Sonnenallergie

Steckbrief: Sonnenallergie

  • Name(n): Sonnenallergie; photoallergische Dermatitis
  • Art der Krankheit: Hauterkrankung; Allergie
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Antike
  • Behandelbar: Teilweise
  • Art des Auslösers: Diverse
  • Wieviele Erkrankte: Nicht feststellbar
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; Dermatologe; Allergologe
  • ICD-10 Code(s): l.56.2

ÜBERSCHRIFT
SonnenallergieSonnenallergie ist eine polymorphe Lichtdermatose, d.h. eine Hauterkrankung, die durch Licht ausgelöst wird. Meist handelt es sich nicht um eine echte Allergie, sondern um eine Intoleranz gegen UV-A- und UV-B-Strahlung, die durch einen schmerzhaften Hautausschlag und Juckreiz gekennzeichnet ist.

Etwa 15% der Bevölkerung leiden an Sonnenallergie, Frauen häufiger als Männer. Auch Kinder sind zunehmend von dieser Erkrankung betroffen. Die Mallorca-Akne ist eine Sonderform der Sonnenallergie.

Definition Sonnenallergie

Die photoallergische Dermatitis, allgemein eher bekannt unter der Bezeichnung „Sonnenallergie“, ist eine Erkrankung der Haut, die eine besondere Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Substanzen auslöst. Dies ist insbesondere in Zusammenhang mit mit direktem Sonnenlicht zu beobachten.

Sollte die Haut also durch bestimmte Stoffe gereizt worden sein, kann es vorkommen, dass eine zusätzliche Einstrahlung von Sonnenlicht dazu führt, dass es zu ansonsten vermeidbaren Rötungen und dergleichen kommt. Aber auch weitaus schwerwiegendere Reaktionen als einfache Rötungen können auftreten.

Es ist nur äußerst selten der Fall, dass eine Sonnenallergie tatsächlich auf eine Allergie gegen Sonnenlicht zurückgeht. Nichtsdestoweniger hält sich diese Feststellung fest in den Köpfen in der Menschen, was sehr viel darüber aussagt, wie wenig das vorliegende Leiden in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Dennoch weisen Personen, die an einer photoallergischen Dermatitis leiden, oftmals eine stark erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht auf als solche, die nicht mit derartigen Leiden zu kämpfen haben. Eine einfache Sonnenempfindlichkeit jedoch ist kein ausschlaggebendes Definitionskriterium für eine Sonnenallergie. Das sollte man stets im Hinterkopfe behalten, insbesondere dann, wenn man vermutet, dass man selbst eventuell betroffen sein könnte.

Auch sollte man eine Sonnenallergie nicht mit etwaigen phototoxischen Reaktionen der Haut verwechseln. Bei einer phototoxischen Reaktion tritt dann ein, wenn ein Gift, sprich ein Toxin, auf die Haut gelangt, das nur unter direktem Einfluss von Sonnenlicht sein negatives Potential entfaltet. An dieser Stelle sind insbesondere einige pflanzen zu nennen, die auch in unserer heimischen Flora vorkommen und teils sehr starke phototoxische Effekte auslösen können. Beispielsweise Bärlapp, auch bekannt als Herkulesstaude. Berührt man diese Pflanze und wäscht sich nicht anschließend die betroffenen Stellen gründlich ab, ist damit zu rechnen, dass man, sobald zusätzlich noch Sonnenlicht ins Spiel kommt, mittelschwere bis schwere Verbrennungen oder Verätzungen erleidet.

Dieses Phänomens bediente man sich unter anderem häufiger als Foltermittel im Mittelalter und der frühen Neuzeit. Ein Beschuldigter wurde nachts im Freien auf eine Holzplatte gespannt und mit einer phototoxischen Substanz eingerieben. Sobald die Sonne aufginf, entfaltete die Substanz ihre volle Wirkung und der Gefolterte erlitt schwerste Verletzungen mit teilweise bleibenden Schäden. Wie dem auch sei, Phototoxizität und Photoallergie sind jedoch nicht dasselbe und sollten nicht verwechselt werden.

Somit lässt sich abschließend zusammenfassend erwähnen, dass eine Sonnenallergie, sprich eine photoallergische Dermatitis, wohl nicht genau so auftritt, wie man es allgemein hin vermutet, sondern zumeist durch andere Substanzen bedingt wird. Dennoch sollte man eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich nach Möglichkeit Hilfe suchen. Einer erhöhten Lichtempfindlichkeit der Haut können viele Ursachen zu Grunde liegen und die wenigstens davon sind harmlos. Wer also eine derartige Veränderung an sich oder Personen in seinem Umfeld bemerkt, sollte nicht abwarten und schleunigste einen Arzt konsultieren. Insbesondere der Weg zum Hautarzt, sprich dem Dermatologen, ist empfohlen.

Gerade Eltern kleiner Kinder sollten ein verstärktes Augenmerk darauf legen, ob die Haut ihres Nachwuchses ungewöhnlich starke Reaktionen auf Sonnenlicht zeigt. Ist dies der Fall, sollte man so schnell wie möglich einen Arzt konsultieren. Gerade die Haut der Kleinsten ist besonders empfindlich und da sie darüber hinaus noch in der Entwicklung begriffen ist, kann man an dieser Stelle auch noch eine solide medizinische Abhilfe leisten. Darum sollte man auf keinen Fall warten bis es zu spät ist. Vorsicht ist an dieser Stelle besser als Nachsicht.


Was ist eine Sonnenallergie?

Die Ursachen für Sonnenallergie sind noch unbekannt. Diskutiert wird ein Ungleichgewicht zwischen Oxidantien und Antioxidantien in den Zellen der Oberhaut. Durch die UV-Strahlung entstehen in den Zellen freie Radikale, die Zellbestandteile aggressiv angreifen können. Zur Beseitigung der freien Radikale werden Antioxidantien wie Vitamin C oder Beta-Carotin benötigt. Wenn zu wenig Antioxidantien vorhanden sind, um die Radikale zu binden, können Zellschäden und in der Folge ein juckender Hautausschlag auftreten.

Typische Symptome sind Hautveränderungen, z.B. Rötung, Bläschen, Pappeln (Hautverdickungen), Knötchen, Plaques, nässende Hautausschläge, starker Juckreiz und Schmerzen. Die Beschwerden treten besonders im Frühjahr an Hautstellen auf, die der Sonne ausgesetzt wurden. UV-Strahlen durchdringen Glas, daher kann man auch bei Aufenthalt in verglasten Räumen einen juckenden Hautausschlag entwickeln, ebenso im Solarium.

Nach der Anamnese und körperlichen Untersuchung der Haut kann der Arzt eine Photo-Provokation vornehmen. Dabei wird ein kleiner Hautbereich mit UV-Licht bestrahlt. Bei Vorliegen einer Sonnenallergie zeigen sich dann Stunden oder Tage nach der Bestrahlung die typischen Hautveränderungen.

Die beste Behandlung besteht in der Vermeidung von UV-Strahlung, z.B. durch Verwendung von Sonnencremes mit sehr hohem Lichtschutzfaktor. Manchmal, wie bei der Mallorca-Akne, wirkt das Fett der Creme verschlechternd auf den Hautausschlag; in solchen Fällen kann ein fettfreies Gel mit sehr hohem Lichtschutzfaktor helfen. Außerdem sollte die Haut langsam an UV-Strahlung gewöhnt werden; z.B. durch kontrollierte Bestrahlung mit UV-Licht in der Arztpraxis.

Als Medikamente gegen Lichtdermatosen werden Antihistaminika und Cortisonsalbe eingesetzt. Pappelsalbe ist ein Hausmittel gegen Lichtdermatose; die Pappelsalbe enthält Bisabolol, ein natürliches Antihistamin. Die Wirksamkeit von Calcium gegen Sonnenallergie ist medizinisch nicht nachgewiesen, jedoch berichten viele Erkrankte, dass sie durch Calciumzufuhr wieder beschwerdefrei wurden. Kalzium ist nicht nur für die Knochen und die Muskelfunktion wichtig, sondern darüber hinaus an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt.

Der Körper soll organisch gebundenes Kalzium, z.B. aus Korallen, leichter verwerten können als anorganisches. Calciumsubstitution hat eine abdichtende Wirkung auf Zellwände, dadurch wird die Passage von Histamin durch die Zellwand erschwert und die Histaminwirkung, z.B. Juckreiz, verringert. Gegen Lichtdermatosen werden auch Antioxidantien empfohlen, z.B. Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin. Die Einnahme von Kalzium und Antioxidantien sollte ein paar Tage vor der Lichtexposition, z.B. vor dem Urlaub, beginnen und die ganze Zeit über fortgesetzt werden.

Gegen die Hautveränderungen und den Juckreiz kann auch die Bachblüten Notfallcreme helfen, die die Rescue Notfallessenzen der Bach Blütenessenzen (rock rose, star of bethlehem, cherry plum, clematis und impatiens) enthält. Bekannte Mittel aus der Homöopathie gegen polymorphe Lichtdermatosen sind Hypericum (Johanniskraut), Calcium carbonicum, Acidum fluoricum und Lachesis; diese Mittel sollten alle in niedrigen Potenzen wie D6 oder D12 angewendet werden.

Welche Ursachen gibt es?

Die Ursachen sind noch nicht eindeutig geklärt, doch geht man davon aus, dass genetische Faktoren, Fehlfunktionen des Immunsystems, sowie Umwelteinflüsse eine Sonnenallergie auslösen können.

Kurzum können folgende Gründe für eine photoallergische Dermatitis verantwortlich sein:

  • Trockene, leicht reizbare Haut (hierdurch schränkt sich die natürliche Barrierenfunktion derselben ein)
  • Variationen in der Genetik, die ebenso die natürliche Barrierefunktion der Haut stören oder einschränken
  • Schwächungen oder Fehlleistungen des Immunsystems
  • Bakterien, wie beispielsweise Staphylokokken, die einen Schmierfilm auf der Haut bilden, der wiederum dafür sorgt, dass Schweißdrüsen und Talgdrüsen verstopfen können
  • Allgemeine Umwelteinflüsse, wie Chemikalien, Wetter, Klima usw.

Hierzu gilt es anzuführen, dass die gerade mehrfach erwähnte „Barrierefunktion“ der Haut den Zweck hat, dass Eindringen von potentiell gefährlichen Fremdstoffen in dieselbe zu verhindern. Ist diese Funktion eingeschränkt oder gar aufgehoben, ist es für Viren, Bakterien, Sporen und alle Arten von Erregern ein Leichtes, auf diesem Wege in den Körper eines Menschen zu gelangen und dort ihrer Natur entsprechend negativen Einfluss zu nehmen.

Tatsächlich aber tendiert die gängige Lehrmeinung dahin, dass eine unglückliche Kombination aus Umweltfaktoren und genetischen Faktoren für das Entstehen einer Sonnenallergie verantwortlich zu machen sei. Hierbei spielt die genetische Disposition der Betroffenen dahingehend eine besonders große Rolle, dass selbige sie deutlich stärker anfällig für bestimmte Umwelteinflüsse macht. Das bedeutet im Umkehrschluss nichts anderes, als dass Neurodermitiker eine vererbte Schwäche gegenüber gewissen Substanzen aufweisen, die andere Menschen nicht besitzen. Hierfür sind im Wesentlichen (noch) unspezifizierte Zellen und Proteine verantwortlich zu machen, die entweder komplett fehlen oder vorhanden sind, aber fehlerhaft arbeiten.

Derselbe Umstand führt darüber hinaus dazu, dass betroffene Personen auch häufig an vielen Allergien leiden. Diese wiederum können die Frequenz, mit der eine Sonnenallergie auftritt, deutlich erhöhen und ebenso die Symptome merklich verstärken. Es gilt also, dass Allergiker, die gleichzeitig von einer Sonnenallergie geplagt sind, Augenmerk auf allergologische Behandlungen legen sollten

Darüber hinaus lassen sich weitere interessante Schemata beobachten, die bei Erkrankten immer wiederkehren. Eine Sonnenallergie lässt sich vergleichsweise oft bei Menschen feststellen, die in einer Großstadt aufgewachsen sind, in künstlich keimfreien Umgebungen oder beidem. Man tut seinem Kind wirklich nichts Gutes, wenn man seine Umwelt allzu steril gestaltet. Hierdurch kommt es nicht in Kontakt mit Keimen und Erregern und kann somit keine natürlichen Abwehrstoffe gegen diese entwickeln. Das führt im späteren Leben des Kindes dazu, dass es wesentlich häufiger Allergien entwickelt. Allergien können die Lebensqualität immens einschränken und erfordern zudem eine konstante Einnahme von Medikamenten und sonstigen Arzneien. Auch Fälle von Sonnenallergie und anderen vermeidbaren Erkrankungen würden sich höchstwahrscheinlich dadurch vermeiden lassen, wenn man seinen Nachwuchs nichts allzu steril aufwachsen lässt. Ruhig mal im Dreck spielen lassen. Dasselbe gilt übrigens auch für Erwachsene. Menschen die im fortgeschrittenen Alter damit beginnen, auf übermäßige Art und Weise Desinfektionsmittel und dergleichen zu benutzen, laufen ebenfalls immense Gefahr, an einer Allergie zu erkranken. Das Alter des Individuums ist hierbei nicht ausschlaggebend für die Possibilität des Ausbruchs der Krankheit, dasselbe gilt im übrigen auch für eine Sonnenallergie.

Abschließend sei also bemerkt, dass die auslösenden Ursachen für eine Sonnenallergie zwar noch nicht vollends ergründet sind, diese aber dennoch auf einige Faktoren zusammengestaucht werden konnten. Auch ist weiterdings nicht davon auszugehen, dass es sich bei der Ursache um einen einzelnen Faktor handelt, sondern vielmehr um ein unglückliches Zusammenspiel aller oben genannten Umstände oder zumindest einiger dieser.

Nicht zuletzt darum ist es von äußerster Notwendigkeit, dem behandelnden Arzt klar offenzulegen, wie sich die eigene Lebensführung gestaltet und inwieweit die nämlich dafür verantwortlich zu machen sein könnte, dass sich eine Sonnenallergie einstellt. Dieser gibt darüber hinaus Auskunft darüber, welche Aktionen im Einzelfall besser zu vermeiden sind um dafür zu sorgen, dass es nicht (mehr) zu einem Ausbruch des vorliegenden Leidens kommt. Hält man sich an diese ärztlichen Maßregeln, so ist es in aller Regel einfach möglich, der gröbsten Gefahr zu entgehen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass es nur zu geringfügigen oder gar keinen Ausbrüchen mehr kommt.


Symptome & Anzeichen

Bei einer Sonnenallergie hat man eine Trockene Haut, mit entzündeten, geröteten Stellen, die sehr stark jucken. Die Entzündung der Haut befällt bevorzugt Gelenkbeulen, Wangen und Hals. In früher Kindheit leiden Patienten, die später eine Sonnenallergie entwickeln, häufig an sog. Milchschorf, später kommen zu der Hautkrankheit oft auch allergische Erkrankungen der Schleimhäute (Heuschnupfen und allergisches Asthma) hinzu. Dennoch ist nicht sicher, ob sich Sonnenallergie in allen Fällen durch allergische Mechanismen verschlimmert. Neben Reizstoffen in der Nahrung oder in Getränken kommen unzweckmäßige Kleidung und seelischer Stress hinzu.

Die Symptome treten überdies nur phasenweise oder sporadisch auf. Bei einer guten und vorbeugenden Lebensführung, kann es passieren, dass sich über Jahre hinweg keine Symptome einer Sonnenallergie einstellen und der Patient vollkommen „krankheitsfrei“ leben kann. Natürlich gilt er durch diesen Umstand nicht als geheilt – die chronische Natur der Krankheit vergeht nicht.
Typische Symptome in der Kurzübersicht

  • Hautjucken (Teilweise besonders stark, scheint sich insbesondere nachts zu verstärken, wodurch ein Schlafmangel eintreten kann)
  • Ausschläge (Meist von rötlicher, bräunlicher oder gräulicher Färbung. Sie treten besonders häufig an den Händen, den Füßen, dem Hals, den Ellbogen und den Knien auf. Bei betroffenen Kleinkindern darüber hinaus auch auf dem Kopf und im Gesicht)
  • Pusteln (Diese sind oftmals sehr klein und in großer Zahl vorhanden. Sie scheiden ein Wundsekret aus und können sich bei einer direkten Berührung öffnen. Man sollte es vermeiden, die aufzukratzen, da ein solches Verhalten nicht selten zur Bildung von Schorf führen kann)
  • Überbelastete Haut (Die Haut von betroffenen Personen befindet sich in zweierlei Hinsicht starken Belastungen ausgesetzt, zum einen durch die Sonnenallergie selbst und zum anderen durch etwaiges Kratzen. Das Zusammenspiel dieser beiden Faktoren verursacht, dass die Haut oftmals an ihre Kapazitäten stößt und man sie zu stark strapaziert)

Des Weiteren ist erwähnenswert, dass diese Symptome zumeist schon bei Kleinkindern zu beobachten sind. Es kommt nicht selten vor, dass sich eine Sonnenallergie bereits vor dem fünften Lebensjahr einstellt.

Nichtsdestoweniger sollte man im Zusammenhang mit einer photoallergischen Dermatitis nicht nur die potentiellen Symptome betrachten, sondern auch die Risikofaktoren benennen. Dies hilft dabei, die Krankheit besser zu verstehen und gibt darüber hinaus Hilfestellungen dazu, wie man einen möglichen Ausbruch bereits im Vorhinein verhindern kann.

Begünstigende Faktoren

  • Trockene Haut – Diese entsteht oftmals infolge zu langer und zu heißer Duschbäder oder Wannenbäder.
  • Kratzen – Auch wenn die Haut stark juckt, sollte man davon absehen, sich zu kratzen. Hierdurch verschlimmert man sein Leiden oftmals nur.
  • Bakterien und Viren – Manche Bakterien und Viren begünstigen die Entstehung einer Sonnenallergie.
  • Stress
  • (Übermäßiges) Schwitzen – Personen, die zu verstärkter Ausschüttung von Schweiß neigen, sollten sich öfter abtrocken oder mit klarem Wasser abduschen.
  • Änderungen von Klima und Luftfeuchtigkeit
  • Bestimmte Seifen, Spülmittel, Waschmittel, Weichspüler und Pflegeprodukte
  • Wolle
  • Blütenstaub, Pollen und sonstige Allergene
  • Tabakrauch und umweltliche Luftbelastungen – Dabei ist besonders aktives Rauchen gefährlich. Passivrauch dagegen eher nicht.
  • Eier, Milch, Erdnüsse, Soja-Produkte, Fisch und Weizen – Diese Lebensmittel lösen eine Sonnenallergie zumeist nur in Kleinkindern aus. Erwachsene bemerken nach dem Konsum zumeist keine Probleme.

Photoallergische Dermatitis ist eng mit den Allergien verwandt. Dennoch ist es nur selten von allzu großem Nutzen, wenn man auslösende Allergene aus seinem Leben und oder Umfeld entfernt. Die genauen Mechanismen dahinter sind noch nicht vollends verstanden.

Darüber hinaus sind besonders Objekte im Haushalt als tendenziell problematisch zu betrachten, die viel Staub ansetzen und / oder speichern. Hierzu gehören unter anderem Kissen mit Federn als Füllung, Matratzen, Vorhänge, Teppiche und Teppichböden usw.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Sehr häufig nimmt man Allergietests vor, um zu ermitteln, worauf der Betroffene allergisch reagiert. Außer dem Nachweis spezifischer Antikörper im Blut, führt der behandelnde Arzt den sogenannten Prick-Test durch (hierbei ritzt man kleine Mengen von den Allergenen in die Haut ein) oder aber auch den Atopy-Patch-Test (die Allergene sind mittels eines Pflasters auf die Haut aufzutragen und 48 Stunden dort zu belassen). Dieser Test zeigt ob ein Allergen zu einem auf der Haut führt.

Man teilt die Sonnenallergie in drei Stufen ein:

  • Grad 1 „Die ruhige Haut“: Bei Sonnenallergie ist die Haut von Natur aus trocken und rau aber nicht entzündet.
  • Grad 2 „Die leicht gereizte Haut:“ Zusätzlich zur Trockenheit und Rauheit ist die Haut leicht gerötet, juckt und ist mit kleinen Schuppen bedeckt.
  • Grad 3 „Die stark gereizte Haut“: Es liegt eine starke Rötung und Schuppung vor. Die Haut juckt stark, ist hochgradig entzündet und von Krusten bedeckt. Jetzt besteht die Gefahr einer zusätzlichen Entzündung durch Bakterien, die dann mit Antibiotika zu behandeln ist.

Es gilt also bei der Diagnose einer Sonnenallergie auf drei große Punkte zu achten:

  1. Feststellung auslösender Umstände und Faktoren: Hierzu bedient man sich einem der gerade genannten Allergietests. Mithilfe eines solchen ist dem behandelnden Arzt möglich festzustellen, welche Umstände im Leben des Betroffenen einen Schub auslösen können. Diese Information ist dahingehend besonders wichtig, da hieraus abzuleiten ist, welche Produkte der Patient zukünftig vermeiden sollte.
  2. Differntialdiagnose: Der Zweck einer Differntialdiagnose ist es, etwaige andere sehr ähnliche Erkrankungen auszuschließen. Hierzu gehören im falle der Sonnenallergie natürlich primär Erkrankungen der Haut, wie beispielsweise Schuppenflechte und Krätze.
  3. Stärke der Ausprägung: Die Stärke der Ausprägung der vorliegenden photoallergischen Dermatitis, bzw. der Schweregrad, ist in seiner groben Definition bereits weiter oben aufgeführt. Es ist wichtig, nämlichen festzustellen, um einen guten Überblick zu erlangen.

Die Diagnose erfolgt anhand der charakteristischen Symptomatik. Bei Verdacht auf Sonnenallergie kann man im Internet Bilder der einzelnen Erkrankungsstadien mit den eigenen Symptomen vergleichen. Der Arzt untersucht abgeschabte Hautzellen mithilfe eines Mikroskops. Hierdurch lassen sich andere Erkrankungen schnell und sicher ausschließen.

Die Diagnose erfolgt also in beinahe allen Fällen sehr schnell und schmerzlos. Zu fehlerhaften Diagnosen kommt es in aller Regel nur sehr selten bis gar nicht. Auch wären diese weniger dramatisch als bei anderen Krankheiten, da die von einer Sonnenallergie ausgehende Gefahr eher überschaubarer Natur ist. Dennoch kann eine solche Erkrankung sehr unangenehm sein und ist deswegen rasch und effektiv anzugehen. Hierzu gehört auch eine gute und schnelle Diagnose.

Darüber hinaus handelt es sich bei der photoallergischen Dermatitis um eine der wenigen Krankheiten, bei der auch Laien mit einer etwaigen Selbstdiagnose weiterkommen können, ohne sich dabei der Gefahr auszusetzen, dass sie die falsche oder eine zu lasche oder zu intensive Behandlung daraus ableiten. Nichtsdestotrotz empfiehlt es sich im Zweifel immer, wenn man einen Arzt konsultiert. Insbesondere dann, wenn man unsicher ist oder sich das Krankheitsbild nicht einheitlich präsentiert.

Alles in allem stellt eine Diagnose in aller Regel keinerlei Probleme dar. Dennoch sollte man sich, auch wenn dies im Falle des vorliegenden Leidens nicht allzu eng zu sehen wäre, nicht auf eine reine Laiendiagnose verlassen und einen Arzt konsultieren, insofern dies möglich ist. Es ist immer besser, eine fachmännische Absicherung zu haben. Nicht zuletzt kann nur auf diese Art und Weise eine Prämisse geschaffen werden, die schließlich zu einer effektiven und schnellen Behandlung führt. Freie Medikamente oder selbst konzipierte Behandlungen können zwar nützlich sein, brauchen aber zumeist wesentlich länger, um mit der Sonnenallergie fertig zu werden, als beispielsweise eine fachkundig erarbeitete und medizinische erprobte Therapie.

Abschließend also ist zu bemerken, dass man sich keineswegs davor fürchten muss, dass die Diagnose gravierende Mängel aufweisen oder allzu lange dauern könnte. Der Prozess geht, wie bereits erwähnt, sehr schnell von statten und dauert kaum länger als einige wenige Minuten. Insbesondere Personen mit einem grundsätzlich schwachen Immunsystem sollten nicht auf eine schulmedizinische Beurteilung des Leidens verzichten, da dieses bei solchen tiefer gehende Ursachen haben kann.

Verlauf der Krankheit
Die Symptome, mit denen sich die vorliegende Krankheit ausdrückt, sind sehr fallspezifisch, weshalb es schwer ist, einen allgemein gültigen Verlauf einer Sonnenallergie zu benennen. Darüber hinaus gilt es nicht nur die Unterschiedlichkeit der Symptome selbst miteinzubeziehen, sondern auch deren lokales Auftreten. Auch das Wo ist bei einer photoallergischen Dermatitis von Fall zu Fall sehr unterschiedlich und daher schwer vorherzusehen. Des Weiteren sind Alter und Geschlecht weitere Faktoren, die im Rahmen eines allgemeingültigen Krankheitsverlaufs zu bedenken wären.

Ein weiterer Umstand, der allgemeine Deutungen und Vorhersagen stark erschwert, ist, dass der Ausbruch einer Sonnenallergie scheins zufällig geschieht und keinen Mustern folgt. Diese Krankheit kann jederzeit an jeder Körperstelle ausbrechen und selbst Betroffene sind sich häufig nicht im Klaren darüber, was genau nun den kurrenten Schub ausgelöst hat.

Dennoch lässt sich ein Verlauf in gröbster Weise etwa wie folgt zusammenfassen: Es beginnt zumeist mit leichten Rötungen gewisser Partien der Haut. Diese beginnen bald darauf mehr oder weniger stark zu jucken und es bilden sich kleine, mit Wundsekret gefüllte Bläschen. Platzen diese auf, entweder natürlich oder durch Kratzen, so bildet sich über ihnen eine Art Schorf oder Grind. Nach einer gewissen Zeit bilden sich die Symptome meist zurück.

Hierbei sind aber, wie bereits erwähnt, die genauen Ausprägungen nicht allgemeingültig anzugeben und man kann von einem Verlauf nicht auf einen anderen schließen. Dies hat nicht selten zur Folge, dass Ärzte sowie Betroffene ihre Sonnenallergie als eine andere Krankheit oder lediglich als einen gewöhnlichen Ausschlag interpretieren. Ggf. hat dies zur Folge, dass Neurodermitiker sich keine professionelle Hilfe suchen. Das muss im Zweifel keinen allzu schwerwiegenden Effekt nach sich ziehen, ist aber mit Sicherheit nicht die beste Lösung zum Umgang mit einer Krankheit.

Des Weiteren ist wiederum anzumerken, wie nun bereits schon mehrfach geschehen, dass es sich um eine sehr fallspezifische Erkrankung handelt. Darum dürfte es nicht weiter überraschen, dass auch die korrespondierenden Verläufe in aller Regel eher zufällig und unregelmäßig sind. Darüber hinaus können die zugrunde liegenden Ursachen den Verlauf maßgeblich beeinflussen.

Zunächst einmal ist davon auszugehen, dass sich eine Sonnenallergie tendenziell eher plötzlich und mit sehr wenigen Vorwarnungen einstellt. Sicherlich kommt es häufig zu einem initialen Hautjucken oder Rötungen, diese tritt aber in aller Regel unmittelbar vor Einsetzen der Sonnenallergie an sich ein und ist somit kaum als Warnsignal hilfreich. Man könnte sie höchstens als eine Art verspäteten Vorboten verstehen.

In aller Regel ist davon auszugehen, dass sich die Sonnenallergie mit der Zeit von alleine auskuriert. Sollte dies binnen zwei bis drei Wochen jedoch nicht der Fall sein, so ist es möglich, dass eine gravierendere Ursache zugrunde liegt und man kommt um einen Besuch in der Praxis nicht mehr herum. Diese Fälle treten jedoch sehr selten auf.

Etwas anders verhält es sich mit einer chronischen Sonnenallergie. Manche Personen leiden unter einer chronischen Sonnenallergie, die entweder ein konstanter Begleiter für diese Individuen ist oder in gewissen Abständen immer wieder auftritt. Insbesondere Personen mit massiven genetischen Belastungen erleiden oftmals ein solches Schicksal. Ist dies der Fall sollte man sich selbst beobachten und etwaige Warnsignale zu deuten lernen. Zwar wird hierdurch die Intensität der Krankheit nicht gemindert, wohl aber ist es möglich, dass man bereits a priori auf einen sich etwaig einstellende Ausbruch reagieren und sich beispielsweise mit Salben eindecken kann, bevor es zu spät ist. Damit ist ziemlich vielen Personen oftmals schon sehr geholfen.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Seit Beginn des letzten Jahrhunderts ließ sich ein stetiger Anstieg chronischer Entzündungskrankheiten beobachten. Insbesondere solche, die auf „zu viel“ Hygiene zurückzuführen sind. Die Gründe hierfür sind relativ eindeutig und klar. Die verbesserten hygienischen Bedingungen der Moderne haben sicherlich dabei geholfen, vielerlei Krankheiten zu vermeiden und die Ansteckungsgefahr im Allgemeinen stark vermindert. Nichtsdestotrotz neigen inzwischen viele Personen unserer Breiten zu einer stark übersteigerten Hygiene. Teilweise kommt es sogar zu einem regelrechten Hygienewahn. Dieses Verhalten ist immens kontraproduktiv, besonders in Bezug auf Kleinkinder.

Erreger gehören zum menschlichen Leben dazu, wie die Luft zum Atmen. Wenn man Kinder nun aber in einem allzu sterilen Umfeld großzieht, beraubt man sie der Chance, im Zuge ihrer Entwicklung natürliche Resistenzen gegen Keime, Viren und Bakterien aufzubauen. Da der Trend in den letzten Jahren immer stärker dahin ging, alles keimfrei zu halten, wuchsen viele Menschen ohne diese hilfreichen natürlichen Resistenzen auf. Dies hat eine klar ersichtliche Folge. Mehr Personen denn je leiden heutzutage an Allergien oder chronischen Hautkrankheiten, wie der Sonnenallergie.

Man kann grob estimieren, dass aktuell zwischen 15 und 30 % aller Kleinkinder an einer Form der Sonnenallergie leiden und darüber hinaus 2 bis 10 % der erwachsenen Bevölkerung. Diese Zahlen sind beunruhigend, vorallem da es sich um stets und stetig steigende Tendenzen handelt. Zusammenfassend lässt sich nachweislich behaupten, dass sich die Zahl von Neurodermitikern in der ersten Welt mehr als verdreifacht hat. Das ist eine äußerst besorgniserregende Entwicklung. Die es nach Möglichkeit aufzuhalten gilt bevor es zu spät ist und das Erbmaterial zu vieler Menschen dauerhaft verändert wurde.

Die Häufigkeit der Sonnenallergie ist dennoch nur eher sehr schwer zu erfassen, dies liegt primär daran, dass Betroffene nicht immer einen Arzt aufsuchen, sondern sich selbst an eine Behandlung wagen. Hierdurch ist es schwierig, umfassende Daten zu erhalten. Betroffene sehen besonders häufig dann von einem Besuch beim Arzt ab, wenn es sich um eine sporadisch wiederkehrende Sonnenallergie handelt. Sie sind dann zumeist schon mit der Symptomatik vertraut und schrecken auch nicht vor einer selbst durchgeführten Behandlung zurück.

Darüber hinaus zeigen weitere Studien, dass Sonnenallergie besonders häufig bei Allergikern (etwa 85% aller Betroffenen leiden zusätzlich entweder an einer Allergie oer einer Unverträglichkeit) oder Personen mit Schuppenflechte auftritt. Letztere Personengruppe schlägt sogar mit ca. 88% zu Buche. Daraus lässt sich erschließen, dass etwa 90% aller Betroffenen entweder Diabetiker sind oder unter Schuppenflechte leiden. Die restlichen 10% der Betroffenen sind zumeist ältere Personen oder Kinder, die sich zu stark an Desinfektionsmittel gütlich tun.

Es ist der Sonnenallergie binnen eines Jahrhunderts gelungen, einen gesamten Kontinent zu erobern. Denn inzwischen ist nämlicher hierzulande sowie überall sonst in der sog. ersten Welt ein weit verbreiteter und häufig diagnostizierter Begleiter. Vollkommen auszumerzen ist dieses Leiden nun nicht mehr und man muss sich mit dem Umstand arrangieren, dass die Sonnenallergie nun ein häufiges Leiden ist, so wie viele andere Kulturkrankheiten es auch sind.
Diagnosedaten
Wie bereits erwähnt, sind die aus einer Diagnose gewonnenen Daten nicht immer besonders eindeutig oder schließen Fehldiagnosen grundsätzlich aus. Gerade durch diesen Umstand ist es also von besonderer Bedeutung, dass der zuständige Mediziner und das auswertende Laborpersonal größte Sorgfalt anwendet, um Ergebnisse zu erhalten, die so klar wie möglich sind.

Es kommt nicht selten vor, dass zunächst falsche Diagnosen entstehen, die im Nachhinein zu revidieren sind. Zwar kann man diesen Fehlern nicht komplett entgehen, aber man kann sie durch gesteigerte Sorgfalt sicherlich einschränken. Hierbei sind allerdings auch die Patienten in der Bringschuld, denen es am Herzen gelegen sein sollte, dem Arzt die persönliche Krankengeschichte so exakt wie möglich zu erzählen. Dieses Verhalten hilft dem behandelnden Mediziner oftmals sehr stark dabei, eine Sonnenallergie als solche erkennen zu können, ohne dass es allzu vieler und langwieriger Tests bedarf. Darüber hinaus gilt zu beachten, dass je früher man eine Erkrankung in ihrer ureigensten Form erkennt, desto zeitiger kann eine entsprechende Behandlung beginnen. Dies ist vorteilig für Arzt und Patient.

Aber es hilft auch nicht, den Teufel an die Wand zu malen. Man kann durchaus davon ausgehen, dass die moderne Schulmedizin und der behandelnde Arzt dazu in der Lage sind, die gewonnenen Daten korrekt und effizient auszuwerten und zumindest begründete Spekulationen darüber anzustellen, welcher auslösende Faktor dem individuellen Fall zugrunde liegt.

Solche Tests können sich aufgrund der Vielzahl etwaiger Gründe oftmals sehr in die Länge ziehen und sorgen darum unter anderem für immense Wartezeiten, in denen der Patient oftmals nur notdürftig gegen die Sonnenallergie medikamentös eingestellt werden kann – somit ist für den Wartezeitraum damit zu rechnen, dass man weiterhin gegen sein Hautleiden ankämpfen muss. Zumeist lohnt sich das Warten aber, da eine genaue und korrekte Diagnose der einzige Weg zu einer korrekten Ansprache der Ursachen ist und gleichsam auch der einzige Weg zu einer effektiven und ausreichenden Behandlung oder Therapie.


Komplikationen bei der Krankheit

Etwaig auftretende Komplikationen bei einer photoallergischen Dermatitis sind unter anderem:

  • Asthma und Heuschnupfen – Eine Sonnenallergie kann die vorliegenden Krankheiten verstärken oder gar auslösen.
  • Dauerhafte schuppige und juckende Haut – Liegt dieses Krankheitsbild vor, spricht man auch vom „Lichen simplex chronicus“ oder von der „Neurodermatitis“. Es handelt sich hierbei um eine dauerhaft, bzw. chronisch entzündete Hautpartie, die konstant juckt und Schuppen bildet. Knickt man ein und gibt dem Drang sich zu kratzen nach, dann juckt es in Folge dessen oftmals nur noch schlimmer. Hierdurch geschieht es nicht selten, dass das Kratzen zu einer unterbewussten Handlung wird. Das macht die Haut über die Jahre hinweg dick und ledrig, sodass sie permanent anders aussieht als der Rest der Haut.
  • Infektionen der Haut – Vermehrtes Kratzen, kann die Haut öffnen und somit anfälliger für Infektionen machen. Es ist für Viren, Bakterien und sonstige Erreger dadurch einfach, in den Organismus einzudringen. Besonders Herpes Simplex Viren gelangen so oftmals in den Körper ihres Wirts.
  • Probleme mit den Augen – Symptome können hierbei extremes Jucken der Augenlider, sowie Tränen der Augen oder Entzündung der Lider (Blepharitis oder Conjunctivitis) sein.
  • Besonders stark betroffene Hände – Manche Berufe machen es erforderlich, dass man seine Hände häufig in Kontakt mit starken Chemikalien und oder Seifen bringen muss. Dies hat einen durchweg negativen Einfluss auf die Gesundheit der haut und führt nicht selten zu einer chronischen Entzündung der Hände. Das heißt, dass die Symptome der Sonnenallergie an denselben schlicht nicht abheilen und immer vorhanden sind. Das Tragen von handschuhen kann hier bisweilen große Abhilfe leisten.
  • Schlafstörungen – Durch das starke Jucken der betroffenen Hautpartien und ggf. das Nässen derselben kann es vorkommen, dass es den Betroffenen immer wieder aus dem Schlaf entreißt. Hierdurch senkt sich nicht nur die Qualität des Schlafes, sondern auch die Dauer desselben schränkt sich stark ein.
  • Auffälligkeiten im Verhalten – Kinder, die an adhs leiden, leiden darüber hinaus auch sehr häufig an Sonnenallergie. Die genauen Ursachen hierfür sind noch nicht geklärt, dennoch lässt sich eine Verbindung zwischen diesen beiden Leiden kaum leugnen. Es verbleibt Gegenstand der Forschung.

Wie aus den oben gemachten Beispielen hervorgeht, sind Komplikationen bei der vorliegenden Krankheit durchaus möglich, dennoch sollte man sich nicht zu viele Gedanken darüber machen, sind sie in aller Regel doch eher harmlos. Nach einer erfolgreichen Behandlung ist es nicht selten (etwa 10 bis 70% Wahrscheinlichkeit), dass die Sonnenallergie nach einem gewissen Zeitraum wieder ausbricht. Die wohl größte Gefahr, die von dieser Hautkrankheit ausgeht, ist die Tatsache, dass sehr stark betroffene Personen bleibenden kosmetische Mängel der Haut zu befürchten haben. Zudem verläuft eine solche Infektion nicht immer ganz schmerzfrei und man sollte sich, je nach Betätigungsfeld, auf einige harte Wochen einstellen. Dies gilt besonders dann, wenn man berufsbedingt viel tippen muss oder die Hände Chemikalien ausgesetzt sind.

In einzelnen Extremfällen kann die Krankheit als solche zudem das Immunsystem des Wirts angreifen und merklich schwächen. Dies sollte bei Personen mit einer normal ausgeprägten körperlicher Abwehr jedoch nicht geschehen. Wesentlich häufiger betroffen hiervon sind Diabetiker, Personen, die an hiv oder aids leiden, Chemotherapie bekommen oder solche, die durch Alter oder Vorerkrankungen geschwächt sind.

Alles in allem sollte einem jedoch klar sein, dass die zu erwartenden Komplikationen bei einer Sonnenallergie eher geringfügiger Natur sind und man in aller Regel keine besonders großen medizinischen Zwischenfälle zu fürchten hat. Nichtsdestotrotz kann es sich im Zweifelsfalle anbieten, den Arzt gesondert auf das Thema anzusprechen, wenn man zu einer Risikogruppe gehört.

Grundsätzlich also sei noch einmal zusammenfassend erwähnt, dass die zu erwartenden Komplikationen eher geringfügiger Natur sind und man kaum fürchten muss, von seiner Sonnenallergie Langzeitschäden davonzutragen – gleichwohl diese durchaus auftreten können.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Ein Arzt ist grundsätzlich bereits beim kleinsten Verdacht auf eine Sonnenallergie oder eine andere Erkrankung der haut aufzusuchen. Insbesondere dann, wenn es sich bei dem potentiellen Patienten um ein Kind oder Kleinkind handelt. Besonders dringend sind Besuche beim Arzt zumeist dann, wenn einer oder mehrere der folgenden Gründe zutrifft / zutreffen:

  • Das Hautjucken ist dergestalt unangenehm und präsent, dass es einen von der Erledigung der täglichen Aufgaben und nachts vom Schlafen abhält
  • Die Haut juckt nicht bloß, sondern schmerzt regelrecht
  • Man vermutet, dass die Haut mit irgendetwas infiziert ist (hierzu dienen Eiter, Schwielen, Blasen, Ausschläge, Striemen, Grind und Schorf als etwaige Anhaltspunkte)
  • Sämtliche Versuche, dem vorliegenden Leiden mithilfe von Hausmitteln und Selbsttherapien entgegenzurücken, sind gescheitert
  • Die Probleme der haut gehen auf die Augen über und schränken das Sehvermögen ein

Darüber hinaus sollte man sofort einen Arzt aufsuchen, wenn man vermutet, dass man an Sonnenallergie leiden könnte oder eines oder mehrere der oben genannten Symptome aufweist. Dasselbe gilt für Eltern, deren Kinder besagte Symptome aufweisen. Je früher eine Sonnenallergie erkannt wird, desto besser ist sie in den Griff zu bekommen und desto weniger Folgeschäden sind zu erwarten.

Nicht zuletzt deswegen bietet es sich an, auch schon kleinsten Verdachtsmomenten nachzugehen und sich entsprechend untersuchen zu lassen. Auch sollte man es nicht vernachlässigen regelmäßig zum Arzt zu gehen, nachdem man bereits öfter mit einer Sonnenallergie zu tun hatte. Es handelt sich bei diesem Leiden zwar nicht um eine unbedingt sehr behandlungsintensive Krankheit, aber dennoch ist es förderlich, wenn man sich bemüht, ihr Herr zu werden und sie nicht auf die leichte Schulter nimmt.

Alles in allem ist es also von größter Wichtigkeit, einen Besuch beim zuständigen Mediziner nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern sofort bei einem solchen vorstellig zu werden. Denn es gilt an dieser Stelle, wie es ebenso für alle anderen Krankheiten gilt, dass Vorsicht besser ist als Nachsicht. Überhaupt sollte man sich stets und stetig des Umstandes bewusst sein, dass es immens förderlich für die Heilung und / oder Behandlung einer Krankheit ist, wenn man diese früh erkennt und also früh attackieren kann. Jede Minute, die verstreicht, ohne das eine Behandlung stattfindet, ist eine Minute zu viel. Diesbezüglich sollte man sich keinen Illusionen hingeben.

Insbesondere Eltern sind aufgefordert, auf etwaig verdächtige Verhaltensmuster ihres Nachwuchses zu achten. Dies gilt besonders für Kleinkinder. Gerade weil Kleinkinder besonders häufig an Sonnenallergie leiden. Auch Jugendliche sollten diesbezüglich überwacht werden. Ein gutes Zureden seitens der Eltern ist also bisweilen durchaus angebracht und kann dabei helfen, das Kind gesund zu halten. Und das sollte nicht nur im Interesse des Kindes selbst, sondern auch im Interesse der Eltern oder Erziehungsberechtigten liegen.

Behandlungsmethoden & Therapie

An einer Sonnenallergie leidet man ein Leben lang, deswegen gibt es auch keine Heilung im eigentlichen Sinne. Ziel der Behandlung ist es, die Symptome zum Verschwinden zu bringen oder zumindest zu lindern und symptomfreie Phasen zu stabilisieren. Bei der Therapie muss man darauf achten, das man z.B. die Allergene meidet, die eventuell Ekzeme verursachen. Die Basispflege der Haut ist sehr wichtig, sie dient dazu, die trockene Haut feucht zu halten und ihre Schutzfunktion zu verbessern. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von harnstoffhaltigen Salben, die das Wasser auf der Haut binden und dadurch eine Austrocknung verhindern.

Weitere Möglichkeiten zur Pflege bieten Salben wie „Neuroderm“ und „Linola Fett„. Innerlich wendet man häufig Antihistaminika an. Sie verhindern das aus den Mastzellen zu viel Histamin ausgeschüttet wird, welches zu einem starken Juckreiz führt. Bei schwereren Ausbrüchen finden oftmals kortisonhaltige Präparate Anwendung, die entzündungshemmend wirken sollen. Sie sind üblicherweise als Creme oder Salbe, aber auch als Tabletten zu verabreichen.

Das Hauptaugenmerk während einer Behandlung liegt also ganz klar darauf, dem Patienten während eines Schubs, die Symptome zu nehmen, damit er trotz eines Ausbruchs immer noch als Glied der Gesellschaft funktionieren kann und sich nicht krankheitsbedingt aus selbiger zurückziehen muss. Darüber hinaus verhindert die Gabe von Medikamenten, die dafür sorgen sollen, den Juckreiz zu unterdrücken, dass der Betroffene sich fortwährend kratzt und somit die Chance auf eine weitere Infektion erhöht.

Tatsächlich gibt es immer wieder experimentelle Behandlungsversuche, die darauf abzielen sollen, eine Sonnenallergie vollends zu beseitigen. Bislang blieben solche Behandlungen jedoch ohne Erfolg. Das heißt allerdings nicht, dass sie zukünftig nicht die gewünschte Wirkung zu erzielen imstande sein könnten. Es bleibt daher spannend für Betroffene.

Alles in allem ist eine Behandlung in der Regel sehr vielversprechend und nicht mit allzu viel Aufwand verbunden. Das hilft nicht nur dem Patienten, sondern auch dem behandelnden Arzt.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Eine Sonnenallergie ist meist angeboren oder tritt bereits in frühester Kindheit auf. Darum ist eine Prävention faktisch ausgeschlossen, dieser Umstand verstärkt sich zusätzlich deswegen, weil man noch nicht um die genauen Ursachen der Entstehung eine photoallergischen Dermatitis weiß. Dennoch gibt es einige wertvolle Hinweise, die bereits Erkrankten dahingehend präventiv dienlich sein können, dass sie neuerliche Ausbrüche der Erkrankung verhindern.
Hilfestellungen zur Prävention

  • Auslöser ausfindig machen und als solche identifizieren – Es ist ein wahrer Glücksgriff für jeden Betroffenen, wenn es ihm gelingt, einen der oftmals vielfältigen Auslöser der Sonnenallergie ausfindig machen zu können. Ist dies geschehen, kann man selbigen oder selbige zukünftig gezielter vermeiden und somit das Risiko eines neuen Ausbruchs stark absenken.
  • Kurze Duschen und Vollbäder – Die Mehrzahl der Menschen duscht und / oder badet zu lange. Das ist gefährlich für die Haut, besonders aber für die Haut von Neurodermitikern. Darum sollte man nicht länger als 10 bis maximal 15 Minuten am Stück duschen oder baden. Darüber hinaus sollte das Wasser nicht heiß, sondern bestenfalls warm sein.
  • Schonende Seifen und Kosmetika benutzen – Es ist wichtig, beim Kauf von Seife darauf zu achten, dass dieselbe nicht allzu viele chemische Zusätze enthalt und darüber hinaus nach Möglichkeit nur wenige natürliche Öle aus der haut entfernt. Besonders antibakterielle Seifen sind ungeeignet, da sie die Haut zusätzlich austrocknen können. Zudem sollte man darauf achten, Seifen nur im Bereich der Unterarme, der Genitalien, des Gesichts und der Hände und Füße anzuwenden. Alle anderen Körperstellen sind lediglich mit klarem Wasser zu reinigen.
  • Abtrocknen – Es ist wichtig, dass man sich nach einer Dusche oder einem Vollbad gründlich abtrocknet. Hierzu sollte man nach Möglichkeit ein sehr sanftes und weiches Handtuch verwenden. Auch Abföhnen kann dabei helfen, sich schonend zu trocknen.
  • Feuchtigkeitscreme – Es kann sehr hilfreich sein, sich täglich (mehrmals) mit Feuchtigkeitscremes einzureiben. Hierbei gilt als Leitspruch: Je dicker die Creme, desto mehr Feuchtigkeit verbleibt in der Haut. Bisweilen hilft auch Babyöl dabei, die Feuchtigkeit in der Haut zu halten. Hier kommt es auf den persönlichen Geschmack des Verwenders an.

Alles in allem sollte man also stets bedenken, dass eine Sonnenallergie jederzeit jedermann treffen kann. Einen ultimativen Schutz gibt es für niemanden. Dennoch sinkt die Wahrscheinlichkeit einer solchen Erkrankung mit zunehmender Stärke des Immunsystems immens ab.

Da auch schon bereits Kinder betroffenen sein können, ist es darüber hinaus ratsam, diese nicht allzu steril aufwachsen zu lassen. Der Trend dazu, alles möglichst antibakteriell zu halten ist für das Immunsystem ein Graus. Denn gerade Kinder, die in einer mehr oder weniger sterilen Umgebung aufwachsen, verfügen zumeist nicht über ausreichende Abwehrkräfte. Dies lässt sich darauf zurückzuführen, da sie niemals in Berührung mit vielen Erregern gekommen sind. Hierdurch verlauf viele Krankheiten, die imgrunde sehr leicht sind, sehr schwer und bereiten den Kindern unnötige Unannehmlichkeiten. Darum sind Eltern generell dazu aufgerufen, ihre Kinder nicht in einer allzu sterilen Umgebung aufwachsen zu lassen. Hierdurch hilft man niemandem weiter. Es ist sehr förderlich, den eigenen Nachwuchs einfach mal im Dreck oder auf dem Boden spielen zu lassen.

Auf diese Art und Weise lassen sich nicht nur sehr viele Allergien vermeiden, sondern es lassen sich auch starke Immunsysteme erzeugen, die später hilfreich dabei sein können, gegenüber sehr vielen Krankheiten vorzubeugen. Darunter fällt auch die Sonnenallergie.


Prognose zur Heilung

Wie bei allen chronischen Krankheiten ist die Prognose auf vollständige Heilung schlecht, weil sie schlicht nicht möglich ist. Dadurch sollte man sich jedoch nicht den Wind aus den Segeln nehmen lassen. Schließlich können die mit der Krankheit korrespondierenden Symptome medikamentös sowie durch vorausschauendes Handeln sehr gut im Zaum zu halten sein. Das ermöglicht es Betroffenen, ein recht sorgenfreies Leben zu führen, dessen Rhythmus nicht die Krankheit bestimmt. Nichtsdestotrotz lässt sich selbst bei der besten Vorsorge und Behandlung ein Ausbruch nie so ganz ausschließen, weswegen man hin und wieder dennoch mit Komplikationen rechnen sollte.

Die allgemeine Lebenserwartung verringert sich aufgrund einer Sonnenallergie nicht. Das ist gut für alle Betroffenen und deren Umfeld. Dennoch sind Neurodermitiker oftmals etwa anfälliger für Krankheiten als andere Personen und sollten gewisse Aktivitäten und Speisen sowie Getränke meiden. Hiervon sollte man sich aber keine allzu großen Einschränkungen erwarten. Wenn man die notwendigen Reglements erst einmal erfolgreich in die eigene Psyche und den eigenen Alltag integrieren konnte, werden dieselben zu einem Selbstläufer.

Somit bleibt also zu sagen, dass man sich bei einer Sonnenallergie nicht allzu viele Sorgen machen sollte, da einem von ärztlicher Seite sehr gut zu helfen ist und man sich darüber hinaus auch selbst sehr gut helfen kann.

Alles in allem ist die Prognose relativ gut. Zwar ist die Quote eines Rückfalls mit bis zu 70% vergleichsweise hoch, aber dafür ist eine Behandlung in aller Regel sehr einfach und erfüllt zumeist ihren Zweck.

Man hat also als Betroffener eher wenig zu fürchten. Sollte man allerdings zu den wenigen Unglücklichen gehören, die es besonders stark erwischt hat, so bleibt einem immer die Möglichkeit, sich vertrauensvoll an einen Arzt zu wenden.

Darüber hinaus geht für nicht vorbelastete Personen durch eine Sonnenallergie keine Gefahr für Leib und Leben aus. Diabetiker und hiv-Kranke jedoch sollten davon ausgehen, dass die vorliegende Erkrankung ihnen einiges mehr abfordert, als ihren gesunden Mitmenschen. Darum ist diesen Personengruppen tunlichst anzuraten, im Falle eines Ausbruchs sofort einen Arzt aufzusuchen, um schlimmeres zu vermeiden.

Damit bleibt abermals zu bemerken, dass die Prognosen für Betroffene allgemein hin sehr gut sind. Es kommt nur in den seltensten Fällen zu bleibenden Schäden und beinahe jedem Erkrankten ist gut, schnell und effektiv zu helfen.

Es ist seitens des Erkrankten von einer mehrere Monate lang anhaltenden Phase der Krankheit anzugehen.

Selbst wenn sich wider Erwarten gravierendere Nebenerscheinungen einstellen sollten, sieht die Prognose noch relativ gut aus. Dennoch muss man in diesen Fällen damit rechnen, dass die Krankheit ungleich länger anhält und einem somit auch länger Unannehmlichkeiten bereitet. Auch die Behandlung ist in diesen Fällen etwas komplizierter und erfordert mehr Einsatz seitens des Arztes. Insbesondere allzu stark belastete Haut muss oftmals gezielt und komplett behandelt werden. Am besten ist es, sich diesbezüglich beraten zu lassen und dann entsprechend der Empfehlung des Arztes zu agieren.

Alles in allem also sieht die Prognose sehr gut aus und man braucht sich keine Gedanken zu machen, selbst bei einer hochfrequenten Sonnenallergie kann einem sehr schnell und effektiv geholfen werden. Es besteht also kein Grund zur Panik in Bezug auf das vorliegende Leiden.


Sonnenallergie und Hautkrebs

Eine Sonnenallergie geht nicht selten mit Hautkrebs einher, dies liegt an der immensen Lichtempfindlichkeit der Haut im Allgemeinen und mit damit zusammenhängenden erhöhten Risiko, ein Hautkarzinom zu entwickeln. Darum sollten betroffene diesbezüglich besondere Vorsicht walten lassen.

Unter dem Begriff “Hautkrebs” werden eine Reihe maligner (bösartiger) Veränderungen des Hautgewebes verstanden. Sie werden sich in erster Linie in den schwarzen und den weißen Krebs unterteilt.

Am bekanntesten ist dabei der schwarze Hautkrebs, das sogenannte Melanom. Es entwickelt sich aus den Pigmentzellen der Haut (Melanozyten), wobei sich in vielen Fällen eine Veränderung bereits zuvor auffälliger Hautauffälligkeiten zeigt. Der weiße Hautkrebs wiederum kann in zwei Typen unterteilt werden. Zum einen kann es in der typischen Ausprägung des Spinalioms als schuppiges, erhabenes Karzinom vorliegen. Zum anderen tritt es als Basalzellkarzinom auf und manifestiert sich mittels deutlich sichtbarer, heraustretender Äderchen.

Oftmals fällt es schwer einen Hautkrebs von anderen auftretenden Hautmutationen abzugrenzen. Hierfür wurde das sogenannte ABCDE-Markerverfahren entwickelt, mittels dessen die Hauptmerkmale eines Hautkrebses leichter ermittelt werden können. Demnach ist ein Karzinom durch folgende Marker gekennzeichnet: Asymmetrie, ein unscharfer Rand, eine unregelmäßige und unnormale Färbung, ein überdurchschnittlicher Durchmesser sowie eine Erhabenheit, die mit beispielsweise Warzen vergleichbar ist. Darüber hinaus, ist ein Hautkrebs nicht schmerzhaft und kann deswegen leicht übersehen werden. Einer Selbstdiagnose ist aus diesem Grund nicht angeraten. Vielmehr sollte in Hautarzt alle Auffälligkeiten regelmäßig abklären.

Über die Ursachen eines Hautkrebses gibt es noch keine abschließenden Erkenntnisse. Bisweilen ist jedoch klar, dass Sonnenstrahlung zu seiner Entstehung beitragen kann. Aus diesem Grund ist Schutz vor übermäßiger Bestrahlung der Haut eine gängige Präventivmaßnahme, die stets beachtet werden sollte.

Die hauptsächliche Ursache für Hautkrebs sind unbestritten UV-Strahlen. Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob man sich diesen im Freien oder in einem Solarium aussetzt. Bei Menschen, welche an einem oder mehreren Sonnenbränden litten, steigt das Erkrankungsrisiko um ein Weiteres. Heutzutage verbringt eine Vielzahl an Menschen ihren Urlaub in sonnenreichen Gegenden. Reisen können sich mittlerweile nahezu alle Bevölkerungsschichten leisten. Auch Solarien werden regelmäßig aufgesucht, allein in Deutschland von ca. 3,5 Millionen Personen.

Aufgrund der Tatsache, dass Kinder und Jugendliche einen besonders umfangreichen Schutz vor UV-Strahlen benötigen, ist für diese der Besuch von Solarien verboten. Trotzdem nutzen sie jährlich etwa 167.000 Minderjährige. Die stetig weiter ansteigenden Zahlen der an Hautkrebs betroffenen Menschen sind äußerst alarmierend. Hinzu kommt, dass diese immer jünger werden. Während man in der Forschung nahezu sicher ist, dass weißer Hautkrebs in der Mehrheit durch UV-Strahlen entsteht, stellt sich dies bei der schwarzen Form anders dar. Mehrere Risikofaktoren sind zwar bekannt, in Bezug auf die Entstehung sind jedoch noch sehr viele Fragen offen.

Einer höheren Gefährdung an Hautkrebs zu erkranken, sind Menschen mit einem hellen Hauttyp ausgesetzt. Eine dunklere Haut produziert weit mehr Melanin, welches für einen besseren Eigenschutz sorgt. Auch wenn ein Sonnenbrand nur von vorübergehender Dauer ist, kann dieser langfristige Schäden verursachen. Schwarzer Hautkrebs taucht häufig irgendwann im Leben eines Menschen auf, hatte dieser bereits im Kindheitsalter eine durch UV-Strahlen verursachte Verbrennung. Bei der weißen Variante kann allein ein langjähriger und häufiger Kontakt die Erkrankung verursachen.

Dies gilt beispielsweise für den sogenannten Basalzellkrebs, vermehrt bei hellhäutigen Hauttypen vorkommend. Für diese Form des Hautkrebses sind auch Menschen mit chronischen Erkrankungen (beispielsweise Neurodermitis oder Schuppenflechte), welche durch eine Bestrahlungstherapie behandelt wurden, einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Ebenso ein regelmäßiger Umgang mit Arsen sowie chronische Wunden können zu einer Entstehung von Hautkrebs beitragen. Es wird auch vermutet, dass die erbliche Veranlagung eine Rolle spielt. Dies begründet sich auf häufiger auftauchende Fälle in Familien, die bereits eine derartige Krankheit aufzuweisen hatten.

Die Diagnose Krebs gehört insgesamt zu den traumatischsten Erfahrungen, denen ein Mensch im Bezug auf seine Gesundheit begegnen kann. Das liegt vor allem daran, dass dieser Krankheit in Spielfilmen oder den sozialen Medien, ob ihrer Häufigkeit, besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Nicht immer muss sich Krebs jedoch als derart tragisch gestalten, wie dies oft präsentiert wird und schon gar nicht bedeutet er ein vorzeitiges Ableben des Betroffenen. Abhängig sind die Heilungschancen nämlich auch vom Alter des Betroffenen, seiner generellen körperlichen Konstitution sowie dem Zeitpunkt der Entdeckung eines Karzinoms.

Doch wie sollte man sich nach der Diagnose verhalten? Ein Arzt wie die Schocknachricht Krebs in aller Regel sehr vorsichtig und einfühlsam überbringen. Nicht selten wird dem betroffenen Patienten zugleich ein Psychologe zur Seite gestellt, der Rückhalt bieten kann und mit dem es möglich ist auch hernach Ängste und Trauer zu besprechen. Nicht weniger dringlich ist jedoch, dass schnellstens eine Behandlung angesetzt wird. Hier werden leider die häufigsten Fehler der Behandlung begangen. Durch den eklatanten Mangel an Ärzten und medizinischen Personal, können lange Wartezeiten auf Operationen und Folgebehandlungen den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten weiter verschlechtern. Ein schnellwachsendes Karzinom kann dadurch oft kritische Stadien erreichen, obgleich es bei frühzeitiger Entfernung wesentlich weniger gefährlich gewesen wäre. Es gilt hier, sich nicht abschrecken zu lassen. Kann im örtlichen Krankenhaus kein zeitnaher Termin für die Behandlung geboten werden, stehen womöglich in den Nachbarstädten oder im ländlicheren Raum Einrichtungen zur Verfügung, die schneller agieren können und mehr Kapazitäten haben. Besonders in Unikliniken und fachspezifischen Behandlungszentren sind Wartezeiten mitunter extrem lang. Es empfiehlt sich daher mit dem behandelnden Arzt über eine Alternative zu sprechen.

Selbstverständlich sollten andersherum vom Patienten selbst alle Maßnahmen erfüllt werden, die der behandelnde Arzt aufgetragen hat. Neben dem Einhalten von Terminen, kann das unter anderem das Einstellen von Rauchen oder das Vermeiden von Sonnenbädern sowie eine spezielle gesundheitsbeeinträchtigende Tätigkeit oder Ernährung sein. Darüber hinaus sollten Betroffene die Diagnose nicht vor Angehörigen und Freunden verheimlichen. Das kann sich unter Umständen sehr negativ auf die Psyche auswirken und zu Depressionen und sogar Suizidgedanken führen. Nicht zuletzt sollten schließlich auch Angelegenheiten vor Beginn einer Therapie erledigt werden, die es auch mit Familienmitgliedern und Partnern zu besprechen gilt. Hierzu gehört beispielsweise das Anfertigen einer Patientenverfügung. Das mag zunächst dramatisch klingen, ist jedoch ein übliches Prozedere vor größeren und komplizierteren Eingriffen. Für viele Menschen stellt dies eine belastende Situation dar. Es kann daher nicht schaden, auch hierfür psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, die unter Umständen auch die nahestehenden Personen eines Patienten betreuen. Insgesamt hilft das Sprechen über die Erkrankung den meisten Menschen dabei, die Diagnose zu akzeptieren und zu bewältigen. Einige Krankenhäuser bieten hierfür auch die Betreuung durch einen Psychoonkologen an. Falls dies möglich ist, sollte dieser unbedingt in Anspruch genommen werden.

Die Behandlung eines Hautkarzinoms beziehungsweise Melanoms richtet sich vor allen Dingen nach seiner spezifischen Ausprägung und Größe. Kleinere flache Mutationen lassen sich in der Regel gut operativ entfernen. Es können jedoch noch weitere Therapieansätze nötig sein. In den meisten Fällen werden darüber hinaus einzelne Lymphknoten entfernt oder zusätzliche Strahlungsbehandlungen angesetzt. Letztere erfordert bei jüngeren weiblichen Patienten, dass sich diese mit dem Thema der Familienplanung auseinandersetzen. Im Allgemeinen empfehlen Ärzte, dass nach einer Strahlungstherapie in einem Zeitraum von etwa 5 Jahren keine Kinder gezeugt werden, da sich die eingesetzten Mittel negativ auf die Keimzellen auswirken können und sich diese erst regenerieren müssen. Menschen, die noch keine Kinder haben, bei denen aber prinzipiell Kinderwunsch besteht, bietet sich hier die Möglichkeit Eizellen vor der Behandlung “einfrieren” zu lassen um hernach mittels künstlicher Befruchtung schwanger werden zu können. Dies sollte dringlichst mit einem Arzt abgesprochen werden. Eine Eientnahme sollte jedoch als präventive Maßnahme begriffen werden. Es ist durchaus auch möglich, dass sie nicht notwendig ist oder sich die Behandlung wesentlich weniger gravierend auswirkt als erwartet. Man sollte jedoch auf Nummer sicher gehen.

Insgesamt betrachtet liegen die Heilungschancen, vor allem beim weißen Hautkrebs, sehr gut. Nach einer erfolgreichen Therapie sollte die Haut jedoch regelmäßig untersucht werden. Denn wie bei allen Krebsarten besteht stets die Möglichkeit, dass dieser zurückkehrt. Darüber hinaus gilt es selbstverständlich alle ursächlichen Faktoren zu vermeiden und das Leben generell gesünder zu gestalten. Es ist nicht zu empfehlen sich nach einem erfolgreich behandelten Hautkrebs vermehrter Sonneneinstrahlung auszusetzen. Auch der Besuch im Solarium sollte möglichst unterlassen werden. Darüber hinaus müssen alle weiteren Karzinogene wie Rauchen, bestimmte Nahrungsmittelzusätze und natürlich Strahlung vermieden werden.


Alternative Behandlungsmethoden

Alternative Heilungsmethoden gibt es im Falle der Sonnenallergie sehr viele. Dabei helfen jedoch nicht alle jedem Betroffenen gleichermaßen gut. Dies liegt nicht zuletzt an der bereits erwähnten sehr individuellen Ausprägung des jeweiligen Krankheitsbildes. Des Weiteren gilt es ebenso zu erwähnen, dass vielerlei Methoden auch Risiken bergen können. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Behandlung Stoffe miteinbezieht, gegen die der Patient allergisch ist oder die sogar als Auslöser selbst für eine Sonnenallergie in Frage kommen. Daher ist es von größter Wichtigkeit, im Vorfeld mit dem Heilpraktiker abzuklären, welcher Methoden er sich bedient und inwieweit diese potentielle Gefahrstoffe beinhalten.

Typische alternative Methoden im Falle der photoallergischen Dermatitis sind beispielsweise die Traditionelle Chinesische Medizin (tcm), das aus Indien kommende Ayurveda sowie moderne oder altertümliche ganzheitliche Ansätze aus der westlichen Hemisphäre. Hierunter zählen unter anderem Kuren und Entspannungstherapien jeglicher Art.

Man sollte aber stets vom Vorfeld darauf achten, welchen Ruf der behandelnde Heilpraktiker genießt, denn nicht selten gibt es hier schwarze Schafe und Scharlatane, die man besser vermeiden sollte, um einem bösen Erwachen aus dem Wege gehen zu können. Auch eine Rücksprache mit dem zuständigen Mediziner bietet sich an, um ggf. etwaige Allergien im Vorfeld erörtern zu können.

Typische alternative Behandlungen bei einer Sonnenallergie schließen unter anderem ein:

Allgemeine Tipps sind auch:

  • Nicht kratzen!: Der Reiz und die Versuchungen mögen groß sein und es ist beinahe unmöglich, diesen zu widerstehen, dennoch sollte man es tun. Alles andere wäre selbstgefährdent. Besonders Demenzkranke und Kleinkinder sind dahingehend aber schwer zu kontrollieren. Darum sollte man ihnen weiche Baumwollhandschuhe anziehen und ihre Nägel besonders kurz schneiden, insofern dazu die Möglichkeit besteht. Wer sich seine Sonnenallergie ständig erneut aufkratzt läuft extreme Gefahr, das Leiden als solches nicht nur zu verschlimmern, sondern auch zu einer stark verlangsamten Heilung beizutragen.Darum ist besonders darauf zu achten, solches Verhalten zu unterbinden. Dies gilt insbesondere, wie bereits erwähnt, für pflegerische tätige Personen, die sich um erkrankte ältere Menschen kümmern, die nicht mehr dazu imstande sind, ihre Impulse stark genug zu kontrollieren und sich darum instinktiv kratzen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine häusliche Pflege oder um eine private, bzw. staatliche Pflegeeinrichtung handelt. Alle Pflegekräfte sind dazu aufgerufen, verstärktes Augenmerk hierauf zu legen.

    Darüber hinaus ist kratzen auch dahingehend gefährlich, dass sich Erreger danach an den Händen der Patienten befinden und diese damit verschiedene Gegenstände und dergleichen mehr kontaminieren können. Somit ist die Gefahr von Schmierinfektionen ungleich erhöht und also auch das allgemeine Risiko einer Ansteckung.

  • Kalte Bäder: Ein kaltes Bad unter Zugabe von Backpulver und / oder Haferflocken kann dabei helfen, den Juckreiz merklich lindern und die Heilung dazu begünstigen. Man sollte jedoch nicht länger als 15 Minuten einweichen, da es sonst zu Schädigungen der haut kommen kann. Man sollte bei der Anwendung dieser alternativen Behandlungsmethode jedoch nicht aus den Augen verlieren, dass es sich nicht um ein Mittel handelt, dass speziell darauf abzielt, die Sonnenallergie als Erkrankung zu beseitigen. Dieses Mittel gilt viel mehr dazu, den bereits erwähnten und teils gefährlich werdenden Juckreiz zu lindern.Alles in allem also sollte man nur unter der Prämisse von diesem Mittel Gebrauch machen, den eventuell entstandenen Juckreiz zu lindern. Alle anderen Erwartungen wären fehl am Platze und verwischten nur das Bild. Es gilt an dieser Stelle realistisch zu bleiben und sich nicht allzu viel zu erhoffen.
  • Direkten Kontakt vermeiden: Da es sich bei der Sonnenallergie im weiteren Sinne um eine Hautkrankheit handelt, sollte man nach Möglichkeit versuchen, direkten Druck auf die betroffenen Stellen zu vermeiden und damit dafür Sorge zu tragen, dass es nicht zu unnötigen Irritationen kommt, die das vorliegenden leiden eventuell noch verschlimmern könnten.Darüber hinaus ist auch sinnig, wenn man direkten Hautkontakt mit nicht betroffenen Personen vermeidet. Zwar führt ein solcher nicht zu einer Ansteckung des Gegenübers, dennoch kann es sehr unhygienisch sein. Ein angemessener Abstand sollte einem daher nicht bloß als Vorsichtsmaßnahme, sondern auch als Akt der Verantwortlichkeit seinen Mitmenschen gegenüber gelten. Sicherlich sollte man an dieser Stelle klar erwähnen, dass Händeschütteln und dergleichen mehr, das Risiko, einen anderen Menschen irgendwie zu belasten, kaum erhöht, dennoch sollte man es nicht riskieren, wenn es sich vermeiden lässt. Zusätzlich ist es auch noch wichtig, dass man sich, so oft es möglich ist, die Hände gründlich wäscht. Insbesondere dann, wenn man die infizierte Stelle berührt hat. Alles andere wäre sich und seinen Mitmenschen gegenüber verantwortungslos.

Welche Hausmittel können helfen?

Obwohl diese Krankheit verhältnismäßig jung ist, gibt es viele sehr probate und empfehlenswerte Hausmitteln, die nachgewiesenermaßen gute Abhilfe leisten können.
Hierunter fallen unter anderem:

  • Vollbad mit Bleiche – Diese Technik mag sich zunächst gefährlich anhören. Geht man allerdings korrekt vor, hat man nichts zu erwarten, außer Positives. Hierzu gebe man etwa 100 mm gewöhnlicher Haushaltsbleiche in ein Wannenbad, das mit etwa 150 Litern warmem Wasser gefüllt ist. Im Anschluss hieran sollte man für etwa 10 Minuten, keinenfalls länger, in dieser Lösung baden. Hierbei ist es egal, ob man sich komplett in die Badewanne legt oder nur die betroffenen Stellen eingibt. Im Anschluss sollte man sich mit klarem Wasser gut abspülen und abtrockenen sowie eine Feuchtigkeitscreme auftragen. Es gilt zu beachten, dass man ein solches Bad mit Bleiche nicht öfter als ein Mal pro Woche vornehmen sollte. Ansonsten könnte es gefährlich für die Gesundheit des Anwenders sein.
  • Vermeiden von Kratzen – Leichter gesagt als getan – aber dennoch ein absolutes Muss. Wer sich trotz Sonnenallergie nicht kratzt, der kann mit wesentlich schnellerer Heilung rechnen.
  • Warme Bäder – Kurze Bäder in lauwarmem Wasser versprechen oftmals eine beschleunigte Heilung und helfen dabei, den Juckreiz zu mindern. Hierbei hilft es immens, wenn man dem Badewasser einige Dinge zusetzt. Darunter fallen unter anderem: Haferflocken, Salz oder bestimmte Öle. Man sollte jedoch nicht länger als maximal 15 Minuten in der Wanne verbringen und sich danach gut abtrocknen sowie eine Feuchtigkeitscreme anwenden.
  • Kleidung aus Baumwolle – Kleidung die eng, kratzig oder von allgemein minderer Qualität ist, sollte man vermeiden. Stattdessen haben sich feine Baumwollstoffe oftmals bewährt und helfen dem Träger dabei, die wohl zu fühlen.
  • Luftbefeuchter – Manchen Betroffenen hilft es, wenn sie sich eines Luftbefeuchters bedienen. Beim kauf eines solchen produktes sollte man jedoch auf gehobene Qualität achten, da solche Apparaturen nicht selten Bakterienschleudern sind. Auch die regelmäßige Reinigung desselben ist von höchster Priorität.

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Akelei
  • Aloe Vera
  • Blutweiderich
  • Dost / Oregano
  • Ehrenpreis
  • Eiche
  • Heidekraut
  • Hibiskus
  • Hirtentäschel
  • Kamille
  • Klette
  • Labkraut
  • Malve
  • Neem
  • Olive
  • Pfennigkraut
  • Schafgarbe
  • Schöllkraut

Alle der gerade erwähnten Heilkräuter und Heilpflanzen sind entweder als Tee oder in Form eines Aufguss, getrocknet oder frisch oder zu Pulver zerrieben bzw. in Form einer Tablette darzureichen. Hierbei sind die Arten der Einnahme oftmals nur als geringfügig auf die Wirkung einzustufen. Auch eine Salbe ist aus den diesen Kräutern und Pflanzen zu erzeugen. Eine solche ist besonders im Falle der Sonnenallergie zu empfehlen, da sie direkt auf die haut aufzutragen ist. Zur Herstellung einer solchen gebe man die erwähnten Kräuter in zerlassenes Schmalz, wobei es egal ist, ob die Kräuter frisch oder getrocknet sind und lasse diese Mischung auskühlen und verfestigen. Insofern man eine stärkere oder feinere Salbe oder Creme haben will, ist dieser Prozess beliebig oft zu wiederholen. Darüber hinaus kann man oftmals bereits fertige Präparate bei dem Heilpraktiker der Wahl beziehen und spart sich damit die Arbeit. Auch das Internet bietet so einige gute Quellen für den Bezug von Heilprodukten aus der Natur.

Es empfiehlt sich zudem, vor der Anwendung Rücksprache mit dem zuständigen Mediziner zu halten um etwaige allergische Reaktion schon im Vorfeld ausschließen zu können.

Ätherische Öle

  • Benzoe
  • Lavendel
  • Geranium
  • Salbei
  • Sandelholz
  • Ysop
  • Mango

Die eben genannten ätherischen Öle sind im Falle der Sonnenallergie entweder im Rahmen einer Aromatherapie, aber auch äußerlich anwendbar. Eine äußerliche und / oder innerliche Anwendung derselben ist zur Verbesserung der Heilungschancen teilweise zuträglich Man sollte hier jedoch Vorsicht walten lassen und sich im Vorhinein den Rat eines Fachmanns holen und etwaige Allergien ausschließen. Ebenso sind diese Öle ebenso zur Herstellung einer Salbe zu nutzen.

Trotzdem ist eine Rücksprache mit einem Arzt nach wie vor unerlässlich.

Homöopathie & Globuli

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Schüssler-Salze

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Diät & Ernährung

Da es sich bei der Sonnenallergie um eine Erkrankung handelt, die stark mit einer Allergie verwandt ist, sollte man verstärkt auf seine Ernährung achten. Dabei gibt es jedoch keine vorgefertigten Ernährungspläne. Eine allgemein gute und gesunde Ernährung, die darüber hinaus die Vermeidung von Auslösern miteinbezieht, kann allerdings für eine erhebliche Verbesserung des allgemeinen Krankheitsbildes sorgen und dem Patienten somit viel Leid ersparen.

Eine Stärkung des Immunsystems und der allgemeinen Abwehrkräfte sind hierbei zu begrüßende Nebeneffekte. Dennoch ist jeder gut damit beraten, die Aufnahme von raffiniertem Zucker deutlich zurückzufahren. Hierdurch erhöht nicht nur die allgemeine Gesundheit, sondern auch die der Haut im Speziellen. Nichtsdestotrotz kann eine allgemeine gesunde Ernährung diesbezüglich sehr förderlich sein und überdies noch vorbeugend wirken.
Allgemeine Tipps sind daher:
Bedenkenlos konsumieren kann man:

  • Obst und Gemüse (insofern keine Allergien vorliegen)
  • Meeresfrüchte
  • Milchprodukte (jedoch auf den Fettgehalt achten)
  • Hülsenfrüchte
  • Klares Wasser und Kräutertee (Limonaden usw. sind zu vermeiden)
  • Vollkornprodukte

Bei folgenden Lebensmitteln, sollte man eher aufpassen:

  • Rotes Fleisch
  • Tabakwaren
  • Raffinierter Zucker
  • Stark fetthaltige Speisen
  • Fertiggerichte
  • Alkoholika
  • Weißes Mehl
  • Fast Food

Man sollte außerdem stets im Hinterkopfe behalten, dass Übergewicht eine immense Belastung für den Organismus darstellt. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser durch genetische Faktoren vorbelastet ist oder nicht. Darum ist es wichtig darauf zu achten, stets ein angemessenes Gewicht zu halten, um seinen Körper keinen überflüssigen Strapazen auszusetzen. Wer sich zudem an eine solche Ernährung hält, kann nicht nur sein Immunsystem dadurch stärken, sondern wirkt auch noch prophylaktisch auf eine ganze Reihe potentieller Krankheiten ein, die aufgrund der gesunden Ernährung erst gar nicht ausbrechen.

Ein Diätologe oder ein Ernährungswissenschaftler können einem zusätzlich dabei helfen, einen perfekten und individuell maßgeschneiderten Ernährungsplan für einen zu erstellen. Es lohnt sich daher immer, einen solchen zu konsultieren, wenn man dauerhaft etwas an seiner Ernährung verändern will.


FAQ – Fragen & Antworten

Begleitet mich die Sonnenallergie mein ganzes Leben lang?

Vermutlich ja. Dennoch sollte man sich des Umstandes bewusst sein, dass eine Sonnenallergie mit zunehmendem Alter häufig nachlässt oder zumindest in geringerer Frequenz auftritt. Vollständige Heilung gibt es jedoch nicht und man muss während seines gesamten Lebens gewisse Abstriche hinnehmen. Diese sind aber in aller Regel eher geringfügig und schränken die Lebensqualität des Individuums nicht merklich ein.

Sind eine Sonnenallergie und eine Allergie dasselbe?
Nein, diese beiden Erkrankungen sind nicht dieselben, obwohl sie vom Aufbau her recht ähnlich zu sein scheinen. Bei einer Allergie jedoch reagiert der Körper auf bestimmte Stoffe mit Symptomen, die photoallergische Dermatitis allerdings bedarf keines speziellen Stoffes, um auszubrechen. Hierin liegt der größte Unterschied zwischen diesen beiden Leiden. Nichtsdestoweniger treten beide oftmals mehr oder weniger eng verknüpft parallel zueinander auf. Hieraus gebiert sich auch der Fehlglaube, dass es sich bei diesen beiden Erkrankungen um ein und dasselbe handelte.

Ist eine Sonnenallergie ansteckend?
Glücklicherweise nein. Es handelt sich hierbei um eine Krankheit, die sich nicht durch Kontakt von Person zu Person übertragen kann. Darum ist der direkte Umgang mit Betroffenen für Gesunde auch nicht weiter bedenklich.

Kann jeder an einer Sonnenallergie erkranken?
Grundsätzlich leider ja! Die Sonnenallergie macht nicht vor dem Alter halt. Dennoch sollte man sich als alter oder erwachsener Mensch keine allzu großen Gedanken darüber machen, eventuell Gefahr zu laufen, diesem Leiden zu verfallen.

Verfügt man also über ein grundsätzlich leistungsfähiges Immunsystem und sieht sich darüber hinaus dazu imstande, dieses auch auf hohem Niveau zu halten, sollte man sich im Allgemeinen keine allzu großen Gedanken machen, dass man Opfer dieses Leidens werden könnte. Dennoch lohnt es sich immer auf der Hut zu bleiben und im Verdachtsfalle einen Mediziner zu kontaktieren – das gilt im gleichen Maße für alte Personen, wie auch für junge.

Ist es möglich mehrfach an Sonnenallergie zu erkranken?
Tatsächlich ist es möglich immer wieder an Sonnenallergie zu erkranken. Die für dieses Leiden verantwortlich zu machenden Faktoren können um jede Ecke auf einen lauern. Diese potentiellen Auslöser verursachen erst dann wieder einen Ausbruch, wenn sie mit möglichst wenig Widerstand seitens des Immunsystems zu rechnen haben. Es handelt sich hierbei also um einen Weiteren Grund, warum man das Immunsystem stets und stetig auf einem hohen Leistungsniveau halten sollte.

Somit ist es also nicht nur möglich, sondern in manchen Fällen sogar überaus wahrscheinlich, mehrfach an Sonnenallergie zu erkranken. Es ist darum mehr als empfehlenswert, sich nach Möglichkeit nach einer erfolgreich abgeschlossenen Behandlung auch noch darum zu bekümmern, dass man sein Immunsystem kräftigt und stärkt, um einen weiteren Ausbruch der Krankheit zu vermeiden. Man könnte ein solches Vorgehen, zusätzlich zur Impfung, als präventives Mittel ansehen.

Wie lange habe ich mit dem Leiden zu kämpfen?
Bei einer Sonnenallergie handelt es sich um ein Leiden, dass sich oftmals sehr fallspezifisch darstellt. Darum ist es mitunter sehr schwer, allgemeine Aussagen dazu zu treffen, wie lange die vorliegende Erkrankung anhält oder nicht. Bei von vorneherein stark geschwächten Patienten hält die Krankheit zumeist ungleich länger vor, als bei weniger geschwächten Personen. Somit ist zu bemerken, dass pauschale Aussagen eher von geringer Bedeutung sind, was die Sonnenallergie angeht. Nichtsdestotrotz sollte man damit rechnen können, dass das Leiden als solches nicht wesentlich länger als 50 Tage andauert. Dies zumindest in Bezug auf die äußerlichen Symptome, sprich den charakteristischen Ausschlag und dergleichen.

Sollte die Sonnenallergie merklich länger als 50 Tage andauern, könnte diesem Umstand ein tiefer sitzendes Problem zugrunde liegen, dass dringend von einem Mediziner unter die Lupe zu nehmen ist. Jedes Zögern, jedes Wanken an dieser Stelle stellt nicht nur eine Selbstgefährdung dar.

Zusammenfassend also lässt sich bemerken, dass man etwa mit zwei Wochen bis 2 Monaten zu rechnen hat, in denen die Krankheit sich zeigt und die Symptome bestehen. Dennoch ist es ebenso möglich, dass eine Heilung sehr viel früher oder sehr viel später eintritt. Man sollte sich im individuellen Kasus auf jeden Fall ärztliche Unterstützung sichern und zusammen nach etwaigen Gründen für eine sich potentiell einstellende Verzögerung in der Heilung suchen.

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