Bronchiektasen

Steckbrief: Bronchiektasie

  • Name(n): Bronchiektasie; Tuberkulöse Bronchiektasie
  • Art der Krankheit: Atemwegserkrankung
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 19. Jahrhundert
  • Behandelbar: Teilweise
  • Art des Auslösers: Diverse
  • Wieviele Erkrankte: Etwa 0;001% der Weltbevölkerung
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Pneumologe; Hausarzt
  • ICD-10 Code(s): J47

Bronchiektasie – Wenn die Lunge zu groß wird

Bronchiektasie

Durch eine Vernarbung des Lungengewebes kommt es zu Ausdehnungen und Schleimansammlungen


Bei der Bronchiektasie handelt es sich um eine Erkrankung der Lunge, die sich durch Kurzatmigkeit und andere Symptome, bis hin zum Spucken von Blut, auszeichnet. Die Erkrankung tritt oft in Verbindung mit Mukoviszidose auf, kann aber auch selbstständig auftreten.

Es gibt viele Arten der Ansteckung oder der Entstehung der Erkrankung. Darum ist es notwendig, sich über diese Krankheit zu informieren, um gegebenenfalls dazu in der Lage zu sein, sich gegen eine Ansteckung aktiv zu wehren.

Eine Behandlung ist nicht immer mit einer tatsächlichen Heilung verbunden, dennoch kann sie dem betroffenen Individuum dabei helfen, einiges an Lebensqualität zurückzugewinnen und eine relativ sorglose Existenz, trotz der Erkrankung, zu führen.

Definition Bronchiektasie

Bronchiektasen (griechisch éktasis “Ausdehnung”) ist ein spezieller Zustand der Bronchien, der sich durch zylindrische bzw. sachförmige Bronchialerweiterungen bemerkbar macht und die Bronchien verlegen kann. Das Bronchiektasen Krankheitsbild wird in der Medizin auch als Bronchiektasie bezeichnet und ist zum Leidwesen der Betroffenen als irreversible Erkrankung einzustufen. Bronchiektasen entzünden sich gerne und gelten zudem als optimaler Nährboden für verschiedene Krankheitserreger. Mit der Zeit breitet sich eine Entzündung auf die restlichen Luftwege aus, wodurch der Gewebeaufbau zersetzt wird.

Anstelle von normalem Gewebe tritt nun ein von Narben durchzogenes Gewebe. Nach und nach kommt es auch zu einem markanten Abbau im Knorpel- und Muskelgewebe. Durch den damit verbunden Verlust an Festigkeit besteht die Gefahr, dass beim Ausatmen die beschädigten Wandabschnitte in sich zusammenfallen und so die Luftwege verstopfen können. Die Folgen daraus sind neben einer eingeschränkten Atmung auch ein dadurch begünstigtes Aufkeimen von chronischen Infektionserkrankungen. Ausgehend von Bronchiektasen werden auch die sogenannten unteren Atemwege durch chronische Infekte in Mitleidenschaft gezogen.

Eine typische chronische Begleiterscheinung von Bronchiektasen ist eine eiternde und nekröse Bakterieninfektion in der Bronchialwand. Von den Formen her wird bei Bronchiektasen zwischen einer angeborenen und einer erworbenen Bronchiektasie unterschieden. Wenn Bronchiektasen als angeboren eingestuft werden, treten diese nur in einem Segment der Lunge oder nur in einem Lungenlappen auf. Es sind aber auch Fälle von einem unbegrenzten Vorhandensein von Bronchiektasen bekannt, die meistens in Verbindung mit anderen körperlichen Beeinträchtigungen (z. B. Pneumonien, Fibrose, Kartagener-Syndrom) beobachtet wurden.

Die Entstehung von selbst erworbenen Bronchiektasen hat bereits im frühkindlichen Alter ihren Anfang. In Deutschland konnte mit Hilfe von Impfungen und gezielten Therapien mit Antibiotika das Auftreten von Bronchiektasen deutlich gesenkt werden. Auf der anderen Seite ist durch ein frühzeitiges Erkennen mittels einer Computertomografie (HR-CT) ein Anstieg in der Häufigkeit feststellbar. Trotzdem hat man diese Krankheit in den westeuropäischen Staaten gut im Griff. Als Risikogruppe sind aber eingewanderte Menschen anzusehen, in deren Heimatländern keine oder nur eine unzureichende medizinische Versorgung verfügbar ist.


Was ist Bronchiektasie?

Die Bronchiektasie ist eine Erkrankung, bei der sich Teile der Atemwege und der Lunge permanent vergrößern. Typische Symptome sind ein chronischer Husten mit Schleimproduktion. Andere Symptome sind Kurzatmigkeit, Bluthusten und Brustschmerzen. Keuchen und rasselnde Atmung können ebenfalls auftreten. Diejenigen mit der Krankheit bekommen häufiger Lungeninfektionen als nicht-betroffene Personen.

Bronchiektasen können durch eine Reihe infektiöser und erworbener Ursachen entstehen, darunter Lungenentzündung, Tuberkulose, Probleme des Immunsystems sowie zystische Fibrose. Zystische Fibrose führt schließlich in fast allen Fällen zu schwerer Bronchiektasie. Die Ursache bei 10 bis 50% der Patienten ohne zystische Fibrose ist unbekannt, ist dies der Fall, spricht man auch von einer idiopathischen Bronchiektasie. Der Mechanismus. Der hinter der Wirkung der Erkrankung steckt, ist der Zusammenbruch der Atemwege aufgrund einer übermäßigen Entzündungsreaktion. Die betroffenen Atemwege (Bronchien) werden vergrößert und können somit weniger Sekrete freisetzen. Aufgrund dieser fehlenden Sekrete erhöhen sich die Mengen an Bakterien in der Lunge, was wiederum zu einer Verstopfung der Atemwege und einem weiteren Zusammenbruch der Atemwege führt. Sie wird als obstruktive Lungenerkrankung, zusammen mit der sogenannten chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung und Asthma in eine Gruppe von Erkrankungen eingeordnet. Die Diagnose wird basierend auf den Symptomen einer Person erstellt und mittels einer Computertomographie bestätigt. Kulturen, die aus dem produzierten Schleim gewonnen wurden, können nützlich sein, um die Behandlung bei Patienten mit einer akuten Verschlechterung treffender zu konzipieren und somit eine maßgeschneiderte Therapie zu erstellen.

Eine Verschlimmerung kann aufgrund einer weiteren Infektion auftreten, in diesen Fällen werden Antibiotika empfohlen. Typische Antibiotika sind Amoxicillin, Erythromycin oder Doxycyclin. Antibiotika können auch verwendet werden, um eine Verschlechterung der Krankheit vor vorneherein zu verhindern. Sogenannte „Airway Clearance-Techniken“ (Atemwegs-Reinungungs-Verfahren), eine Art von Physiotherapie, werden empfohlen, um die Symptome zu lindern. Medikamente zur Erweiterung der Atemwege können in einigen Fällen ebenso nützlich sein, aber die Beweise für eine tatsächliche Wirksamkeit sind nicht stichfest und werden von einigen Medizinern angezweifelt. Die Verwendung von inhalativen Steroiden hat sich nicht als nützlich erwiesen. Früher wurde oftmals versucht, das Leiden operativ zu bekämpfen, allerdings geht man heutzutage davon aus, dass solche Operationen eher weniger zielführend sind. Eine Lungentransplantation kann eine Option bei Patienten mit sehr schweren Symptomen sein. Während die Krankheit selbst oftmals erhebliche gesundheitliche Probleme verursachen kann, geht es den meisten Menschen mit der Krankheit vergleichsweise gut, sodass eine medikamentöse Behandlung vollkommen ausreichend ist, um ein angenehmes Leben, trotz des Leidens, zu gewährleisten.

Die Krankheit befällt in etwa zwischen 0,01 und 0,025% der Bevölkerung. Die Krankheit kommt bei Frauen häufiger vor als bei Männern und nimmt mit zunehmendem Alter ebenso zu. Das Leiden wurde seit den 1950er Jahren mit der Einführung von Antibiotika immer seltener. Sie ist häufiger bei bestimmten ethnischen Gruppen wie den indigenen Völkern Ostasiens zu beobachten. In der entwickelten Welt dagegen, tritt das Leiden vergleichsweise nur noch selten auf. Nicht zuletzt deswegen handelt es sich hierbei um ein eher unbekannte gesundheitliches Phänomen.

Welche Ursachen gibt es?

Die Ursachen für die Bildung von Bronchiektasen sind in durch gewisse Krankheiten entstandene Schädigungen zu finden, die sich negativ auf die mukoziliäre Clearance (Selbstreinigung) der Bronchien auswirken. Zu den angeborenen Auslösern für Bronchiektasen zählen eine Mukoviszidose (cystische Fibrose), das Kartagener-Syndrom, ein eklatanter Mangel an Antikörpern (Immundefekt), alveoläre Fehlbildungen und eine primäre Ziliendyskinesie (PCD). Bei der Mukoviszidose handelt es sich um eine geerbte Krankheit, welche die feinen Bronchienverzweigungen mit einem zähen Schleim verlegt und somit die Atemwege verstopft.

Alveoläre Fehlbildungen sind durch eine Fehlentwicklung der Lungenbläschen (Alveolen) zu erklären. Bei der angeborenen Krankheit des Kartagener-Syndroms sind Bronchiektasen bzw. eine primäre Ziliendyskinesie Teile des Gesamtkrankheitsbildes. Angeborene Bronchiektasen sind auch durch eine unterentwickelte Lunge gekennzeichnet. Ansonsten können Bronchienerweiterungen auch gewissen Schwächen im Immunsystem zugeschrieben werden. Alle genannten Faktoren lösen im Mukoziliarsystem gewaltige Störungen aus, welche zu Fehlfunktion der Flimmerhärchen bzw. in den Alveolarzellen führen und im weiteren Krankheitsverlauf Bronchiektasen hervorrufen. Die erwähnten Flimmerhärchen sind für das Entfernen von Fremdkörpern und Schleim aus den Bronchien verantwortlich.

Handelt es sich um erworbene Bronchiektasen, treten die durch immer wiederkehrende Bronchialinfektionen verursachte Auslöser schon im kindlichen Alter auf. Vor allem Masern, Keuchhusten und Lungenentzündungen begünstigen die Entwicklung von Bronchiektasen. Zu einer Verengung der Bronchien, die das Abfließen des Auswurfs wesentlich behindert, tragen auch Tumore, Fremdkörper oder eine Tuberkulose (tbc) ihren Teil bei. Begünstigt werden Bronchiektasen durch die Inhalation von Staub und durch das Rauchen. Beide Umstände führen in den Bronchien zu einer nicht ausreichenden Selbstreinigungsfunktion und münden schlussendlich in der Bildung von Bronchiektasen bzw. in einer chronischen Bronchitis. Verschiedentlich kommt es durch eitrige Geschwüre zu Bronchiektasen. Sollten solche Abszesse durch die Lungenwand brechen, ist die Folge ein Lungenkollaps (Pneumothorax). In Bezug auf Bronchiektasen sind seltene Fälle dokumentiert, bei denen die Ursachen nicht eindeutig zu finden waren. Im Fachjargon wird diese als idiopathische Bronchiektasen bezeichnet.


Symptome & Anzeichen

Festgestellt werden Bronchiektasen anhand der charakteristischen Symptome und durch bestimmte diagnostische Verfahren. Einer der vielen Hinweise liegt im durch heftiges Husten verursachten schaumigen und eitrigen Dreischicht-Auswurf (Sputum oder „maulvolle Expektoration“), in dem oft Blut vorhanden ist und in denen nicht selten Kulturen von Staphylococcus aureus und Streptococcus pneumoniae nachgewiesen werden können.

Außerdem weist dieser typische Auswurf auch einen süßen und faulen Geruch auf. Gebildet werden die drei Schichten aus Eiter, Schleim und Schaum. Fallweise kann es sich aber auch um einen trockenen Husten handeln. Vom Erkrankten kann dieser Schleim tagsüber nur sehr schwer ausgehustet werden. Am Morgen hingegen kann ein Großteil des Schleims leichter abgehustet werden.

In der Lunge sind eine respiratorische Insuffizienz bzw. obstruktive und restriktive Störungen in der Ventilation mögliche Anzeichen für Bronchiektasen. Weitere Anhaltspunkte, wie zystische Hohlräume (mit/ohne Spiegel) und eine peribronchiale Streifenzeichnung, ergeben sich durch ein Röntgenthorax. Eine absolute sichere Spur für den Nachweis von Bronchiektasen führt über eine HR-CT, die Ausweitungen in der Bronchiallumina und zystische Aufhellungen eindeutig und zuverlässig aufdeckt. Bezeichnend für eine Bronchiektasie sind auch mehrere hintereinander folgende Lungenentzündungen, Fieber und Atemnot. Kennzeichnend sind des Weiteren ein unerklärlicher und plötzlicher Gewichtsverlust, ständige Müdigkeit, Leistungseinbrüche und Herzvergrößerungen.

Der begleitende Mangel an Sauerstoff führt zu urglasähnlich verformten Zehen- und Fingernägel und zu Trommelschlegelfinger mit aufgetriebenen Fingerenden. In diesem Stadium tritt die Atemnot nur unter Belastung auf. Im weiteren Verlauf können die Patienten auch im Ruhezustand schlecht Luft bekommen. Natürlich reagiert der Körper auf diesen Zustand und versucht mit einer Steigerung der Durchblutung und durch eine Erhöhung des Blutdrucks dagegen anzukämpfen. Allerdings wird durch diese Gegenmaßnahmen die rechte Herzkammer auf eine große Belastungsprobe gestellt.

Im fortgeschrittenen Krankheitsbild kann es zu Abszessen im Hirn kommen. Verantwortlich dafür sind Bakterien, die sich über das Blut im Gehirn verbreiten. Sind Menschen schon im kindlichen Alter von einer Bronchiektasie betroffen, wirkt sich das durch eine merkbare Verzögerung im Wachstum aus.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Glücklicherweise ist es inzwischen sehr einfach eine schnelle und vorallem korrekte Diagnose zu stellen. Das ist ein sehr glücklicher Umstand, denn vor noch einigen Jahrzehnten war es mit sehr großem Aufwand verbunden, eine Bronchiektasie als solche zu erkennen und zu diagnostizieren.

Tatsächlich war es bis zur Einführung der bildgebenden Verfahren kaum möglich, das vorliegende Leiden mit Sicherheit zu diagnostizieren oder es effektiv von beispielsweise einer Mukoviszidose zu unterscheiden. Nicht zuletzt darum kam es in der Vergangenheit immer wieder zu fehlerhaften Diagnose und somit auch zu wenig zielführenden Behandlungen. Diese Zeiten sind allerdings inzwischen vorbei. Dank der eben bereits erwähnten bildgebenden Verfahren, ist es heutzutage besonders schnell und effektiv möglich, die eventuell vorliegende Erkrankung zu erkennen.

Ein CT-Scan der Lunge beispielsweise kann als ziemlich genauer Indikator dafür fungieren ob und wenn ja welches Lungenleiden den Patienten quält. Sicherlich sind oftmals auch noch weitere Tests notwendig, um die genaue Krankheit mit Sicherheit identifizieren zu können, aber alles in allem geht eine Diagnose recht schnell von Statten und erfordert keine allzu langen Wartezeiten mehr.

Darüner gibt es auch weitere medizinische Testverfahren, die dazu benutzt werden können, um die vorliegende Krankheit zu diagnostizieren oder zumindest dazu beizutragen, eine andere Diagnose auszuschließen und somit die Zahl potentieller anderer Ursachen zu verringern.

Zu diesen weiteren Testverfahren gehören unter anderem:

  • Sputumtest: Beim Sputumtest wird aus dem Sputum, sprich dem Auswurf beim Husten, eine Kultur angelegt. Eine Sputum-Kultur dient als ein Test zum Nachweis und zur Identifizierung von Bakterien oder Pilzen, die die Lungen oder Atemwege infizieren können. Sputum ist eine dicke Flüssigkeit, die in den Lungen und in den angrenzenden Atemwegen produziert wird. Normalerweise ist eine frische Morgenprobe für die bakteriologische Untersuchung des Sputums am besten. Eine Probe des Sputums wird in einem sterilen, auslaufsicheren und bruchfesten Kunststoffbehälter mit großem Mundraum entnommen und zum Test ins Labor geschickt. Die Probennahme kann durchgeführt werden, indem das Sputum ausgehustet, induziert (Kochsalzlösung wird in die Lunge gesprüht, um die Sputumproduktion zu befördern) oder über ein Endotrachealtubus mit einem geschützten Probenbürstchen (häufig bei Patienten, die auf Beatmungsgeräte angewiesen sind). Wenn keine Bakterien oder Pilze wachsen, ist die Kultur negativ. Wenn Organismen, die die Infektion verursachen können (Pathogenitätsorganismen) wachsen, ist die Kultur positiv. Die Art des Bakteriums oder Pilzes wird durch Mikroskopie, Koloniemorphologie und biochemische Tests des Bakterienwachstums identifiziert. Wenn Bakterien oder Pilze, die Infektionen verursachen können, in der Kultur wachsen, können andere Tests bestimmen, welcher antimikrobielle Wirkstoff die Infektion am wirksamsten behandeln kann.

    In einer Krankenhausumgebung wird eine Sputumkultur am häufigsten dann angeordnet, wenn ein Patient eine Lungenentzündung hat. Reinkulturen von häufigen respiratorischen Pathogenen in Abwesenheit einer oberen respiratorischen Flora, kombiniert mit Symptomen von Atemnot, liefern jedoch meist starke Beweise für das infektiöse Agens und seine Signifikanz. Zu diesen Erregern zählen Streptococcus pneumoniae, Haemophilus influenzae und die hochinfektiösen M. tuberculosis, die durch Inhalation von Aerosolen übertragen werden. Aus diesem Grund wird die Laborbehandlung von Sputum für respiratorische Erreger mit Hilfe einer biologischen Sicherheitswerkbank durchgeführt.

  • Bloutproben: Blutproben können ebenfalls dabei helfen, entzündliche Prozesse im Körper festzustellen. Leider ist eine solche Untersuchung nicht dazu in der Lage, den genauen Ort der Entzündung zu lokalisieren. Darum ist eine Untersuchung des Blutes lediglich in einem weiteren Kontext zu Diagnosezwecken nutzbringend.
  • Gentests: Einige Fälle von Bronchiektasie können auf genetische Faktoren zurückzuführen sein. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn zudem noch eine Mukoviszidose vorliegt. In diesen Fällen bietet sich zusätzlich zu den anderen Methoden auch noch eine Untersuchung des Genmaterials an, um feststellen zu können, ob dieses beschädigt ist oder nicht. Nichtsdestoweniger kommen derartige Tests nur vergleichsweise selten vor.

Verlauf der Krankheit
Die Krankheit verläuft von Fall zu Fall sehr unterschiedlich, Ebenso ist es nur schwer möglich, die Intensität, mit der die Erkrankung die betroffene Person befällt, vorherzusagen. Ebenso sind die Dauer und die Chancen auf Heilung, insofern eine solche überhaupt möglich ist, nur sehr schwer zu verallgemeinern.

Man sollte darum, hat man die Diagnose Bronchiektasie erhalten, das persönliche Gespräch mit dem behandelnden Arzt suchen und kein allzu großes Augenmerk auf allgemeine Informationen legen, zuletzt deswegen, da diese möglicherweise für das eigene Krankheitsbild wenig bis gar nicht ausschlaggebend sind.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Vor noch einigen Jahrzehnten war die vorliegende Erkrankung sehr viel weiter verbreitet und häufiger als noch heutzutage. Allerdings lässt sich seit etwa der Mitte des letztes Jahrhunderts ein stetiger Rückgang der Fälle beobachten, vorallem aber in einem europäischen und nordamerikanischen Kontext. Es ist davon auszugehen, dass weltweit in etwa einer von tausend Personen früher oder später mit der Diagnose Bronchiektasie konfrontiert wird. Dabei sind die Lebensumstände und vorallem der Wohnort, ebenso wie die Ethnie wichtige Kriterien für die Wahrscheinlichkeit einer solchen Diagnose.

Auch das Geschlecht kann eine Rolle spielen. So sind beispielsweise Frauen statistisch gesehen öfter betroffen als Männer. Allerdings sind die Unterschiede eher geringfügig. Ebenso spielt das Alter eine gewisse Rolle. Je älter man ist, desto anfälliger ist man oftmals für Krankheiten. Das ist auch im Falle der Bronchiektasie nicht viel anders. Somit sollte es nicht weiter verwundern, dass Personen fortgeschrittenen Alters häufiger an dem vorliegenden Leiden leiden als solche, die noch jünger sind. Dennoch ist auch nicht auszuschließen, dass bereits Kinder oder sogar Kleinkinder an Bronchiektasie erkranken. Dies ist insbesondere dann häufiger der Fall, wenn diese Kinder ohnehin mit vielen Mangelerscheinungen aufwachsen und eine medizinische Betreuung nicht oder nur sehr rudimentär zur Verfügung steht.

Da die medizinische Versorgung in Ländern der dritten Welt schlechter ist als in unseren Breitengraden, kommt es daher dort auch vermehrt zu Häufungen dieses und anderer Leiden, die bei uns kaum mehr bekannt oder sogar mehr oder weniger komplett ausgestorben sind. Darüber hinaus konnten Statistiken aufzeigen, dass einige Ethnien einen größeren Hang zur Bronchiektasie haben als andere und das vollkommen unabhängig von der medizinischen Versorgung in der Region. Insbesondere die Ureinwohner Amerikas zeigen diesbezüglich starke Auffälligkeiten und neigen wesentlich stärker zur Bronchiektasie als andere Volksgruppen.

Des Weiteren ließen sich in den letzten Jahren vermehrt neue Fälle der vorliegenden Erkrankung beobachten. Das gibt einigen Forschern und Ärzten Grund zur Sorge. Die genauen Gründe hierfür konnten jedoch noch nicht identifiziert werden. Einige Lungenspezialisten vermuten dahinter die steigende Verpestung der Luft durch Feinstaub und andere Chemikalien, sowie die allgemein schlechtere Physis vieler Menschen, die sich zu wenig bewegen und somit auch ihr Lungenvolumen und ihre Lungenfunktion merklich einschränken. Dies sind jedoch bis dato nur Theorien, die weder bestätigt noch für Unfug erklärt werden konnten.

Alles in allem also ist man am gefährdetsten, wenn man eine Frau im fortgeschrittenen Alter ist und zudem auch noch einer indianischen Ethnie angehört. Das bedeutet aber nicht, dass alle anderen Menschen immun seien. Praktisch kann das Leiden jeden treffen. Darum ist es sinnig, sich bei Symptomen, die auf eine Bronchiektasie hindeuten schnell untersuchen und gegebenenfalls auch behandeln zu lassen, um schlimmeren zu entgehen.


Komplikationen bei der Krankheit

Die Komplikationen, die im Rahmen einer Bronchiektasie auftreten können sind sehr zahlreich. Dennoch ist es eher schwierig, diese in einem allgemeingültigen Katalog zusammenzufassen. Dies liegt daran, dass es sich, wie bereits schon mehrfach erwähnt, bei der vorliegenden Erkrankung um eine sehr individuelle Erkrankung handelt. Diese Aussage mag zwar für die meisten Krankheiten zutreffen, dennoch gibt es einige Leiden, bei denen diese Aussage mehr zutrifft als bei anderen. Die Bronchiektasie ist eine solche.

Zunächst einmal ist davon auszugehen, dass einem im Laufe der Erkrankung alle der bekannteren Lungenprobleme betreffen können. Schlimmer wird die Situation darüber hinaus dann noch, wenn man beispielsweise Raucher ist oder einen Beruf ausübt, der einen sehr starken negativen Effekt auf die Lunge hat. Zu letzterem gehören alle Professionen, bei denen viel Staub entsteht. Somit sind die meisten Handwerksberufe von vorn hinein ein negativer Faktor für die Gesundheit der Lunge, der dazu beitragen kann, Komplikationen entweder zu verschlimmern oder sogar auszulösen. Nicht selten ist es daher für chronisch lungenkranke Menschen notwendig, ihren Beruf, so er denn in eine der oben genannten Gattungen fällt, auf lange Sicht zu ändern.

Besonders häufig leiden die Patienten unter Kurzatmigkeit. Diese Komplikation kann sehr gravierend sein und die Lebensqualität massiv einschränken. Betroffene Individuen sind nur selten dazu in der Lage, längere Strecken zu Fuß zurückzulegen oder sich sportlich zu betätigen. Kleinste Anstrengungen werden zur Tortur oder sind schlicht nicht ausführbar. Bei einigen Menschen kann dieser Zustand derart ausarten, dass sie nicht mehr dazu in der Lage sind, ihren Alltag selbstständig zu meistern und fremde Hilfe annehmen müssen.

Darüber hinaus leiden Personen, die Bronchiektasie haben, häufiger auch an anderen Erkrankungen der Lunge. Hierzu gehören beispielsweise Mukoviszidose, obschon diese angeboren ist, chronische Entzündungen, Lungenkrebs und so weiter. In Folge dieser häufigen Belastungen der Lunge und des Atemapparates kommt es daher zu massiven Einschränkungen des Lungenvolumens. Je geringer das Lungenvolumen, desto weniger belastbar ist man als Individuum. Man erleidet dann ein ähnliches Schicksal wie ein Mensch mit Kurzatmigkeit, wie gerade beschrieben.

Allgemein lässt sich also zusammenfassen, dass Personen, die an Bronchiektasie leiden, insbesondere an einer schweren Form dieser Krankheit, mit einer Vielzahl von Komplikationen zu kämpfen haben, die nicht nur die Lebensqualität massiv einschränken und somit ebenso die Lebenserwartung senken können, sondern auch dazu beitragen, dass man in manchen Fällen auf mehr oder weniger starke Pflege angewiesen ist.

Nicht zuletzt deswegen ist es von höchster Wichtigkeit zu versuchen die Krankheit zu verstehen und alles zu tun, was man kann, um die Komplikationen nach Möglichkeit zu minimieren. Da aber selbst bei vorbildlichem Verhalten Komplikationen nicht gänzlich auszuschließen sind, ist immer damit zu rechnen, dass die Krankheit früher oder später dafür sorgen könnten, dass es zu massiven Einschränkungen im Alltag kommen kann. Insbesondere wahr ist diese Aussage im Berufsleben. Denn, wie bereits erwähnt, gibt es viele Berufe, die man mit einer chronischen Lungenerkrankung nicht oder nur sehr schlecht ausüben kann. In diese Fällen ist es weise, über eine Umschulung nachzudenken und sich beruflich umzuorientieren. Auch das wird von vielen Menschen als eine Komplikation wahrgenommen. Der hierdurch entstehende Mehraufwand und die hierdurch entstehenden psychischen Belastungen sind kein Pappenstiel und nicht immer leicht zu stemmen.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Es ist schwierig den genauen Zeitpunkt zu benennen, wenn man einen Arzt aufsuchen sollte. Allgemein gilt hier der Rat, dass es immer gut ist, bei einem Mediziner vorstellig zu werden, wenn man Beschwerden bemerkt, die man vorher nicht hatte. Eine Untersuchung ist in diesem Falle das beste, was man tun kann. Auf diese Art und Weise ist man dazu in der Lage, schwerwiegendere Erkrankungen oder dergleichen mehr auszuschließen und eine möglichst frühe Behandlung zu erfahren.

Darüber hinaus sollte man gerade als Elternteil immer auch ein Auge auf seinen Nachwuchs und dessen eventuelle Symptome zu haben und im Falle einer Krankheit, so schnell es geht, bei einem Kinderarzt vorstellig werden. Denn gerade Kinder sind oftmals besonders anfällig für Krankheiten und können sehr schnell gravierende Langzeitschäden davontragen.

Somit ist an dieser Stelle zu bemerken, dass man dann einen Arzt aufsuchen sollte, wenn man Beschwerden, welcher Art auch immer diese sein mögen, hat. Im Falle der vorliegenden Erkrankung, sollte man besonders auf seine Lunge und die Atmung achten. Stellen sich hier Probleme ein, so ist es dringend notwendig, einen Arzt aufzusuchen. Denn gerade mit Lunge und Atemapparat sollte man nicht leichtfertig umgehen, sondern diesen Problemen möglichst zeitnahe nachgehen.

Auch ist es empfehlenswert, sich auf Bronchiektasie untersuchen zu lassen, wenn man bereits an anderen, eventuell auch chronischen Lungenleiden erkrankt ist. Insbesondere aber Mukoviszidose. Sollte man an letzterer Krankheit leiden, so ist es sehr wahrscheinlich, dass man früher oder später auch eine Bronchiektasie entwickelt. Darum sind an dieser Stelle auch abermals die Eltern von Kindern aufgerufen, die an Mukoviszidose leiden.

Behandlungsmethoden & Therapie

Dass sich Bronchiektasen nicht selbst zurückbilden, ist Fakt. Daher ist das Verhindern einer Weiterentwicklung von Bronchiektasen das grundsätzliche Ziel einer Behandlung. Bei der Behandlung stellt sich oft die Frage, wann bei einer Bronchiektasie ein Arzt aufzusuchen ist. Grundsätzlich sollten Patienten mit bestehenden Grunderkrankungen (z. B. chronische Lungenerkrankung, Herzschwäche, Diabetes) beim Auftreten von Symptomen umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Bei Fieber kann man einige Tage zuwarten, sofern das Fieber nicht weniger wird oder gänzlich vergeht. In der Regel beginnt eine Therapie mit Antibiotika, die meistens mehre Monate zu nehmen sind. Bei der Einnahme von Antibiotika ist es wichtig, dass diese ausschließlich bei Bedarf und nicht prophylaktisch eingenommen werden.

Allerdings können die Bakterien im Laufe der Zeit gegen die Antibiotika eine Resistenz entwickeln. Im Rahmen der Physiotherapie wird der Arzt ergänzend auch zu einer sogenannten Bronchialtoilette raten. Diese Therapiemaßnahmen umfassen Klopfmassagen, diverse Abhustthechniken, Lagerundsbehandlungen und eine Atemgymnastik. Zu Hause kann der Patient die erlernten Methoden dann selbst anwenden. Auf dem Gebiet der medikamentösen Behandlung gibt es eine Reihe von Medikamenten, die einerseits die Bronchien erweitern und andererseits Entzündungen hemmen sollen. Sollte es notwendig sein, können bei einer Pilzinfektion noch zusätzliche Medikamente verschrieben werden.

Operativ kann bei fortgeschrittenen Fällen auch eine Entfernung von beeinträchtigen Bronchien in Betracht gezogen werden. Allerdings müssen dabei die Bronchiektasen auf einen Abschnitt der Lunge begrenzt sein. Die operativ ultimative Lösung stellt eine Lungentransplantation dar. Im Zuge einer Langzeittherapie gelten auch vorbeugende Maßnahmen als ein Teil der Behandlung. Eine davon ist die jährliche Impfung gegen Grippe. Im Abstand von fünf Jahren empfiehlt sich auch eine Pneumokokken Impfung. Bewährt haben sich zudem Inhalationen mit Kochsalzlösungen, die einen Bakterienbefall der Bronchien vorbeugen und den Schleim lösen. Schleimlösend wirkt auch eine erhöhte Aufnahme von Flüssigkeit. Des Weiteren sollten Raucher ihr Laster beenden und alle Risikopatienten sich vor der Aufnahme von Staub schützen.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Leider ist es nicht immer möglich, gegen die Bronchiektasie vorzubeugen, dennoch gibt es einige Maßnahmen, die dabei helfen können, an diesem Leiden zu erkranken. Hierzu ist es notwendig, gewisse hygienische und zwischenmenschliche Maßregeln zu beachten.

Auch sollte man an dieser Stelle nicht verschweigen, dass Sucht ein großer faktor beim Erwerb der vorliegenden Erkrankung sein kann. Menschen, die nach Rauschmitteln und Genussgiften süchtig sind, weisen oftmals eine sehr stark erhöhte Chance auf, an Bronchiektasie zu erkranken. An dieser Stelle sind insbesondere Süchte nach Alkohol, Heroin und natürlich Nikotin zu nennen. Alle schwächen neben vielen anderen Organen auch die Lunge und machen den Körper darüber hinaus sehr viel schwächer und somit angreifbarer. Erreger haben es in Folge dessen sehr viel leichter, sich in ihrem Wirt einzunisten und somit zum Ausbruch der Krankheit beizutragen.

Es ist also empfehlenswert, eventuell bereits bestehende Süchte in den Griff zu bekommen oder dafür zu sorgen, dass es erst gar nicht zu der Entstehung einer solchen kommt.

Auch sollte man sich des Umstands bewusst sein, dass es einige Krankheiten gibt, die das Immunsystem derart schwächen, dass sich die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung ebenso erhöht. Hierzu gehört allen voran Aids, bzw. HIV. HIV-positive Menschen leiden weitaus häufiger an Krankheiten, mit denen gesunde Menschen kaum zu kämpfen haben. Hierzu gehört auch die Bronchiektasie.

Auch kann man Ansteckungen vermeiden, indem man gewisse hygienische Standards einhält. Hierzu gehört häufiges Waschen der Hände, sowie die Vermeidung von Körperkontakt mit bereits erkranken Individuen oder Individuen, die an anderen übertragbaren Lungenerkrankungen leiden.

Ansonsten ist es leider nicht immer möglich, effektiv gegen das vorliegende Übel vorzubeugen. Manche Menschen tragen schlicht eine genetische Disposition in sich, die die Entstehung der Krankheit begünstigt oder diese gar auslöst. Auch als Folge einer Mukoviszidose tritt die Bronchiektasie häufig auf.

Zusammenfassend lässt sich also bemerken, dass es zwar Mittel und Wege gibt, einige der Ursachen, die zum Ausbruch der Erkrankung führen können, zu minimieren, aber eine vollständige Sicherheit besteht leider nicht, gleichwohl was man tut. Auch Impfungen und dergleichen mehr gibt es keine.


Prognose zur Heilung

Die Prognose ist individuell sehr verschieden. Allgemeingültige Aussagen sind schwer zu treffen. Nichtsdestoweniger kann man bemerken, dass sich die Prognose im Laufe der letzten Jahrzehnte deutlich verbessert hat.

Betroffene Individuen können damit rechnen, dass sie, insofern sie medikamentös gut eingestellt sind, zwar keine vollständige Heilung erfahren, aber dennoch gut mit ihrer Krankheit leben können. Einige Einschränkung müssen allerdings hingenommen werden. Daran führt kein Weg vorbei. Hierzu gehört insbesondere ein Verlust der Lungenfunktion. Aber auch dagegen kann man heute einiges unternehmen.

Alles in allem ist die Prognose also gemischt. Eine Heilung ist tendenziell eher ausgeschlossen, dennoch ist es möglich, trotz der Erkrankung entspanntes und relativ sorgloses Leben zu führen.


Mukoviszidose und Bronchiektasie

Mukoviszidose und Bronchiektasie sind oftmals sehr eng miteinander verbunden. Sicherlich können beide Krankheiten auch getrennt voneinander auftreten und es ist nicht gesagt, dass sie sich gegenseitig bedingen, nichtsdestoweniger sprechen die Statistiken für sich und deuten klar darauf hin, dass Personen, die an Mukoviszidose leiden, nicht selten auch mit Bronchiektasie zu kämpfen haben. Andersherum ist der Fall seltener, nicht aber besonders rar.

Da viele Menschen zwar mit dem Begriff der Mukoviszidose vertraut sind, sich aber nicht allzu viel faktisches darunter vorstellen können, ist es wichtig, an dieser Stelle einen gewissen Überblick zu schaffen. Mukoviszidose ist auch als zystische Fibrose bekannt. Es ist eine genetische Erkrankung, die hauptsächlich die Lunge, aber auch die Bauchspeicheldrüse, Leber, Nieren und Darm betreffen kann. Langfristige Probleme sind Atembeschwerden und Schleimhusten als Folge von häufigen Lungeninfektionen. Andere Anzeichen und Symptome können Nasennebenhöhlenentzündungen, schlechtes Wachstum, fettiger Stuhl, Verformung der Finger und Zehen und Unfruchtbarkeit bei den meisten Männern einschließen. Verschiedene Menschen können darüber hinaus unterschiedliche Symptome entwickeln, die zunächst nur wenig auf die eigentlich zugrunde liegende Erkrankung hinweisen.

Mukoviszidose wird autosomal-rezessiv vererbt. Es wird durch das Vorhandensein von Mutationen in beiden Kopien des Gens für das CFT-Protein erursacht. Jene mit einer einzigen arbeitsfähigen Kopie dieses Gens sind zwar Träger, aber ansonsten meist normal. CFTR ist an der Produktion von Schweiß, Verdauungsflüssigkeiten und Schleim beteiligt. Wenn der CFTR nicht funktioniert, werden Sekrete, die normalerweise dünn sind, stattdessen dick. Die Erkrankung wird durch einen Schweißtest und Gentests diagnostiziert. Screening von Säuglingen bei der Geburt findet in einigen Gebieten der Welt statt, zeigt sich aber nicht immer als besonders wirksam.

Es gibt keine bekannte Heilung für Mukoviszidose. Lungeninfektionen werden mit Antibiotika behandelt, die intravenös, inhaliert oder oral verabreicht werden können. Manchmal wird das Antibiotikum Azithromycin langfristig eingesetzt. Inhalierte hypertone Kochsalzlösung und Salbutamol können ebenfalls nützlich sein. Eine Lungentransplantation könnte eine Option sein, wenn sich die Lungenfunktion weiter verschlechtert. Der Pankreas-Enzym-Ersatz und die fettlösliche Vitamin-Supplementierung sind besonders bei jungen Menschen wichtig. Sogenannte „Airway Clearance Techniken“ wie die Thoraxphysiotherapie haben kurzfristige Vorteile, aber die Langzeiteffekte sind eher unklar. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt in der entwickelten Welt zwischen 42 und 50 Jahren. Lungenprobleme sind bei 80% der Patienten mit zystischer Fibrose für den Tod verantwortlich.

Gerade im Zusammenhang mit Bronchiektasie ist die Mukoviszidose besonders gefährlich und führt nicht selten zu einem besonders frühen tot. Es ist darum damit zu rechnen, dass eine Person, die an beiden Erkrankungen leidet, wie es leider oftmals der Fall ist, sehr viel früher ablebt, als eine, die „nur“ eines dieser Leiden zu erdulden hat.

Beide Krankheiten sind am häufigsten unter nordeuropäischen Menschen zu beobachten und betreffen etwa jedes dritte bis siebte Neugeborene. Ungefähr einer von 25 menschen ist ein Träger. Am wenigsten verbreitet sind sie bei Afrikanern und Asiaten. Der Name „Mukoviszidose“ bezieht sich auf die charakteristischen Fibrose und Zysten, die sich innerhalb der Bauchspeicheldrüse bilden.

Die wichtigsten Anzeichen und Symptome der Mukoviszidose sind salzig schmeckende Haut, schlechtes Wachstum und geringe Gewichtszunahme trotz normaler Nahrungsaufnahme, Ansammlung von dickem, klebrigem Schleim, häufige Infektionen der Brust und Husten oder Kurzatmigkeit. Männer können oftmals auch unfruchtbar sein. Symptome treten häufig bereits im Säuglingsalter und in der Kindheit auf, wie zum Beispiel Darmverschluss durch Mekoniumileus bei Neugeborenen. Die Ursachen des Wachstumsversagens sind multifaktoriell und umfassen eine chronische Lungeninfektion, eine geringe Absorption von Nährstoffen durch den Magen-Darm-Trakt und eine erhöhte metabolische Nachfrage aufgrund chronischer Erkrankungen.

Alles in allem also sind die beiden Krankheiten sehr eng miteinander verstrickt und treten häufig gleichzeitig auf. Darum ist es wichtig für Betroffene, sich über beide Krankheitsbilder zu informieren, um gewährleisten zu können, dass nicht nur seitens des behandelnden Arztes, sondern auch seitens des Patienten die bestmögliche Pflege gewährleistet werden kann.


Alternative Behandlungsmethoden

Es gibt einige alternative Maßnahmen, die ergriffen werden können, um die Lunge gesund und fit zu halten. Eine Heilung sollte man sich jedoch davon nicht versprechen.

Zur Steigerung des Lungenvolumens raten einige Mediz8iner dazu, regelmäßig Blasrohr zu scheißen. Das mag sich zunächst befremdlich anhören, kann die Lungenfunktion jedoch um bis zu 30% steigern. Ein nicht zu verachtender Wert. Vorallem dann nicht, wenn man ohnehin mit einer stark eingeschränkten Lungenfunktion zu kämpfen hat.

Auch Luftkuren können dabei helfen, die Lebensqualität etwas zu verbessern.

Des weiteren sind anzuwenden:

  • Inhalation – Das Inhalieren von Wasserdampf kann dabei helfen, die Lunge zur beruhigen und das Sputum zu lösen. Hierdurch stellt sich ein wohliges Gefühl ein. Entweder benutzt man hierzu eine spezielle Inhalationsmaschine oder man geht klassisch vor und behilft sich mit einem Topf und einem Handtuch.
  • Gurgeln mit Salzwasser – Man fülle ein großes Glas mit lauwarmen Wasser und mische etwas Salz bei. Mit dieser Mixtur gurgle man dann. Man sollte jedoch versuchen, möglichst wenig bis gar nichts davon zu schlucken. Ansonsten könnte sich Übelkeit oder Erbrechen einstellen. Salz wirkt desinfizierend und hilft dabei, Halsentzündungen und desgleichen mehr vorzubeugen.
  • Eukalyptus-Kuren – Eukalyptus ist sehr gut für die Lunge, das ist allgemein bekannt. Somit macht man nichts verkehrt, wenn man, um sich etwas Abhilfe zu verschaffen, hin und wieder mit Eukalyptus selbst behandelt. Die Darreichungsform hängt dabei vom eigenen Gusto ab.

Eine Zusammenfassung der möglichen und probaten alternativen Behandlungen sieht wie folgt aus:

  • Meditation, Yoga, autogenes Training
  • Traditionelle chinesische Medizin (TCM)
  • Ayurveda
  • Diverse Massagetechniken
  • Aromatherapie
  • Ergotherapie
  • Sportliche Betätigung
  • Diätieren, fasten
  • Entzüge
  • Kuraufenthalte

Welche Hausmittel können helfen?

Hautmittel können etwas Linderung schaffen, sind jedoch nicht dazu geeignet, die vorliegende Erkrankung komplett zu heilen. Es ist jedoch in einigen Fällen möglich, Hausmittel zur Linderung der Symptome und Anzeichen zu verwenden. Erwarten sollte man dabei allerdings nicht allzu viel.

Probate Hausmittel können zum Beispiel sein:

  • Ruhe: Ruhe ist wichtig. Gestresste Menschen werden öfter krank und sind auch generell anfälliger für Ansteckungen. Darum ist es wichtig, sich so viel Ruhe, als irgend möglich zu gönnen.
  • Ausreichend viel Flüssigkeit: Dehydration ist zu vermeiden. Besonders die Lunge ist oftmals eines der ersten Opfer, wenn man zu wenig trinkt. Darum ist es wichtig dafür zu sorgen, dass man immer genug Wasser trinkt. Alkoholika und Limonaden sollten vermieden werden.
  • Das Immunsystem stark halten: Wer sich viel an der frischen Luft aufhält und auch sonst körperlich viel tut, tut auch gleichzeitig etwas für sein Immunsystem. Je stärker dieses ist, desto weniger wahrscheinlich ist eine Ansteckung.
  • Ausreichende Hygiene: Eine gute Hygiene ist nicht nur wichtig, um Ansteckungen zu vermeiden, sondern auch dafür zu sorgen, andere Menschen vor einer Ansteckung zu schützen. Regelmäßiges Händewaschen und so weiter sind darum mehr als empfehlenswert und darüber hinaus als ein prophylaktischer Schritt anzusehen.

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Lungenkraut
  • Taubnessel
  • Estragon
  • Weinlaub
  • Schafgarbe
  • Haselnuss
  • Eukalyptus

Heilkräuter können einiges an Abhilfe leisten, sind aber nicht dazu in der Lage, das vorliegende Leiden zu beheben. Sie sind in Form eines Tees, eines Aufgusses oder als Pulver einzunehmen, auch frisch kann man einige Heilkräuter verzehren.

Entweder kann man sie selbst sammeln oder aber beim Heilpraktiker des Vertrauens erwerben. Letzterer gibt auch sicherlich gerne weitere Tipps, wie man sie am besten einsetzt und verwendet. Um allergische Reaktion im Vorhinein ausschließen zu können, empfiehlt sich ein ein Besuch beim Allergologen.

Auch eine selbsthergestellte Salbe kann hilfreich sein. Hierzu gebe man die Kräuter in zerlassenes Schmalz und erhitze dieses, lasse es wieder erkalten und fertig ist die Salbe. Insbesondere mit Eukalyptus ist diese sehr wirksam und fördernd für die Gesundheit der Lunge.

Ätherische Öle

  • Eukalyptus
  • Ackerminze
  • Zitrone
  • Organge
  • Zwiebel
  • Estragon
  • Zimtrinde

Ätherische Öle sind hauptsächlich im rahmen einer Aromatherapie sinnvoll einzusetzen. Eine solche bietet sich gerade bei Erkrankungen der Lunge besonders an. Sie strengen den Patienten nicht an, setzen ihn keinem besonderen Stress aus und können dennoch dabei helfen, die entstehenden Symptome der Krankheit merklich zu lindern. Hierzu empfiehlt sich im Besonderes natürlich die Verwendung lungenfreundlicher Öle. Man sollte nicht vergessen, dass einige Öle eher weniger gut für Lunge und Atemwege sind und einer Heilung darum eher abträglich sein können. Es ist also wichtig, sich im Vorhinein darüber zu informieren, um sich keinen unnötigen Strapazen auszusetzen.

Trotz der Abhilfe, die eine Aromatherapie bei Lungenleiden leisten kann, sollte man dennoch nicht versuchen, seine Krankheit komplett nur mit diesen Mitteln zu behandeln. Denn sicherlich ist sie hilfreich, allerdings eine effektive Heilung mittels einer Aromatherapie ist eher unwahrscheinlich.

Auch sollte man darauf achten, dass keine Allergien oder sonstiges vorliegen, insbesondere dann nicht, wenn diese Allergien sich hauptsächlich im Atemapparat manifestieren. Solche Vorkommnisse können die Heilung merklich verlangsamen oder sogar dafür sorgen, dass zu Verschlechterungen kommen könnte.

Um die bestmögliche Wirkung einer Aromatherapie zu garantieren, sollte man nur qualitativ hochwertige Öle verwenden. Diese sind anschließend in eine Duftlampe zu träufeln und mit Wasser zu vermischen. Die Dosierung hängt vom eigenen Geschmack ab. Hernach muss eine Wärmequelle, zumeist ein Teelicht, entzündet werden. Diese erhitzt die Mischung aus ätherischen Ölen und Wasser und lässt selbige verdampfen. Schlussendlich hat dies zur Folge, dass das Öl in die Raumluft verdampft und diese nicht nur mit einem wohligen Geruch, sondern auch mit heilenden Stoffen anfüllt. Nun muss man nichts weiter tun, als diesen Duft einzuatmen und ihn zu genießen.

Von einer inneren oder äußeren Anwendung der ätherischen Öle ist jedoch in den meisten Fällen abzuraten. Einige eignen sich zwar auch zum Auftragen auf die Haut, aber für eine innere Anwendung eigenen sich nur die allerwenigsten. Einige können sogar schädlich sein und negative gesundheitliche Effekte, wie beispielsweise Durchfall usw. bedingen und auslösen.

Homöopathie & Globuli

  • Carbo vegetabilis
  • Hydrocyanicum acidum
  • Spigelia anthelmia
  • Antimonium tartaricum
  • Aconitum napellus

Globuli können helfen, müssen aber nicht. Die tatsächliche medizinische Wirksamkeit dieser Stoffe ist nicht nachzuweisen. Dennoch kann ein Placebo Effekt entstehen, der die Heilung des betroffenen Individuums befördert.

Die genauen Dosierungen für die oben genannten Präparate sind stark vom vorliegenden Fall abhängig. Im Groben kann man aber von folgender Dosierung ausgehen:
Tropfen: Zw. 5 und 10
Tabletten: 1 Tablette
Globuli: 10 – 23 Globuli

Oder man entnehme die genauen Dosierungshinweise jedoch der Packungsbeilage oder halte Rücksprache mit dem zuständigen Heilpraktiker.

Schüssler-Salze

    • Nr. 3 Ferrum Phosphoricum: Dient zur Blutbildung und hilft somit dabei, mehr Sauerstoff ins Blut zu befördern.
    • Nr. 6 Kalium Sulfuricum: Hilft dabei, sehr stark betroffenes Gewebe wieder zu heilen oder sich regenerieren zu lassen. Darum gerade im Falle häufiger Entzündungen nützlich.
    • Nr. 13 Kalium Arsenicosum: Auch dieser Stoff hilft dabei, das Gewebe zu regenerieren und sorgt darüber hinaus für einen ruhigeren Atemprozess.
    • Nr. 2 Calcium Phosphoricum: Dieses Mittel dient dazu, abgeschlagene Patienten wieder etwas munterer zu machen und ihnen somit durch den Alltag zu helfen.
    • Nr. 21 Zincum Chloratum: Dieser Wirkstoff gleicht das fehlen anderer Wirkstoffe im Körper aus und sorgt damit für ein ausgewogeneres Gefühl.
    • Nr. 8 Natrium Chloratum : Hilft dabei den Salzhaushalt des Körpers zu regulieren und somit Mangelerscheinungen vorzubeugen.

    Bei Schüssler Salzen verhält es sich genauso wie bei Globuli. Die medizinische Wirksamkeit ist nicht nachweisbar, dennoch kann sich ein positiver Placebo Effekt einstellen, der die Symptome positiv beeinflusst.

    Diät & Ernährung

    Die Lunge ist ein wichtiges Organ, ohne das wir nicht leben könnten. Viele Menschen realisieren dabei nicht, dass dieses Organ auch direkt mit unserer Ernährung korrespondiert. Übergewichtige Menschen haben oiftmals sehr stark mit Lungenproblemen zu kämpfen. Nicht zuletzt deswegen ist es empfehlenswert, darauf zu achten, dass man nicht zu dick wird, insbesondere dann nicht, wenn man an einer Bronchiektasie leidet.

    Einige Tipps sind daher:
    Bedenkenlos konsumieren kann man:

    • Obst und Gemüse (insofern keine Allergien vorliegen)
    • Meeresfrüchte
    • Milchprodukte (jedoch auf den Fettgehalt achten)
    • Hülsenfrüchte
    • Klares Wasser und Kräutertee (Limonaden usw. sind zu vermeiden)
    • Vollkornprodukte

    Bei folgenden Lebensmitteln, sollte man eher aufpassen:

    • Rotes Fleisch
    • Tabakwaren
    • Raffinierter Zucker
    • Stark fetthaltige Speisen
    • Fertiggerichte
    • Alkoholika
    • Weißes Mehl
    • Fast Food

    Ein Diätologe oder ein Ernährungswissenschaftler können einem darüber hinaus dabei helfen, einen guten und passenden Ernährungsplan zu erstellen.


    FAQ – Fragen & Antworten

    Was genau stimmt mit meiner Lunge nicht?
    Bronchiektasie ist eine langfristige Erkrankung der Atemwege (Bronchien und Bronchiolen). Die Atemwege sind aufgrund von Entzündungen geschädigt und verbreitert und können „Taschen“ bilden, wahrscheinlich aufgrund von Narbenbildung und Schwäche im Bereich der Atemwege. Diese „Taschen“ in den Atemwegen führen dazu, dass Schleim eingeschlossen wird. Der eingeschlossene Schleim wird nicht so schnell wie üblich entfernt und dies ermöglicht, dass Erreger, die in der Lunge landen, in der Lunge bleiben. Sobald die Menge der Erreger auf ein bestimmtes Niveau wachsen, kommt es zu einer Infektion oder einer Entzündung der Lunge.

    Zusammenfassend sind die Atemwege also verbreitert und entzündet, wodurch dicker Schleim zurückbleibt, der sich in der Lunge verfängt und sie anfällig für Infektionen macht. Da es Narben rund um die Atemwege gibt, kann der Zustand nicht geheilt werden, aber er ist sehr gut behandelbar.

    Kann ich mit einer Bronchiektasie reisen und fliegen?
    Viele Patienten mit Bronchiektasen und anderen chronischen Krankheiten, die eine Langzeitbehandlung benötigen, haben Fragen zum Urlaub. Oft machen sich die Menschen Sorgen, ob sie fliegen können und wie viel ihre Versicherung kostet.

    Es sei denn, der Arzt hat einem geraten, aus einem bestimmten Grund nicht zu fliegen (manchmal muss man einen Flugtest machen, um zu sehen, ob der Sauerstoffgehalt an Bord eines Fluges in Ordnung ist). Ist dieser positiv, sollte man fliegen können. Wenn man sich diesbezüglich Sorgen macht, frage man den Arzt um Rat. Man bekommt die üblichen Medikamente und eine Kopie des Verschreibungs- oder Klinikbriefes. Diese sollten im Handgepäck mitgeführt werden. Wenn man einen Vernebler verwendet, kann es eine ganze Menge Ausrüstung geben, einschließlich Nadeln, die für den Flug benötigt wird. Dies ist erlaubt, solange man nachweisen kann, dass es sich um eine verordnete Behandlung handelt.

    Es gibt eine Reihe von Geräten, die bei Bronchiektasen verwendet werden können. Dazu gehören einfache Dinge wie Schleimlöser und Acapella-Geräte sowie Vernebler, Sauerstoffflaschen oder Konzentratoren und selten Maschinen und Masken, die bei der Atmung (in der Regel nachts) als nicht-invasive Behandlung dienen. Auch auf Reisen muss man dieses Gerät mitnehmen. Alle diese Geräte können in einem Flugzeug mitgenommen werden, aber man sollte im Vorhinein deutlich machen, dass man diese mit an Bord nehmen muss und für die nötigen Papiere sorgen.

    Aus anderen Untersuchungen weiß man, dass manche Menschen im Urlaub ihren Vernebler nicht benutzen. Dies ist wahrscheinlich für kurze Zeit in Ordnung. Wenn Sie einen „Behandlungsurlaub“ von einer Behandlungen haben möchten, sollten man dies zuvor mit dem zuständigen Arzt besprechen.

    Welche Tipps gibt es für die Pflege von Personen mit Bronchiektasie?
    Oft agieren Familienmitglieder und Freunde als „Betreuer“, ohne es zu merken. Wenn man jemanden unterstützt, der ohne diese Hilfe nicht zurechtkommt, wird man automatisch zum Pfleger. Die Versorgung von Menschen mit Bronchiektasen hängt von ihren spezifischen Bedürfnissen ab, aber manchmal kann dies körperlich und emotional schwierig sein. Oft haben Menschen mit Bronchiektasen auch überhaupt keine Pflegebedürfnisse.

    Zu den Dingen, die man in der Lage sein kann zu tun, gehören die Verabreichung von Medikamenten, die Wartung von Maschinen, wie Vernebler, die man nach jeder Verwendung waschen muss und so weiter. Man kann auch praktische Unterstützung bei Dingen leisten, die alleine schwer fallen oder einfach nur emotional eine Stütze für den Erkrankten sein.

    Bitte empfehlt diese Seite oder verlinkt uns:

    Bitte bewerten Sie den Artikel

    1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (81 Stimmen, Durchschnitt: 4,80 von 5)
    Loading...
Top