Hypercholesterinämie

Steckbrief: Hypercholesterinämie

  • Name(n): Hyperlipoproteinämie; Dyslipidämie
  • Art der Krankheit: Fettstoffwechselstörung
  • Verbreitung: westliche Industriestaaten
  • Erste Erwähnung der Krankheit: unbekannt
  • Behandelbar: Ja
  • Art des Auslösers: Überschuss an Cholesterinen im bLut
  • Wieviele Erkrankte: jeder zweite Erwachsene über vierzig
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Kardiologen
  • ICD-10 Code(s): ICD-10

Zu hoher Cholesterinspiegel im Blut

Hypercholesterinämie ist eine Erkrankung, die aber auch aufgrund von Diabetes, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Alkoholismus und falscher Ernährung verursacht werden kann. Diese Erkrankung kann jedoch auch erblich bedingt sein.

Hypercholesterinämie bedeutet wenn jemand unter einen zu hohen Cholesterinspiegel im Blut leidet. Durch die Hypercholesterinämie können Komplikationen wie Arteriosklerose entstehen. Der Überschuss an Cholesterinen im Blut ist schlecht, weil die die Blutgefäße blockieren können und dadurch zirkuliert das Blut schwieriger.

Wenn die Herzkranzgefäße betroffen sind kann es dazu kommen, dass das Cholesterin die Blutzufuhr und damit die Sauerstoffversorgung des Herzens blockiert. Wenn der Herzmuskel nicht mit genug Sauerstoff versorgt wird stirbt er ab und es kommt zu einem Herzinfarkt.

Genauso ist es möglich, dass das überschüssige Cholesterin die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn unterbinden und damit kommt es zu einem Schlaganfall. Ein Überschuss an Cholesterinen im Blut ist nicht gleich tödlich aber er schränkt die Herzleistung ein und dadurch ist die Lebenserwartung geringer.

Bei einem Gesamtcholesterinwert von über 200 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) bzw. über 5,2 Millimol pro Liter (mmol/l) liegt eine Hypercholesterinämie vor.

Die Hypercholesterinämie lässt sich kategorisch zu den Krankheiten Hyperlipidämien unterordnen, das sind jene die als Stoffwechselstörungen bekannt sind im Zusammenhang mit hohen Cholesterin- und Blutwerten.

Definition Hypercholesterinämie

Bei der Hypercholesterinämie muss man zwischen zwei unterschiedlichen Arten von Cholesterinen unterscheiden können, nämlich dem LDL und HDL. LDL sind Lipoproteine mit einer niedrigen Dichte und HDL welche mit einer hohen Dichte. Diese beiden bringen das Cholesterin zu den Körperzellen über die Blutgefäße.  Cholesterin ist wasserunlöslich und darum transportiert der Körper es ins Blut.

Insgesamt kann man sagen, dass die Hypercholesterinämie ein Risiko für eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose) und daher lässt sich diese Erkrankung zu den Herz-Kreislauf Erkrankungen zählen. Allein die hohen Cholesterinwerte müssen jedoch nicht automatisch zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Wenn man von einer genetisch bedingten Hypercholesterinämie spricht dann handelt es sich um eine primäre Hyperlipoproteinämie. Wenn diese Krankheit jedoch eine Folge einer anderen Erkrankung ist (Diabetes) dann spricht man von einer sekundären Hyperlipoproteinämie. Eine Hypercholesterinämie ist vorhanden wenn im Blut überschüssiges Cholesterin enthalten ist.


Was ist Hypercholesterinämie?

Cholesterin im Körper ist notwendig, denn es ist ein wichtiger Baustein jeder Körperzelle und spielt eine wichtige Rolle bei vielen Körperfunktionen. Sind bestimmte Cholesterinwerte zu hoch kann das zu gesundheitlichen Problemen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Es ist ein im Körper vorkommender fettähnlicher Stoff und ein Großteil davon wird im menschlichen Körper produziert und der Rest wird mit der Nahrung aufgenommen.

Es gibt drei verschiedenen Arten von Fetten im Blutkreislauf: LDL (auch bekannt als schlechtes Cholesterin) HDL (auch bekannt als gutes Cholesterin) und Triglyzeride. LDL wird als „schlechtes Cholesterin“ negativ konnotiert, denn wenn es zu viele von denen gibt sammeln sie sich an und können die Arterien verstopfen. HDL wird als gutes Cholesterin bezeichnet, weil es hilft von LDL zurückgelassenes Cholesterin zu entfernen. Triglyzeride sind eine andere Art von Fett. Das meiste Fett aus der Nahrung und im Körper besteht aus Triglyzeriden. Wenn man etwas ist, werden die nicht verbrauchten Kalorien in Triglyzeride umgewandelt und im Fettgewebe gespeichert.

Man spricht von ungesunden Cholesterinwerten wenn die LDL Werte hoch und die HDL Werte gering sind, hohe Triglyceridwerte sind ebenfalls ungesund. Mit der Zeit können hohe Mengen dieser ungesunden Cholesterine Ablagerungen in den Arterien verursachen. Wenn Cholesterine in den Arterien sich ablagern und verhärten, spricht man von Plaque. Wenn sich diese Plaques vergrößern, kann das den Blutdurchfluss in einer Arterie verringern.

Plaques können aufbrechen und zur Bildung von Blutgerinseln in den Arterien führen, was den Blutdurchfluss noch weiter behindern kann. Wenn sich Plaques in einer Herzarterie bilden , kann dies zu einem Herzinfarkt führen und wen dies in einer Hirnarterie vorkommt kann dies zu einem Schlaganfall kommen.

Eine Quelle des Cholesterins ist die Ernährung. Beim Essen nimmt der Körper Cholesterin und Triglycerin auf und erlaubt ihnen ins But einzutreten. Die andere Quelle von Cholesterin ist der eigene Körper des Menschen. Die menschlichen Zellen produzieren Cholesterin die Höhe der Cholesterinwerte kann erblich sein, Sowohl das körpereigene Cholesterin und das aus der Ernährung können zu ungesunden Cholesterinwerten beitragen.

Für gute Choletserinwerte ist eine gesunde Ernährung wichtig, sowie Körperliche Aktivitäten Gewichtskontrollen und der Verzicht auf das Rauchen und den übermäßigen Konsum von Alkohol. Manchmal kann auch die Einnahme von Medikamenten sehr hilfreich sein. Es gibt Medikamente, die die körpereigene Cholesterinproduktion hemmen sollen, andere Senken die Aufnahme von Cholesterin aus der Nahrung, beide Wirkungen können den LDL Wert im Blut verringern.


Welche Ursachen gibt es?

Eine Quelle des Cholesterins ist die Ernährung. Beim Essen nimmt der Körper Cholesterin und Triglycerin auf und erlaubt ihnen ins But einzutreten. Die andere Quelle von Cholesterin ist der eigene Körper des Menschen. Sowohl das körpereigene Cholesterin und das aus der Ernährung können zu ungesunden Cholesterinwerten beitragen. Das meiste Fett aus der Nahrung und im Körper besteht aus Triglyzeriden.

Wenn man etwas isst, werden die nichtverbrauchten Kalorien in Triglyzeride umgewandelt und im Fettgewebe gespeichert. Es gibt eine Menge Ursachen für den erhöhten Cholesterinspiegel im Blut. Das können erbliche Erkrankungen sein oder Diabetes sowie eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Auch Alkoholismus, eine Schwangerschaft oder die Einnahme falscher Medikamente kann dazu führen.

Die häufigsten Ursachen sind eine fettreiche und cholesterinreiche Ernährung, Mangel an Ballaststoffen, Niereninsuffizienz sowie Stress und keine körperliche Bewegung. Die häufigste Ursache ist laut Experten die falsche Lebensweise und Ernährung.

Der Konsum von vielen gesättigten Fettsäuren und Transfettsäuren, die Einnahme von zu wenig Omega-3-Fettsäuren und zu wenig Ballaststoffe sind mögliche Ursachen.

Weitere Ursachen können Magersucht (Anorexie), Porphyrie, nephrotische Syndrome, die Nebenwirkungen von Cortison oder anderen Hormone sein. Thiazide oder Betablocker können den Cholesterinspiegel ebenfalls erhöhen.

Die Vererbung der Anlagen der Hypercholesterinämie ist möglich durch die Veränderung des LDL-Rezeptor-Gens also der Erbinformation für den LDL-Rezeptor. Dieser LDL-Rezeptor ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass LDL-Cholesterin aus dem Blut in die Zellen gelangen kann. Bei der familiären Hypercholesterinämie funktioniert dieser Mechanismus aber nicht richtig, sodass die zelluläre Aufnahme des LDL-Cholesterin nicht möglich ist.

In anderen Erkrankungsfällen sind Rezeptoren ausgebildet, aber unfähig, LDL-Cholesterin zu binden. Oder es gibt eine Störung bei der korrekten Aufnahme des LDL/LDL Rezeptorkomplex in die Zeile. Dadurch befindet sich das LDL-Cholesterin länger im Blut, es wird danach starken Oxidationsprozessen ausgesetzt und lagert sich vermehrt in verschiedenen Geweben ab, insbesondere den Wänden der Herzkranzgefäße.


Symptome & Anzeichen

Die Hypercholesterinämie, also erhöhte Cholesterinwerte im Blut, verursachen selbst  keine Beschwerden. Vielmehr ist die Hypercholesterinämie ein Anzeichen für andere Erkrankungen. Auf Dauer kann ein hohes Cholesterin im Blut jedoch schwerwiegende Folgen haben.

Das LDL-Cholesterin, das sich im Blut befindet, lagert sich jedoch an den Gefäßwänden ab und ist damit eine Ursache für Spätfolgen wie der Arteriosklerose. Wenn die Arteriosklerose die Gefäße beengt, entstehen in den betroffenen Organen Durchblutungsstörungen und folgenreiche Komplikationen wie ein Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Äußerlich bemerkt man die Hypercholesterinämie durch rötlich bis gelbliche Cholesterinablagerungen an den Hautstellen.

Bei der Gefäßverkalkung werden die Arterien verengt und dadurch zirkuliert das Blut schwieriger und wenn die Herzkranzgefäße davon betroffen sind spricht man von einer Koronaren Herzkrankheit. Wenn die Herzkranzgefäße sich verstopfen gelangt nicht mehr genug Sauerstoff zum Herzmuskel und Betroffene klagen unter Symptomen wie Brustschmerzen, Schwindelanfälle, Kurzatmigkeit oder starker Erschöpfung.

Wenn die Arterien der Beine betroffen sind spricht man von einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit und da kommt es zu Symptomen wie schmerzhaften Störungen bei der Durchblutung und wenn es zu einer Verengung der Hirnarterie kommt resultiert das zu einem Sauerstoffmangel im Gehirn und dadurch kommt es neurologischen

Ausfällen und kurzzeitigen Lähmungen und schließlich zum Schlaganfall. Man kann eine Hypercholesterinämie auch an den Xanthomen ausmachen. Durch Fettablagerungen im Gewebe werden gelbe Verdickungen an der Haut sichtbar, die als Xanthome bezeichnet werden.

Man beobachtet auch einen Hornhautrand mit einem Trübungsring bei Patienten über 45 Jahren, dabei lagert sich das Cholesterin in der Hornhaut am Auge ab.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Eine Hypercholesterinämie festzustellen ist einfach, da man nur die Cholesterinwerte im Blut messen muss und dabei sollte man sowohl den Gesamtcholesterinwert als auch den HDL- Cholesterinwert zu ermitteln.
Zur Diagnose der Hypercholesterinämie muss man die Krankengeschichte des Patienten zurückverfolgen und bestehende Beschwerden zur Kenntnis nehmen.

Der Arzt möchte wissen ob die Hypercholesterinämie erblich bedingt ist darum ist es wichtig ihm die Krankengeschichte anderer Familienmitglieder offenzulegen. Der Arzt wird für die Erstellung eines Risikoprofils Ihre Ernährungsgewohnheiten sowie Ihren Alkoholkonsum kennen wollen und es gibt auch weitere Untersuchungen wie EKG und Blutzuckermessungen, die manchmal praktiziert werden um das genaue Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen einzuschätzen.

Es gibt eine ernährungsbedingte Hypercholesterinämie, die durch eine cholesterinreiche Ernährung entsteht. Die sekundäre Hypercholesterinämie kann eher als Symptom einer anderen Krankheit untergeordnet werden, das heißt es ist die Folge einer Magersucht und Schilddrüsenfunktionsstörung. Die familiäre Hypercholesterinämie ist erblich bedingt also wenn andere Familienmitglieder bereits an einer Hypercholesterinämie leiden, dann steigt auch das Risiko, dass man selbst betroffen ist.

Meist wird der Arzt eine Sonographie durchführen also werden Ultraschalls eingesetzt um den Zustand von großen Schlagadern wie der Halsschlagader sichtbar zu machen um den Grad der Gefäßverkalkung in Augenschein nehmen zu können.

Durch einen umfangreichen Gentest bei Familienmitgliedern kann untersucht werden ob es sich um eine erblich bedingte Hypercholesterinämie handelt. Eine Hypercholesterinämie kann weitreichenden Folgen für die Gesundheit haben. Das überschüssige Cholesterin verunreinigt das Blut und außerdem blockieren die Cholesterine die Zirkulation des Blutes durch die Blutgefäße. Dadurch werden lebenswichtige Organe wie das Herz unterversorgt. Das Blut gelang nicht zum Herzen und damit auch nicht das darin enthaltene Sauerstoff und durch diese Unterversorgung stirbt der Herzmuskel ab.


Häufigkeit & Diagnosedaten

In den westlichen Industrieländern hat jeder zweite Mensch über 40 zu hohe Cholesterinwerte und in den meisten Fällen ist eine polygene Hypercholesterinämie vorhanden. Wenn der Betroffene ein verändertes und ein gesundes Gen besitzt, dann sprciht man von einer heterozygoten Form der familiär also erblich bedingten Hypercholesterinämie.

Es gibt auch die homozygote Cholesterinämie, die wird dadurch bedingt, dass sowohl Vater als auch Mutter dem Kind ein verändertes Gen vererben. Da es zei veränderte Gene besitzt hat es auch zwei veränderte Gene für den LDL Rezeptor. Dies ist eine sehr schwere Erkrankung, die nur eine Häufigkeit von eins zu einer Millionen hat. Bei der Diagnose spielen folgende Richtwerte eine große Rolle.

Das LDL Cholesterin darf den Wert von 160 mg/dl nicht überschreiten und das HDL Cholesterin darf keinen Wert von 40mg/dl unterschreiten. Der Gesamtcholesterinwert für unter 19-jährige darf nicht über 170mg/dl liegen. Von 20 bis 29 Lebensjahr dürfen es nicht mehr als 200mg/dl sein, von 30 bis 40 nicht mehr als 220mg/dl und ab einem Alter von 40 dürfen es nicht mehr als 240mg/dl sein. Der Triglyceridwert darf nicht über 200mg/dl liegen.

Wenn diese Kriterien nicht erfüllt sind spricht man meist von einer Hypercholsterinämie, weil man überschüssiges Cholesterin im Blut hat.


Komplikationen bei der Krankheit

Der Gesamtcholesterinwert ist nicht das Maß aller Dinge, denn als Anzeichen für eine Hypercholesterinämie gilt der LDL-Cholesterinwert wirklich relevant. Das LDL-Cholesterin führt zu späteren Komplikationen, wie Arteriosklerose. Doch vom HDL-Cholesterin ist ein hoher Wert positiv und wenn man eine geringe Konzentration davon hat erhöht es trotzdem das Risiko für Arteriosklerose auch wenn der Gesamtcholesterinwert positiv ist.

Es gibt auch weitere Faktoren für ein erhöhtes Risiko wenn man Hypertonie oder Diabetes mellitus hat. Chronisch erhöhte Blutfettwerte führen zu Spätfolgen wie Agina pectoris, Herzinfarkt, Hirnschlag oder Beinarterienverschluss. Außerdem kommt es zu Komplikationen wie Cholesterinablagerungen in der Haut oder Cholesterinablagerungen in den Sehen, wie z.B. der Achillessehne oder Fingerstreckensehne. Zu viel Cholesterin im Blut führt dazu, dass sich das Cholesterin an den Gefäßwänden der Arterien anlagert und dadurch kann die Arteriosklerose begünstigt werden.

Das Herz hat einen höheren Kraftaufwand, weil die Blutgefäße vom Cholesterin blockiert werden und dadurch steigt der Blutdruck. Da wo die Gefäße durch die Ablagerungen stark verengt sind besteht das höchste Risiko für eine Abnahme der Blutversorgung. Dazu kommt es zu einer Sauerstoffunterversorgung von Niere, Gehirn, Herzmuskel, Beinmuskulatur und dem Auge. Durch Komplikationen wie einem Gefäßverschluss kommt es zum Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Nach diesen können wichtige Körperfunktionen verloren gehen.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Sobald die Symptome des Krankheitsbildes zutreffen sollte man zum Arzt gehen um als erstes eine Blutuntersuchung zu machen. Wenn ein erhöhter Cholesterinspiegel festgestellt wird und die Grenzwerte überschritten sind wird der Arzt sich als nächstes auf die Ursache dieser Problematik konzentrieren, damit er diagnostiziert ob es sich um eine erbbedingte Erkrankung oder einer Erkrankung durch schlechte Lebensgewohnheiten handelt.

Der Arzt möchte den Hinweisen für Ursachen nachgehen und wird Sie deswegen zu Ihren Ernährungsgewohnheiten befragen. Sie sollten den Arzt unverzüglich aufsuchen falls Sie schon an Diabetes oder einer Lebererkrankung leiden. Wenn Sie beim Gehen in den Beinen starke Schmerzen verspüren oder einer Ihrer Familienmitglieder Hypercholesterinämie bereits von einem Arzt diagnostiziert bekam sollten ebenfalls den Arzt aufsuchen.

Sie sollten einen Arztbesuch in Erwägung ziehen, wenn Sie an Übergewicht leiden und Fettablagerungen bei Ihnen erkenntlich sind und Rückschlüsse auf einen gestörten Fettstoffwechsel bei Ihnen gezogen werden können. Wenn sie von Langatmigkeit und Schwindelanfällen betroffen sind sollten Sie ebenfalls einen Arzt aufsuchen.


Behandlungsmethoden & Therapie

Man sollte eine medikamentöse Senkung der Cholesterine vom Risikoprofil des Patienten abhängig machen. Durch sportliche Aktivitäten und dem Ziel der Gewichtsreduktion kann man Fortschritte erzielen, jedoch ist eine cholesterinarme und ballaststoffreiche Ernährung das Primärziel.

Bei der heterozygoten Form (familiäre Hypercholesterinämie) kann man wenn die alleinige Ernährungsumstellung nicht hilft durch eine medikamentöse Therapie zusätzlich behandeln. Dann kommen Medikamente wie Statine zum Einsatz, diese blockieren in der Leber die Synthese der Cholesterine und dadurch wird der LDL Cholesterinspiegel erniedrigt. Sollte diese Therapieform ebenfalls nicht genügen, kann diese mit Cholesterin-Aufnahme-Hemmer kombinieren.

Außerdem werden manchmal auch Austauscherharze angewendet, die die Gallensäure im Darm binden sollen. Diese sind so wirksam, weil sie aus Cholesterin gebildet werden d.h. Die Leber muss auf das gespeicherte Cholesterin greifen, damit neue Gallensäure hergestellt wird und deswegen wird der Cholesterinspiegel auch da abgesenkt. Die Gallensäure wird in der Leber gebildet und aus ihr besteht die Gallenflüssigkeit, die für die Verdauung im Dünndarm benötigt wird.

Die Gallensäure enthält Cholesterin und diese gelangen über das Blut in die Leber, wo sie erneut zur Galle synthetisiert werden. Die Gallensäurebinder binden genau diese Gallensäure im Dünndarm und dadurch verschwinden sie aus diesem Kreislauf und gelangen nicht wieder ins Blut. Für die Produktion von neuem Cholesterin für die Galle regen die Leberzellen ihre LDL Rezeptoren an und Cholesterin wird aus dem Blut entwendet und die Cholesterinwerte im Blut sinken. Cholesterinabsorptionshemmer mit dem Wirkstoff Ezetimib werden auch eingesetzt um die Absorption von Cholesterin zu verhindern.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Man sollte es nicht bis zu einer medikamentösen Behandlung kommen lassen, da mit dieser Erfolge nicht immer garantiert sind. Die beste Vorbeugung ist es sich gesund zu ernähren. Durch regelmäßige Bewegung werden Risikofaktoren ausgeschaltet und wenn man auf den übermäßigen Alkoholkonsum verzichtet ist man auch auf der sicheren Seite.

Eine cholesterinreiche Ernährung und der Verzehr von Nahrungsmitteln mit gesättigten Fettsäuren und Transfettsäuren überlasten den Stoffwechsel und sollten daher auch vermieden werden, da es auch hier zu einem überhöhten Cholesterinspiegel kommt. Eine Ernährungsumstellung und eine besondere Diät sind eine gute Vorbeugung besonders dann wenn man schon an einer Stoffwechselstörung leidet.

Als Vorbeugung kann man wenn man anfällig für Stoffwechselerkrankungen ist Ätherische Öle verwenden, da sie positive Wirkungen auf den Organismus und erzielen und den Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht bringen. Außerdem sollte man zu Obst und Gemüse greifen. Tomaten enthalten den Farbstoff Lycopin, der gegen Arterienverkalkungen vorbeugt und somit ist das Risiko einer Arteriosklerose geringer. Knoblauch unterstützt ebenfalls Stoffwechselprozesse und senkt die Cholesterinwerte.


Prognose zur Heilung

Die Prognosen für eine Heilung fallen sehr unterschiedlich aus, da es eine erblich bedingte Hypercholesterinämie gibt, die nicht geheilt werden kann. Aber die durch einen ungesunden Lebensstil selbstverursachte Hypercholesterinämie kann fast immer behandelbar sein, da es mehr Medikamente auf dem Markt gibt, die sich zu jedem Patienten und seinem individuellen Risikoprofil kombinieren lassen.

Es gibt die Möglichkeit eine Behandlung vielseitig anzugehen, also man kann einen gesunden Lebensstil führen und seine Ernährung komplett umstellen und mit dem Konsum von Heilkräutern und Ätherischen Ölen beginnen. Bei einer Hypercholesterinämie hängt der Verlauf vor allem von der Form der Stoffwechselstörung ab und diese muss dann mit Hilfe von Medikamenten bekämpft werden.

Die beste Prognose lässt sich mit der Apherese machen da das Fortschreiten der Gefäßverkalkung und damit das Risiko einer Arteriosklerose gebremst werden kann. Die besten Prognosen auf eine Heilung lassen sich mit den CSE Hemmern machen.


Apherese

Bei der schweren homozygoten Form der Hypercholesterinämie reichen weder eine Diät noch die medikamentöse Therapie aus, da ein absoluter LDL Rezeptormangel vorliegt. Daher hilft nur die Apherese, diese soll das Blut waschen indem das Blut des Patienten über einen Schlauch in eine spezielle Maschine geleitet wird, die die unerwünschten Blutbestandteile wie Cholesterin abtrennen kann.

Genauer gesagt werden hierbei das überschüssige LDL Cholesterin aus dem Blut getrennt und der Patient erhält sein gereinigtes Blut zurück. Diese Therapie muss alle zwei Wochen stattfinden, damit das Fortschreiten der Hypercholesterinämie also der arteriosklerotischen Gefäßerkrankung verlangsamt werden kann. Bis jetzt ist es die wirksamste Methode gegen die homozygote Form der Hypercholesterinämie. Die Apherese ist ein Blutreinigungsverfahren, dass die pathogenen Bestandteile im Blut wie Proteine und Cholesterin aus dem Blut trennen soll.

Man kann das Plasma vom Blut separieren und substituieren was sich unselektive Plasmapherese nennt. Oder man führt die selektive Plasmapherese durch, die die Cholesterine durch Filtration abtrennen soll und das gereinigte Plasma wieder durch einen Schlauch dem Patienten zurückführt. Als letz

Die Apherese wird ambulant bei den Fachabteilungen der Kliniken durchgeführt. Die Apherese ist die wirksamste Behandlung gegen die Hypercholesterinämie, denn durchschnittlich können die LDL Werte um 77 Prozent gesenkt werden. Die zerebrovaskulären Ereignisse , wie Schlaganfälle, sinken bei jedem Patienten um achtzig Prozent und die periphervaskulären Ereignisse, wie Bypässe, wurden um 63 Prozent reduziert. Die Raten der kardiovaskulären Erkrankungen vielen bei Patienten stark reduziert aus.

Dieses Blutreinigungsverfahren wurde 1984 entwickelt und ist für alle anwendbar, die eine hohe Konzentration von Blutfettwerten und einen hohen Cholesterinspiegel durch eine erblich bedingte Fettstoffwechselstörung haben. Sie ist anwendbar bei den Patienten die trotz Diät und medikamentöser Behandlung keine Fortschritte beim Absenken ihrer Cholesterinwerte im Blut haben. Außerdem ist diese Behandlung auch hilfreich gegen Mikrozirkulationsstörungen.

Alternative Behandlungsmethoden

Wenn die Umstellung der Ernährung als Behandlungsmaßnahme nicht ausreicht wird der Arzt Ihnen Medikamente verschreiben. Zu Beginn einer jeden Behandlung verschreibt der Arzt erstmals nur Statine. Sollte es nicht zu gewünschten Wirkung kommen wird die Dosis erhöht und sollte es dann zu keinen Ergebnissen kommen wird die Therapie durch weitere Medikamente erweitert.

Wenn der Cholesterinspiegel trotz dieser Maßnahmen nicht sinkt kann man zusätzlich über eine medikamentöse Behandlung nachdenken. Dafür kann man die CSE- Hemmer (Cholesterin Synthese Enzym Hemmer) einsetzen, da sie die Neubildung von Cholesterinen in der Leber hemmen. Als Kombination zum CSE Hemmer kann bei erblich bedingter Erkrankung auch das Ezetimib eingesetzt werden. Wenn man eine starke Fettstoffwechselstörung hat kann man auch zu den Mitteln Evolocumab, Alirocumab und PCSK9 Hemmer greifen, da sie den Cholesterinwert um 57% senken.

Die Benutzung von sogenannten Statinen ist zur Vorbeugung von Thrombosen sehr gut geeignet und sollte in jede Behandlung integriert werden. PCSK9-Hemmer haben als Wirkstoffe hauptsäschlich Eiweiße (Antikörper), die sich an PCSK9-Enzyme binden lassen um diese dann wirkungslos zu machen und dadurch stehen mehr LDL Rezeptoren bereit, die einer Hypercholesterinämie entgegenwirken. Diese Wirkstoffe werden subkutan als Spritze unter die Haut verabreicht.

Welche Hausmittel können helfen?

Die Hausmittel, die gegen eine Hypercholesterinämie helfen können sind z.B. Äpfel, Knoblauch, Artischockenblätter, Olivenöl, Palmenöl, Kokosöl oder Sesamöl. Die unterschiedlichen natürlichen Öle haben den Vorteil, dass sie die Schwankungen im Blutzuckerspiegel ausgleichen und sie beeinflussen viele Stoffwechsel- und Organprozesse im Körper positiv. Zwiebeln und Knoblauch haben eine cholesterinsenkende Wirkung.

Avocados, Olivenöl, Mandeln und Fische besitzen gute Fette und verringern die schlechte LDL Cholesterin Zusammensetzung im Körper. Das Milchprodukt Käse hat eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel, da es das schlechte Cholesterin durch seine gesättigte Fettsäure und der Buttersäure beseitigt und beugt außerdem gegen Darmkrebs vor.

Im Brokkoli befindet sich viel Kalium, das den Blutdruck senkt und das enthaltene Sulforaphan sorgt dafür, dass unsere Zellen Enzyme produzieren, die gegen das schlechte Cholesterin wirken. Das Sulfarophan schützt vor Gefäßverengungen und entzündlichen Erkrankungen und Stoffwechselstörungen. Mandeln wirken sich auch sehr positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus, da sie die zwei Risikofaktoren Blutfett und Blutzucker stabilisieren und sie senken das schlechte LDL Cholesterin und erhöhen das gute HDL Cholesterin.

Tomaten enthalten den Farbstoff Lycopin, der gegen Arterienverkalkungen vorbeugt und des weiteren verhindert sie die Blutfettablagerung in den Gefäßen und somit schützt Lycopin vor einer Arteriosklerose direkt. Die Getreidesorte Hafer enthält Eiweiß, Vitamine und Mineralien, sowie Kalium, Eisen, Zink und Folsäure, die alle vor Herzproblemen schützen.

Überblick:

Der alleinige Konsum hilft:

  • Tomaten,
  • Hafer,
  • Käse,
  • Avocados,
  • Olivenöl,
  • Mandeln,
  • Fische,
  • Apfel,
  • Knoblauch,
  • Artischockenblätter

Man kann diese konsumieren z.B. als Beilage zum Salat oder man reibt sich diese über die Haut, damit sie über die Hautschicht den Kreislauf wieder regulieren:

  • Olivenöl,
  • Palmenöl,
  • Kokosöl
  • Sesamöl

Heilkräuter & Heilpflanzen

Man kann die Ernährungsumstellung mit einer pflanzlichen Diät verknüpfen. Pflanzliche Präparate mit Artischockenblättern, Knoblauch, javanischem Gelbwurz und indischen Sammenschalen sind sehr hilfreich und wirken wie Heilpflanzen gegen die Hypercholesterinämie.

Der Ehrenpreis, ein Wiesenpflänzchen, enthält Stoffe wie Catalpol und Veronicosid, die die Gallenflüssigkeit stimulieren und schädliche Blutfettwerte werden schneller gesenkt. Außerdem wird die Bildung von Cholesterin gehemmt. Die Goldrute mit ihren gelb leuchtenden Blüten kann gegen eine Niereinsuffizienz stark helfen. Das Herzgespann entlastet das Herz besonders stark. Es enthält Iridoidglykoside, die sich gegen Herzbeschwerden als besonders hilfreich erweisen.

Als weiteres Therapiemittel eignet sich Knoblauch auch gut, denn es unterstützt die Stoffwechselprozesse und senkt den Cholesterinspiegel. Die Artischocke gilt ebenfalls als cholesterinsenkend, weil sie die Lebertätigkeit ankurbelt und die Verdauungssäfte anregt.

Gegen Verdauungsproblemen von Fetten hilft auch der Flohsamen und er hat eine entsäuernde Wirkung.
Eine weitere Möglichkeit ist der Meisterwurz (Peucedanum ostruthium), da er als Tinktur verabreicht ebenfalls eine cholesterinsenkende Wirkung besitzt.

Überblick:

  • Flohsamen,
  • Meisterwurz,
  • Knoblauch,
  • Ehrenpreis,
  • Goldrute,
  • Wiesenpflänzchen,
  • Artischockenblätter
  • Gelbwurz

 

Der alleinige Konsum hilft man sollte bei den Pflanzen einen Arzt fragen ob der übermäßige Konsum eine Vergiftung auslösen können und wie die optimale Einnahme gestaltet werden soll.

Ätherische Öle

Ätherische Öle, die die Wirkstoffe Eukalyptus oder Menthol helfen gegen Stoffwechselstörungen und auch die Probleme wie Blähungen und Magenkrämpfe werden beseitigt. Die meisten Öle sind Bestandteil ölbasierter Hautpflegeprodukte und können in Verbindung mit Pflanzenölen angewendet werden. Über den Hautkontakt gelangen die Öle in den Blutkreislauf und beeinflussen den gesamten Organismus positiv

Die Wirkstoffe dringen über die Haut in den Körper ein und über den Blutkreislauf zu den Organen. Sie können physische und psychische Prozesse im Körper positiv beeinflussen

Die Erkrankung kann auch die Folge einer anhaltende Stresssituationen sein, die als Folge eine Reihe entzündlicher Prozesse auslösen kann, die wiederum die Cholesterinproduktion in der Leber erhöhen werden und gegen Stress helfen Ätherische Öle. Naturbelassene Fette und Öle helfen, da sie für die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen beitragen. Außerdem sorgen sie für ein natürliches Sättigungsgefühl und verringern Schwankungen im Blutzuckerspiegel.

Zur Gesundheit und Vitalität wirken Kokosöl, Olivenöl, Palmenöl und Sesamöl positiv aus.

Überblick:

  • naturbelassene Fette und Öle

Die naturbelassenen Fette und Öle gestalten beim Konsum die Aufnahme von Vitaminen

  • Kokosöl,
  • Olivenöl,
  • Palmenöl
  • Sesamöl

Der Konsum dieser Öle über die Nahrungsmittelaufnahme wirken sich positiv auf die Vitalität aus. Alternativ kann man diese auf die Haut reiben, da sie den Blutkreislauf positiv beeinflussen.

Als Hautpflegeprodukte angewendet beeinflussen sie den Hormonhaushalt und den Blutkreislauf positiv.

Homöopathie & Globuli

Homöopathische Mittel sind in bei der Behandlung der Hypercholesterinämie auch beleibte Präventions- und Behandlungsmittel

Man kann erhöhte Cholesterinwerte mit homöopathischen Mitteln wie Hepatine C4, Cholesterinum C9, Nephrine C4 und Pulmine C4 behandeln. Diese Mittel senken den Cholesterinwert um 10 bis 15 %. Patienten, die oft zu Fleisch und Wurstwaren greifen sollten Allium sativum C12 (je 3 Globuli) nehmen.

Fettanlagerungen im unteren Bereich des Körpers, wie sie bei Männern zu finden sind, oder die Ödembildung an den Augen und die Nebensymptome wie Blähungen Stoffwechselstörungen sind mit Kalium carbonicum behandelbar. Fettanlagerungen am Oberkörper und den Schultern sowie an den Oberarmen zeigen die Vorliebe des Patienten für fettes und schweren Essen, was später zu Verdauungsproblemen führt. Gegen die Verdauungsprobleme und dem Magendruck kann man zu Antimonium crudum greifen.

Überblick:

  • Antimonium crudum,
  • Hepatine C4,
  • Cholesterinum C9,
  • Nephrine C4
  • Pulmine C4

Es gibt diese Mittel als Tabletten, die man schlucken kann. Kalium carbonicum- Kalium gibt es als wasserlösliche Tabletten

Schüssler-Salze

Das Schüssler Salz Magnesium Phosphoricum wirkt sich positiv auf die Herztätigkeit aus. Es ist ein wichtiger Mineralstoff der den Stoffwechsel anregt und ist das Haupt-Schüssler-Salz bei der Bekämpfung der Hypercholesterinämie und der Neutralisierung des Säureüberflusses im Körper.

Das Schüssler Salz Natrium Sulfuricum unterstützt die Leberfunktion und die Galleproduktion wodurch mehr Cholesterin gebunden werden kann. Manganum Sulfuricum reguliert den Cholesterinhaushalt und sorgt für einen antioxidativen Effekt, wodurch man den Folgeerkrankungen der Hypercholesterinämie gut vorbeugt. Kalium Bichromicum hat ebenfalls eine cholesterinsenkende Wirkung und sorgt zudem dafür, dass der Fettstoffwechsel ins Gleichgewicht kommt und es ist eine gute Prophylaxe gegen Arteriosklerose.

Überblick:

  • Magnesium Phosphoricum,
  • Natrium Sulfuricum,
  • Manganum Sulfuricum,
  • Kalium Bichromicum

Alle Salze sind als Tabletten an Apotheken erhältlich und können so auch geschluckt werden.

Diät & Ernährung

Die Fettzufuhr muss in einer Diät auf jeden Fall reduziert werden. Die Tagesdosis von 300mg Cholesterin darf nicht überschritten werden und außerdem sollte man auf die Fettzusammensetzung der zu verzerrenden Lebensmittel achten. Zu einer Diät sollte man Zimt integrieren, da es den Cholesterinspiegel senkt, da das schädliche LDL Cholesterin abgebaut wird.

Kokosöl optimiert die Blutfettwerte und es empfiehlt sich eine laktovegetabile Ernährung also der Verzicht auf Transfette und tierischen Nahrungsmitteln wie Fleisch. Auf die industriell gefertigte Nahrung kommt eine Menge ungesunde Fettmenge, das betrifft vor allem Margrine und fritierte Produkte. Avocados, Olivenöl, Mandeln und Fische besitzen gute Fette und verringern die schlechte LDL Cholesterin Zusammensetzung im Körper. Ballaststoffe können einer Zusammensetzung aus schlechten LDL Cholesterinen ebenfalls gut entgegenwirken und Auberginen sowie Zwiebeln haben eine cholsterinsenkende Wikrung. Auch der Verzehr von Äpfel ist vorteilhaft, da diese das cholsterinsenkende Pektin enthalten.

Überblick:

  • Olivenöl,
  • Mandeln,
  • Zwiebeln
  • Fische

Der einfache Konsum als Nahrungsmittel ist hier notwendig.


FAQ – Fragen & Antworten

Ab welchem Alter sollte man regelmäßiger zum Arzt gehen?
Ab dem 40. Lebensjahr sollte man mindestens einmal im Jahr zum Arzt gehen um seine Blutwerte zu kontrollieren. Falls bei den Vorfelduntersuchungen festgestellt wird, dass man einen Überschuss an Cholesterin hat sollte man weitere Untersuchungen machen um das Risikoprofil festzustellen. Man sollte sich auch die Meinung von mehreren Ärzten einholen und eventuell einen Kardiologen aufsuchen.

Wie oft sollte ein Erwachsener Sport treiben?
Nun das kommt auf das Risikoprofil an das man hat. Wenn man schon schwergewichtig ist und ungesunde Lebensgewohnheiten hat sollte man mehrmals in der Woche laufen gehen. Wenn man jedoch eine ausgewogene Ernährung hat und noch nie Probleme mit Stoffwechselstörungen hatte kann man seltener Sport treiben.

Welche Behandlung ist am besten?
Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Die medikamentöse Behandlung ist eine der wirkungsvollsten wenn man jedoch eine Allergie auf bestimmte Wirkstoffe hat sollte man uf natürliche Öle also Ätherische Öle oder Homöopathie umsteigen. Die beste Behandlung gegen zu hohe Cholesterinwerte ist aber zweifelsohne eine gesündere Lebenseinstellung. Also weniger Transfette und mehr Obst und Gemüse, sowie viel Sport sind die besten Optionen.

Kann man von zu hohen Cholsterinwerten sterben?
Man kann an den etwas über dem Richtwert liegenden Werten alleine natürlich nicht sterben. Aber eine ungesunde und cholesterinreiche Ernährung führt dazu, dass das überschüssige Cholesterin die Herzkranzgefäße blockieren kann sodass weniger Blut zum Herzen zirkulieren kann. Es kommt zur Arteriosklerose, da das Herz eine Sauerstoffunterversorgung hat und letztendlich stirbt ein Teil des Herzmuskels ab und es kann zu einem tödlichen Herzinfarkt kommen.

Zahlt meine Krankenkasse die meisten Behandlungskosten?
Alle Behandlungskosten und Kosten, die für Medikamente anfallen werden von der Versicherung übernommen. Außer natürlich die gesunden Lebensmittel. Bei den homöopathischen Mitteln, den Schüssler Salzen und den ätherischen Ölen ist das eher nicht der Fall. Die Lipid Apherese wird von den Krankenkassen normalerweise übernommen, aber meist müssen für die Kostenübernahme bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

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