testosteron-steigernde Nahrungsmittel als natürliche Ergänzung zur Behandlung in Erwägung ziehen. Zwei Nährstoffe, die für die Ernährung besonders wichtig sind, sind Vitamin D und Zink.

Es gibt also einige Lebensmittel, denen man nachsagt, sie seien gut dafür geeignet, gegen fehlendes Testosteron im System zu helfen. Hierzu zählen unter anderem:

  • Tunfisch: Thunfisch ist reich an Vitamin D, das neben einem längerem Leben auch mit der Testosteronproduktion verbunden wird. Es ist zudem auch eine Herz-gesunde, proteinreiche Nahrung, die kalorienarm ist. Ob man ihn aus Dosen oder frisch isst, spielt kaum eine Rolle. Dieses Lebensmittel bietet eine Möglichkeit, Testosteron zu steigern. Eine Portion Thunfisch erfüllt die täglichen Vitamin D-Bedürfnisse.Wer kein Thunfischfan ist, kann auch andere Fischarten wie Lachs oder Sardinen in Erwägung ziehen. Man denke daran daran, dass auch hier die goldene Mitte gefunden werden muss. Man versuche maximal zwei bis drei Portionen pro Woche zu sich zu nehmen, um die Aufnahme von Quecksilber, das in Meeresfrüchten leider oft enthalten ist, zu minimieren.
  • Rindfleisch: Es gibt echte gesundheitliche Bedenken hinsichtlich des übermäßigen Verzehrs von rotem Fleisch. Einige Teile des Rinds haben zwar kaum mehr Fett als beispielsweise Geflügel, aber zu viel davon zu essen kann dennoch gefährlich sein und wird oftmals mit Krebs assoziiert.Dennoch haben bestimmte Rindfleischteile Nährstoffe, die das Testosteron erhöhen können. Rinderleber beispielsweise ist eine außergewöhnliche Quelle für Vitamin D, während Rinderhackfleisch und Rinderbraten Zink enthalten. Von täglichem Fleischkonsum ist abzuraten.
  • Bohnen: Wenn es um männliche Hormongesundheit geht, können Bohnen mehr Vorteile bieten. Weiße Bohnen, dicke Bohnen und schwarze Bohnen gelten alle als gute Quellen für Vitamin D und Zink. Gebackene Bohnen bieten diese Nährstoffe auch. Als Bonus sind diese Lebensmittel voll von pflanzlichen Proteinen, die die Gesundheit des Herzens schützen können.
  • Austern: Zink ist ein essentieller Nährstoff während der Pubertät und dessen Wirkungen können männliche Hormone im Erwachsenenalter in Schach halten. Männer mit niedrigem Testosteron profitieren von Zink. Wer an Zinkmangel leidet, sollte Austern probieren, da sie hohe Quantitäten des Minerals Zink enthalten, das mit der Testosteronproduktion helfen kann.
  • Eier: Eier, insbesondere aber das Eigelb, kann ebenfalls dabei helfen, die Produktion von Testoteron anzukurbeln und somit dafür zu sorgen, dass Patienten mit einem geringfügigen Testosteronmangel geholfen wird.

Darüber hinaus sollte man tunlichst vermeiden, Alkohol zu konsumieren und auch von raffiniertem Zucker fernbleiben. Beide behindern die Produktion von Testosteron und befördern somit einen Testosteronmangel.


FAQ – Fragen & Antworten

Führt Testosteronmangel immer zu Impotenz?

Nein, nicht immer. Tatsächlich leiden die wenigstens Männer mit Testosteronmangel auch gleichzeitig an Impotenz. Dennoch kann ein solcher ein möglicher Auslöser für Impotenz sein, darum ist es bisweilen notwendig, will man eine solche behandeln, dass man zunächst den Testosteronspiegel wieder in den Griff bekommt.

Schränkt Testosteronmangel meine sportliche Leistungsfähigkeit ein?
Tatsächlich ja. Männer mit einem geringerem Testosteronspiegel neigen dazu, schneller müde zu werden und können schlechter Muskeln aufbauen als solche, die über ausreichend Testosteron verfügen. Dennoch heißt das nicht, dass ein Mangel an Testosteron einen Menschen daran hindert, überhaupt Sport zu treiben! Darum sollte man das nicht als Ausrede missbrauchen, Jeder kann Sport treiben und Muskeln aufbauen, andere nur schneller als andere. Man sollte jedoch davon absehen, Produkte zu verwenden, die nicht vom Arzt verschrieben wurden.

Hat man im Alter keine Libido mehr?
Da alle Männer im Alter unter einem mehr oder minder starken Testosteronmangel leiden, denken viele Menschen, dass sie im Alter keine Libido mehr haben. Dem ist aber grundsätzlich nicht so. Manche Männer haben noch weit bis ins hohe Alter hinein „Lust“. Hier kommt es eher auf persönliche Präferenzen an und weniger auf den Testosteronspiegel, obschon dieser durchaus eine kleine Rolle spielen kann. Also sollte man sich keine Gedanken darum machen, dass einem im Alter die Libido abhanden kommen könnte.

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