Couperose

Steckbrief: Couperose

  • Name(n): Couperose; Rosazea; Kupferfinne; Kupferrose; Rotfinne; Gesichtsrose
  • Art der Krankheit: Erkrankung der Gesichtshaut
  • Verbreitung: ab 30 Jahren; Männer und Frauen
  • Erste Erwähnung der Krankheit: bereits im Mittelalter
  • Behandelbar: ja
  • Art des Auslösers: nicht abschließend geklärt; multifaktorisch; genetische Veranlagung; Bindegewebsschwäche; Haarbalgmilbe; veränderte Regulation der Blutgefäße; hormonelle Veränderung; Kosmetika; Medikamente; Hitze oder Kälte; scharfe Speisen; Kaffee oder Tee; Alkohol oder Nikotin; Stress
  • Wieviele Erkrankte: nicht bekannt
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Dermatologe
  • ICD-10 Code(s): L71.9; ALS Rosazea bezeichnet

Informationen über Couperose

Couperose, von vielen Ärzten auch Rosazea und im Volksmund Gesichtsrose genannt, ist eine Hauterkrankung im Gesicht und betrifft sowohl Männer als auch Frauen im mittleren Alter. Oft ist es für die Betroffenen eine große Belastung, da es kosmetisch ein Problem darstellt.

Die Ursache der Krankheit ist bis heute nicht eindeutig geklärt, die Wissenschaft vermutet eine Kombination aus verschiedenen Faktoren, die sich gegenseitig auch verstärken können.

Als Behandlung gibt es im Handel viele Angebote, von Cremes über eine Laserbehandlung, um die sichtbaren Äderchen verschwinden zu lassen.

Definition von Couperose

Couperose ist im ICD-10, der Datenbank für Krankheiten, als solches nicht verzeichnet. Das liegt daran, dass Couperose von der Mehrheit der Forscher als Vorstufe von Rosazea angesehen wird.

Die meisten Ärzte diagnostizieren somit Rosazea im Frühstadium. Oftmals werden Couperose und Rosazea auch synonym verwendet. Es ist eine Hauterkrankung, die sich durch sichtbar geweitete Äderchen, vor allem auf der Nase und den Wangen, im Gesicht äußert. Oft ist die Haut auch gerötet.

Es betrifft sowohl Frauen als auch Männer, wobei statistisch gesehen Frauen etwas häufiger haben. Meistens beginnt Couperose im mittleren Alter, also ab dem 30. Lebensjahr.

Natürlich gibt es Ausnahmen, die bereits früher daran erkranken. Zu Beginn verschwinden die Rötungen nach einiger Zeit wieder, später verweilen sie dauerhaft und breiten sich aus.

Was ist eine Couperose?

Couperose ist hauptsächlich in der Mitte des Gesichtes als chronische Hauterkrankung zu finden. Meist sind Stirn, Nase, Wange und Kinn gerötet, anfangs nur temporär (Erytheme genannt), dann bleiben sie dauerhaft und breiten sich im Gesicht aus. Es bilden sich sogenannte Teleangiektasien. Die kleinen Gefäße unter der Haut sind normalerweise elastisch.

Durch gestautes Blut verlieren diese Äderchen an Elastizität. Sie weiten sich dauerhaft und werden so unter der Haut sichtbar. Teilweise kann es auch dazu kommen, dass sich Blut durch die Äderchen drückt und es unter der Haut ins umliegende Gewebe blutet. Auch neue Gefäße können gebildet werden, die durch fehlende Elastizität durch die Haut sichtbar werden. Vergleichbar ist das Hautbild nun mit Besenreißern an den Beinen.

Normalerweise sind die Äderchen hellrot, da das Blut von den Arterien, also dem sauerstoffreichen Blut, kommt. Sind die Venen betroffen, schimmert es blau durch die Haut, da das Blut sauerstoffarm ist. Es ist möglich, dass es eine Mischform der Aderfärbung gibt. Bei einem schweren Krankheitsverlauf kommt es zu einer Ausbreitung der sichtbaren Äderchen auf Hals-, Ohr– und Brustregion. Auch können in weiteren Stadien Knötchen und Pusteln entstehen, die sich entzünden. Co- Symptome sind oftmals trockene und empfindliche Haut.

Ursächlich ist wahrscheinlich eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche. Verschiedene Auslöser, die sich möglicherweise auch gegenseitig verstärken, werden in der Forschung aufgelistet. Diese sind sowohl genetisch wie die Hautfarbe, als auch auf die Lebensumstände bezogen wie Konsum von zu viel Alkohol. Was letztendlich genau entscheidet, wer von Couperose betroffen ist oder nicht, ist noch nicht ausreichend bekannt. Couperose gilt eher als kosmetisches Problem und nicht als schwere Erkrankung. Problematisch werden die entzündeten Knötchen.

  • gerötete Nase, Stirn und Wangen
  • durchscheinende Äderchen im Gesicht
  • fehlende Elastizität der Äderchen, Blutungen unter der Haut

Welche Ursachen gibt es?

Die Ursachen einer Couperose sind bis heute nicht abschließend bekannt. Ärzte gehen davon aus, dass eine Bindegewebsschwäche die sichtbare Aderbildung im Gesicht grundlegend ist. Es kommen jedoch noch mehrere Faktoren hinzu, die die Hauterkrankung auslösen und den Verlauf verschlimmern können.

Unter anderem kann eine Haarbalgmilbe (Demox folliculorum) die Couperose bedingen. Wenn sich diese vermehrt auf der Haut der Betroffenen ansiedelt, kommt es zu einer Immunreaktion des Körpers, die die Äderchen im Gesicht erweitert, welche sich letztendlich nicht mehr zurückbilden können und durch die Gesichtshaut sichtbar werden.

Viele Betroffene sind hellhäutig und haben rote Haare, die so genannten keltischen Typen. Diese Menschen haben eine sehr sonnenempfindliche Haut. Auch Menschen mit allgemein sensibler Haut neigen dazu, Couperose auszubilden. Zusätzlich wirkt sich extremes Sonnenbaden negativ aus.

Ältere Menschen weisen oftmals Verkalkungen der Gefäße auf, die diese ebenso dauerhaft dehnen, sodass die Gesichtsrose entstehen kann. Dazu neigen Menschen mit Bluthochdruck zur Ausbildung dieser Hautkrankheit.
Zu heiße oder zu kalte Umgebung bzw. eine starke Schwankung der Temperatur wie in der Sauna stehen ebenfalls wie übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum in Verdacht, Couperose zu begünstigen. Diese Faktoren führen dazu, dass sich die Gefäße ständig erweitern müssen, um das Blut besser zirkulieren zu lassen.

Auf Dauer können sich die Adern jedoch nicht mehr zurückdehnen, weswegen die Äderchen im Gesicht sichtbar werden. Als begünstigend zählen dazu das regelmäßige Essen von scharfen Speisen, das Trinken von Kaffee und schwarzem Tee. Zudem ist Stress als weiterer Auslöser bekannt. Hier können die sogenannten „Hektikflecken“ ein erstes Anzeichen sein.

Von einigen Experten werden auch eine mangelhafte Temperaturregulierung im Gehirn und ein Befall der Magenschleimhaut mit Bakterien (Helicobacter pylori) diskutiert. Diese Ursachen sind jedoch zweifelhaft.

  • genetisch bedingte Bindegewebsschwäche
  • Immunreaktion des Körpers auf die Haarbalgmilbe
  • helle oder sensible Haut
  • extremes Sonnenbaden oder starke Temperaturschwankungen
  • starker Konsum von Kaffee, schwarzem Tee, Nikotin, Alkohol und scharfen Speisen
  • Stress
  • Bluthochdruck

Symptome & Anzeichen

Meistens beginnt Couperose mit Rötungen bei Stress, Hitze oder Kälte. Sie ähnelt einem Sonnenbrand. Zusätzlich kann die Haut jucken, brennen oder/und trocken sein. Diese Röte zeigt sich vorwiegend auf Wangen, Nase, Kinn und Stirn und verschwindet jedoch nach einiger Zeit wieder. Die Betroffenen sehen es als kosmetisches Problem, was die Rötungen erneut durch den dadurch entstehenden psychischen Stress verstärkt.

Diese anfallsartigen Rötungen werden auch Flush genannt. Ein Jucken, Spannen oder Brennen der Haut sind erste Begleiterscheinungen. Die wenigsten Betroffenen werden zu dieser Zeit bereits einen Arzt aufsuchen. Erst wenn im weiteren Krankheitsverlauf die Äderchen unter der Haut sichtbar bleiben und die Haut zusätzlich juckt oder spannt, wird von vielen ein Arzt zu Rate gezogen.

Weitere Symptome im späteren Krankheitsverlauf sind Pusteln und Knoten unter der Haut. Diese entzünden sich, werden eitrig und dauern mehrere Wochen an. Im Gegensatz zur Akne gehen sie nicht von den Haarfollikeln aus. Diese Phase kann sich über Jahre hinziehen und dazwischen immer wieder verschwinden oder sich verbessern. Viele Menschen kennen die sogenannte Knollennase bzw. Blumenkohl- oder Kartoffelnase, medizinisch Rhinophym, die im Alter besonders bei Männern auftritt und als letztes Stadium einer Couperose gilt.

Talgdrüsen und Bindegewebe wuchern und lassen diese Verdickungen entstehen. Manchmal sind zusätzlich die Augen davon betroffen, sodass sich die Lidränder oder die Bindehaut entzündet. Einhergehend ist dies oft mit trockenen Augen oder einer Hornhautentzündung.

  • Flush: anfallsartige Rötungen im Gesicht, vor allem auf der Nase, Wangen, Stirn und Kinn
  • trockene, juckende oder brennende Haut
  • dauerhaft sichtbare Äderchen und Einblutungen auf der Gesichtshaut
  • Pusteln und Knoten
  • Blumenkohlnase besonders bei Männern: Wucherungen der Talgdrüsen und des Bindegewebes
  • teils Augenentzündungen und Knoten an den Lidern

Diagnose & Krankheitsverlauf

Ausschließlich ein Hautarzt kann die Diagnose Couperose stellen. Der Arzt untersucht die Haut sorgfältig und fragt den Betroffenen über seine Krankheitsgeschichte. Zusätzlich werden Fragen nach Auftreten, Dauer und Faktoren, die die Erkrankung verschlimmern, gestellt.

Bei einem Krankheitsverlauf, der vorwiegend Pusteln und entzündete Knötchen ausbildet, muss eine Akne ausgeschlossen werden, da die Symptome dieser ähnlich sind. Selten wird eine Biopsie gemacht, also eine Hautprobe entnommen. Diese wird anschließend unter dem Mikroskop untersucht. Manchmal ist auch eine Blutuntersuchung notwendig. Hierbei geht es darum, andere Erkrankungen auszuschließen. Wenn die Augen betroffen sind, wird zusätzlich ein Augenarzt hinzugezogen.

Couperose verläuft meistens in Schüben und chronisch. Manchmal schreitet die Hautkrankheit zügig fort, teils kann sie jedoch auch in jeder Phase ruhen und sich nicht weiterentwickeln. Durch eine Behandlung können diese Schübe jedoch verringert werden oder ganz ausbleiben. Insgesamt ist der Verlauf der Krankheit sehr individuell und stark vom Betroffenen und dessen Lebensumständen und genetischen Faktoren abhängig. Teils sind es Rötungen, die nach einer Zeit wieder verschwinden, teils bilden sich dauerhaft Pusteln wie bei einer Akne aus, die sich auch auf alle Körperregionen, besonders auf Brust und Rücken, ausbreiten können.

Deutlich ist auf jeden Fall, dass es schwierig sein kann, die Diagnose eindeutig zu stellen, da viele Faktoren als Auslöser gelten und unterschiedlichste andere Hautkrankheiten ebenfalls in Betracht kommen. Manche Betroffenen leben jahrelang im gleichen Stadium, bis plötzlich mehrere Schübe hintereinander kommen und sich das Hautbild zügig deutlich verschlechtert. Dagegen wird bei einigen Menschen keine Diagnose gestellt werden, weil sie es nicht einmal als ein kosmetisches Problem ansehen.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Schätzungsweise leiden 2-5% der deutschen Bevölkerung an Couperose in den unterschiedlichen Stadien. Untersucht man Menschen über 30 Jahre, steigt die Quote auf 22%. Somit gelten etwa 4 Millionen Menschen als betroffen. In Europa sind Menschen im Norden durch die helle Haut zu etwa 10% betroffen, im Süden Europas nur 2%. Meistens taucht die Hauterkrankung mehrmals in der Familie auf.


Komplikationen bei der Krankheit

Bei Couperose kann es zu einigen Komplikationen kommen. Zunächst können die geröteten Stellen starken Juckreiz auslösen. Durch das Kratzen können sich Hautblutungen entwickeln. Im schlimmsten Fall führen diese zu Abszessen.

Durch die geweiteten Gesichtsäderchen bilden sich Falten zügiger. Auch die Wahrscheinlichkeit von weiteren Hauterkrankungen ist deutlich erhöht.

Couperose ist vorwiegend ein kosmetisches Problem. Die Betroffenen testen oftmals verschiedene Hautpflegeprodukte, die zu allergischen Reaktionen führen und den Verlauf verstärken können.

Im schwersten Stadium der Krankheit kommt es zur Bildung der sogenannten Blumenkohlnase, einer Wucherung der Talgdrüsen und des Bindegewebes. Diese Wucherungen können ebenso an Stirn, Kinn, Ohrläppchen und Augen auftreten. Dieses Symptom kann auch für sich alleine stehen und weist dann nicht mehr auf Couperose, sondern auf eine Form von Hautkrebs hin.

Sind die Augen betroffen, kann es zu einer Binde- oder Hornhautentzündung kommen. Im schlimmsten Fall kann es zur Erblindung führen.

Durch eine Lichttherapie ist es möglich, die betroffenen Stellen mit Lichtimpulsen zu schließen. Hierbei kann es zu Thromben kommen, was allerdings sehr selten ist. Auch bei anderen operativen Eingriffen zur Therapie kann es zu Schwierigkeiten wie Narben, Schmerzen und Flecken kommen.

Normalerweise lässt eine Couperose jedoch gut und ohne Komplikationen behandeln. Diese treten erst mit andauernder Erkrankung durch die Begleitsymptome auf.

  • Hautblutungen und Abszesse durch Juckreiz
  • Falten und weitere Hauterkrankungen
  • allergische Reaktionen auf Hautpflegeprodukte gegen Couperose
  • Wucherungen an der Nase – genannt Blumenkohlnase
  • Binde- und Hornhautentzündung, schlimmstenfalls Erblindung
  • Risiken bei Lichttherapie und anderen operativen Eingriffen

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Couperose ist zu Beginn ein rein kosmetisches Problem. Viele Betroffene, besonders Frauen, beginnen damit, Hautpflegeprodukte gegen die störenden Rötungen auszuprobieren. Ohne eine abschließende Diagnose kann dies leider zu weiteren Hautirritationen und Verschlimmerung der Couperose kommen, da die Haut bereits gereizt ist.

Somit ist es wichtig, bei diesen Hautproblemen zunächst einen Hautarzt aufzusuchen, der die Couperose feststellen und Rat geben kann. Anschließend gibt es im Internet viele Foren und Internetseiten, die unter dem Suchwort Rosazea viele hilfreiche Tipps für eine weitere Behandlung geben.


Behandlungsmethoden & Therapie

Wird Couperose vom Hautarzt diagnostiziert, stehen verschiedene Behandlungsmethoden zur Verfügung. Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass es wahrscheinlich genetische Veranlagung ist, die sich nicht durch Medikamente oder sonstige Therapien nicht heilen lässt.

Ausschließlich die Beschwerden lassen sich mindern, dies aber zum GlüCK für alle Betroffenen sehr gut. Besonders die Gesichtshaut kann erfolgreich behandelt werden, sodass die kosmetischen Probleme für die Betroffenen sogar vollkommen verschwinden können. Dafür ist eine möglichst frühe Behandlung förderlich.

Erste Abhilfe schafft eine veränderte Gesichtspflege. Die Haut sollte nur mit lauwarmen Wasser und milder Waschlotion gewaschen werden. Die Betroffenen sollten auf natürliche Hautpflege achten, da Zusatzstoffe die Haut erneut reizen können. Die Spezialpflege für Couperose- Patienten ist am besten in der Apotheke erwerbbar.

Sie kosten allerdings mehr als normale Hautpflege, werden aber sparsam verwendet. Bei den Inhaltsstoffen ist es wichtig, auf ätherische Öle zu verzichten, da sie die Durchblutung anregen. Auch Produkte mit Alkohol, Parfüm, Mineralöl und Silikonen sollten nicht mehr im Schrank stehen. Gegen die Trockene Haut zeigt sich eine fettige Creme als Negativfaktor, da der sich bildende Fettfilm auf der Haut das Gewebe darunter erhitzt und die Äderchen nochmals deutlicher hervortreten.

Alternativen sind Feuchtigkeitscremes, die das Brennen, Jucken und die Trockene Haut lindern.

Dermatokosmetika, die mit Pflanzenstoffen versetzt sind, vermindern die Röte nochmals. Auch Inhaltsstoffe wie Vitamin K1, D- Panthenol, Kamille, Weihrauch, Aloe vera, Sonnenhut, Nachtkerzenöl und Leinöl eignen sich in Kombination mit Liposomen für eine Linderung. So kann eine Behandlung durch die richtige Pflege ergänzt werden.

Als Mann sollte man auf die Nassrasur verzichten und eher auf einen Rasierapparat zurückgreifen. Das Gesicht darf auch nicht trockengerubbelt werden, besser ist tupfen.

Bei der Hautpflege insgesamt sollten Betroffenen auf Peelings an den betroffenen Stellen verzichten, da diese die Durchblutung anregen und so die Beschwerden verstärken können. Alternativ kann ein Enzym- oder Fruchtsäurepeeling angewendet werden, auch um Hautunreinheiten zu vermeiden, die die Haut zusätzlich belasten würden.

Im Winter verstärkt sich meist die Couperose durch die trockene Kälte. Besonders wenn man lange außer Haus war und dann wieder in die Wärme kommt, spüren viele das Brennen sofort wieder. Die Faustformel ist, die Haut zu beruhigen. Durch feuchte Umschläge verengen sich die Äderchen wieder. Auch Kompressen mit Rosskastanie, Arnika, schwarzem Tee oder Zinnkraut mildert die Beschwerden ab und stärken das Bindegewebe. Achten Sie darauf, keine Mittel zu verwenden, die die Durchblutung anregen.

Verzichten Sie auf Alkohol und Zigaretten, scharfe Speisen, heiße Getränke, zu viel Kaffee und Schwarztee. Manche Medikamente, z.B. Calciumantagonisten stehen in Verdacht, die Röte zu verstärken. Dies sollte mit dem Arzt besprochen werden, eventuell kann die Dosis reduziert werden.

Ein stetiger Sonnenschutz im gesamten Jahr mindert die Beschwerden ebenso. Wichtig ist dabei, dass eine Wirkung gegen UV-A und UV-B vorliegt. Dazu sollte auch hier darauf geachtet werden, dass die Inhaltsstoffe gut verträglich sind, also kein Alkohol, kein Parfüm, Mineralöl oder Silikon enthalten sind. Titandioxid oder Zinkoxid sind meist verträglicher als chemischer Sonnenschutz.

Zusätzlich wird der Arzt Hautcremes verordnen. Diese werden auf die betroffenen Stellen aufgetragen und sind auch als Salben oder Gels in der Apotheke erhältlich. Zwei Wirkstoffe sind hier besonders wichtig: Azelainsäure hat eine antibakterielle Wirkung und kann längerfristig verschrieben werden. Dies ist wichtig, da es nach der Absetzung der Salbe oft zu Rückfällen kommen kann. Dagegen ist Metronidazol ein Antibiotikum, das nur über gewisse Zeit angewendet werden darf. Durch den Effekt der Entzündungshemmung sind sie wirksam, die Pusteln und den Juckreiz zu reduzieren. Die Wirkstoffe zeigen nach einigen Wochen erste Verbesserungen.

Auf keinen Fall darf Couperose mit Kortison behandelt werden. Deswegen ist eine Diagnose beim Hautarzt wichtig.

Halten die Beschwerden an, werden Tabletten mit der Creme kombiniert. Erythromycin und Clindamycin sind Antibiotika, die erfahrungsgemäß gut helfen und die Knoten und Pusteln reduzieren. Jedoch wirken sie auf den ganzen Körper, sodass Nebenwirkungen wie Durchfall und Übelkeit vorkommen können.

Beide Therapien, Creme und Tabletten, können nur die Beschwerden dämpfen, nicht jedoch die Gesichtsröte und sichtbaren Äderchen verschwinden lassen. Dafür verwendet der Arzt eine Laserbehandlung oder eine IPL2- Lichttherapie. Sie kann das kosmetische Problem reduzieren. Da Couperose eine chronische Hauterkrankung ist, entstehen leider immer wieder oberflächlich durchscheinende Äderchen. Jedoch lässt sich nicht voraussagen, wie stark und wann diese wiederkommen werden. Das hängt vom Patienten ab.

Grundsätzlich verödet die Behandlung die Gefäße. Sie werden anschließend vom Körper abgebaut. Bei der Blumenkohlnase kann das Gewebe mit dem Laser abgetragen werden. Auch wenn diese Methode eine gute Möglichkeit ist, Couperose kosmetisch zu verbessern, kann es zu Nebenwirkungen kommen. Durch die Laseranwendung können sich Narben bilden, es zu Schmerzen kommen oder Flecken auf der Haut entstehen.

Die Wahrscheinlichkeit ist gering, jedoch muss jeder Arzt im Vorgespräch darauf aufmerksam machen.
Ist die Couperose weit fortgeschritten, ist auch eine Operation möglich. Meist geht es hierbei um die Blumenkohlnase, medizinisch Rhinophym.

Nicht nur kosmetisch stellt sie ein Problem dar, auch der umgangssprachliche Name „Säufernase“ drückt den Betroffenen den Stempel des Alkoholikers auf, was zusätzlich psychisch belasten kann. Bei einer Operation werden verschiedene Methoden angewandt. Es sind Vollnarkose oder eine örtliche Betäubung möglich. Das überschüssige Gewebe wird mit einem Skalpell oder Laser abgetragen.

Auch eine Dermabrasion, das Abtragen der Hautschichten, ist möglich. Zusätzlich kann die Haut vereist werden, die sogenannte Kryotherapie. Bei der Elektrochirurgie wird das Gewebe mit Wechselstrom abgeschnitten. Nach der Operation wird die Nase mit einer Creme nachbehandelt. Nebenwirkungen können Infektionen oder eine verzögerte Wundheilung sein.

  • angemessene Gesichtspflege mit lauwarmen Wasser und milden Lotionen
  • trockene Rasur
  • keine Inhaltsstoffe wie Alkohol, Parfüm, Mineralöle, Fette und Silikone
  • Umschläge mit Rosskastanie, Arnika, schwarzem Tee und Zinnkraut
  • kein Peeling außer Fruchtsäure- oder Enzympeeling
  • Cremes und Salben mit Aloe Vera, D- Panthenol, Vitamin K und Kamille
  • gesunde Lebensweise
  • Metronidazol oder Azelainsäure als Antibiotika auf der Haut
  • Antibiotikum in Tablettenform
  • Laserbehandlung oder Lichttherapie zur Verödung der Äderchen und Abbau von Gewebe
  • Operation zur Abtragung von Gewebe, besonders der Blumenkohlnase

Impfung & Prävention

Eine Impfung gegen Couperose existiert nicht.
Der Hauterkrankung vollkommen vorzubeugen ist leider ebenfalls nicht möglich. Jedoch lassen sich die Auslöser reduzieren. So sollten Menschen mit hellem Hauttyp ausgedehnte Sonnenbäder vermeiden. Auch starke Temperaturschwankungen sollten unterlassen werden. Ebenso trägt eine gesunde Lebensweise zur Prävention bei. Dies bedeutet, dass man möglichst auf Alkohol und Zigaretten verzichten und schwarzen Tee, Kaffee sowie scharfe Speisen nur in Maßen genießen sollte.


Prognose zur Heilung

Eine Heilung von Couperose ist nicht möglich. Jedoch lassen sich die Beschwerden gut kontrollieren und eindämmen. Je früher die Haut behandelt wird, desto erfolgreicher ist eine Behandlung.


Welche Cremes eignen sich bei Couperose?

Bei Cremes sollten Betroffene unbedingt darauf achten, dass bei den Inhaltsstoffen keinen ätherischen Öle, Alkohol oder Fett enthalten ist.
Es gibt speziell auf Couperose abgestimmte Kosmetik:

  • Die Intensivpflegecreme von Avene hat 54% Thermalwasser und Mäusedornextrakt. So soll die Haut mit Feuchtigkeit und abschwellenden Stoffen versorgt werden.
  • Die Couperose- Creme von La Mer enthält Algenextrakte und Meeresschlick. Es soll entzündungshemmend wirken und den Juckreiz mindern.
  • Die Rosen- Tagescreme soll mit Rosenblüten und Wildrosenfrüchte die Haut aufbauen. Durch Sheabutter, Avocadoöl und Rosenblütenwachs soll eine Austrocknung verhindert werden.
  • Die Bioturm Anti- Rötungen Gesichtscreme soll die Gesichtshaut beruhigen und Spannungsgefühl und Rötungen reduzieren. Die Wirkstoffe sind Purpur- Rotalgen, Tiliroside und Biomolke.
  • Die Couperose Expert Cream soll die Haut mit Kupfer und Peptiden beruhigen und die Rötungen laut Versprechen um 20% reduzieren.
  • Mir Rosskastanie, Allantoin, Panthenol und Ringelblume will das Babor Intensifer Couperose Serum Rötungen vorbeugen.
  • Die Emulsion Barrio Pro von Dermasence will die Hautbarriere wieder aufbauen und die Haut regenerieren.
  • Die Creme von Lierac soll durch Quellwasser, Peptid, Mäusedorn, Aloe Vera und Dextran entzündungshemmend wirken. Zusätzlich enthält die Creme grüne Perlmutpartikel, die die Rötungen weniger sichtbar machen sollen.
  • Eucerin Anti- Rötungen Tagespflege will mit Süßholzwurzel und UV- Schutz punkten. Auch grüne Pigmente sind enthalten. Allerdings befinden sich ebenso Parabene auf der Inhaltsstoffliste, die die Haut reizen können.
  • Die Couperose Spezial Pflege von Charlotte Meentzen soll durch Rosskastanie und Weinlaub, Panthenol, Vitamin C und Hyaluronsäure die Rötungen mindern. Grüne Pigmente decken die Rötungen zusätzlich optisch ab und ein UV- Schutz vermeidet eine weitere Schädigung des Gewebes.

Alternative Behandlungsmethoden

Zur Stressreduzierung können die Betroffenen Entspannungstechniken trainieren. Yoga und Autogenes Training sind hierzu besonders geeignet. Auch Bluthochdruck, der Couperose ebenso fördern kann, wird dadurch reduziert.

Welche Hausmittel können helfen?

Kamille wirkt entzündungshemmend und verringert die Rötungen der Couperose. Hierzu können die Teebeutel verwendet werden. Nach dem Aufbrühen werden die Beutel für eine halbe Stunde in den Kühlschrank gegeben und anschließend auf die betroffenen Hautstellen gelegt. Diese Anwendung soll täglich drei- bis viermal wiederholt werden.

Auch Grüner Tee kann so angewendet werden. Die Anwendung soll zweimal täglich für zwei Monate wiederholt werden.

Heilkräuter & Heilpflanzen

Aloe Vera kann als Saft intern oder Gel extern entzündungshemmend wirken. Das Gel wird auf die gerötete Haut aufgetragen. Nachdem das Gel getrocknet ist, wird es mit lauwarmen Wasser abgespült. Für zwei Monate soll die Behandlung zweimal täglich wiederholt werden. Vom Saft soll zweimal täglich ein Esslöffel genommen werden.

Ätherische Öle

Lavendelöl wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Abschwellung der Blutgefäße. Dazu kann man einen Tropfen Lavendel- mit einem Tropfen Mandelöl vermischen und vor dem Schlafen in die Rötungen einmassieren.

Homöopathie & Globuli

Es gibt keine speziellen Globuli gegen Couperose. Der Heilpraktiker stellt das homöopathische Mittel individuell zusammen. Er fragt danach, welche Ausprägungen die Probleme am besten beschreiben und entscheidet anschließend über die Behandlung.

Ist die Person appetitlos, schwach und hat geschwollene Lymphknoten, wird mit Abrotanum, Potenz D12 behandelt. Hier sind fünf Globuli dreimal täglich empfohlen.

Hat die Person schwache Nerven und ist schlank, gibt der Heilpraktiker Kalium phosphoricum, Potenz D12, fünf Globuli dreimal täglich.

Leidet der Betroffene an chronischen Schleimhaut- und Hauterkrankungen, gibt man Kalium sulfuricum, Potenz D12, in der Dosis fünf Globuli dreimal täglich.

Hat die Person viel Stress, kann man mit Nux vomica, Potenz D12, fünf Globuli dreimal täglich behandeln.

Schüssler-Salze

Das Schüssler– Salz Nummer 4 (Kalium chloratum) wirkt innerlich gegen Couperose. Die Dosierungsempfehlung ist drei bis sechsmal täglich ein bis drei Tabletten. Bei starker Couperose können auch alle ein bis zehn Minuten eine Tablette eingenommen werden. Die Tabletten werden einzeln eingenommen und auf der Zunge zergehen gelassen.

Als Salbe kann das Schüssler- Salz Nummer 4 (Kalium Chloratum) ebenfalls eingesetzt werden. Die wird mehrmals täglich aufgetragen.

Diät & Ernährung

Eine spezielle Diät gibt es bei Couperose nicht. Wichtig ist jedoch, sich gesund zu ernähren. Die Betroffenen sollen möglichst auf Alkohol und Nikotin verzichten. Auch schwarzer Tee und Kaffee sollen reduziert und das Essen scharfer oder heißer Speisen vermieden werden. Allgemein gehören Lebensmittel, die die Durchblutung fördern, nicht auf den Speiseplan. Dazu gehören Ingwer, scharfer Senf, Pfeffer, Chili, Peperone und Meerrettich. Zudem stehen raffinierter Zucker und tierische Fette im Verdacht, das Hautbild bei Couperose zu verschlechtern.

Zu einer gesunden Ernährung gehört das Trinken von viel Wasser, mindestens 1,5 bis 2 Liter am Tag. Dazu sollte viel Obst und Gemüse gegessen werden, natürlich insgesamt abwechslungsreich und ausgewogen. Dafür werden Zucker, Fett, Salz und Fleisch reduziert.

  • Autogenes Training und Yoga gegen Stress
  • Kamille und Grüner Tee als Kompressen
  • Aloe Vera
  • Lavendelöl
  • individuell eingestellte Homöopathie
  • Schüssler- Salz Nummer 4: Kalium Chloratum
  • gesunde Ernährung

FAQ – Fragen & Antworten

Kann ich mit Make- Up meine Couperose überschminken?

Ja! Achten Sie jedoch darauf, dass die Inhaltsstoffe für Couperose- Patienten geeignet sind. Verzichten Sie auf Konservierungsstoffe, Alkohol, Parfüm und durchblutungsfördernde Stoffe wie Eukalyptus und Minze. Make- Up, das speziell für empfindliche Haut entwickelt wurde, gilt allgemein als gut verträglich.

Zeigen Sie trotzdem eine Reizung, wechseln Sie das Produkt. Sie können auch ein sogenanntes Kosmetiktagebuch führen, in dem Sie festhalten, wie Sie auf welche Produkte reagieren. Dieses Tagebuch können Sie auch auf andere Bereiche ausweiten, damit sichtbar wird, wie sich die Couperose entwickelt und an welche Faktoren sie eventuell gebunden ist.

Am besten eignet sich Make- Up mit grünen Partikeln, da dies die Komplementärfarbe zu rot ist und es deswegen optisch gut kaschiert. Auch sollte es stark decken und insgesamt hochpigmentiert sein. Reinigen Sie zuvor die Haut gründlich mit lauwarmen Wasser und milder Seife. Tupfen Sie die haut danach trocken, das Rubbeln reizt zusätzlich unnötig. Eine leichte Feuchtigkeitscreme bereitet Ihre Haut auf das Make- Up vor.

Ein Concealer kann zur Abdeckung der geröteten Bereiche vor dem eigentlichen Make- Up verwendet werden. Er lässt sich gut punktuell auftragen und verteilen. Wählen Sie das Make- Up unbedingt in Ihrer Hautfarbe. Es kann mit einem Schwämmchen, den Fingern oder einem Pinsel aufgetragen werden. Bei den Fingern denken Sie bitte daran, diese vorher gereinigt zu haben. Tupfen Sie nur sanft.

Zu starke Reibung fördert abermals die Durchblutung und damit die Rötung. Rouge hilft, blasse Haut strahlender aussehen zu lassen. Zum Schluss vollendet ein mattierender Puder das Make- Up. Es lässt Unebenheiten zusätzlich optisch verschwinden. Verwenden Sie wasserlösliche Kosmetika, um die Reizung beim Abschminken zu vermeiden.

Bei starker Couperose ist Camouflage- Make- Up, ein stark deckendes Make- Up, empfehlenswert, das allerdings schnell wie eine Maske wirkt. Jedoch deckt es zuverlässig alle Rötungen und Äderchen ab. Lassen Sie sich beim Kosmetiker beraten, wie man Camouflage am besten aufträgt, um es nicht wie eine Maske wirken zu lassen. Vielleicht gibt es hier noch alternative Tipps.

Können Gesichtsmassagen gegen Couperose helfen?
Ja! In der medizinischen Kosmetik gibt es eine Massagetechnik, die die Elastizität der Gefäße und die Stärke des Bindegewebes fördern soll. Medizinisch ausgebildete Kosmetiker bieten diese Massage ab ca. 40 Euro an. Empfohlen ist eine Behandlung über drei Monaten einmal wöchentlich.

Sie können diese Massage auch selbst ausprobieren. Tragen Sie Ihre Tagespflege auf, dann können Sie sie gleich einmassieren. Nehmen Sie Mittel- und Ringfinger und massieren Sie kreisend über die betroffenen Stellen. Üben Sie unterschiedlich viel Druck aus, vermeiden Sie aber zu reiben oder zu zupfen. An jeder Stelle können Sie 20 Sekunden verweilen.

Gibt es Selbsthilfegruppen, mit denen ich mich über Couperose austauschen kann?
Ja, die Deutsche Rosazea- Hilfe e.V. (DRH) ist in Deutschland gut organisiert und hilft bei Problemen und Fragen. Hier können Sie sich mit Experten und anderen Betroffenen austauschen. Es gibt auch ein Rosazea- Journal im Internet, das als PDF- Datei zum Download bereitsteht und die neusten Forschungsergebnisse abbildet. Auch verschiedene Foren diskutieren über die Hauterkrankung, viele Mitglieder geben Tipps und Betroffene können sich auch über psychische Probleme aufgrund der Couperose austauschen.

Kann Couperose auch Kinder betreffen?
Ja, jedoch ist dies relativ selten und der Krankheitsverlauf zeigt sich anders. Bei Kindern sind vor allem die Augen bis hin zu einer Hornhautbeteiligung betroffen. Die klassischen Anzeichen wie temporäre Rötungen, Pusteln und kleine, sichtbare Äderchen auf Nase, Stirn, Kinn und Wangen werden meist nicht mit Couperose in Verbindung gebracht. Daneben zeigen Kinder oft eine chronische Rötung der Augen. Diese brennen oder tränen oft. Das Kind ist lichtempfindlich. Gehen Sie bitte bei solchen Symptomen zum Arzt. Erkennt er eine Couperose im Auge, werden leichte Beschwerden mit Tränenersatzmitteln behandelt, schwere Fälle bekommen Antibiotikum und steroidhaltige Augentropfen. Diese wirken nur in Kombination und werden über mehrere Monate gegeben.

Ist Couperose wirklich nur ein kosmetisches Problem?
Hauptsächlich ja. Natürlich kann es in schlimmen Fällen zur Bildung von Abszessen kommen. Besonders Frauen neigen dazu, die Pusteln entfernen zu wollen. Dies kann sich leicht entzünden. Jedoch steht die Ästhetik im Vordergrund. Männer müssen sich oftmals damit auseinandersetzen, als Alkoholiker bezeichnet zu werden, da man die sichtbaren Symptome mit den Kennzeichen gleichsetzt, was psychisch stark belasten kann.

Natürlich steht Alkohol auch in Verdacht, Couperose auszulösen, aber nicht alle Betroffenen trinken übermäßig Alkohol. Frauen fühlen sich oft unbehaglich, wenn die Äderchen durchschimmern und Rötungen im Gesicht sichtbar sind. Viele Frauen verschlimmern die Couperose leider durch falsches Make- Up, da durch die Inhaltsstoffe die Haut noch mehr gereizt wird. Deswegen ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um gezielt nach geeigneter Kosmetik suchen zu können.

Welche Möglichkeiten gibt es für Männer, die Couperose im Gesicht optisch zu kaschieren?
Männer haben grundsätzlich die gleichen Möglichkeiten wie Frauen, die Couperose zumindest optisch zu mildern. Viele Männer scheuen sich davor, Make- Up zu verwenden. Wenn Sie die Rötungen und sichtbaren Äderchen im Gesicht nicht stören, brauchen Sie natürlich kein Make- Up zu verwenden. Stört Sie es jedoch sehr, dann lassen Sie sich in einem Kosmetikstudio beraten, wie Sie die Rötungen effektiv abdecken können. Es geht nicht darum, sich komplett zu schminken, sondern nur kleine Stellen abzudecken. Besonders im Beruf kann dies wichtig sein. Spezielles Make- Up für Männer brauchen Sie dabei nicht.

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