Eileiterschwangerschaft

Steckbrief: Eileiterschwangerschaft

  • Name(n): Eileiterschwangerschaft; Tubergravidität; Tuberia; ektope Schwangerschaft
  • Art der Krankheit: extrauterine Schwangerschaft
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Antike
  • Behandelbar: Ja
  • Art des Auslösers: Störung des Eileiters
  • Wieviele Erkrankte: Bei circa 1
  • 5 % der Schwangerschaften
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt
  • Gynäkologe
  • ICD-10 Code(s): o00.1

Eileiterschwangerschaft
Eileiterschwangerschaft
Die Eileiterschwangerschaft tritt auf, wenn sich ein befruchtetes Ei außerhalb der Gebärmutter, genauer gesagt im Eileiter festsetzt. Fachsprachlich wird dies als Tuberia oder Tubergravisität bezeichnet.

Eine Eileiterschwangerschaft verläuft in keinem Falle wie eine normale Schwangerschaft, denn das befruchtete Ei ist nicht überlebensfähig. Das wachsende Gewebe kann hingegen den Eileiter zerstören und dadurch sogar lebensbedrohlich werden. Allein eine frühzeitige Behandlung der Eileiterschangerschaft kann dazu beitragen, die Chancen einer künftigen gesunden Schwangerschaft zu erhalten.

Definition Eileiterschwangerschaft?

Im Normalfall wandert ein befruchtetes Ei Im Normalfall wandert ein befruchtetes Gebärmutter, um sich dort einzunisten. Für diese Strecke benötigt das Ei ungefähr drei bis fünf Tage.
Sollte das Ei jedoch auf Hindernisse treffen oder durch andere Umstände an einem ausreichend schnellen Transport gehindert werden, kommt es zur Einnistung im zu durchquerenden Eileiter (Tuba uterina) und somit zur Eileiterschwangerschaft (Tubargravidität).
Ein erfolgreicher Eitransport bedarf einer intakten Tubenschleimhaut sowie ausreichender Kontraktionen des Eileiters. Denn spätestens nach sechs bis sieben Tagen setzt sich das Ei fest – unabhängig davon, ob es zu diesem Zeitpunkt schon die Gebärmutter erreicht hat oder noch nicht. Eine derartige Extrauteringravidität (Einnistung des Eis außerhalb der Gebärmutter) passiert heute mit einer Wahrscheinlichkeit von ein bis zwei Prozent aller Schwangerschaften. Mit etwa 95 Prozent ist eine Eileiterschwangerschaft die am häufigsten vorkommende Art einer Schwangerschaft, die falsch lokalisiert ist.

Auch gegenwärtig noch gilt eine Eileiterschwangerschaft als lebensbedrohlich. Ende des 19. Jahrhunderts war dieses Krankheitsbild eine der Ursachen, die bei jungen Frauen oftmals zum Tod führten. Dank moderner Untersuchungsmethoden und Therapiemöglichkeiten enden Eileiterschwangerschaften mittlerweile nur in den seltensten Fällen mit dem Tod: Etwa 0,1 Prozent der betroffenen Frauen sterben hieran. Innerhalb der letzten 30 Jahre hat indes die Häufigkeit von Fehleinnistungen von 0,5 auf 1-2 Prozent zugenommen.
Die Gründe für diesen Umstand dürften die zunehmende Zahl an künstlichen Befruchtungen und Eileiterentzündungen sein. Abgesehen davon wird die Diagnostik beständig verbessert: Teilweise sind Eileiterschwangerschaften in sehr frühen Stadien festzustellen. Gegebenenfalls hätte der Körper selbst noch die Notbremse gezogen und die Schwangerschaft mithin vorzeitig abgebrochen. Es wäre natürlich falsch, auf die Selbstregulation zu bauen. In jedem Fall ist es erforderlich, eine diagnostizierte Eileiterschwangerschaft schnellstmöglich zu beenden. Andernfalls könnte es passieren, dass der Eileiter reißt. Dies wiederum würde erhebliche innere Blutungen mit sich bringen, die lebensbedrohlich sein können. Grundsätzlich gilt: Eine Schwangerschaft kann nur innerhalb der Gebärmutter ausgetragen werden.

Der medizinische Fachbegriff für Eileiterschwangerschaften ist Tuberia beziehungsweise Tubergravidität. Sie gehört zu den extrauterinen beziehungsweise ektopen Schwangerschaften. Hierunter ist eine Einnistung des Eis außerhalb des Uterus (Gebärmutter) zu verstehen. Bei einer normalen Schwangerschaft wird ein Ei aus dem Eierstock in den Eileiter freigesetzt. Dieser Vorgang heißt Ovulation und tritt gewöhnlich einmal monatlich ungefähr 10 bis 15 Tage vor der Menstruation auf. Im Eileiter kann das Ei schließlich befruchtet werden und wird hernach in den Uterus transportiert. Bei einer Tuberia erfolgt dieser Transport jedoch nicht und das befruchtete Ei verbleibt im Eileiter.

In etwa der Hälfte der Eileiterschwangerschaften stirbt das befruchtete Ei innerhalb weniger Tage ab. In diesen Fällen wird das Ei normal während der Periode ausgeschieden. Betroffene bemerken dies in aller Regel nicht, da nur selten Symptome auftreten. Nur manchmal gibt es leichte Schmerzen oder vaginale Blutungen ähnlich einer Fehlgeburt.

Es ist jedoch genauso möglich, dass sich das befruchtete Ei zu entwickeln beginnt und anwächst. Dadurch dehnt sich das Gewebe des Eileiters aus und verursacht starke Schmerzen, da die Eileiter sehr schmal sind. In diesem Stadium wird normalerweise eine Tuberia von einem Gynäkologen diagnostiziert. Wächst das Gewebe jedoch weiter an, kann der Eileiter rupturieren und starke innere Blutungen hervorrufen.


Was ist Eileiterschwangerschaft?

Als Eileitersschwangerchaft bezeichnet man das frühe Stadium einer Schwangerschaft, in welcher sich jedoch das befruchtete Ei nicht im vorgesehenen Gewebe, also dem Uterus, sondern im Eileiter einnistet. Dieser ist natürlich nicht in der Lage, die Funktionen der Gebärmutter zu übernehmen. Aus diesem Grund kann die Schwangerschaft nicht normal voranschreiten. Eine Tuberia führt somit zum Tod des Embryos oder des Fötus.

Die Tubergravidität bildet die absolute Mehrheit der extrauterinen Schwangerschaften, also jener Schwangerschaften, bei denen das Ei außerhalb des Uterus angelagert wird. Nur in seltenen Fällen sind andere Körperteile wie der Bauchraum, die Eierstöcke oder der Gebärmutterhals betroffen. Insgesamt sind etwa 1,5 % aller Schwangerschaften von einer Tuberia betroffen und stellen damit eine der Hauptursachen für einen natürlichen Schwangerschaftsabbruch dar.

Lebensbedrohlich wird diese Form der Schwangerschaft dadurch, dass sich das befruchtete Ei zunächst gänzlich normal verhält und eine Zellteilung eintritt. Das Gewebe beginnt folglich zu wachsen, wodurch der Eileiter beständig gedehnt wird, bis er letztlich rupturiert. Dann kann es zu schweren inneren Blutungen kommen. Aus diesem Grund endeten etwa die Hälfte aller Eileiterschwangerschaften vor dem 19. Jahrhundert tödlich. Dank chirurgischer Eingriffe sank die Sterblichkeitsrate bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts auf unter fünf Prozent. Heute führt eine Eileiterschwangerschaft nur noch selten zum Tod der Betroffenen. Ein Grund hierfür ist vor allem die diagnostische Früherkennung. Dennoch bleibt eine Tuberia die Hauptursache für einen schwangerschaftsbedingten Tod im ersten Trimester der Schwangerschaft.

In einigen seltenen Fällen tritt eine Tubergravidität gleichzeitig mit einer normalen intrauterinen Schwangerschaft auf. Dieses Phänomen wird als heterotrope Schwangerschaft bezeichnet. In den vergangenen Jahren trat diese Störung gehäuft auf. Als Grund hierfür gilt der zunehmende Einsatz von sogenannten Invitrofertilisationen.

Welche Ursachen gibt es?

Immer dann, wenn die befruchtete Eizelle sich nicht in der hierfür vorgesehenen Zeit von drei bis fünf Tagen in der Gebärmutter festsetzen kann, sucht sie sich einen anderen Platz. Gründe für den verlangsamten Transport können zum einen funktionelle Störungen und zum anderen Barrieren unterschiedlicher Art sein. Für einen ungestörten Transport sorgen im Normalfall das auf der Tubenschleimhaut befindliche Flimmerepithel und die Kontraktionen des Eileiters. Als sogenannte primäre Barrieren gelten angeborene Hindernisse wie sehr lange Eileiter, sackförmige Einstülpungen und Nebentuben, die blind enden.
Sogenannte sekundäre Barrieren sind Verwachsungen, die auf eine Eileiterentzündung oder auf eine Eileiteroperation zurückzuführen sind. Unabhängig davon, wodurch die Barrieren entstanden sind, bedingen sie sowohl eine mangelhafte Durchgängigkeit als auch eine unzureichende Kontraktion des Eileiters. Als eine der Hauptursachen für funktionelle Störungen kommen wiederum Eileiterentzündungen in Betracht. Insbesondere das Flimmerepithel, das dem Ei als eine Art Förderband dient, wird durch eine bakterielle Entzündung in starke Mitleidenschaft gezogen. Fehlen zum Beispiel stellenweise Flimmerhärchen, ist das Transporttempo deutlich langsamer oder womöglich unterbrochen. Demgemäß kann das Ei nicht mehr planmäßig Richtung Gebärmutter weiterbefördert werden. Resultat ist, dass die Einnistung dort erfolgt, wo sich das Ei nach sechs bis sieben Tagen befindet.
Auch Östrogen und Gestagen, die weiblichen Geschlechtshormone, beeinflussen das Transportvermögen des Eileiters. Sobald das hormonelle Gleichgewicht gestört ist, funktioniert der Transport eines Eis nicht mehr optimal, und es kann zu einer Eileiterschwangerschaft kommen. Mediziner gehen davon aus, dass eine bakteriell bedingte Eileiterentzündung das Risiko für eine Eileiterschwangerschaft um das Sechs- bis Achtfache steigert.
Relativ häufig bedingen zudem Endometriosen (Wucherungen von Gebärmutterschleimhautgewebe) und das Tragen von Spiralen Fehleinnistungen. Eher im mittleren bis geringen Risikobereich ist ein häufiger Partnerwechsel, Rauchen und ein höheres Alter zu nennen. Davon abgesehen müssen Frauen, die schon einmal eine Eileiterschwangerschaft erlebt haben, eine Wiederholung befürchten: Die Wahrscheinlichkeit, erneut eine Eileiterschwangerschaft zu erleiden, liegt bei etwa 20 Prozent.

In den meisten Fällen lässt sich nicht genau ermitteln, weshalb sich eine Eileiterschwangerschaft entwickelt hat. Generell sind jedoch aus unterschiedlichen Gründen die Eileiter blockiert beziehungsweise verengt, sodass ein befruchtetes Ei nicht in den Uterus abtransportiert werden kann. Hierfür gibt es verschiedene Risikofaktoren:

Vorherige chirurgische Eingriffe
Jeder chirurgische Eingriff an den Eileitern oder dem umliegenden Gewebe kann im Prinzip zur Narbenbildung führen. Hierdurch entsteht hernach eine Verengung des betroffenen Eileiters und eine Eileiterschaft ist möglich. Das gilt beispielsweise auch für eine erfolglose Sterilisation, die in einigen Fällen auftreten kann.

Beckenentzündungen
Vor allem durch sexuell übertragbare Krankheiten wie Chlamydien oder Gonorrhoe können sich die weiblichen Geschlechtsorgane entzünden. Hierdurch wird das Gewebe zum Teil so stark angegriffen, dass sich verdickte Narben bilden. In den Eileitern kann dies zu einer Verengung derselben führen und folglich eine Tuberia begünstigen.

Vorherige Eileiterschwangerschaft
War eine Frau bereits einmal von einer Eileiterschwangerschaft betroffen, erhöht sich das Risiko einer erneuten Tuberia um circa 10 %. Der Grund hierfür ist vor allem, dass die Wände des Eileiters bereits stark beansprucht wurden und aus diesem Grund in ihrer Funktion, dem Weitertragen des Eis in den Uterus, gestört sein kann.

Endometriose
Die Endometriose ist eine Erkrankung, bei welcher sich Gebärmutterschleimhaut außerhalb des Uterus bildet. Hiervon kann unter anderem auch ein Eileiter betroffen sein. In diesem Fall nistet sich das Ei zwar in der vorgesehenen Schleimhaut an, diese liegt jedoch außerhalb der Gebärmutter. Zudem führt Endometriose nicht selten zur starken Narbenbildung und kann aus diesem Grund auch nach einer Behandlung den Eileiter nachhaltig schädigen und blockieren beziehungsweise verengen.

Fertilitätsprodukte
Fruchtbarkeitsmedikamente sowie eine In-vitro-Fertilisation erhöhen das Risiko, dass sich ein befruchtetes Ei auch außerhalb des Uterus einnistet. Darüber hinaus treten hier gehäuft heteroptrope Schwangerschaften auf, bei welchen sich befruchtete Eier normal im Uterus, andere jedoch gleichzeitig im Eileiter einnisten.

Alter
Frauen ab 35 haben im Bezug auf Schwangerschaften ein generelles erhöhtes Risiko, dass Probleme auftreten. Das gilt gleichfalls für Eileiterschwangerschaften. Besonders Frauen, die bereits Infektionen oder andere Erkrankungen im Bezug auf die Geschlechtsorgane hatten, sind gefährdet.

Rauchen
In einigen wissenschaftlichen Studien konnte herausgestellt werden, dass Raucherinnen ein deutlich erhöhtes Risiko für Funktionsbeeinträchtigungen der Eileiter aufwiesen.

Kontrazeptiva
Einige Studien deuten darauf hin, dass die regelmäßige Einnahme von hormonellen Kontrazeptiva die Chancen erhöhen, dass es zu einer Eileiterschwangerschaft kommt. Abschließende Ergebnisse hierzu liegen allerdings noch nicht vor.

Symptome & Anzeichen

Leider sind die Beschwerden, die im Zusammenhang mit einer Eileiterschwangerschaft auftreten, denen einer normalen Schwangerschaft sehr ähnlich. Es kommt also zunächst zum Ausbleiben der Periode sowie zu verstärktem Harndrang, zu Brustspannen und zu Unwohlsein. Erst in der sechsten bis neunten Woche der Schwangerschaft treten die für Fehleinnistungen typischen Symptome wie Bauchschmerzen und Schmierblutungen auf.
Sofern es zu konkreten Unterleibsschmerzen kommt, sind diese an der Stelle zu lokalisieren, an der sich das Ei im Eileiter eingenistet hat. Schon bei leichten Berührungen ist ein Abwehrmechanismus des Unterleibs festzustellen. Möglicherweise ist die Körpertemperatur der Schwangeren bereits erhöht. Es gibt durchaus Fälle, in denen Blutungen im Bauchraum nicht nur den Zwerchfellnerv reizen, sondern sogar Schmerzen in der Schulter bewirken.
Der Verlauf einer Eileiterschwangerschaft kann sehr unterschiedlich sein und ist stark abhängig vom jeweiligen Einnistungsort. Das Spektrum reicht von Beschwerdefreiheit über Unterleibsschmerzen bis hin zu einem Zerreißen des Eileiters. Im günstigsten Fall geht der Embryo aufgrund der ungünstigen Entwicklungsbedingungen so frühzeitig ein, dass die Schwangerschaft gänzlich unbemerkt bleibt. Sofern eine Eileiterschwangerschaft in der Ampulle des Eileiters abläuft, hat der Embryo verhältnismäßig viel Platz sich zu entwickeln.
Indes kommt es zumeist zu einer Fehlgeburt, wobei der Embryo durch das offene Eileiterende in die Bauchhöhle befördert und dort abgebaut wird. Geschieht dies nicht während der ersten sechs bis neun Schwangerschaftswochen, ist der Embryo so groß, dass Unterleibsschmerzen und Schmierblutungen auftreten. Am bedrohlichsten sind Eileiterschwangerschaften, die im engen Teil des Eileiters stattfinden. Denn dieser Bereich ist kaum dehnbar, und ein natürlicher Abort ist nicht möglich.
Das Risiko einer Tubarruptur (Zerreißen des Eileiters) ist sehr groß. Mit dem Zerreißen des Eileiters gehen massive Blutungen einher, die einen hämorrhagischen Schock nach sich ziehen können. Hierbei handelt es sich um einen Kreislaufzusammenbruch, der dem immensen Verlust an Blut geschuldet ist. Sobald eine Tubarruptur diagnostiziert wurde, ist diese schnellstmöglich operativ zu behandeln.

In der Regel zeigen sich die ersten Symptome einer Eileiterschwangerschaft in der sechsten Schwangerschaftswoche, also etwa zwei Wochen nach einer ausbleibenden Periode. Bei einem abweichenden Zyklus ist aber auch ein Symptombegin zwischen der vierten und zehnten Schwangerschaftswoche möglich.

Zu den typischen Symptomen einer Tuberia gehören Schmerzen auf einer Seite des Unterbauches. Welche Seite betroffen ist, hängt selbstverständlich davon ab, in welchem Eileiter sich das befruchtete Ei eingenistet hat. Im Gegensatz zum prämenstruellen Symptom, werden die Schmerzen bei einer Eileiterschangerschaft zunehmend stärker. Darüber hinaus können in einigen Fällen Blutungen einsetzen. Diese unterscheiden sich allerdings von der normalen Monatsblutung. In der Regel sind sie etwas stärker. Zudem kann das Blut dunkler aussehen als gewöhnlich.

Nicht immer sind sich Frauen einer Schwangerschaft bewusst und besonders die eben genannten Symptome einer Eileiterschwangerschaft können leicht mit Menstruationsschmerzen verwechselt werden. Klarheit können aus diesem Grund weitere Symptome geben, die ebenfalls bei einer Turbia möglich sind. Dazu gehören unter anderem Durchfall, Schwindelgefühle oder starke Schmerzen beim Stuhlgang.

Ist der Eileiter bereits rupturiert, tritt Blut in den Bauchraum aus und kann das Zwerchfell irritieren. In diesen Fällen fällt die Atmung schwerer und es treten Schmerzen auf, die sich bis in die Schulter ziehen. Oft fühlen sich Betroffene generell schwach und nicht selten treten Ohnmachtsanfälle und Zusammenbrüche auf.

Es ist möglich, dass eine Eileiterschwangerschaft keinerlei Symptome aufweist. Das ist vor allem davon abhängig, in welchem Teil des Eileiters sich das Ei einnistet. Geschieht dies weitgehend unbemerkt, gilt ein Zusammenbruch ob innerer Blutungen als erstes Symptom.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Der erste Schritt in der Diagnose ist eine ausführliche Anamnese durch einen Arzt. Hierbei werden vor allem Fragen nach dem gewöhnlichen Zyklus, der letzten Menstruation und dem Sexualverhalten der Betroffenen geklärt. Anschließend erfolgt eine körperliche Untersuchung. Sollte die Möglichkeit einer Schwangerschaft gegeben sein, muss darüber hinaus ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden. Bei diesem werden spezifische Hormone erkannt, welche bei einer Schwangerschaft vom Körper abgegeben werden. Die spezifische Hormonkonzentration kann jedoch auch Aufschluss über eine Tuberia geben.

Neben einem Labortest stehen einem Arzt noch weitere diagnostische Mittel zur Verfügung. Hierzu gehört unter anderem der Einsatz eines Ultraschallgeräts. Dieses wird in die Vagina eingeführt und macht hernach Bilder des Beckens auf einem Monitor sichtbar. So ist es auch möglich, eine Gewebeansammlung im Eileiter zu entdecken. In Kombination mit einem positiven Schwangerschaftstest ist schließlich die Diagnose Eileiterschwangerschaft gegeben. Nur in seltenen Fällen ist hingegen eine Laparoskopie notwendig.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Betroffen von einer Tuberia sind circa 2% aller Schwangerschaften. Hiervon zeigen in etwa 50 % typische Symptome. In den anderen Fällen geht das betroffene Ei ähnlich einer Fehlgeburt symptomlos ab.

Frauen, die bereits eine Geschlechtskrankheit hatten, beispielsweise Gonorrhoe oder Chlamydien, haben ein um etwa 20 % erhöhtes Risiko eine Eileiterschwangerschaft zu entwickeln. Ähnliches gilt dann, wenn bereits einmal eine Eileiterschwangerschaft vorlag.


Komplikationen bei der Krankheit

Komplikationen im Zusammenhang mit einer Eileiterschwangerschaft treten vor allem dann auf, wenn eine solche nicht frühzeitig erkannt wurde. In diesen Fällen wächst unter Umständen der Embryo stetig weiter, bis die Wände der Eileiter schließlich immer weiter ausgedehnt werden. In drastischen Fällen führt dies sogar zum Reißen des Eileiters. Starke innere Blutungen sind hiervon die Folge.

Ein weiteres Problem entsteht, wenn der Eileiter großflächig beschädigt wurde. Dann kann dieser unter Umständen nicht mehr seiner Funktion nachkommen und muss eventuell sogar entfernt werden. Das stellt hernach eine Schwierigkeit dar, sollte eine Frau versuchen später ein Kind zu bekommen. Die Chancen schwanger zu werden sinken natürlich, wenn lediglich ein intakter Eierleiter vorliegt.

Komplikationen ergaben sich in den vergangenen Jahren immer wieder durch den Einsatz von Fertilitätsprodukten beziehungsweise künstliche Befruchtung. Hierdurch erhöht sich die Chance einer heterotropen Schwangerschaft, bei welcher ein Ei im Uterus, andere befruchtete Eier jedoch im Eileiter eingenistet sein können.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Das Ausbleiben der Periode sollte stets ein Grund sein, einen Arzt aufzusuchen. Selbstverständlich muss dann nicht immer eine Schwangerschaft oder gar eine Eileiterschwangerschaft vorliegen. Es kann allerdings ein Hinweis darauf sein, dass Störungen vorliegen.

Dringend einen Arzt aufsuchen sollte eine Frau, wenn sie starke Schmerzen im Unterleib verspürt oder ungewöhnliche Blutungen auftreten.

Generell können Schmerzen und Zwischenblutungen auch auftreten, wenn keine Eileiterschwangerschaft vorliegt. Sie sollten allerdings medizinisch abgeklärt werden.

Ohnmachtsanfälle in Zusammenhang mit den genannten Symptomen gelten als absoluter Notfall. Hier sollte sofort ein Notarzt alarmiert werden.

Behandlungsmethoden & Therapie

Fällt die Entscheidung für eine Operation, bedeutet dies das operative Entfernen der Fehleinnistung. Nahezu ausnahmslos kann endoskopisch operiert werden, indem eine Laparoskopie durchgeführt wird. Durch einen kleinen Schnitt in der Bauchdecke kann die mikrochirurgische Maßnahme durchgeführt werden. Zum einen ist der Blutverlust sehr klein, zum anderen schreitet der Genesungsprozess recht schnell voran. Patientinnen, die unter einem instabilen Kreislauf und/oder größeren Verwachsungen leiden, werden auf herkömmliche Weise operiert.
Das heißt, ein Bauchschnitt (Laparotomie) wird vorgenommen und das Schwangerschaftsgewebe (oder der komplette Eileiter) entfernt. Auch bei Vorliegen eines Eileiterrisses muss eine Laparotomie erfolgen. Die medikamentöse Therapie beinhaltet zumeist den intravenösen oder intramuskulären Einsatz des Zellgiftes Methotrexat, damit das embryonale Gewebe abstirbt. Prinzipiell wird dieses Verfahren nur gewählt, wenn der Embryo samt umgebendem Gewebe noch keine vier Zentimeter misst und das Schwangerschaftshormon hCG einen bestimmten Schwellenwert unterschreitet.
Die Beobachtung als weitere Vorgehensweise ist in Deutschland recht selten. Eigentlich gilt es, beständig zu kontrollieren, ob sich die Schwangerschaft von selbst wieder zurückbildet. Möglich ist diese Therapie ohnehin nur, wenn die Schwangerschaft noch in einem sehr frühen Stadium ist. Dem steht gegenüber, dass eine Eileiterschwangerschaft größtenteils erst dann festgestellt wird, wenn umgehend gehandelt werden muss. Auf jeden Fall muss die Patientin beschwerdefrei sein, und im Blut sollte nur eine niedrige Konzentration des Schwangerschaftshormons HCG nachzuweisen sein.
Eine engmaschige Kontrolle des Fortgangs der Eileiterschwangerschaft ist unabdingbar. Eine Schwangere, die sich für diese Therapieart entscheiden kann, trägt viel Eigenverantwortung. Klar sollte zudem sein, dass jederzeit ein operativer Eingriff unumgänglich sein kann. Auf diesen Fall müssen sowohl die Patientin als auch der Arzt vorbereitet sein, damit schnellstmöglich operiert werden kann.

Die Behandlung einer Eileiterschwangerschaft richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Zum einen hängt sie davon ab, welche Größe der Embryo bereits erreicht hat und wie sehr die Symptome der Tuberia ausgeprägt sind. Zum anderen spielt es natürlich eine Rolle, ob bereits innere Blutungen vorliegen und in welcher körperlichen Gesamtkonstitution sich die Betroffene befindet.

Ist das Ei noch nicht besonders weit entwickelt, kann das Medikament Methotrexat ein weiteres Wachstum verhindern und die Schwangerschaft abbrechen. Übelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall können in Folge der Injektion auftreten. Anschließend gibt ein Bluttest Aufschluss darüber, ob der Eingriff erfolgreich war.

Ist das Ei jedoch schon weiter entwickelt, sind starke Schmerzen vorhanden oder liegen gar innere Blutungen vor, kann lediglich ein chirurgischer Eingriff Abhilfe schaffen. Dieser wird in der Regel laparoskopisch durchgeführt. Dabei wird ein Arzt genau darauf achten, den Eileiter möglichst zu erhalten. Nur in besonders drastischen Fällen ist eine komplette Entfernung des Eileiters unumgänglich.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Das einzig wirksame Mittel gegen eine Eileiterschwangerschaft sind Kondome. Eine Verhütung mit Kontrazeptiva hat sich bisher als eher kontraproduktiv herausgestellt, da die meisten dieser hormonellen Verhütungsmittel im Verdacht stehen eine Eileiterschwangerschaft zu begünstigen beziehungsweise diese zu einer heteroptropen Schwangerschaft beitragen können. Gleiches gilt für die sogenannte Spirale.

Darüber hinaus gibt es keine wirksamen Präventionsmaßnahmen.


Prognose zur Heilung

Während bis zu Beginn des 19. Jahrhundert noch etwa 50 % der Eileiterschwangerschaften tödlich endeten, tritt ein Tod durch Tubergravidität heute nur noch sehr selten auf. Grund hierfür ist, dass die meisten Eileiterschwangerschaften recht früh diagnostiziert werden und hernach eine geeignete Behandlungsmethode gefunden werden kann. Zu tödlichen Fällen kommt es nur sehr selten.


Depressionen

Für eine Frauen kann eine Eileiterschwangerschaft eine traumatische Erfahrung darstellen, darum kann es im Rahmen einer solchen bei den Betroffen bisweilen zu mehr oder weniger stark ausgeprägten Depressionen kommen, die mitunter sogar an die klassische Wochenbettdepression erinnern können.

Bei einer Depression handelt es sich um ein psychologisches Leiden. Die genauen Ursachen hierfür können vielerlei Natur sein und sind kaum zu verallgemeinern. Es lässt sich jedoch mit relativer Sicherheit behaupten, dass Depressionen, gleichwohl auch dies nicht gänzlich auszuschließen ist, nur äußerst selten vollkommen unabhängig von einem fassbaren Grund auftreten. Zumeist liegen diesem Leiden schwerwiegende traumatische Erfahrungen zugrunde. Aber auch weniger starke negative Geschehnisse können eine Depression verursachen. Hier kommt es sehr stark auf die jeweilige allgemeine seelische Verfassung und Härte des Individuums an. Manche Personen stecken selbst immens traumatische Erfahrung spielend weg, wohingegen andere bereits an nichtigen Geringfügigkeiten zerbrechen.

Überhaupt und generell handelt es sich bei der vorliegenden Erkrankung um ein sehr fallspezifisches Leiden, dass sich nur sehr schwer bis gar nicht in vorgegebene Muster zwängen lässt. Darum sollte man dies am besten auch erst gar nicht versuchen und Allgemeinplätze und hohle Phrasen vermeiden – insbesondere im direkten Umgang mit Betroffenen. Diese kennen derlei Phrasen bereits und reagieren nicht selten ablehnend oder gar ungehalten darauf. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie gut gemeint sind oder nicht.

Auch ist es wichtig, sich bereits in der Frühphase der Erkrankung um einen Therapieplatz zu bemühen. Eine psychotherapeutische Langzeitbetreuung ist oftmals der einzige probate Weg, mit dem vorliegenden Leiden umgehen zu lernen. Die Kombination aus Gesprächstherapie und stimmungsaufhellenden Medikamenten ist die am häufigsten zum Einsatz kommende Art der Behandlung in Bezug auf eine Depression. Aber auch ohne die Gabe von Antidepressiva, die teil schwere Nebenwirkungen haben können, ist es möglich, therapeutische Erfolge zu erzielen.

Alles in allem ist es also aufgrund der doch sehr individuellen Ausprägungen dieses Leidens kaum möglich, es in allgemeiner Form zu definieren. Man kann grundsätzlich von einer seelischen Missstimmung sprechen, die verschiedenste Formen und Ausprägungen annehmen kann. Sie kann sehr moderat verlaufen, aber auch extrem. Ein Freitod als finale Konsequenz ist nicht auszuschließen. Auch aus der Depression hervorgehende organische Leiden können entstehen, wenn diese nicht korrekt und zeitnahe behandelt wird.

Depressionen sind keine Seltenheit. Beinahe jeder litt schon einmal an dieser psychologischen Störung oder kennt eine Person, die es tat. Die genauen auslösenden Prozesse, die hinter einer solchen seelischen Missstimmung stecken, sind allerdings sehr fallspezifisch und für Außenstehende nur schwer nachzuvollziehen. Dies ändert jedoch nicht an dem Umstand, dass man depressiven Personen gegenüber stets helfend auftreten und sie unterstützen sollte. Denn sie sind zumeist besonders schwach und können nicht mit allzu großen Belastungen umgehen, ohne in eine noch tiefere Depression zu verfallen.

Darüber hinaus kann es jeden treffen. Niemand ist gegen dieses Leiden immun. Zwar sind Menschen mit einem starken Charakter in aller Regel seltener Opfer dieses Leiden, aber nichtsdestotrotz können auch sie dahingehend erkranken. Besonders dann, wenn sich ihre Lebensumstände spontan zum Schlechten hin ändern.

Man sollte sich jedoch nicht entmutigen lassen. Depressionen sind heutzutage gut heilbar. Es stehen der modernen Schulmedizin nicht nur viele sehr probate Medikamente zur Verfügung, sondern auch Psychotherapie und Kliniken können den Betroffenen wieder auf die richtige bahn lenken. Die genaue Art der Behandlung ist jedoch von medizinischem Fachpersonal zu entscheiden und sollte nicht durch den Laien geschehen.

Des Weiteren bleibt zu erwähnen, dass es sich bei Depressionen um ein weltweites Phänomen handelt. Der genaue evolutionäre Nutzen derselben ist dabei allerdings noch ungeklärt und verbleibt Gegenstand der Forschung. Es liegen aber bereits verschiedenste Theorien dazu vor, die von Forschern aus allen Ländern immer wieder diskutiert werden. Es bleibt also abzuwarten, welche Erkenntnisse die Zukunft über die Entstehung von Depressionen birgt.


Alternative Behandlungsmethoden

Die Verabreichung von Naturheilmitteln wie Medacalm ist recht hilfreich, da der Mutterleib gerade auf pflanzliche Produkte positiv reagiert. Medacalm enthält unter anderem Pfefferminzöl, das neben seiner antibakteriellen Wirkung krampflösend wirkt und beruhigend auf die Nervenbahnen bei einer Eileiterschwangerschaft einwirkt.

Fernerhin bietet die Natur ein großes Spektrum beruhigender Mittel. Da die Symptome einer Eileiterschwangerschaft sehr spezifisch sein können, lohnt sich der Besuch in einer Heilpraxis. Hier erfolgt eine individuelle Beratung, in der natürliche Heilmittel mit andere Behandlungen, wie zum Beispiel einer Ernährungstherapie, ein Einklang gebracht werden kann.

Eine fortführende Zusammenfassung der möglichen und probaten alternativen Behandlungen sieht wie folgt aus:

Besonders wenn Stress auch ein Faktor ist, gibt es einige alternative Behandlungsmethoden, die erfolgsversprechend sein können. Hierzu gehören:

Es ist empfehlenswert Behandlungen in Anspruch zu nehmen, die Stress reduzieren und gleichzeitig zu lernen, wie Stress selbstständig positiv verarbeitet werden kann. Unter Umständen kann daher auch ein Kuraufenthalt ratsam sein.

Welche Hausmittel können helfen?

Ein klassisches Hausmittel gegen Beschwerden in dieser Region ist das schlichte Wärmen des Bauches. Warme Leibwickel oder eine Wärmflasche können die betroffene Region entspannen und dadurch krampflösend wirken. Manchmal hilft auch eine sanfte Bauchmassage mit langsamen, kreisenden Bewegungen.

Generell gilt: Alles was entspannt und Druck abbaut, ist hilfreich. Egal ob lange Spaziergänge oder ein gemütliches Zusammensein mit Freunden – Hauptsache ist, Sie können einmal abschalten. Die einfachste Methode hierfür ist natürlich ein erholsamer Schlaf. Es mag banal klingen, aber wer genügend schläft, verschafft seinem Körper die Entspannung, die er zur täglichen Arbeit benötigt. Und zu dieser gehört auch die Verdauung.

Übersicht
Probate Hausmittel können u.a. sein:

    • Ruhe: Sich selbst Ruhe zu gönnen ist gerade bei einer Eileiterschwangerschaft das A und O. Man sollte nichts tun, was einen aufregt und / oder Stress verursacht. Der Körper braucht viel Zeit und Entspannung, um mit einer Überreizung des Systems fertig zu werden. Selbst wenn man denkt, dass sich die Symptome im Rahmen der Behandlung o.ä. abschwächen, sollte man nicht gleich wieder voll in den Alltag einsteigen, sondern sich immer noch Zeit nehmen. Die Symptome können jederzeit erneut ausbrechen, wenn man sie nicht komplett ausheilen lässt. Im Zweifelsfalle sollte man sich vertrauensvoll an einen Doktor wenden, um Informationen darüber zu erhalten, ob man gesund genug ist, um wieder am Leben teilhaben zu können.
    • Ausreichend viel Flüssigkeit: Es ist ein generell guter Ratschlag, immer genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Doch gerade bei einer Erkrankung fördert ausreichender Konsum von klarem Wasser das Ausscheiden von Bakterien und Viren und ist darum in seiner therapeutischen Funktion nicht zu unterschätzen.
    • Das Immunsystem stark halten: Spaziergänge, eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und vieles mehr helfen dabei, dass das Immunsystem konstant auf hohem Niveau arbeitet. Hierdurch beugt man automatisch der vorliegenden und vielen anderen Krankheiten vor.
    • Rauchentwöhnung – Wie bereits mehrfach erwähnt, so ist das Rauchen von Tabak einer Hauptgründe, die zu einer Erkrankung führen können. Darum ist der absolute Verzicht auf alle Rauchwaren nicht nur empfohlen, sondern auch notwendig. Zudem verkleinern sich hierdurch auch die Chancen an vielen anderen Leiden zu erkranken. Dies gilt für sämtliche Rauchwaren, sprich Zigaretten, Zigarren, Zigarillos, Pfeifen, Vapes, Shishas usw. Wer darum nicht auf seine Sucht verzichten kann, gefährdet sich selbst und muss damit rechnen, früher oder später ein Darmleiden zu entwickeln.

Heilkräuter & Heilpflanzen

      • Kamille
      • Ingwer
      • Johanniskraut
      • Spitzwegerich
      • Gelber Enzian
      • Berberitze
      • Majoran
      • Passionsblume

Sämtliche hier erwähnte Heilpflanzen sind entweder als Tee oder Aufguss, getrocknet oder frisch oder als Pulver bzw. in Form eines Präparates zu reichen. Hierbei sind die Methoden der Verabreichung häufig nur geringfügig wechselnd in Bezug auf die Wirkung. Besonders aber eine Salbe ist aus den diesen Kräutern und Pflanzen zu erzeugen bietet sich im Falle einer Eileiterschwangerschaft zum Einreiben des Abdomen an. Dazu gebe man nämliche in zerlassenes Schmalz ein und lasse diese Mixtur auskühlen und sich erhärten. Insofern man eine potentere Salbe oder Creme wünscht, ist dieser Prozess beliebig oft zu wiederholen. Darüber hinaus kann man oftmals bereits fertige Präparate bei einem Heilpraktiker oder Händler beziehen. Auch das Internet bietet so einige gute Quellen für den Bezug von Heilprodukten aus der Natur.

Es empfiehlt sich zudem, vor der Anwendung Rücksprache mit dem zuständigen Mediziner zu halten um etwaige allergische Reaktion schon im Vorfeld ausschließen zu können.

Ätherische Öle

      • Pfefferminzöl
      • Anis
      • Kümmel
      • Bergamotte
      • Fenchel
      • Myrrhe

Ätherische Öle sind entweder im Rahmen einer Aromatherapie oder äußerlich sowie seltener auch innerlich anwendbar. Im Falle des Reizdarms sollte man jedoch lediglich von ersterer Form Gebrauch machen, also der Aromatherapie. Dieser Umstand ergibt sich daraus, dass diese Form der Anwendung am wenigsten belastend für die Gesundheit anzusehen ist. Hierzu gebe man die Öle in eine Duftlampe, entzünde eine Wärmequelle, am besten ein Teelicht und lasse die Öle in die Raumluft verdampfen. Die ätherischen Öle setzen auf diese Weise ihre Wirkstoffe frei und dienen zur Beruhigung der Patienten und bauen somit Stress und folglich Schmerz ab. Aber auch hier gilt, wie bei den Heilkräutern, dass eine solche Behandlung ein schulmedizinisches Vorgehen nicht ersetzen kann. Darüber hinaus ist der Effekt lediglich beruhigend und stressabbauend, nicht aber heilend.

Darüber hinaus gilt zu beachten, dass man die Öle nicht allzu stark dosiert. Eine empfindliche Lunge kann durch eine Überdosierung noch zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen werden, was wiederum dazu führt, dass sich das allgemeine Leiden verlängert, verschlimmert oder beides. Des Weiteren sollte man vor einer Anwendung Rücksprache mit einem Mediziner halten, um ggf. etwaigen allergischen Reaktion vorbeugen zu können.

Homöopathie & Globuli

      • Antimonium crudum
      • Acidum nitricum
      • Nux vomica
      • Asa foetida
      • Chelidonium majus

Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Schüssler-Salze

Besonders Nr. 7 Magnesium phosphoricum gilt als wirksam zur Bekämpfung des Reizdarms, da dieses Mittel die Perestaltik des Darms positiv beeinflussen und gleichzeitig zum Abbau von Stress führen soll. Die Schüssler Salze Nr. 3, Nr. 8 und Nr. 10 wirken sich hingegen vorrangig auf die Darmtätigkeit aus. Die genauen Daten zur Dosierung und zur Art der Anwendung sind der Packungsbeilage zu entnehmen oder mit dem zuständigen Heilpraktiker abzuklären.

Diät & Ernährung

Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die ergriffen werden können, um die Symptome einer Eileiterschwangerschaft mittels Ernährung zu lindern. Dafür muss zunächst das eigene Essverhalten genau untersucht werden. Schlechte und ungesunde Gewohnheiten abzubauen, fällt vielen Menschen jedoch schwer. Hier hilft eine professionelle Ernährungsberatung. In dieser wird zudem ermittelt, welche Lebensmittel im Einzelnen Probleme verursachen. Häufig handelt es sich dabei um Nahrungsmittelallergene wie zum Beispiel Nüsse, Eier, Senf oder Milch.

Item lassen sich einige Vorkehrungen treffen, die allgemeingültig sind: Essen Sie langsam und kauen Sie die Nahrung gut durch. Zudem sollten die Mahlzeiten nicht zu üppig ausfallen, denn große Portionen können leicht zur erneuten Überreizung führen. Das gilt ebenso für sehr fette Speisen. Einige Lebensmittel sind zwar gesund und reich an Vitaminen, lassen sich allerdings nur schwer verdauen. Hierzu gehören unter anderem Pilze, Oliven oder Zwiebeln. Besonders wer zu Blähungen neigt, vermeidet besser auch Kohl und Hülsenfrüchte, da diese besonders gasbildend sind. Vorteilhaft ist es des Weiteren, über den Tag verteilt viel zu trinken, auf koffeinhaltige, gezuckerte und alkoholische Getränke dabei aber zu verzichten. Experten empfehlen circa zweieinhalb Liter Wasser am Tag.

Allgemeine Tipps sind daher:
Bedenkenlos konsumieren kann man:

      • Obst und Gemüse (insofern keine Allergien vorliegen)
      • Meeresfrüchte
      • Milchprodukte (jedoch auf den Fettgehalt achten)
      • Hülsenfrüchte
      • Klares Wasser und Kräutertee (Limonaden usw. sind zu vermeiden)
      • Vollkornprodukte

Bei folgenden Lebensmitteln, sollte man eher aufpassen:

      • Rotes Fleisch
      • Tabakwaren
      • Raffinierter Zucker
      • Stark fetthaltige Speisen
      • Fertiggerichte
      • Alkoholika
      • Weißes Mehl
      • Fast Food

Man sollte außerdem stets im Hinterkopfe behalten, dass Übergewicht eine immense Belastung für den Organismus darstellt. Dabei spielt es keine Rolle, ob er durch Krankheiten belastet ist oder nicht. Darum ist es wichtig darauf zu achten, stets ein angemessenes Gewicht zu halten, um seinen Darm keinen überflüssigen Strapazen auszusetzen. Wer sich zudem an eine solche Ernährung hält, kann nicht nur sein Immunsystem dadurch stärken, sondern wirkt auch noch prophylaktisch auf eine ganze Reihe potentieller Krankheiten ein, die aufgrund der gesunden Ernährung erst gar nicht ausbrechen.

Ein Diätologe oder ein Ernährungswissenschaftler können einem zusätzlich dabei helfen, einen perfekten und individuell maßgeschneiderten Ernährungsplan für einen zu erstellen. Es lohnt sich daher immer, einen solchen zu konsultieren, wenn man dauerhaft etwas an seiner Ernährung verändern will.


FAQ – Fragen & Antworten

Kann ich nach einer Tuberia noch schwanger werden?

Ob die Fertilität nach einer Eileiterschwangerschaft erhalten bleibt, richtet sich vor allem danach, welche Schäden am Gewebe des Eileiters entstanden sind. In den meisten Fällen wird ein Arzt sein möglichstes tun, den Eileiter zu erhalten. Nur in seltenen Fällen muss er entfernt werden, wodurch die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigt wird und die Chancen, schwanger zu werden sinken.
Wichtig ist selbstverständlich, nach einer Tuberia zu ermitteln, welch Gründe ursächlich für ihre Entstehung waren. Diese sollten möglichst behandelt werden, bevor eine Betroffene versucht, erneut schwanger zu werden.

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