Phlegmone

Steckbrief: Phlegmone

  • Name(n): Phlegmone (von griech. phlegma = Schleim)
  • Art der Krankheit: bakterielle Infektion
  • Verbreitung: weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: unbekannt
  • Behandelbar: gut behandelbar
  • Art des Auslösers: Bakterien
  • Wieviele Erkrankte: 50.148 (vollstationäre Patienten – Stand: 2015)
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Dermatologe (Hautarzt)
  • ICD-10 Code(s): L03

Erst unscheinbar, dann dramatisch

Die Phlegmone ist eine Form von bakteriellen Infektionskrankheiten, die theoretisch bei jedem Menschen auftreten kann. Deshalb sollte jeder Mensch über das Krankheitsbild, sowie auch die Vorbeugung und Therapierung einer Phlegmone informiert sein.

Einen Überblick über die Entstehung, die Symptome, Therapie, alternative Behandlungsmethoden und vieles Weiteres erhalten Sie im Folgenden.

Definition Phlegmone

Phlegmone ist eine von Bakterien verursachte eitrige Erkrankung des Bindegewebes. Ihren Namen hat sie von dem altgriechischen Wort phlegma, was so viel wie Schleim bedeutet.

Die wohl bekannteste Form dieser Erkrankung ist die Wundrose (phlegmonöses Erysipel), welche eine besondere Form aufweist.

Eine Phlegmone entsteht am häufigsten bei Menschen, die bereits ein geschwächtes Immunsystem haben. Die Entzündung löst oft starke Schmerzen, sowie eine Rötung und Schwellung der betroffenen Körperregion aus.

In schweren Fällen kann eine Phlegmone lebensbedrohlich werden, doch bei rechtzeitiger Behandlung der Infektion mit Antibiotika oder anderen Maßnahmen heilt die Infektion meist wieder vollständig und komplikationslos.

Über die genauen Vorgänge von der Entstehung der Infektion bis zur Heilung können Sie im Folgenden genaueres lesen.

Was ist eine Phlegmone?

Eine Phlegmone ist eine sich diffus ausbreitende, bakterielle Infektion des Bindegewebes beim Menschen.
Je nach betroffener Körperregion wird bei der Phlegmone zwischen verschiedenen Formen unterschieden.

  • Hand-Phlegmone (wie z. B. V-Phlegmone)
  • Fuß-Phlegmone
  • Gesichtsphlegmone (wie Mundbodenphlegmone oder Orbitalphlegmone)
  • Sehnenscheidenphlegmone

Phlegmone im Kopfbereich machen von allen Formen der Erkrankung die geringste Anzahl aus. Sie kommen in weniger als einem Prozent der Fälle vor. Wesentlich häufiger kommen dagegen Hand- und Fuß-Phlegmone als Erscheinungsformen der Phlegmone vor, da sich viele Menschen dort am ehesten verletzen ohne diese Verletzungen anschließend zu desinfizieren.

Eine Phlegmone breitet sich in den tieferen Hautschichten, also der Lederhaut und im Fettgewebe der Unterhaut entlang von Sehnen, Bändern und Muskeln aus. Sie verursacht eine Gewebeeinschmelzung. Dies bedeutet, dass das betroffene Gewebe abstirbt und unter Eiterbildung flüssig wird.

In der Regel wird eine Phlegmone von Staphylokokken ausgelöst. In selteneren Fällen sind andere Bakterien, wie beispielsweise Streptokokken oder Chlostridien der Auslöser für eine Phlegmone. Wenn diese eine Phlegmone auslösen, verläuft die Infektion anfangs meist ohne bemerkbare Symptome. Wenn dann die ersten Symptome auftreten, ist der Gang zum Arzt dringend notwendig, da sich die Entzündung dann bereits ausgebreitet hat.


Welche Ursachen gibt es?

Die Hauptursache für Phlegmone sind Verletzungen der Haut, welche am häufigsten an den Extremitäten, also Händen und Füßen sowie Armen und Beinen entstehen. Werden diese Verletzungen nicht sofort desinfiziert oder anderweitig versorgt, können sich dort Bakterien ansiedeln und ausbreiten. Die Ursachen von Phlegmonen können aber auch nach der Art der Phlegmone unterschieden werden.

Als erste Art sind Sehnenscheidenphlegmonen zu nennen. Sie entstehen meist durch eine zunächst harmlose Verletzung, wie einer Schnitt- oder Stichwunde. Es entwickelt sich als erstes eine Schwellung an der verletzten Körperstelle. Diese verursacht eine Unterversorgung der Sehnenscheide, indem die Schwellung auf die Gefäße drückt, die die Sehnenscheide mit den nötigen Nährstoffen versorgen, sodass diese nicht mehr mit Nährstoffen versorgt wird. Daraufhin stirbt das Gewebe ab und bietet so einen leichten Angriffspunkt für Bakterien. Außerdem können auch Bisswunden zu Phlegmonen führen.

Orbitaphlegmonen sind dagegen im Regelfall die Folge einer Entzündung der Nasennebenhöhlen oder ihr Auslöser ist einer Kopfverletzung. Die Bakterien können aber auch von einer anderen Stelle des Körpers über das Blut (hämatogen) in die Augenhöhle (Orbita) gelangen.


Symptome & Anzeichen

Die typischen Symptome einer Phlegmone unterscheiden sich je nachdem welche Form der Phlegmone vorliegt. Grundsätzlich haben die verschiedenen Formen folgende Symptome gemeinsam:

  • Schwellung und Rötung des betroffenen Bereichs
  • Schmerzen, teils sehr stark
  • Allgemeines Krankheitsgefühl in Verbindung mit Abgeschlagenheit

Je nach Lage der Phlegmone können außerdem folgende Symptome hinzu kommen:

  • V-Phlegmone: Daumen und kleiner Finger werden in Beugestellung gehalten und die Hohlhand in Krallenstellung. Außerdem ist der Handrücken geschwollen.
  • Zungenphlegmone: Patienten haben Schmerzen beim Sprechen und Schlucken und durch die Schwellung kann Luftnot entstehen.
  • Orbitaphlegmone: hervorstehendes Auge (Exophthalmus) der Betroffenen, dazu können ein geschwollenes Augenlid, Sehstörungen, Bindehautödem (Chemosis) und eingeschränkte Beweglichkeit des Auge

Diagnose & Krankheitsverlauf

Eine eindeutige Diagnose einer Phlegmone kann nur von einem Arzt durch eine Analyse des Gewebes im Labor gestellt werden.
Zunächst beginnt jede Findung einer Diagnose mit der Anamnese. Dies bedeutet, dass ihr Arzt Ihnen zahlreiche Fragen stellen wird. Mögliche Fragen für eine Anamnese zu einer Phlegmone können sein:

  • Seit wann haben Sie die Beschwerden?
  • Waren Sie in letzter Zeit Krank oder haben Sie sich verletzt?
  • Leiden Sie an einer Erkrankung, die Ihr Immunsystem schwächt?

Danach folgen die physischen (körperlichen) Untersuchungsmethoden. Dafür wird er zunächst die betroffene Stelle genauer betrachten. Ihr Arzt wird unter anderem die Stelle vorsichtig abtasten und die Stelle auf Druckempfindlichkeit testen.

Beim Verdacht auf eine Handphlegmone liegt das Hauptaugenmerk des Arztes darauf, ob der Handrücken geschwollen ist.

Liegt eine Beugesehnenphlegmone vor, dann löst der Arzt einen Schmerz der Sehnenscheide bereits durch einen punktförmigen Druck aus. Liegt die Phlegmone zwischen den Fingern, so kann der Arzt dies daran erkennen, dass die betroffenen Finger in Abspreizstellung stehen und sich eine Hautfalte zwischen ihnen bildet.

Bei gegebener Möglichkeit, wird Ihr Arzt einen Abstrich von der Entzündung machen, um im Labor die Erreger bestimmen zu lassen. So kann die Therapie optimiert werden. Außerdem können in einer Blutuntersuchung Werte bestimmt werden, die auf eine Infektion hindeuten wie zum Beispiel das C-reaktive Protein (crp).

Liegt eine Orbitaphlegmone vor, wird Ihr Arzt zusätzlich eine Computertomographie (CT) oder eine andere Form einer Bildgebung der Augenhöhle und der Nasennebenhöhlen in Auftrag geben. Zusätzlich wird er Ihnen Überweisungen zum Augenarzt und zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt ausstellen, um den Grund der Infektion zu suchen.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Eine Phlegmone kommt statistischen Erhebungen zu Folge häufig vor. Die Infektionskrankheit macht ungefähr 2% aller chronischen Krankheiten und rund 5% aller akuten Erkrankungen aus. Damit gehört die Phlegmone zu den häufigsten Infektionserkrankungen weltweit.
Die Diagnosezahlen der an einer Phlegmone erkrankten vollstationären Patienten in Krankenhäusern ist seit 2000 um fast 50% angestiegen. Waren es im Jahr 2000 noch 34.950 vollstationäre Patienten, die an einer Phlegmone litten, so waren es 2015 insgesamt 50.148. Das Geschlecht der Betroffenen macht dabei keinen Unterschied.

Auffällig ist allerdings, dass die Fallzahlen in der Altersgruppe ab 65 Jahren doppelt so hoch sind, wie in den Altersgruppen unter 65. Dies steht vermutlich in direktem Zusammenhang mit der nachlassenden Immunstärke bei vielen älteren Menschen.

In Deutschland gibt es zwar eine gute medizinische Versorgung, dennoch zieht es auch Ärzte vom Land in die Städte. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den steigenden Fallzahlen von Phlegmonen wieder, da vor allem in ländlicheren Gegenden der Zugang zu einem geeigneten Arzt immer schwieriger wird. Außerdem wissen nur wenige Menschen, was eine Phlegmone ist, weshalb die Symptome der Infektionskrankheit oft über eine lange Zeit von Betroffenen falsch gedeutet werden und die Behandlung am Ende erschwert und verlängert wird.

Eine Verringerung der Fallzahlen von Patienten mit einer Phlegmone ist in den nächsten Jahren nicht absehbar.


Komplikationen bei der Krankheit

Komplikationen treten bei einer Phlegmone in der Regel nur dann auf, wenn die Phlegmone unbehandelt bleibt. Eine Ausbreitung der bakteriellen Infektion führt zu einer Lymphangitis, schmerzhaften Lymphknotenvergrößerungen im Abflussgebiet und der Gefahr einer Sepsis. Im schlimmsten Fall kann die Krankheit dann mit dem Tod enden, weshalb eine Behandlung und meist auch Operation dringend erforderlich ist.

Eine nicht mit der Sepsis zu verwechselnde Komplikation der Phlegmone ist die Lymphangitis. Umgangssprachlich wird diese oft als „Blutvergiftung“ bezeichnet, dies ist aber keine medizinisch korrekte Bezeichnung. Die Lymphangitis ist eine relativ seltene Entzündung der Lymphbahnen von Haut und Unterhautfettgewebe, welche wie auch die Phlegmone selbst durch Bakterien, wie Streptokokken und in selteneren Fällen von Staphylokokken verursacht wird. Eine Lyphangitis kann auch durch andere Faktoren, wie beispielsweise Rost verursacht werden, dies spielt für die Phlegmone allerdings keine Rolle.

Die medizinisch inkorrekte Bezeichnung „Blutvergiftung“ führt häufig zur Verwechslung mit der Sepsis, bei der es sich um eine lebensbedrohliche Allgemeinerkrankung handelt. Eine Lymphangitis wird selten zu einer echten Sepsis. Dies geschieht nur, wenn die Infektion sich auf den Blutkreislauf ausweitet, jedoch gilt die Prognose auch dann noch als günstig.

Schmerzhafte, rote Streifen unter Haut gelten als das auffälligste Symptom einer Lymphangitis. Diese Streifen sind sichtbar gewordene, entzündete Lymphbahnen. Sie beginnen am Entzündungsherd. Dazu kommen vergrößerte Lymphknoten im Lymphabflussgebiet. Breitet sich die Entzündung weiter aus, dann können auch allgemeinere Symptome wie Fieber und Unwohlsein hinzu kommen.

Aus medizinischer Sicht wird zwischen einer akuten und chronischen Form der Lymphangitis unterschieden. Wiederkehrende oder chronifizierte Lymphangitiden können sich im schlimmsten Fall zu einem Lymphödem entwickeln.

Wird eine bakterielle Lymphangitis mit Antibiotika behandelt, so ist sie im Normalfall gut zu behandeln. Außerdem wird die betroffene Stelle im Zuge der weiteren Behandlung ruhig gestellt, mit desinfizierenden Umschlägen umwickelt, gekühlt und gegebenenfalls von einem Chirurgen behandelt.

Die häufigste Komplikation ist eine Blutvergiftung. Sie wird Sepsis genannt und endet unbehandelt mit dem Tod.
Eine Sepsis entsteht durch das Eindringen von pathogenen Erregern bzw. deren Toxinen in den Blutkreislauf. Im Normalfall kommt es zu keiner Sepsis, da das menschliche Immunsystem dazu fähig ist, diese lebensbedrohliche Komplikation zu verhindern. Zu einer Sepsis kommt es daher erst dann, wenn eine bestimmte Konstellation begünstigender Faktoren vorliegt. Eine Sepsis können Sie meist an den folgenden Symptomen erkennen:

  • intermittierendes hohes Fieber
  • Tachypnoe
  • Oligurie bis Anurie
  • Bewusstseinsstörungen (Verwirrtheit, Unruhe, Somnolenz)
  • Diarrhoen
  • Nausea, Erbrechen
  • Schüttelfrost
  • Tachykardien
  • Hypotension
  • Schock

Sollten diese Symptome bei Ihnen bereits vorliegen, ist eine sofortige Behandlung im Krankenhaus dringend erforderlich!


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Sie sollten schon bei einem Verdacht auf eine Phlegmone umgehend zum Arzt gehen.

Grundsätzlich muss jede Rötung der Haut aufmerksam beobachtet werden. Eine Rötung der Haut kann sehr viele und häufig auch harmlose Ursachen haben. Von der einfachen, ungefährlichen Druckstelle, bis zu einem Zeckenbiss oder einer Erkrankung bzw. Infektion wie eine Phlegmone ist das Feld möglicher Ursachen sehr groß.

Bedenklich wird eine Rötung der Haut immer dann, wenn sie über mehrere Tage anhält und mit einem Ereignis, wie einem Biss oder einer Verletzung begonnen hat. Hält eine solche Rötung über einen Zeitraum von mehreren Tagen an und wird durch die üblichen Behandlungsmethoden (Pflaster, Creme, etc.) nicht besser, dann sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Auch im Falle von bereits auftretenden Symptomen sollten Sie sofort zum Arzt. Ein solcher Fall läge vor, wenn Sie vor kurzer Zeit operiert wurden oder sich verletzt haben, eine an dieser Körperregion gerötete Stelle seitdem nicht verschwunden ist und Sie sich zusätzlich sehr erschöpft fühlen und Fieber bekommen.


Behandlungsmethoden & Therapie

Im Normalfall wird eine Phlegmone nach der Diagnose unverzüglich mit Antibiotika behandelt. Um die Bakterien möglichst effizient mit Antibiotika behandeln zu können, wird nach Möglichkeit ein Abstrich von der Wundflüssigkeit der Phlegmone genommen. Dieser wird in ein Labor geschickt, sodass dort Bakterienkulturen angesetzt werden können.

Mit Hilfe dieser Kulturen ist es dem Arzt dann möglich, die Bakterien gezielt mit dem wirksamsten Antibiotikum zu bekämpfen. Da das Anlegen einer solchen Bakterienkultur allerdings Zeit in Anspruch nimmt, werden Sie anfangs ein Breitbandantibiotikum erhalten, damit die Bakterien möglichst sofort an Ihrer Ausbreitung gehindert werden.

In vielen Fällen muss die betroffene Stelle zusätzlich operiert werden. Bei einer solchen Operation wird die Stelle der Phlegmone geöffnet, die eitrige Flüssigkeit wird in einen Katheter abgelassen und anschließend wird die Stelle noch mit einer antiseptischen Flüssigkeit ausgespült. Dies ist kein großer Eingriff.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Zunächst sei gesagt: Eine Impfung gegen die Phlegmone gibt es nicht.
Grundsätzlich vorbeugen kann man einer Phlegmone aber schon mit einfachen Mitteln. So sollte zum Beispiel jede noch so kleine Verletzung vor allem an den Händen und Füßen sofort desinfiziert werden, damit sich Bakterien gar nicht erst ansiedeln und ausbreiten können.

Wie desinfiziert man richtig?

Wichtig ist bei einer Desinfektion, dass die betroffene Stelle gründlich und großflächig desinfiziert wird, damit Keime und Bakterien abgetötet werden können. Deshalb sind vor allem flüssige Desinfektionsmittel zu empfehlen. Je nach der Lage der zu desinfizierenden Stelle müssen Sie vor allem auf Körperfalten und Zwischenräume, zum Beispiel zwischen Fingern und Zehen, achten. Tragen Sie das Desinfektionsmittel großzügig auf und verteilen Sie es in einem großen Umkreis auf und um die verletzte Stelle auf. Dann warten Sie einen kurzen Moment, bevor Sie wieder etwas berühren, damit das Desinfektionsmittel einwirken kann.


Prognose zur Heilung

Bei rechtzeitiger Behandlung einer Phlegmone stehen die Heilungschancen sehr gut. Wichtig ist jedoch die Behandlung und somit Beseitigung von Eintrittspforten für die Erreger, damit keine Rückfälle stattfinden. Wird die Phlegmone nicht behandelt, kann die Entzündung auf Knochen und Gelenke übergreifen, zu einer Entzündung der Lymphgefäße (Lymphadenitis) führen oder im schlimmsten Fall sogar eine Sepsis (Blutvergiftung) auslösen, die tödlich enden kann.

Grundsätzlich gilt: Je länger die Phlegmone unbehandelt bleibt, desto schlechter stehen die Chancen für eine vollständige Heilung. Noch vor dem Eintritt einer lebensgefährlichen Sepsis können bereits irreparable Nervenschäden eintreten. Diese können zum Beispiel zu bleibenden Lähmungen oder Einschränkungen der Beweglichkeit in der betroffenen Körperregion führen. Deshalb ist eine ärztliche Behandlung der Phlegmone unerlässlich.


Ansteckungsgefahr & Rückfall

Im Umgang mit Betroffenen einer Phlegmone ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Eine Phlegmone entsteht zwar nur unter bestimmten Voraussetzungen, jedoch sollte der Kontakt mit der Wundflüssigkeit einer Phlegmone so gut wie nur möglich vermieden werden. Aus dieser gebotenen Vorsicht heraus, werden Patienten mit einer Phlegmone von Ärzten und Krankenhauspersonal nur mit Handschuhen behandelt.
Eine Phlegmone ist von sich aus trotz aller Vorsichtmaßnahmen nicht ansteckend.

Ein gesunder Mensch mit einem intakten Immunsystem und einer intakten Hautoberfläche kann von den Bakterien nicht infiziert werden. Es ist sogar so, dass jeder gesunde Mensch Bakterien, die eine Phlegmone verursachen können, normalerweise auf der Hautoberfläche haben. Sollten Sie also in Kontakt mit einem Phlegmonepatienten kommen, besteht im Normalfall kein Grund zur Sorge.

Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, ältere Menschen und Menschen mit Verletzungen an der Hautoberfläche sollten aber unbedingt größte Vorsicht im Umgang mit phlegmonösen Patienten walten lassen. Sollten diese mit der Wundflüssigkeit in Kontakt kommen, so ist der Gang zum Arzt unbedingt zu empfehlen, da der Kontakt zu einer Übertragung der Bakterien und damit zu einer sofortigen Infektion mit einer Phlegmone führen kann.

Ein so genannter Rückfall einer Phlegmone tritt im Normalfall nur dann auf, wenn eine Infektion nicht richtig oder nicht ausreichend behandelt wurde und die Krankheitserreger dadurch nicht oder nicht vollständig aus dem Gewebe entfernt werden konnten. Ist dies der Fall, so kann eine erneute Infektion immer wieder auftreten, was auch als Rückfall bezeichnet wird.

Zu einem solchen Fall kommt es üblicherweise nicht. Durch Behandlungsfehler, wie das nicht vollständige Entfernen von erkranktem Gewebe bei einer Operation, kann es zu einem Rückfall kommen. Auch die Gabe eines ungeeigneten Antibiotikums kann zu einem Rückfall führen. Da die Phlegmone allerdings zu den häufigen Infektionskrankheiten gehört, kommen solche Fälle nur sehr selten vor.

Alternative Behandlungsmethoden

Viele Menschen wenden sich von den konventionellen Behandlungsmethoden ab, da die Nebenwirkungen und die Gefahren bei zu häufiger Gabe von Medikamenten nicht zu verkennen sind. Um vor allem die Nebenwirkungen zu vermeiden oder in manchen Fällen auch eine taugliche Alternative für Allergiker zu finden, suchen Sie deshalb nach alternative Behandlungsmethoden.

Bitte beachten Sie aber unbedingt, dass bei einer Phlegmone alternative Behandlungsmethoden nur ergänzend angewendet werden sollten, also vielmehr ergänzende Behandlungsmethoden darstellen. Ein vollständiger Ersatz von Antibiotika und anderen konventionellen Behandlungen ist nicht möglich.

Welche alternativen Behandlungsmethoden gibt es?

  • Kuren

Traditionelle chinesische Medizin

Zu den therapeutischen Verfahren der chinesischen Medizin zählen vor allem die Chinesische Arzneimitteltherapie und die Akupunktur sowie die Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten). Zusammen mit Massagetechniken wie Tuina Anmo und Shiatsu, mit Bewegungsübungen wie Qigong und Taijiquan und mit einer am Wirkprofil der Arzneien ausgerichteten Diätetik werden die Verfahren heute gerne als die fünf Säulen der chinesischen Therapie bezeichnet. Die traditionelle chinesische Medizin ist die am weitesten verbreitete traditionelle Medizin auf der Welt. Heute wird vor allem die Akupunktur weltweit praktiziert.

Ayurveda

Ayurveda ist eine traditionelle indische Heilkunst. Sie ist ein ganzheitliches System der Heilkunst und wird in westlichen Kreisen der Welt vor allem im Wellness Bereich angewendet.

Übersetzt man das Wort Ayurveda wörtlich, so bedeutet es Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft. Der Begriff besteht aus den beiden Wörtern „Ayus“, was übersetzt Leben bedeutet und „Veda“, was Wissen bedeutet. Ayurveda ist keine Einzelbehandlung aus der klassischen Medizin, sondern eine Kombination aus Erfahrungswerten und Philosophie. Diese gehen für die Behandlung von der für menschliche Gesundheit und Krankheit wichtigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte aus. Ayurveda hat also einen ganzheitlichen Anspruch als Heilmethode.

Hauptanwendungsgebiete des Ayurvedas sind:

  • Ayurveda-Massage
  • Ayurveda-Reinigungstechniken
  • die Ernährungslehre
  • spirituelle Yogapraxis
  • Pflanzenheilkunde

Kuren

Das Wort Kur kommt aus dem lateinisch von „cura“, was im deutschen so viel wie „Sorge“, „Fürsorge“, „Pflege“ oder auch „Behandlung“ und „Heilverfahren“ bedeutet. Umgangssprachlich wird das Wort Kur oft gleichbedeutend mit der „Rehabilitationsmaßnahme“ genutzt. Der Sinn einer Kur ist einerseits die Vorsorge und andererseits die Stärkung des geschwächten Immunsystems und die Unterstützung der Genesung des Körpers nach oder auch während Krankheiten. Am wichtigsten ist dabei die Nutzung der örtlichen Gegebenheiten bei einem Aufenthalt in einem Kurort. Dies meint beispielsweise Quellen, Peloide, das Klima oder auch Meerwasser.

Diese Methoden können zur Unterstützung der körpereigenen Immunabwehr und für die Linderung der Schmerzen angewendet werden. Sie dürfen unter keinen Umständen ohne Absprache mit dem behandelnden Arzt an der Phlegmone selbst angewendet werden.

Welche Hausmittel können helfen?

Grundsätzlich können bei einer Phlegmone alle Hausmittel angewendet werden, die auch sonst bei Entzündungen, Rötungen und Schwellungen verwendet werden. Dabei kommen vor allem kühlende Umschläge und Wickel in Frage.

Diese gehören zur sogenannten Hydrotherapie. Dazu zählen unter anderem Umschläge mit Ethanol (Alkohol), ebenso wie Quark- oder Lehmwickel. Kommt zusätzlich Fieber zum Krankheitsbild hinzu sind Wadenwickel indiziert. Wenn die Entzündung sehr großflächig und heiß ist, empfinden manche Patienten kalte Güsse oder Tauchbäder, in die sie den erkrankten Körperteil eintauchen können, als angenehm.

Kolloidales Silber

Kolloidales Silber gilt als ein Heilmittel aus der alternativen Naturmedizin, dem eine wahre Wunderwirkung zugesprochen wird. Das Behandlungsspektrum ist groß, und Anwender der Silbermedizin berichten von einer Vielzahl an Heilerfolgen bei Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen. Bekannt sind die antibiotische und antimykotische Wirkung des kolloidalen Silbers. Kolloidales Silber hat eine lange Tradition in der Volksheilkunde, seine Anwendung ist dennoch ein echter Geheimtipp. Das heilende Silberwasser ist eine preisgünstige Alternative für jeden, der sich der Selbstmedikation widmet und es als vorbeugendes Mittel oder bei akuten Beschwerden verwenden möchte.

Heilkräuter & Heilpflanzen

Welche Heilkräuter und Heilpflanzen können zur Heilung oder Linderung beitragen?

  • Aloe Vera
  • Thymian
  • Knoblauch
  • Salbei
  • Kapuzinerkresse
  • Kamille
  • Teebaumöl

Auch in der Natur können alternative Heilmittel gefunden werden. Diese sind vor allem im Bereich der Pflanzen mit natürlicher Antibiotikabildung zu finden.

Aloe Vera

Aloe Vera beinhaltet an die 160 Inhaltsstoffe, die zusammen ein sehr wirksames Heilmittel bilden. Neben 13 verschiedenen Vitaminen gibt es ebenso viele Mineralstoffe, weiterhin Enzyme, Aminosäuren und essentielle Fettsäuren. Die Pflanze hemmt Viren, Bakterien und Pilze, aktiviert die Abwehrkräfte, hat blutreinigende Eigenschaften, regeneriert Gewebe und ist ein wirksames Schmerzmittel.

Hinzu kommt, dass Aloe Vera feuchtigkeitsspendende Substanzen beinhaltet, die hervorragend zur Hautpflege geeignet sind. Diese haben die Eigenschaft bis zu dreimal schneller als Wasser in die Haut einzudringen und erreichen somit auch die tieferliegenden Schichten. Das führt zur Hautstraffung, Spannkraft und ein frisches Aussehen. Zusätzlich wirkt der Saft auch gegen Hautunreinheiten. Die Frischpflanze wird auch als „Arzt im Topf“ bezeichnet, da man bei akuten Fällen ein Stück vom Blatt abschneiden kann, was u.a. bei Wundheilung, Haut- und Nagelpilzen hilft.

Thymian

Thymian ist eine der Wunderpflanzen dieses Planeten. Es wirkt antibakteriell, antiviral, krampf- und schleimlösend und hilft bei Bronchitis, Keuchhusten und Entzündungen im Mundbereich. Außerdem kann Thymian bei Symptomen wie Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Blähungen eine Besserung herbeiführen. Wenn Sie die Pflanze für den Hausgebrauch haben möchten, dann können Sie Thymian im Kräutertopf im Einzel- oder Versandhandel kaufen.

Darüber hinaus kommt Thymian als Wildpflanze in der freien Natur vor und kann dort gesammelt werden. Für das Sammeln von Wildpflanzen gilt allerdings immer besondere Vorsicht. Vorheriges, ausführliches Informieren über die Pflanze, die man sammeln möchte, ist unbedingt notwendig, damit nicht aus versehen Pflanzen gesammelt werden, die der eigentlichen Pflanze ähnlich sind und die menschliche Gesundheit gefährden.

Noch mehr natürliche Antibiotika

Knoblauch, Salbei, Kapuzinerkresse, Kamille und Teebaumöl

Knoblauch und Zwiebeln haben die seit vielen Jahrhunderten bekannte Wirkung, Keime zu hemmen. Außerdem haben Sie positive Einflüsse auf die menschlichen Blutwerte. Sie senken den Cholesterinspiegel, sollen bei Bluthochdruck helfen, beugen Arterienverkalkung und Thrombose vor und sie regen den Magen-/Darmtrakt an.

Salbei wirkt am besten, wenn er frisch geerntet wird. Es wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und unterstützt die Heilung vor allem bei Husten, Mund-, Rachen- und Mandelentzündungen.

Kapuzinerkresse ist eine unterschätzte Heilpflanze, die vor allem in der Küche zum Würzen von Speisen zum Einsatz kommt. Die orangenen, feinen Blüten der Kapuzinerkresse passen zudem ideal zu Salaten und geschmackvollen Dekorationen.

Meerrettich hilft gegen die Ausbreitung von Bakterien, einigen multiresistenten Viren und Pilzen. Es wirkt unterstützend bei Erkrankungen wie Bronchitis, Nebenhöhlenentzündung, Grippe– und Harnwegsinfekten.

Ein weiteres Heilmittel aus der Natur ist die Kamille, der Klassiker in der Kräuterheilkunde. Kamille wirkt antibakteriell, krampflösend, entzündungshemmend und fördert somit die Wundheilung.

Außerdem können abschwellend wirkende Pflanzen helfen. Dazu zählen vor allem feuchte Umschläge mit Arnika- oder Kamillentinktur, welche das Spannungsgefühl lindern können, sowie auch Kompressen mit den Extrakten aus Eichenrinde und Lavendel.

Ätherische Öle

Welche Ätherischen Öle der Aromatherapie können zur Heilung oder Linderung beitragen?

  • Thymianöl
  • Nelkenöl
  • Teebaumöl

Bei den ätherischen Ölen können vor allem Thymianöl und Nelkenöl helfen. Außerdem kann auch Teebaumöl zum Einsatz kommen. Es eignet sich hervorragend zur Inhalation.

Thymianöl

Thymianöl ist ein farbloses bis gelbliches, gelegentlich auch rötlich gefärbtes Pflanzenöl. Es verbindet sich nicht mit Wasser, dafür aber mit vielen organischen Lösungsmitteln wie beispielsweise Ethanol.

Thymianöl wirkt nachweislich antibakteriell und antiviral. Untersuchungen zu seiner Wirksamkeit gibt es dennoch nicht. Thymianöl wird in der Medizin auch ohne Untersuchungen gegen Katarrh der oberen Luftwege, bei Bronchitis und Keuchhusten eingesetzt. Gegen andere Krankheiten wie beispielsweise Halsentzündungen, Darm- und Harnwegsinfektionen, Rheuma und auch zur Desinfektion von Wunden oder zur Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten wird Thymianöl nicht mehr angewendet. Die Wirkungsweise bei diesen Krankheiten wird von Medizinern nicht anerkannt.

In der Aromatherapie wird es gegen ähnliche Symptome angewandt, auch zur Vorbeugung gegen Infektionskrankheiten. Ebenso wird Thymianöl gegen Bakterien und Pilze angewendet. Wie bei allen aromatherapeutischen Methoden gibt es hier aber bisher keinen Nachweis der Wirksamkeit.

Nelkenöl

Aufgrund des sehr hohen Anteils der Substanz Eugenol hat Nelkenöl eine betäubende Wirkung. Sollten Sie einmal die getrockneten Gewürznelken kauen, werden Sie den Effekt schnell bemerken. Gewürznelken wurden schon vor Großmutters Zeiten gegen Zahnschmerzen eingesetzt.

Außerdem hat der Wirkstoff Eugenol eine positive Wirkung auf die Hormone mit der Bezeichnung Prostaglandine, die dafür unter anderem dafür zuständig sind, dass Entzündungen entstehen. Der Wirkstoff Eugenol blockiert die Produktion dieser Hormone, sodass es zu einer Verstärkung des entzündungshemmenden Effekts kommt. Hinzu kommt die antimikrobielle und antiseptische Wirkung von Nelkenöl. Es bekämpft Pilze, Viren und Bakterien, was ebenfalls dazu führt, dass Entzündungen gemildert werden.

Das Haupteinsatzgebiet von Nelkenöl ist vor allem im Mund- und im Rachenraum. Dort kann es sehr leicht zu kleinen, punktuellen Entzündungen kommen. Da das Nelkenöl einen Einfluss auf den Kalziumhaushalt in einer Zelle, weshalb es über die Eigenschaft verfügt, direkten Einfluss auf den Aufbau der Zellwand zu haben.

Dadurch werden Schmerzen betäubt, sodass Sie diese nicht mehr so stark wahrnehmen. Als Hausmittel können Sie Nelkenöl deshalb erfolgreich bei Zahnfleischentzündungen und auch bei Zahnschmerzen verwenden. Dafür sollte es direkt und unverdünnt auf die Wunde aufgetragen werden.

Homöopathie & Globuli

Welche Homöopathischen Mittel und Globuli können zur Heilung oder Linderung beitragen?

  • Apis mellifica (Honigbiene)
  • Belladonna
  • Lachesis
  • Sulfur

Viele Menschen stehen der Homöopathie kritisch entgegen. Trotzdem gibt es durchaus wirksame Heilmittel im Bereich der Homöopathie, welche bei einer Phlegmone zur Heilung beitragen können.

Die Anwendung der verschiedenen homöopathischen Mittel erfolgt nach der konkreten Beschwerde. So soll bei einer starken Schwellung Apis mellifica (Honigbiene) angewendet werden. Bei einer klopfenden, schmerzhaften Schwellung wird Belladonna empfohlen, während bei einem eiternden oder blutigen Geschwulst Lachesis angewandt wird. Auch Sulfur ist bei Wundrose indiziert.

Die Darreichungsformen sind dabei die gängigen Formen im Bereich der Homöopathie. Zum Einsatz kommen Globuli, Tabletten, Ampullen und Salben.

Globuli sind kleine Kügelchen, die oral eingenommen werden. Ebenso wie Tabletten wirken sie deshalb direkt im Körper.
Ampullen können je nach Art entweder im Körper oder auf dem Körper wirken. Salben werden auf die betroffene Stelle aufgetragen und wirken dadurch von außen nach innen.

Schüssler-Salze

Welche Schüssler Salze können zur Heilung oder Linderung beitragen?

Schüssler-Salze können ebenfalls ergänzend die Symptome einer Phlegmone lindern. Gegen die Abzessbildung können folgende Schüssler-Salze bei innerer Anwendung helfen:

Für die Auswahl der Tabletten können Sie entweder alle passenden Salze ausprobieren, maximal aber drei Salze zur gleichen Zeit oder nur ein einzelnes der vorgeschlagenen Salze auswählen. Die Tabletten sollten wie folgt eingenommen werden:

  • 3 bis 6 mal täglich 1 – 3 Tabletten
  • Hochdosierung: Alle 1 bis 10 Minuten 1 Tablette
  • Kinder: 3 bis 6 mal täglich 1/2 – 2 Tabletten je nach Alter und Körpergröße

Sie sollten die Tabletten einzeln einnehmen und langsam im Mund zergehen lassen. Dann können sie am besten ihre Wirkung in Ihrem Körper entfalten. Zusätzlich zu den hier angegebenen Informationen sollten Sie eine Behandlung mit Schüssler-Salzen auch mit Ihrem Arzt absprechen und die Packungsbeilagen aufmerksam durchlesen.

Wenn Sie keine Tabeltten einnehmen wollen, gibt es auch die Möglichkeit, Schüßler-Salze äußerlich anzuwenden. Dafür gibt es die Schüsslersalze-Salben.

Folgende Schüßler-Salze werden äusserlich als Salbe gegen Abszesse eingesetzt:

Die Salben werden mehrmals täglich dünn aufgetragen oder einmassiert.
Salben der Ergänzungssalze gibt es nicht fertig zu kaufen. Sie können sie aber selbst zubereiten. Weitere Informationen dazu, finden Sie auf der Internetseite der Schüßler-Salze.

Gegen die Eiterbildung können außerdem noch andere Schüßler-Salze helfen.

Diät & Ernährung

Welche Diäten oder Ernährungsumstellungen können zur Heilung oder Linderung beitragen?

  • bestimmte Teesorten
  • Heilpflanzen und Heilkräuter
  • Kokosöl

Ein interessanter Ansatz ist die Einwirkung auf den Heilungsverlauf durch eine bestimmte Ernährung. Der wohl bekannteste Weg über die Ernährung auf die Genesung einzuwirken ist es, bestimmte Teesorten zuzubereiten und zu sich zu nehmen.

Außerdem können auch die unter Heilpflanzen und Heilkräuter aufgeführten Pflanzen durch die Einnahme ihre heilende Wirkung entfallen. Hinzu kommt das Heilmittel Kokosöl.

Kokosöl hat laut wissenschaftlichen Studien eine antibiotische Wirkung. Es ist unter anderem auch für die Zahnpflege ideal. Hochwertige Kokosölprodukte zeichnen sich dadurch aus, das sie natürliche Enzyme beinhalten. Enzyme sind wichtig, um beispielsweise Karies zu verhindern.


FAQ – Fragen & Antworten

Sind Phlegmone ansteckend?

Grundsätzlich sind Phlegmone nicht ansteckend. Zur eigenen Sicherheit sollte der direkte Kontakt mit der Wundflüssigkeit einer Phlegmone trotzdem vermieden werden.

Sollte man bei jeder Rötung der Haut vorsichtshalber zum Arzt?

Nein, zum Arzt sollten Sie erst gehen, wenn Sie die Ursache der Rötung nicht kennen, die Rötung über einige Tage anhält, schlimmer wird und/oder weitere Symptome zu der Rötung hinzu kommen. Hautrötungen sind meistens harmlos, wie beispielsweise bei einer Druckstelle oder einem Mückenstich und sollten deshalb zuerst beobachtet werden.

Wie viele Menschen sterben an einer Phlegmone?

Die Anzahl an Menschen, die an einer Phlegmone sterben, betrug im Jahr 2015 400 Sterbefälle, wobei die Betroffenen nicht direkt an der Phlegmone sterben, sondern an einer Blutvergiftung (Sepsis) als Folge der Phlegmone. Dazu kommt es bei einer ärztlichen Behandlung im Regelfall nicht.

Wie schützt man sich am besten vor einer Phlegmone?

Eine Impfung gibt es zwar nicht, aber eine Desinfektion von Verletzungen reicht normalerweise aus. Bei tiefen Verletzungen der Haut sollte man in ein Krankenhaus, damit die Verletzung von einem Unfallchirurgen behandelt werden kann. Dieser kann das Infektionsrisiko auf ein Minimum senken.

Wie unterscheidet man eine Phlegmone von harmlosen Hautverletzungen?

Eine klare Unterscheidung für jede Hautverletzung und Infektion gibt es perse nicht. Grundsätzlich gilt, dass Sie schon bei dem geringsten Verdacht auf eine Phlegmone einen Arzt aufsuchen sollten.

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