Hausmittel gegen Schnupfen

Heuschnupfen, Schnupfen

Schnupfen kann oftmals mit einfachen Hausmitteln behandelt werden

Wer kennt ihn nicht, den Schnupfen? Kaum jemand kann von sich sagen, dass er niemals einen Schnupfen bekäme. Doch gibt es tatsächlich eine Menge Menschen, die sehr anfällig für eine Schnupfenerkrankung sind und mehrmals im Jahr darunter zu leiden haben. Hier wird vom regulären Schnupfen gesprochen. Natürlich gibt es noch die allergiebedingten Schnupfen. Diese müssen jedoch aufgrund ihrer Ursache vollkommen anders angegangen werden.

Oft können jedoch schon einfache Hausmittel gegen Schnupfen helfen. Hierzu zählen zum Beispiel Zwiebeln, ätherische Öle oder Erkältungsbäder. Aber auch eine gesunde Ernährung, Nährstoffreiche Suppen oder Mittel aus der tcm können sehr hilfreich sein. Nachfolgend finden Sie die bestbewährten Hausmittel, schnelle Hilfe sowie wirksame alternative Heilmittel gegen Schnupfen.

Was hilft bei Schnupfen?

Am Anfang sollte die Frage stehen, wodurch ein Schnupfen überhaupt entsteht. Grund dafür ist meistens ein Immunsystem, das bereits ein wenig geschwächt ist, sodass die Krankheitserreger freie Fahrt haben. Daher ist es bei einem Schnupfen grundsätzlich angesagt, das Immunsystem zu stärken. Dies kann sehr gut mit Vitamin C erreicht werden.

Schnupfen

Schnupfen kann viele Ursachen haben

Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass es sich um so genanntes „bioverfügbares“ Vitamin C handelt. Dies ist selbstverständlich in vielen Obst– und Gemüsesorten zu finden, andererseits aber auch in sehr guten Vitamin C Präparaten. Die Brausetabletten aus dem Discounter für € 0,99 pro Packung gehören nicht in diesen Bereich.

Aber auch Zinkpräparate sind eine wunderbare Möglichkeit, dem Immunsystem auf die Sprünge zu helfen. Bereits bei den ersten Anzeichen eines Schnupfens können sie eingenommen werden, um diesen schneller als üblich wieder verschwinden zu lassen. Generell wird Zink gerne empfohlen, wenn es um die Stärkung des Immunsystems geht. Man kann diese Präparate auch kurmäßig anwenden.

Weitere Informationen zu Ursachen, Symptomen, Komplikationen, Diagnose, Behandlungsmethoden und vielem mehr, finden Sie in folgenden Ratgebern:

Hausmittel gegen Schnupfen

Je nach Ursache, können andere Hausmittel gegen Schnupfen helfen. Hierbei wird zwischen einer Symptomatischen und einer ursächlichen Behandlung unterschieden. So kann die Nase etwa mithilfe von ätherischen Ölen befreit werden (symptomatische Behandlung). Wird das Immunsystem hingegen gestärkt, kann der Körper die Ursache direkt bekämpfen (ursächliche Behandlung).

Die 5 besten Hausmittel

Die 5 wichtigsten Tipps & Hausmittel gegen Schnupfen im Überblick

Hier finden Sie die wichtigsten Tipps gegen Schnupfen im Überblick. Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Hausmitteln finden Sie darauf anschließend.

  1. Nährstoffe: In der Regel hat der Körper bei einem Schnupfen die feindlichen Erreger zu bekämpfen. Daher ist es sehr wichtig, ihm alle nötigen Nährstoffe zu liefern. So stärken Sie Ihr Immunsystem, sodass der Schnupfen nachhaltig und von innen behandelt wird.
  2. Trinken: Ebenfalls wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Trinken Sie viel Wasser und Kräutertees, sodass alle Körperprozesse richtig ablaufen können.
  3. Atemwege befreien: Eine laufende, tropfende und verstopfte Nase kann den Alltag und das Wohlbefinden  stark einschränken. Mithilfe von Nasensprays, Dampfbädern und Inhalationen können Sie effektiv dagegen vorgehen. Verwenden Sie zusätzlich ätherische Öle, kann die heilsame Wirkung noch weiter verstärkt werden.
  4. Feuchte Raumluft: Vor allem im Winter ist die Raumluft oft zu trocken. Dadurch werden auch die Schleimhäute zusätzlich gereizt. Um dagegen vorzugehen, können Sie z. B. eine Wasserschale auf die Heizung stellen oder einfach einen Raumbefeuchter verwenden.
  5. Kopf höher lagern: Können Sie wegen des Schnupfens nachts nicht schlafen, so ist es oftmals hilfreich, den Kopf zu erhöhen. Um den Kopf höher zu lagern, können Sie beispielsweise zusätzliche Kissen oder aber eine Nackenrolle verwenden.

Diät & Ernährung

Ein wichtiges Hausmittel gegen Schnupfen

Damit der Körper die feindlichen Eindringlinge bestmöglichst bekämpfen kann, ist es wichtig, ihm alle nötigen Nährstoffe zu liefern. Daher ist eine gesunde Ernährung eines der wichtigsten Hausmittel gegen Schnupfen. Es gibt jedoch keine speziellen Ernährungstipps für einen Schnupfen. Eine allgemein gesunde Ernährung ist angeraten. Darüber hinaus viel Kost mit hohem Vitamin C Gehalt und die Vermeidung von Lebensmitteln, die Allergien auslösen können.

Folgende Lebensmittel sollten Bestandteil der Ernährung sein:

Ernährungsumstellung

Mit einer gesunden Ernährung können Sie den Schnupfen von innen behandeln

  • Dunkelgrünes Blattgemüse
  • Gelbes und oranges Gemüse
  • Nesseln, Bambussprossen, Kohl, Rüben, Steckrüben, Karotten, Süßkartoffeln
  • Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Cayennepfeffer, Meerrettich

Folgende Nahrungsmittel sollte man vermeiden:

  • Alkohol, Koffein und Milchprodukte
  • Bananen und Zitrusfrüchte
  • Schokolade
  • Produkte mit Lebensmittelfarbstoffen
  • Erdnüsse
  • rotes Fleisch
  • Zucker
  • Weizen

Von innen bekämpfen

Erreger von innen bekämpfen und Schnupfen loswerden

Eine ausgewogene Ernährung ist bei einem Schnupfen von größter Wichtigkeit. Hierdurch wird der Organismus und sein Immunsystem beim Kampf gegen den unerwünschten Eindringling unterstützt. Achten Sie vor allem auf eine ausreichende Zufuhr von Viatmin C bzw. Ascorbinsäure.

Bei chronischem Schnupfen ist auch auf einen guten Spiegel von Vitamin D zu achten. Falls das sogenannte Sonnenvitamin aufgrund der dunklen Jahreszeit nicht ausreichend gebildet werden kann, empfehlen sich entsprechende Nahrungsergänzungsmittel.

Doch auch jegliche weitere Nährstoffdefizite können den Schnupfen begünstigen. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Ernährung möglichst gesund und abwechslungsreich ist. Sehr gut eignet sich dafür beispielsweise die berühmte Hühnersuppe bzw. die vegane oder vegetarische Version davon.

Ausreichend trinken!

Kräutertees & Wasser als Hausmittel gegen Schnupfen

Bei Schnupfen ist es zudem wichtig, ausreichend viel zu trinken. Hierfür eignen sich vor allem stilles Wasser und Kräutertees sehr gut. Diese liefern dem Organismus ausreichend Flüssigkeit, ohne ihn beispielsweise durch Zucker zu belasten.

Trinken Sie Kräutertees, so profitieren Sie zudem von den positiven Eigenschaften der jeweiligen Heilpflanze. Auch die Wärme der Kräutertees ist äußerst wohltuend. So können Sie Ihren Körper von innen wärmen, Ihre Abwehrkräfte stärken und die Symptome insgesamt lindern. Die Heilwirkung ist dabei abhängig von der Teesorte.

Am wichtigsten ist es jedoch, Ihrem Körper die benötigte Menge an Wasser zu liefern. Kommt es nämlich zu einem Flüssigkeitsmangel, so können die Körperfunktionen nicht richtig ablaufen. Verzichten Sie daher auch auf Zucker, da dem Körper hierbei für die Verdauung viel Flüssigkeit entzogen werden muss.

Empfehlenswerte Kräutertees sind:

  • Thymian
  • Rosmarin
  • Majoran
  • Pfefferminze
  • Eukalyptus
  • Lavendel

Manuka Honig

Ein natürliches Antibiotikum

Ein sehr hilfreiches Hausmittel gegen Schnupfen ist außerdem der sogenannte Manuka Honig. Dieser wirkt wie ein natürliches Antibiotikum und kann unter anderem bei allerlei Erkältungssymptomen wie etwa Husten, Fieber oder eben auch Schnupfen helfen.

Im Ratgeber Manuka Honig bei Erkältungen finden Sie weitere Informationen zur Wirkung und Behandlung von Schnupfen, Nebenhöhlen-, Hals– oder Rachenentzündungen und Bronchitis.

Zwiebel bei Schnupfen

Omas altes Hausmittel gegen Schnupfen

Eines der bekanntesten Hausmittel gegen Schnupfen ist sicherlich die Zwiebel. Diese enthält nämlich Flavonide und Senföle, welche entzündungshemmend wirken und die verstopfte Nase befreien können. Zu den Inhaltsstoffen der Zwiebel zählen aber auch diverse ätherische Öle, wie das keimabtötende und schleimlösende Prophanthialoxid. Darüber hinaus enthalten Zwiebeln wichtige Mineralstoffe und Vitamine, welche das Immunsystem und den Kreislauf stärken können.

Anwendung und Dosierung

Um von der Heilwirkung dieser Knolle zu profitieren, können Sie zum Beispiel einen Zwiebeltee trinken oder auch etwas Zwiebelsirup anfertigen. Es ist aber auch  hilfreich, die aufsteigenden Stoffe einer aufgeschnittenen Zwiebel über Nacht einzuatmen.

  • Zwiebeltee: Übergießen Sie einfach einige Scheiben einer rohen Zwiebel mit etwas Wasser, lassen Sie den Zwiebeltee ein paar Minuten ziehen und trinken Sie ihn dann schluckweise. Sie können auch einen Esslöffel Honig hinzu geben, um den Geschmack zu verbessern.
  • Inhalation: Sie können auch einfach ein halbes Kilogramm Zwiebeln in Ringe schneiden und vor dem Schlafengehen neben Ihr Bett stellen. So atmen Sie die heilsamen Wirkstoffe über Nacht ein. Die Schleimhäute schwellen ab und die Luftzirkulation wird verbessert. Alternativ können Sie auch ein paar Zwiebelscheiben in eine Schüssel mit heißem Wasser geben und für Inhalationen verwenden.
  • Zwiebelsirup: Gerade bei einem erkältungsbedingtem Schnupfen kann auch ein selbst gemachter Zwiebelsirup wahre Wunder bewirken. Dafür einfach eine Zwiebel kleinschneiden, in ein Einmachglas geben, etwas Honig hinzufügen und anschließend einige Stunden lang ziehen lassen. Nun können Sie etwa alle zwei bis drei Stunden einen Esslöffel des entstandenen Sirups einnehmen.

Vitamin C als Hausmittel

Ein hilfreiches Hausmittel gegen Schnupfen & Erkältung

Schwarze Johannisbeeren

Vitamin C ist essenziell für die Immunabwehr und z. B. reichlich in Johannisbeeren enthalten

Zu Omas Hausmitteln gegen Schnupfen zählt sicher auch der heiße Zitronensaft. Und tatsächlich enthalten Zitronen auch viele gute Inhaltsstoffe, allen voran Vitamin C, welches essenziell für die Körperabwehr und das Immunsystem ist. Wird der Saft der Zitrone jedoch in heißes Wasser gegeben, so werden die meisten heilsamen Stoffe zerstört. Gerade Vitamin C ist nämlich sehr Temperatur-empfindlich.

Daher empfiehlt es sich eher, den Saft einer halben Zitrone mit lauwarmem Wasser zu vermischen und zu trinken. Noch besser eignen sich jedoch Sanddorn, Holunder oder Johannisbeeren. Diese enthalten noch mehr Vitamin C als die Zitronen und können daher auch umso effektiver gegen Schnupfen helfen. Sie können die genannten Früchte beispielsweise in Form von Säften in der Apotheke oder im Reformhaus finden.

Schnelle Hilfe bei Schnupfen

Welche Hausmittel gegen Schnupfen helfen sofort?

Schnupfen kann den Alltag stark einschränken, weshalb eine schnelle Hilfe mehr als erwünscht ist. Ätherische Öle und Inhalationen können die Nase schnell befreien. Liefern Sie Ihrem Organismus gleichzeitig ausreichend essenzielle Nährstoffe, so kann er die Erreger schnellstmöglichst bekämpfen.

Inhalation kann schnell helfen

Ein altbewährtes Hausmittel gegen Schnupfen

Eine beliebte und alt bewährte Methode, dem Schnupfen beizukommen, ist die Inhalation. Am einfachsten nimmt man sich einen Topf mit heißem Wasser und gibt einige Tropfen ätherisches Öl hinzu. Nun noch ein Handtuch über den Kopf und den Topf. Danach gilt es, die warmen Dämpfe einzuatmen und somit die ätherischen Öle an den Ort des Geschehens zu bringen. Bei diesem Vorgehen passieren zwei Dinge gleichzeitig.

Zum einen wird die gesamte Kopfpartie aufgewärmt. Durch die Wärme beginnt sich der Schleim zu lösen. Durch die ätherischen Öle ebenso. Zusätzlich wirken diese desinfizierend, durchblutungsfördernd, antibakteriell oder antiviral. Dies ist abhängig von dem Öl, das verwendet wird.

Ätherische Öle bei Schnupfen

Schnupfen natürlich behandeln

Ätherische Öle können dabei helfen, die blockierten Atemwege zu befreien. Außerdem können sie direkt vor Ort ihre entzündungshemmende, antibakterielle und / oder abschwellende Wirkung entfalten. Je nach Art des Öls wirken sie auch hustenlindernd, krampf- und schleimlösend, durchblutungsfördernd sowie kühlend.

Die hilfreichsten ätherischen Öle bei Schnupfen sind:

  • Pfefferminze
  • Eukalyptus
  • Tannenzapfen
  • Zirbelkiefer
  • Thymian
  • Sandelholz
  • Majoran
  • Myrrhe
  • Myrte
  • Rosmarin
  • Manuka
  • Teebaum
  • Pfeffer
  • Lavendel

Vorsicht bitte beim Einsatz von Pfefferminze und Eukalyptus. Pfefferminze gehört zu dem Ölen, die man für ein schnelles Durchatmen einsetzen kann. Einfach einen Tropfen auf ein Taschentuch geben, das man zum schnellen Einatmen vor die Nase heben kann.

Eukalyptus

Antibakteriell & krampflösend

Eukalyptus wirkt krampflösend, antibakteriell, antiseptisch und auch kühlend. Daher eignet sich dieses ätherische Öl sehr gut als Hausmittel gegen Schnupfen. Eukalyptusöl ist zwar sehr wirksam, sollte aber grundsätzlich NICHT bei Kindern eingesetzt werden, da es deren Schleimhäute zu stark reizt und sogar körperliche Reaktionen hervorrufen kann.

Um die wohltuende Wirkung der ätherischen Öle nutzen zu können, ist nicht zwingendermaßen eine Inhalation notwendig. Es kann auch eine Duftlampe aufgestellt werden, in deren Verdampfungsschale diese Öle mit Wasser zusammen hinein gegeben werden.

Majoranbutter

Auch für Kinder geeignet

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Ätherische Öle können die Atemwege befreien und somit zur Linderung beitragen

Die gute, alte Majoranbutter ist vielen heute gar nicht mehr bekannt. Dennoch ist sie immer noch in er Apotheke erhältlich – frisch zubereitet. Besonders bei Kindern wird sie gerne eingesetzt.

Es wird ein kleiner Streifen Majoranbutter unter die Nase gestrichen, aber nicht eingerieben. Die besonders gut auf die Nase wirkenden Öle gelangen also direkt an den Ort des Geschehens und machen die Nase schnell wieder frei. Auch über Nacht kann sie gut eingesetzt werden.

Erkältungsbäder

Schnupfen schnell loswerden

Erkältungsbäder sind ebenfalls eine sehr gute Methode, dem Schnupfen den Gar aus zu machen. Die Wärme ergreift den gesamten Körper. Die im Badezusatz enthaltenen ätherischen Öle tun das ihre. So kann es durchaus passieren, dass ein noch nicht voll entwickelter Schnupfen sich innerhalb weniger Stunden von selber wieder auflöst. Wer nicht im Besitz einer Badewanne ist, kann sich diesbezüglich auch mit Fußbädern behelfen. Sie werden lauwarm begonnen.

Jedoch wird immer wieder immer wärmer / heißer werdendes Wasser nachgegossen, sodass man letztlich in sehr warmen / heißen Wasser die Füße stehen hat. Das etappenweise Erwärmen der Füße und damit des gesamten Körpers zeigt eine Wirkung, die mit dem Erkältungsbad zu vergleichen ist. Auch hier kann ein Zusatz mit ätherischen Ölen nur Gutes bewirken.

Nährstoffsüppchen

Das Immunsystem wappnen

Das Beste alle schnellen Hausmittelchen ist und bleibt die frisch zubereitete Hühnersuppe! Worin genau ihre Heilkraft besteht, ist nicht genau bekannt. Doch ist erwiesen, dass sie den Körper nicht nur aufwärmt und durch ihre wohltuenden und wohlriechenden Dämpfe den Schnupfen löst.

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Eine ausgewogene und gesunde Ernährung unterstützt das Immunsystem bei der Bekämpfung des Erregers

Trotzdem steht sie ungeschlagen an Nummer Eins der Hausmittelchen bei Schnupfen! Aber selbstgekocht muss sie sein.

Es gilt als bewiesen das eine Hühnersuppe wie sie schon die Großmutter gekocht hat, bestimmte Eiweiße, Mineralstoffe und auch noch einige Vitamine enthält, welche dem Körper bei einer entzündlichen Erkrankung helfen, wieder gesund zu werden.

Es gilt mittlerweile als erwiesen, dass der in der Hühnersuppe enthaltene Eiweiß Cystein entzündungshemmend und abschwellend wirkt.
Darüber hinaus können die großen Zink-Mengen, die hierbei an den Protein-Baustein Histidin gebunden sind, besonders gut resorbiert werden.

Doch auch für Veganer und Vegetarier gibt es eine Alternative, die mindestens genau so gesund und lecker ist. Hierbei können statt des Hähnchens Linsen und Brokkoli genutzt werden. Diese enthalten sogar mehr Histidin und Zink. Nur das Protein Cystein kommt im Hähnchen in etwas größeren Mengen vor.

Medikamente aus der Apotheke 

Nasenspray & Co.

Nasen Tropfen Flaschen

Nasensprays und -Tropfen können eine schnelle Linderung bringen

Die Nase ist blockiert, Sie können nicht richtig atmen und auch das Reden fällt schwer. Es ist nicht verwunderlich, dass viele Menschen schnell zu Medikamenten aus der Apotheke greifen. Nasensprays lassen die Schleimhäute abschwellen, fördern jedoch oft auch ein Austrocknen. Wirkstoffe wie  Oxymetazolin oder Xylometazolin können außerdem schnell süchtig machen.

Daher empfiehlt es sich eher, ein natürliches Nasenspray mit Meerwasser oder einer Kochsalzlösung zu kaufen. Besitzen Sie erst ein mal ein Fläschchen, können Sie dieses auch ganz einfach mit einer selbst gemachten Kochsalzlösung nachfüllen.

Schmerzmittel

Bei Begleitsymptomen wie Schmerzen

Oft kommt es bei Schnupfen auch zu Begleitsymptomen wie Kopfschmerzen, Fieber und / oder Halsschmerzenschmerzen. In diesem Fall können auch Schmerzmittel wie ASS (Acetylsalicylsäure), Ibuprofen oder Paracetamol weiterhelfen.

Antibiotika unratsam

Antibiotika bei Schnupfen meist kontraproduktiv

Ist der Schnupfen auf eine bakterielle Infektion zurückzuführen, kann der Arzt zudem Antibiotika verschreiben. Zumeist stecken jedoch Viren hinter dem Symptom, welche sich nicht mit antibiotischen Medikamenten behandeln lassen. Werden dennoch Antibiotika eingenommen, kann dies den Organismus zusätzlich schwächen. Eine natürliche Alternative ist hierbei der Manuka Honig.

Abschwellende Tabletten

Medikamente bei Schnupfen wie z. B. Ephedrin

Ist der Schnupfen sehr stark und beeinträchtigend, können auch Tabletten wie Ephedrin oder Pseudoephedrin eingenommen werden. Diese wirken, wie auch viele Nasensprays, abschwellend und können daher das Atmen erleichtern. Oral eingenommen, gelangen die Wirkstoffe über den Blutkreislauf an Ihren Zielort. Dort entfalten Sie ihre gefäßverengende Wirkung, welche die Schleimhäute abschwellen lässt.

Achtung: Beachten Sie jedoch, dass vor allem oral aufzunehmende Tabletten zu Nebenwirkungen führen können. Die chemischen Inhaltsstoffe gelangen über den Verdauungstrakt in die Blutlaufbahn und können daher den gesamten Körper stark belasten. Daher sollten Medikamente nur im Notfall bzw. nach Absprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Alternative Heilmittel bei Schnupfen

Welche alternativen Hausmittel gegen Schnupfen gibt es?

Hier hat die Naturheilkunde einiges zu bieten. Denn die Kräutertherapie in Form von Tee verabreicht, nimmt bereits ein großes Feld ein. Für die meisten, die sich regelmäßig mit Schnupfen abplagen müssen, ist dies wohl ein alter Hut. Doch können die Pflanzen, deren ätherischen Öle zum Einsatz kommen, selbstverständlich auch in Form eines Tees zur Anwendung kommen. So gehören Thymian, Rosmarin, Majoran, aber auch Pfefferminze, Eukalyptus und Lavendel zu dem üblichen Bekannten. Aber auch Ysop ist bei Erkrankungen der oberen Atemweg sehr zu empfehlen.

Homöopathie und Globuli

Die Homöopathie weiß ebenfalls auch verschiedene Mittel zurück zu greifen, wenn es um die Behandlung von Schnupfen geht. Doch wird hier stark zwischen den unterschiedlichen Erscheinungsformen des Schnupfens unterschieden. Der Art und Konsistenz des Ausflusses wird ebenso große Aufmerksamkeit geschenkt.

Bei durchsichtigem oder weißem Stockschnupfen ist Allium cepa angesagt, bei grün-gelben Ausfluss dagegen Hepar sulfuricum. Ja, und dann gibt es noch diverse andere Homöopathika, die voneinander abzugrenzen sind. So wird beispielsweise Dulcamara gegeben, wenn der Schnupfen grundsätzlich bei feuchter Witterung auftritt.

Globuli

und andere homöopathische Mittel ersetzen eine schulmedizinische Behandlung niemals und sind daher nicht ausschließlich zu verwenden, um einen Schnupfen zu behandeln. Auch ist eine tatsächliche Wirkung dieser Produkte nicht vollends nachzuweisen. Darum liegt die Einnahme bei der Einzelperson selbst. Man sollte sich aber nicht allzu viel davon versprechen. Die genauen Dosierungen für die oben genannten Präparate sind stark vom vorliegenden Fall abhängig.

Im Groben kann man aber von folgender Dosierung ausgehen:

homöopathie

Auch Globuli und Schüssler-Salze werden gegen Schnupfen eingesetzt

  • Tropfen: Zw. 4 und 9
  • Tabletten: 1 Tablette
  • Globuli: 3 – 15 Globuli

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Ratgeber Globuli bei Schnupfen.

Schüssler-Salze

Schüssler Salze

sollten eine vom Arzt empfohlene medizinischen Therapie auf keinen Fall ersetzen, sondern ausschließlich begleitend zu einem schulmedizinischen Vorgehen verwendet werden. Auch sollte man stets und stetig daran denken, dass der tatsächliche Nutzen dieser Stoffe nicht stichhaltig nachweisbar ist. Dennoch können sie bei Personen, die daran glauben, einen positiven Placeboeffekt verursachen. Darum können sie durchaus positiv wirken.

Mehr Informationen hierzu finden Sie in unserem Ratgeber Schüssler-Salze gegen Erkältung.

Akupunktur und tcm

Die Akupunktur watet mit einigen alt bewährten Punkten auf, die bei Schnupfen wahre Wunder wirken. Allerdings sei man gewarnt: Akupunktur bringt die Energie wieder zum Fließen. Im Falle eines Schnupfens kann dies schon einmal bedeuten, dass die Punkte „sehr aktiv“ sind. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Nadeln im Moment der Behandlung ein wenig unangenehm sind. Und doch zeigen sie eine fantastische Wirkung.

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Eukalyptus
  • Esche
  • Schlehe
  • Primeln
  • Zimtrinde
  • Ringelblume
  • Spinat

Diese Kräuter und Pflanzen sind dafür bekannt dabei zu helfen, gegen Schnupfen aktiv zu werden. Man sollte dennoch darauf achten, dass man keine Allergien gegen eine dieser Pflanzen hat, um Zwischenfälle zu vermeiden.

Man kann sie entweder in Form eines Tees konsumieren, roh essen oder als Salbe auf die Nasenflügel auftragen. Dennoch sollte man auch hier gut aufpassen und die Produkte am besten von einem Fachmann beziehen. Bei Fragen kann man sich vertrauensvoll an einen Heilpraktiker wenden.

Die Dosierung ist von der persönlichen Präferenz und der Darreichungsform abhängig.

Ätherische Öle

  • Eukalyptus
  • Kampfer
  • Lavendel
  • Anis
  • Pachuli
  • Bergamotte
  • Mandarine

Ätherische Öle sind wendet man für gewöhnlich bei einer Aromatherapie an. Das bedeutet kurzum, dass man sie in eine dafür vorgesehene Lampe gibt, sie mit Wasser vermengt und sie mit Hilfe einer Wärmequelle, zumeist einer Kerze, dazu bringt, in die Raumluft zu diffundieren und ihre heilende Wirkung somit sanft über den ganzen Raum zu verteilen.

Die Dosierung ist hierbei größtenteils von den persönlichen Vorlieben abhängig, übertreiben sollte man es aber nicht. Man muss zudem darauf achten, dass man auf keines der ätherischen Öle allergisch reagiert, um unnötige Probleme zu vermeiden. Ansonsten gilt eine Aromatherapie als unbedenklich und kann gut dabei helfen zu relaxen und sich einfach besser zu fühlen.

Fazit

Fazit: Wer sich dem Schnupfen bereits beim ersten Anzeichen entgegen stellt, hat gute Chancen, ihn zu besiegen, bevor er sich überhaupt erst richtig ausbreiten und festsetzen kann. Doch sollte man sich bewusst darüber sein, dass Vorbeugung die beste Alternative ist. Denn bei einem starken Immunsystem hat der Schnupfen keine Chance.

Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen: Gesunde Lebensweise mit Sport und viel Obst und Gemüse, aber auch ausreichend Schlaf und täglichen Ruhephasen. Letztere werden in der heutigen Zeit gründlich unterschätzt. Doch zeigt sich, dass Menschen, die sich im Laufe des Tages mehrfach eine kleine Auszeit von einigen Minuten gönnen und nachts über ausreichend erholsamen Schlaf verfügen, tatsächlich ein stärkeres Immunsystem besitzen als die, die den ganzen Tag über aktiv durch die Gegend Laufen. Ebenso sollten Sie darauf achten, täglich ausreichend stilles Wasser zu trinken. Ist der Schnupfen bereits da, kann die Wassermenge geringfügig erhöht werden.

ACHTUNG: Kommen starke Kopfschmerzen oder Fieber zum Schnupfen hinzu und hält er sehr lange an, sollte auf jeden Fall der Arzt aufgesucht werden. Dies sind Anzeichen auf eine Beteiligung der Nebenhöhlen. Und diese sollten auf jeden Fall mit den Arzt zusammen behandelt werden.

Weitere Ratgeber

Weitere Informationen rund um das Thema Hausmittel gegen Schnupfen finden Sie außerdem in folgenden Ratgebern:

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