Nephrotisches Syndrom

Steckbrief: Nephrotisches Syndrom

  • Name(n): Nephrotisches Syndrom
  • Art der Krankheit: Nierenleiden
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 20. Jahrhundert
  • Behandelbar: Teilweise
  • Art des Auslösers: Große Anzahl potentieller Auslöser
  • Wieviele Erkrankte: Ca. 1/5 der Weltbevölkerung
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; Nierenspezialist; Internist
  • ICD-10 Code(s): N04.9

Wenn die Nieren zu viel Protein erzeugen
Niere
Das nephrotische Syndrom ist eine Nierenerkrankung, die dazu führt, dass der Körper zu viel Protein mit dem Urin ausscheidet.

Das nephrotische Syndrom wird normalerweise durch Schäden an den kleinen Blutgefäßen in den Nieren verursacht, die Abfallstoffe und überschüssiges Wasser aus dem Blut filtern. Das nephrotische Syndrom verursacht Schwellungen (Ödeme), insbesondere an Füßen und Knöcheln und erhöht darüber hinaus das Risiko an anderen Gesundheitsproblemen zu erkranken. Die Behandlung des nephrotischen Syndroms umfasst die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung, die es verursacht und die Einnahme von Medikamenten. Das nephrotische Syndrom kann das Risiko von Infektionen und Blutgerinnseln erhöhen. Der behandelnde Arzt kann Medikamente und Ernährungsumstellungen empfehlen, um diese und andere Komplikationen des nephrotischen Syndroms bereits im Vorhinein zu verhindern.

Definition nephrotisches Syndrom

Das nephrotische Syndrom ist die Bezeichnung einer Sammlung definierter Symptome, die aufgrund von Nierenschäden auftreten können. Dazu gehören unter anderem zu viel Protein im Urin, niedrige Albuminwerte im Blut, hohe Blutfette und starke Schwellungen sowie Einlagerungen von Wasser. Andere Symptome können Gewichtszunahme, Müdigkeit und schaumiger Urin sein. Zu den Komplikationen gehören Blutgerinnsel, Infektionen und Bluthochdruck. Seltener kommt es auch in direkter Folge der Erkrankung zum Tode des betroffenen Individuums.

Die Ursachen sind eine Reihe von Nierenerkrankungen wie fokale segmentale Glomerulosklerose, membranöse Nephropathie und diverse andere Erkrankungen. Es kann auch als Komplikation von Diabetes oder Lupus sowie diversen Geschlechtkrankheiten auftreten. Der zugrunde liegende Mechanismus beinhaltet typischerweise eine Schädigung der Nieren und des Nierengewebes. Die Diagnose basiert in der Regel auf Urintests und manchmal einer Nierenbiopsie, aber auch Bluttests sind bei der korrekten Asnprache der Erkrankung sehr hilfreich. Es unterscheidet sich vom nephritischen Syndrom dadurch, dass keine roten Blutkörperchen im Urin vorhanden sind.

Die Behandlung richtet sich auf die zugrunde liegende Ursache. Andere Bemühungen umfassen das Managen von Bluthochdruck, hohem Blutcholesterin und der allgemeinen Reduktion des Infektionsrisikos. Eine salzarme Diät und die limitierte Aufnahme von Flüssigkeiten werden oft empfohlen. Etwa 5 pro 100.000 Menschen sind pro Jahr betroffen. Die Ursachen, die schließlich zur Entstehung des Syndroms führen, können sehr unterschiedlich sein und müssen daher individuell diagnostiziert werden.


Was ist das nephrotische Syndrom?

So wie das Herz im Körper eines Menschen enorme Leistungen erbringt, ist es auch mit der Niere. Etwa 1.500 Liter Blut gelangen täglich in das Organ. Aus diesem wird der Urin gebildet und gefiltert, ungefähr 1,5 Liter Harn kommt hernach zur Ausscheidung. Die Niere ist hierfür mit sogenannten Minifiltersystemen ausgestattet (Nephrone). Ist das Organ gesund, stehen für diese Aufgabe ca. eine Million der Filter zur Verfügung.

Es besitzt große Wichtigkeit, da sämtliche – vom Organismus nicht mehr benötigte – Stoffe herausgefiltert werden. Hierzu gehören gleichfalls die harnpflichtigen Substanzen, welche sich in einer hohen Menge als giftig herausstellen können. Hinzu kommt die Aufgabe, Eiweiß, Mineralstoffe und vieles mehr, also die für einen Körper bedeutenden Stoffe, einzubehalten. Eine weitere Zuständigkeit der Niere liegt in der Regulierung des Wasser- und Elektrolythaushaltes, der wichtige Substanzen wie Natrium, Kalium und Kalzium beinhaltet. Zusätzlich ist das Organ an der Blutdruckregulierung beteiligt, indem es spezielle Hormone hierfür bildet.
Bei der Krankheit Nephrotisches Syndrom kann die Niere diese Funktionen nicht mehr ausreichend erfüllen. Hierfür sind Schädigungen verantwortlich, wie beispielsweise
Diabetes (Zuckerkrankheit), welche bereits über einen langen Zeitraum besteht, Entzündungen der Nephrone (Minifiltersysteme), auch Glomerulonephritis genannt sowie verschiedene Medikamente.

In der Regel erfolgt die Entwicklung des nephrotischen Syndroms sehr langsam und schleichend. Einem Mediziner stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um die Erkrankung zu bestimmen. Ein deutliches Merkmal sind die primär auftretenden Ödeme sowie Wassereinlagerungen im Körper, welche zu einer Gewichtszunahme führen. Da oftmals ein erhöhter Blutdruck mit dem Nephrotischen Syndrom einhergeht, wird ein Arzt diesen in jedem Fall auch messen.

Eine Urinprobe gibt Aufschluss, ob sich größere Mengen an Albumin und Erythrozyten im – dadurch dunkel verfärbten – Harn befinden. Ein Ultraschall kann Aufschluss über eine Vergrößerung sowie Verdichtung der Nieren geben. Aufgrund der Tatsache, dass 80 Prozent der an einem steroidresistenten Syndrom erkrankten Menschen eine fokale segmentale Glomerulo-Sklerose aufweisen, kann gleichfalls eine elektronenmikroskopische Analyse weiterhelfen. Weiterhin kann eine molekular-biologische Diagnostik zur Klärung beitragen, ob die Erkrankung auf eine genetische Veranlagung zurückzuführen ist.

Sowohl die Formen, als auch Symptome eines Nephrotischen Syndroms sind sehr vielfältig. Nachfolgende Aufführungen ermöglichen einen besseren Überblick:

Primäre Form (Idiopathisches Nephrotisches Syndrom)

  • Appetitlosigkeit
  • blasse Hautfarbe
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • erhöhter Blutdruck
  • Flüssigkeitsansammlung (Bauchraum)
  • größere Infektanfälligkeit
  • Ödeme, insbesondere an den Augenlidern und Unterschenkeln, treten sehr plötzlich auf

Eine Form des Nephrotischen Syndroms wird als steroidsensible bezeichnet. Es betrifft doppelt so viele Jungen wie Mädchen und beginnt in einem Durchschnittsalter von 2,5 Jahren. Die steroidresistente Variante hat ihren Beginn ca. ab einem Alter von 6 Jahren, geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Betroffenheit bestehen nicht. Letztere ist durch Podocin-Mutationen mit autosomal-rezessivem Erbgang bedingt.

Finnischer Typ (Kongenitales Nephortisches Syndrom)

  • Erhöhtes Alpha-Fetoprotein in der Amnion-Flüssigkeit
  • frühzeitige Erkrankung (bei Kindern in den ersten drei Lebensmonaten)
  • massive Proteinurie (schon bei der Geburt)
  • pränataler Beginn
  • zunehmende Nieren-Insuffienz (nach dem 6. Lebensmonat)

Infantiles Nephrotisches Syndrom

  • beginnt bereits im Alter zwischen 3 und 12 Monaten
  • kaum Überlebenschance bis in das Erwachsenenalter

Sekundäre Formen

Als sekundäre Form wird das Nephrotische Syndrom bezeichnet, wenn dessen Entwicklung als Folge sonstiger Erkrankungen begünstigt wurde. Hierzu gehören immunologische Krankheiten wie zum Beispiel Systemischer Lupus erythematodes sowie Purpura Schoenlein-Henoch. Gleichfalls kann sich aus Infektionserkrankungen (bakteriellen oder virenbedingten) und Diabetes mellitus das Nephrotische Syndrom entwickeln.

Neben dem Nephrotischen ist auch das Nephritische Syndrom bekannt. Es besteht die Möglichkeit, dass beide gleichzeitig vorliegen. Die fachliche Bezeichnung hierfür lautet Nephrotisches Syndrom mit nephritischem Einschlag.

Der Verlauf der Krankheit Nephrotisches Syndrom ist hauptsächlich von der dafür verantwortlichen Grunderkrankung abhängig. Wird diese erfolgreich behandelt, kann man nach einiger Zeit davon ausgehen, dass auch die Symptome ersterer verschwinden. Oftmals können die Nieren hernach weiterhin ihre Funktion als Entgifter erfüllen. Es besteht jedoch ebenfalls die Möglichkeit einer sehr starken Schädigung des Organs. In diesen Fällen kann die Entwicklung einer chronischen Nierenschwäche oder auch eine Niereninsuffizienz vorkommen.

Welche Ursachen gibt es?

Es steht fest, dass Schädigungen der Nieren die Ursache für ein Nephrotisches Syndrom darstellen. Aufgrund der Tatsache, dass diese zum einen von den Nieren selbst ausgehen kann, zum anderen durch eine andere Erkrankung als Folgeerscheinung auftritt, unterscheiden Mediziner zwischen primärer sowie sekundärer Nierenkrankheit. Zu den Ursachen eines Nephrotischen Syndroms bei Erwachsenen gehören chronisch-entzündliche Erkrankungen der Nierenkörperchen. In den meisten Fällen wird diese durch eine membranöse Glomerulopathie ausgelöst, sie führt zu einer umfangreichen Ablagerung von Antikörpern in den Nierenkörperchen. Die membranöse Glomerulopathie steht als Hauptverursacher für das Nephrotische Syndrom ein.

Auch Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) zählt zu den häufig vorkommenden Ursachen. Die geregelte Filterfunktion der Nieren wird hierbei durch Ablagerungen in den Nierenkörperchen gestört. Werden diese nicht frühzeitig erkannt, entsteht ein großer Schaden, welcher für die Ausbildung des nephrotischen Syndroms sorgt.

Als eine weitere Ursache gelten glomeruläre Minimalläsionen (Minimal Change-Glomerulopathie). Darunter wird eine Störung von speziellen Abwehrzellen, den T-Zellen, verstanden, welche die Nierenkörperchen schädigen. Zur Verantwortung gezogen wird diese Erkrankung bei ca. zehn Prozent der Erwachsenen.

Eine eher seltene Ursache ist eine Autoimmunerkrankung. Diese kann beispielsweise die systematische Lups erythematodes oder sogenannte Amyloidose (bei älteren Menschen) sein. Letztere ist für krankheitsbedingte Eiweißablagerung in der Niere und anderen Organen verantwortlich. Bei Kindern ist die häufigste Ursache der Erkrankung an Nephrotischem Syndrom die Minimal Change-Glomerulopathie.

Oftmals ist es – auch bei Kindern – angebracht, den Flüssigkeitshaushalt zu regulieren. Beachten sollte man hierbei, dass auch zahlreiche Lebensmittel viel Fluid enthalten. Hierzu gehören beispielsweise Eis, gefrorenes Joghurt, Gelatine, Pudding sowie Suppe. Es empfiehlt sich die Vermeidung von salzigen Nahrungsmitteln, da diese den Durst erhöhen. Gleiches gilt für den Aufenthalt in der Sonne oder auch sportliche Betätigungen. Bevor zum nächsten Getränk gegriffen wird, können Bonbons, gefrorene Obststücke sowie das Saugen an einer Zitrone durststillend wirken. Als Ersatz für eine Erfrischung lässt sich zudem gut Wasser verwenden, welches man sich ins Gesicht oder auf den gesamten Körper spritzt.

Hierzu eine listenhafte Übersicht etwaiger Ursachen:

  • Glomeruläre Minimalläsionen: Unter glomerulären Minimalläsionen versteht man eine Erkrankung der Nieren, die ein nephrotisches Syndrom verursachen kann. Das nephrotische Syndrom führt zur Ausscheidung von Eiweiß, was zu einem weit verbreiteten Ödem (Weichteilschwellung) und einer Nierenfunktionsstörung führen kann. Es kommt am häufigsten bei Kindern vor und erreicht seinen Höhepunkt im Alter zwischen 2 und 3 Jahren.Die klinischen Symptome der vorliegenden Erkrankung sind unter anderem Proteinurie (abnorme Ausscheidung von Proteinen), Ödeme (Schwellung der Weichteile als Folge von Wasserretention) und Hypalbuminämie (niedriges Serumalbumin). Diese Zeichen werden zusammen als nephrotisches Syndrom bezeichnet.Wenn Albumin mit dem Urin ausgeschieden wird, sinkt seine Serumkonzentration im Blut. Folglich verringert sich der intravaskuläre onkotische Druck relativ zum interstitiellen Gewebe. Die anschließende Bewegung der Flüssigkeit aus dem vaskulären System in das interstitielle System manifestiert sich als Weichteilschwellung, die als Ödem bezeichnet wird. Diese Flüssigkeit sammelt sich am häufigsten in den Füßen und Beinen als Reaktion auf die Schwerkraft, insbesondere bei Patienten mit schlecht funktionierender Blutversorgung. In schweren Fällen kann sich Flüssigkeit in die Bauchhöhle (Abdomen) verlagern und eine Aszites verursachen. Als Folge der überschüssigen Flüssigkeit nehmen Personen mit dieser Krankheit häufig an Gewicht zu, da sie weniger Wasser mit dem Urin ausscheiden.Der Urin selbst ist oftmals verändert, neigt beispielsweise zur Bildung von Schaum. Auch chronische Müdigkeit begleitet diese Erkrankung sehr oft und füphrt zu einer massiven Einschränkung der Lebensqualität.
  • Amyloidose: Bei Amyloidose handelt es sich um eine Gruppe von Krankheiten, bei denen sich abnormes Protein, bekannt als Amyloidfibrillen, im Gewebe ansammelt. Symptome hängen vom Typ der Erkrankung ab und sind oftmals von Fall zu Fall sehr variabel. Sie können Durchfall, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Vergrößerung der Zunge, Blutungen, Taubheitsgefühle, Schwächegefühle beim Stehen, Schwellung der Beine oder eine Vergrößerung der Milz einschließen.Es gibt etwa 30 verschiedene Arten von Amyloidose, die jeweils auf ein spezifisches Protein zurückzuführen sind. Einige sind genetischen Ursprungs, während andere durch Infektionen, Krankheiten oder Lebensführung erworben werden. Die Diagnose beginnt oftmals damit, dass Protein im Urin gefunden wird, eine Organvergrößerung vorliegt oder Probleme mit multiplen peripheren Nerven auftreten und das Warum dabei unklar ist. Die Diagnose kann mittels einer Gewebebiopsie bestätigt werden. Die Behandlung zielt darauf ab, die Menge des beteiligten Proteins zu verringern.
  • Fokal segmentale Glomerulosklerose: Dieses leiden drückt sich durch eine Vernarbung gewisser Areale der Nieren aus. Diese kann entweder angeboren, erworben oder durch Unfälle und dergleichen mehr entstanden sein.Die Gründe für das entstehenden dieses Zustands sind nicht immer medizinischen nachvollziehbar. Auch ist eine Behandlung oftmals leider nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich, da es schlicht nicht möglich ist, vernarbtes Nierengewebe zu reparieren.Hieraus resultieren oftmals sehr viele weitere Erkrankungen der Nieren oder des Blutes., Wie beispielsweise auch das hier vorliegenden Leiden, das nephrotische Syndrom.
  • Membranöse Glomerulonephritis: Hierbei handelt es sich um ein leiden das zu Verdickungen innerhalb der Nieren führt und somit die Funktionsfähigkeit derselben massiv einschränkt. Nicht selten kommt es dann im weiteren Verlauf der Erkrankung zu schweren gesundheitlichen Konsequenzen, die in manchen Fällen auch mit dem Tod des betroffenen Individuums enden können.Da man gegen dieses Leiden jedoch medizinisch nicht allzu viel unternehmen kann, ist es notwendig, zumindest seinen Lebensstil der Krankheit anzupassen, um das Leiden nicht noch zusätzlich zu verschlimmern.

Risikofaktoren

Es gibt diverse Risikofaktoren, die zur Entstehung des nephrotischen Syndroms beitragen können. Hierzu gehören unter anderem:

  • Krankheiten, die die Nieren beschädigen: Wie aus der obigen Liste hervorgehen sollte, gibt es eine ganze Reiher von Nierenleiden, die die Entstehung des nephrotischen Syndroms entweder begünstigen oder auslöse.
  • Bestimmte Medikamente: Einige Medikamente können dafür sorgen, dass es zu einer Entstehung der hier vorliegenden Erkrankung kommt. Hierzu zählen insbesondere slche, die Infektionen, Entzündungen oder Allergien vorbeugen sollen. Aber auch einige Schmerzmittel sind dafür bekannt, die Nieren zu schädigen. Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, dass auch der Konsum von „normalen“ Drogen dazu führen kann, dass die Funktion der Nieren merklich abnimmt.
  • Bestimmte Infektionskranleiten: Konsumptionskrankheit, die direkt die Nieren befallen sind oftmals an einer Entstehung des nephrotischen Syndroms beteiligt. Hierzu gehören unter anderem hiv, Hepatitis B und C sowie Malaria und einige mehr.

Alles in allem also können die Risikofaktoren, die dazu führen, dass es zu einer Entstehung des nephrotischen Syndroms kommt sehr zahlreich sein und sollten auf keinen Fall unterschätzt werden. Auch sollte man nicht vergessen, dass die vorliegende Erkrankung nicht das einzige negativ einzuschätzende medizinischen Phänomen ist, das aufgrund einer der oben genannten Ursachen entstehen kann. Viele andere Leiden können sich ebenfalls einstellen und dafür sorgen, dass man Zeit seines Lebens größte gesundheitliche Probleme haben wird.

Leider ist es nicht immer möglich, gegen alle gerade erwähnten auslösenden Faktoren vorzubeugen, dennoch gibt es einige Maßnahmen, die man ergreifen kann, um zumindest sein Risiko zu vermindern.


Symptome & Anzeichen

Zum einen können die Ursachen einer nephrotischen Syndroms behandelt werden. Mit am häufigsten steht die membranöse Glomerulopathie bei Erwachsenen für die Erkrankung ein. Diese wiederum hat eine Fehlsteuerung des Immunsystems zum Auslöser. Somit ist der Einsatz von abwehrdrosselnden und entzündungshemmenden Medikamenten möglich. Sie fallen unter den Gesamtbegriff Immunsuppressiva. Bei Kindern entsteht das nephrotische Syndrom oftmals durch eine Minimal Change-Glomerulopathie.

Auch in diesem Fall können vorbezeichnete Arzneimittel (z.B. Kortison) zur Anwendung kommen. Dabei ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass es bei der Absetzung des Medikaments zu einem Rückfall kommt. Bei etwa der Hälfte der betroffenen Kinder taucht dieses Problem auf. Aus diesem Grunde setzen Mediziner häufig auch andere Mittel, zum Beispiel Ciclosporin A, ein.

Aufgrund der Tatsache, dass die Möglichkeit einer Behandlung der Ursache nicht immer möglich ist, bezieht sich diese oftmals auf ein Lindern der Symptome. Die verschiedenen Möglichkeiten stellen sich, je nach Beschwerden, wie folgt dar:

  • Hoher Blutdruck – blutdrucksenkende Medikamente (beispielsweise ace-Hemmer) zur Normalisierung und Eindämmung des starken Eiweißverlustes; besitzt größte Wichtigkeit, weil die Nieren durch einen dauerhaften Bluthochdruck eine zusätzliche Schädigung erfahren;
  • Ödeme – sehr typisches Symptom bei einem Nephrotischen Syndrom; durch entwässernde Mittel (Diuretika) kann eine Ausschwemmung dieser Wasseransammlungen meist gut gelingen; zur Vermeidung der Wiederentstehung des Problems kann eine Festlegung der individuellen Trinkmenge sowie Aufnahme von Kochsalz erfolgen; wichtig ist dabei, den Mineralsalz-Gehalt im Körper regelmäßig zu überprüfen, da durch die entwässernden Mittel eine erhöhte Ausscheidung beispielsweise von Natrium und Kalium erfolgt; ein Entwässern muss immer langsam vor sich Gehen, ansonsten wird ein erhöhtes Blutgerinnsel-Risiko verursacht;
  • Thromboserisiko – besteht häufig bei der Erkrankung am Nephrotischen Syndrom; gerinnungshemmende Medikamente und Kompressionsstrümpfe können zur Vorbeugung eingesetzt werden; Blutverdünner (oftmals mit dem Wirkstoff Cumarine) werden benötigt, wenn die Entstehung einer Thrombose bereits vorliegt;
  • Erhöhte Blutfettwerte – Einsatz von cholesterinsenkenden Arzneimitteln (z.B. CSE-Hemmer); zusätzlich empfiehlt sich eine fett- und cholesterinarme Ernährung, wobei dies nicht immer eine ausreichende Hilfe darstellt;
  • Hohe Infektionsanfälligkeit – Entsteht ein Infekt durch Bakterien, kann die Einnahme von Antibiotika angebracht sein; Infusionen mit fehlenden Immunglobulinen können einen großen Verlust an Antikörpern ausgleichen, diese verlieren sich jedoch, wenn der Eiweißverlust weiter bestehen bleibt; in manchen Fällen sind Impfungen gegen verschiedene Infektionskrankheiten angebracht.

Diagnose & Krankheitsverlauf

Zwecks einer Diagnose stehen verschiedene klinische Tests zur Verfügung. Hierunter unter anderem:

  • Urinanalyse: Eine Urinanalyse kann Auffälligkeiten im Urin, wie große Mengen an Protein, aufdecken, wenn man beispielsweise an einem nephrotischen Syndrom leiden könnte. Man kann aufgefordert werden, Urinproben über einen Zeitraum von 24 Stunden, für eine genaue Messung des Proteins, im Urin zu sammeln. Eine solche Analyse ist zumeist genauer und birgt weniger Gefahren auf eine fehlerhafte Diagnose.
  • Bluttest:Wenn man an einem nephrotischen Syndrom leiden könnte, kann ein Bluttest geringe Mengen des Proteinalbumins (Hypoalbuminämie) spezifisch und oft insgesamt verringerte Blutproteinspiegel aufweisen. Der Albuminverlust ist oft mit einem Anstieg des Blutcholesterins und der Bluttriglyceride verbunden. Serumkreatinin und Blutharnstoff können ebenfalls gemessen werden, um die gesamte Nierenfunktion zu beurteilen.Darum ist ein Bluttest ein gutes Mittel, um die Diagnose zu bestätigen oder eine erste Ahnung des eventuellen Vorhandenseins dieser Erkrankung zu bekommen.
  • Biopsie von Nierengewebe: Der behandelnde Arzt kann ein Verfahren empfehlen, das als Nierenbiopsie bezeichnet wird, um eine kleine Probe von Nierengewebe zum Testen zu entfernen.Während einer Nierenbiopsie wird eine spezielle Nadel durch die Haut und in die Niere eingeführt. Nierengewebe wird gesammelt und zum Testen in ein Labor geschickt. Die hieraus resultierenden Testergebnisse sind zumeist sehr genau und liefern darum ein recht gutes Bild über das etwaige Vorhandensein der Erkrankung.

Sicherlich gibt es auch weitere Testverfahren, alles in allem aber reicht die Kombination dieser drei Methoden dazu aus, die Diagnose nephrotisches Syndrom zufriedenstellend zu stellen und vorallem zu bestätigen.

Bei einer gewissenhaften Durchführung der diagnostischen Tests ist auch davon auszugehen, dass ein korrektes Ergebnis vorliegt. Nur vergleichsweise selten kommt es daher zu fehlerhaften Diagnosen. Dennoch sind diese nicht auszuschließen. Vorallem darum nicht, da es so viele verschiedene auslösende Faktoren gibt, die schließlich unter anderem in ein nephrotisches Syndrom münden können. Denn nicht selten tritt dieses nicht alleine, sondern in Verbindung mit anderen ähnlichen Leiden auf. Darum gilt es hier, ganz besondere Vorsicht an den Tag zu legen.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Es ist sehr schwierig allgemeine Aussagen über die Häufigkeit des nephrotischen Syndroms zu treffen. Dies liegt vorallem an dem Umstand, dass es oftmals nicht erkannt wird oder dass es mit einer anderen Erkrankung einhergeht. Ist dies der Fall, so wird das nephrotische Syndrom statistisch oftmals nicht separat erfasst und fällt somit sozusagen unter den Tisch. Das verzerrt die Statistiken sehr. Auch nehmen viele Menschen ihre Nierenschäden nicht also behandlungswürdig wahr und suchen darum nicht gezielt nach medizinischer Betreuung. Das kann sehr gefährlich werden.

Frauen und Männer sind im Großen und Ganzen gleich häufig betroffen, dennoch sollte man erwähnen, dass Frauen eine geringfügig häufiger Opfer dieses Syndroms werden. Ein viel größeren Einfluss als das Geschlecht hat bei der vorliegenden Krankheit das Alter. Besonders Kinder oder sehr alte Menschen werden oftmals Opfer des nephrotischen Syndroms. Mittelalte Menschen und Jugendliche dagegen leiden vergleichsweise selten darunter. Dennoch sollten sie sich nicht immun denken. Es kann jeden jederzeit treffen.

Es handelt sich allerdings durchaus nicht um ein besonders seltenes Leiden. Etwa ein Fünftel aller Menschen in der EU haben im Laufe ihres Lebens mit dem nephrotischen Symptom zu kämpfen. Deswegen ist es auch verwunderlich, dass nur so wenige Menschen mit diesem Leiden überhaupt vertraut sind. Insgesamt wäre es also empfehlenswert, die Volksaufklärung betreffend dieser Krankheit zu befördern, um eine breite Schicht dafür zu sensibilisieren.

Die aus einer Diagnose gewonnen Daten sind nicht immer eindeutig und können sehr irreführend sein. Nicht zuletzt darum ist es bisweilen notwendig, wie bereits beschrieben, verschiedene klinische Tests vorzunehmen, um eine präzisere Analyse der daten gewährleisten zu können und somit dafür zu sorgen, dass das vorliegende Leiden auch korrekt angesprochen wird. Früher kam es sehr häufig zu fehlerhaften Diagnosen. Diese Zahlen sind jedoch seit etwa einer Dekade rückläufig. Das ist sowohl für den Patienten als auch für den zuständigen Mediziner sehr erfreulich.


Komplikationen bei der Krankheit

Das nephrotische Syndrom geht mit einer Vielzahl potentieller Komplikationen einher, die je nach Schwere der und Ursache der eigentlich zugrunde liegenden Erkrankung ebenso in Schwere und Intensität variieren können. Auch decken die etwaigen Komplikationen ein recht weites Feld ab und können daher sehr viele Formen und Ausprägungen annehmen.

Hierzu einige in der Übersicht:

  • Thrombus (Blutgerinnsel): Ein Thrombus, umgangssprachlich auch als Blutgerinnsel bezeichnet, ist das Endprodukt der Blutgerinnung bei der Hämostase. Für einen Thrombus gibt es zwei Komponenten: aggregierte Thrombozyten und rote Blutkörperchen, die einen Pfropfen bilden können und / oder ein Netz aus vernetztem Fibrinprotein. Die Substanz, die einen Thrombus bildet, wird manchmal Cruor genannt. Ein Thrombus ist eine gesunde Reaktion auf Verletzungen, die Blutungen verhindern sollen, kann aber im Falle einer Thrombose schädlich sein, wenn Blutgerinnsel den normalen Blutfluss durch gesunde Blutgefäße behindern.Darüber hinaus gibt es auch den sogenannten Venenthrombus sind Thromben, der an der Wand eines Blutgefäßes haftet. Er tritt in großen Gefäßen, wie dem Herzen und der Aorta auf und kann den Blutfluss teils massiv einschränken oder blockieren. Jedoch kommt es normalerweise nicht zu einer vollständig stattfindenden Einschränkung desselben.Ein Thrombus tritt auf, wenn der hämostatische Prozess, der normalerweise als Reaktion auf eine Verletzung auftritt, in einem unverletzten oder leicht verletzten Gefäß ausgelöst wird. Ein Thrombus, der in einem großen Blutgefäß entsteht, verringert zunächst den Blutfluss durch dieses Gefäß. In einem kleinen Blutgefäß kann der Blutfluss bisweilen auchvollständig abgeschnitten werden. In diesem Fall spricht man von einem okklusiven Thrombus. Ein solcher führt nicht selten zum Absterben des betroffenen Gefäßes. Wenn sich ein Thrombus löst und frei schwimmt, bezeichnet man dieses Phänomen als Embolus. Das hiervon ausgehenden Risiko kann sehr gering oder sehr gravierend sein. Hierbei spielt vorallem die Größe eine Rolle und der Weg, den der Embolus zurücklegt.

    Einige der Erkrankungen, die das Risiko für die Entstehung von Blutgerinnseln erhöhen, sind Vorhofflimmern, das Einsetzen künstlicher Herzklappen, Herzinfarkte (auch bekannt als Myokardinfarkt), längere Phasen der Inaktivität und genetische oder krankheitsbedingte Mängel in der Gerinnungsfähigkeit des Blutes. Nicht zuletzt deswegen sollte man sich, gehört man einer Risikogruppe an, immer auf das etwaige Vorhandensein eines Thrombus hin untersuchen lassen.

  • Hohe Cholesterinwerte: Man hört sehr oft von erhöhten Cholesterinwerten, die wenigsten Menschen wissen jedoch genau, was Cholesterin eigentlich ist und was es damit auf sich hat.Bei Cholesterin handelt es sich um ein organisches Molekül. Es ist ein sogenanntes Sterol, bzw. ein modifiziertes Steroid. Kurzum eine Art von Lipidmolekül und wird von allen tierischen Zellen synthetisiert, da es eine essentielle strukturelle Komponente aller menschlichen und tierischen Zellmembranen darstellt und sowohl die strukturelle Integrität als auch die Fluidität der Membran aufrechterhält. Cholesterin ermöglicht es den menschlichen und tierischen Zellen, ohne eine Zellwand zu funktionieren. So können Tierzellen und Menschenzellen ihre Form schneller und freier ändern und somit besser auf Veränderungen des Organismus oder in der Umwelt reagieren.Zusätzlich zu seiner Bedeutung für die Struktur von Zellen dient Cholesterin auch als Vorstufe für die Biosynthese von Steroidhormonen, Gallensäure und Vitamin D. Cholesterin ist das Hauptsterol, das von allen Lebewesen synthetisiert wird. In Wirbeltieren produzieren Leberzellen typischerweise die größten Mengen dieses Stoffs.

    Bei einer falschen Ernährung oder als Resultat einiger Erkrankungen kann es nun aber der Fall sein, dass es zu einer krankhaften Erhöhung des Cholesterinspiegels kommt. Ist dies der Fall, sind besonders Leber und Nieren negativ davon betroffen. Im Endeffekt kann dies bedeuten, dass ein nephrotisches Syndrom oder eine vergleichbare Erkrankung ausbricht.

  • Bluthochdruck: Bluthochdruck, auch bekannt als Hypertension, ist ein langfristiger medizinischer Zustand, in dem der Blutdruck in den Arterien dauerhaft erhöht ist. Hoher Blutdruck verursacht normalerweise keine Symptome. Langfristiger Bluthochdruck ist jedoch ein Hauptrisikofaktor für koronare Herzkrankheit, Schlaganfall, Herzversagen, Vorhofflimmern, periphere arterielle Verschlusskrankheit, Sehverlust, diverse chronische Nierenerkrankungen, wie auch das nephrotische Syndrom und sogar Demenz.Lebensstilfaktoren, die das Risiko erhöhen, sind überschüssiges Salz in der Nahrung, übermäßiges Körpergewicht, Rauchen und Alkoholkonsum. Aber auch chronische Erkrankungen, insbesondere solche der Nieren, führen zu einem oftmals erhöhten Blutdruck. Bei den meisten Erwachsenen liegt Bluthochdruck vor, wenn der Ruheblutdruck dauerhaft bei oder über 130/90 oder 140/90 mmHg liegt. Für Kinder gelten andere Zahlen.Veränderungen des Lebensstils und Medikamente können den Blutdruck senken und das Risiko gesundheitlicher Komplikationen verringern. Zu den Veränderungen des Lebensstils gehören Gewichtsverlust, verminderte Salzaufnahme, körperliche Bewegung und eine gesunde Ernährung. Wenn die Veränderungen des Lebensstils nicht ausreichen, werden Blutdruckmedikamente notwendig.
  • Akutes Nierenversagen: Akutes Nierenversagen ist ein abrupter Verlust der Nierenfunktion. Die Ursachen können zahlreich sein. Im Allgemeinen entsteht es wegen der Schädigung von Nierengewebe, durch einen verminderten Nierenblutfluss, zu niedrigem oder zu hohem Blutdruck, Einwirkung von schädigenden Substanzen auf die Nieren, einem entzündlichen Prozesses in den Nieren oder einer Obstruktion Harnwege, die den Harnfluss behindern, vor. Akutes Nierenversagen wird auf der Grundlage charakteristischer Laborbefunde diagnostiziert, wie erhöhter Blutharnstoffstickstoff und Kreatinin im Blut oder die Unfähigkeit der Nieren, ausreichende Mengen an Urin zu produzieren.Akutes Nierenversagen kann zu einer Reihe von Komplikationen führen, einschließlich metabolischer Azidose, hohen Kaliumwerten, Urämie, Veränderungen im Körperflüssigkeitsgleichgewicht und Auswirkungen auf andere Organsysteme, einschließlich Tod oder eben zum hier vorliegenden nephrotischen Syndrom. Menschen, die an akutem Nierenversagen leiden, weisen zumeist auch in Zukunft, auch trotz einer etwaigen Heilung, ein erhöhtes Risiko für eine chronische Nierenerkrankung auf. Eine schnelle Behandlung führt jedoch meist zum Erfolg.
  • Häufige Infektionen: Menschen, die am nephrotischen Syndrom leiden, haben überdurchschnittliche häufig mit Infektionen zu kämpfen. Darum ist es gerade für diese Personen wichtig, sich keinen zusätzlichen und unnötigen Risiken auszusetzen, sondern möglichst darauf zu achten, allen Gefahren einer Ansteckung aus dem Wege zu gehen. Denn nicht selten kann eine Infektion, das ohnehin schon überstrapazierte Immunsystem vor eine kaum lösbare Aufgabe stellen und sogar der Tod des Patienten ist dann nicht mehr vollends auszuschließen.
  • Schlechte Aufnahme von Nährstoffen: Wer am nephrotischen Syndrom leidet, kann viele Nährstoffe oftmals nicht mehr so gut aufnehmen, wie gesunde Menschen. Das kann in nicht wenigen Fällen zu einer teils massiven Minderversorgung führen. Eine solche Minderversorgung wiederum schlägt mit sehr vielen negativen gesundheitlichen Auswirkungen zu Buche.Diese sind in aller Regel leider nur sehr schwer zu behandeln oder gar in den Griff zu bekommen und das betroffene Individuum ist lebenslang auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen oder muss schlicht und einfach lernen, mit den hieraus entstehenden negativen Folgen zu leben.
  • Chronische Müdigkeit: Einige Personen, die an dem nephrotischen Syndrom leiden, leiden zudem auch noch nach einem chronischen Zustand der Erschöpfung und der Müdigkeit, Das mag sich zunächst, besonders im Vergleich zu anderen etwaigen Komplikationen eher harmlos anhören, ist es aber auf keinen Fall. Betroffene können schlicht und einfach ihre Augen nicht mehr offen halten. Die schlafen spontan ein. Das kann besonders im Autoverkehr oder im Berufsalltag zu großen Problemen führen.Eine Behandlung ist in diesen Fällen bisweilen schwierig und kann nicht immer zufriedenstellend für den Patienten erfolgen. Oftmals handelt es sich hierbei viel mehr um Behelfslösungen, die zumindest etwas Abhilfe verschaffen können.

Wie man aus der gerade eben vorgenommen Auflistung entnehmen kann, handelt es sich bei den im Rahmen eines nephrotischen Syndroms entstehenden Komplikationen auf keinen Fall um Lappalien. Sicherlich führt nicht jede Komplikation zwangsläufig auch zum Tode der betroffenen Person, nicht selten aber kommt dies vor. Vorallem aber dann, wenn man seine Symptome auf die leichte Schulter nimmt und eine Behandlung bei einem Mediziner nicht sofort in Anspruch nimmt, sondern auf die lange Bank schiebt. Je früher man sich medizinische Hilfe sucht, desto besser. Denn gerade am Anfang kann einem noch geholfen werden. Später ist es oftmals schlicht zu spät.

Alles in allem also sollte man die entstehenden Komplikationen nicht unterschätzen, sondern dafür sorgen, dass es erst gar nicht so weit kommt. Lassen sie sich dennoch nicht vermeiden, so sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, um schlimmeres zu verhindern. Alles andere wäre sich selbst und seinem Umfeld sowie der Solidargemeinschaft gegenüber vollkommen verantwortungslos.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Man sollte sofort dann zum Arzt gehen, wenn man Symptome an sich oder seinem Nachwuchs bemerkt, die auf die Nieren oder die Leber zurückzuführen sein könnten. Auch ist es sehr empfehlenswert zum Arzt zu gehen, wenn man eine schwere Infektionskrankheit überstanden hat oder gerade an einer solchen leidet. Da diese nicht selten besonders schadhaft für die Nieren sind, könnte man einen Besuch beim Arzt in diesem Falle sogar beinahe als prophylaktische Maßnahme verstehen.

Gerade junge Eltern sind aufgerufen, ihre Kinder in regelmäßigen Abständen zum Arzt zu schicken, auch wenn es dafür augenscheinlich zunächst keine Gründe gibt. Voruntersuchen und routinemäßige Check-Ups sind eine Notwendigkeit beim Aufwachsen und ein medizinisches Angebot, das hierzulande gestellt und auch auf jeden Fall wahrgenommen werden sollte. Darüber hinaus sollte man auch nicht vergessen, dass es in Deutschland gesetzlich verpflichtend für Eltern ist, ihren Nachwuchs zu Routineuntersuchungen zu bringen. Aber wie dem auch sei, auch trotz dieser verpflichtenden Untersuchungen sollte man nicht darauf verzichten, das Kind zu einem Kinderarzt zu bringen, wenn sich auch nur die geringsten Symptome andeuten, die auf ein nephrotisches Syndrom deuten könnten.

Da zumeist sehr kleine Kinder betroffen sind, die etwaig einsetzende Symptome oftmals nicht richtig verbalisieren können, ist es empfehlenswert, gesondert auf Verhalten des Nachwuchses zu achten, dass darauf hinweisen könnte, dass etwas mit den Nieren nicht in Ordnung ist. Haben sie beispielsweise Probleme beim Wasserlassen oder hat der Urin eine seltsame Farbe oder Konsistenz, so sollte man dies auf jeden Fall als absolutes Frühwarnsignal wahrnehmen und nicht zögern. Sicherlich ist es nicht notwendig, in die Notaufnahme zu fahren, aber dennoch sollte man versuchen, binnen einiger Tage einen Termin beim behandelnden Kinderarzt zu bekommen.

Dasselbe gilt im übrigen auch für Erwachsene. Sicherlich handelt es sich bei dem nephrotischen Syndrom nicht um einen medizinischen Notfall, dennoch sollte man auch nicht allzu viel Zeit verstreichen lassen und so schnell als möglich einen Arzt aufsuchen, wenn man einen Verdacht darauf hat, dass man daran leiden könnte.

Behandlungsmethoden & Therapie

Die Behandlung des nephrotischen Syndroms beinhaltet die Behandlung aller zugrunde liegenden Erkrankungen, die das nephrotisches Syndrom verursachen können. Der Arzt kann einem auch Medikamente empfehlen, die einem bei der Kontrolle der Anzeichen und Symptome helfen oder Komplikationen des nephrotischen Syndroms behandeln können. Diese Medikamente können unter anderem sein:

  • Blutdruckregulierende Medikamente: Medikamente, wie der Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer senken den Blutdruck und reduzieren auch die Menge an Protein, das im Urin freigesetzt wird. Zu den Medikamenten aus dieser Kategorie gehören unter anderem Benazepril (Lotensin), Captopril und Enalapril (Vasotec).Eine andere Gruppe von Wirkstoffen, die auf ähnliche Weise wirkt, heißt Angiotensin-II-Rezeptorblocker und schließt Losartan (Cozaar) und Valsartan (Diovan) ein. Andere Medikamente, wie Renin-Inhibitoren, können ebenfalls verwendet werden, obwohl ace-Hemmer und ARBs im Allgemeinen zuerst verwendet werden. Allerdings verträgt nicht jeder Patient diese Mittel gleichermaßen gut und bisweilen kommt es zu extremen Nebenwirkungen, die das nephrotische Syndrom sogar noch verschlimmern können. Darum ist es wichtig, dem behandelnden Arzt sofort zu melden, wenn man solche an sich beobachtet.
  • Wassertabletten: Wasserpillen (Diuretika) helfen, die entstehenden Schwellungen zu kontrollieren, indem sie den Flüssigkeitshaushalt der Nieren regulieren. Diuretika enthalten typischerweise Furosemid (Lasix). Andere können Spironolacton (Aldacton) und Thiazide wie Hydrochlorothiazid enthalten. Aber alles wirken imgrunde gleich. Wassertabletten alleine reichen jedoch oftmals nicht aus, um die Krankheit komplett zu heilen.
  • Cholesterin regulierende Medikamente: Medikamente namens Statine können helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. Es ist jedoch derzeit unklar, ob cholesterinsenkende Medikamente speziell auch die Ergebnisse von Menschen mit nephrotischem Syndrom verbessern können. Auch die Vermeidung von Herzinfarkten oder die Verringerung des Risikos eines frühen Todes sollen diese Tabletten bewirken können. Statine umfassen Atorvastatin (Lipitor), Fluvastatin (Lescol), Lovastatin (Altoprev), Pravastatin (Pravachol), Rosuvastatin (Crestor) und Simvastatin (Zocor).Auch diese Medikamente reichen oftmals nicht alleine aus, um ein vorhandenes nephrotisches Syndrom zu behandeln. Die Einnahme weiterer Medikamente ist darum notwendig.
  • Blutverdünner: Medikamente, die Antikoagulanzien genannt werden, verringern die Gerinnungsfähigkeit des Blutes und können verschrieben werden, wenn man ein Blutgerinnsel hat – aber auch um das Risiko zukünftiger Blutgerinnsel zu verringern. Antikoagulanzien umfassen Heparin, Warfarin (Coumadin, Jantoven), Dabigatran (Pradaxa), Apixaban (Eliquis) und Rivaroxaban (Xarelto).In zu starker Konzentration eingenommen können diese Medikamente schwere Nebenwirkungen haben. Darum ist es wichtig, sich strikt an die Packungsbeilage zu halten.
  • Immunsystem unterdrückende Medikamente: Medikamente zur Kontrolle des Immunsystems, wie Corticosteroide, können die Entzündung, die mit den zugrunde liegenden Symptomen einhergeht, verringern und somit für eine eine Linderung der Symptome sorgen.

Operationen sind glücklicherweise kaum bis nie nötig, um die vorliegende Erkrankung zu behandeln. Dennoch sollte man den Umstand nicht außer Acht lassen, dass viele der eben genannten Medikamente und Behandlungsmethoden nicht dafür sorgen können, die Krankheit vollends zu heilen. Oftmals handelt es sich hierbei mehr um eine selektive Kontrolle der entstehenden Symptome.

Vorallem dann ist eine Heilung jedoch nicht möglich, wenn die Krankheit aufgrund eines angeborenen Defekts entsteht, wie beispielsweise einer angeborenen Vernarbung der Nieren. In diesen Fällen, muss man schlicht lernen mit der Krankheit zu leben.

Alles in allem also lässt sich dem vorliegenden Leiden medikamentös gut beikommen, auch wenn eine komplette Heilung nicht immer zu erreichen ist. Wer sich also in ärztliche Behandlung begibt, kann damit rechnen, sehr gut mit dem nephrotischen Syndrom leben zu können.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Wie bereits eingänglich erwähnt gibt es zwar einige Maßnahmen, die dabei helfen können, die vorliegenden Erkrankung, sprich das nephrotische Syndrom, zu verhindern, dennoch gibt es aber auch ebenso viele Auslöser dieser Erkrankung, die sich nicht durch besondere Schutzmaßnahmen verhindern lassen. Manche Personen werden schlicht und einfach mit genetischen Prädisposition geboren, die das Entstehen der vorliegenden Erkrankung befördert oder ultimativ auch auslöst. Dagegen kann man nichts tun. In diese Fällen ist es notwendig einen Weg zu finden, wie man mit der Krankheit leben kann. Hier ist es vorallem wichtig, mit einem Mediziner Rücksprache zu halten und die Tipps und Ratschläge, die er einem erteilt minutiös zu befolgen. Alles andere könnte auf mittelfristige oder sogar schon kurze Sicht zu massiven gesundheitlichen Einbußen führen. Diese wiederum wären in den meisten Fällen jedoch dann zu verhindern gewesen, was einer Prävention im klassischen Sinne am nächsten kommt.

Nichtsdestotrotz aber sollte man an dieser Stelle auch nicht unerwähnt lassen, dass es durchaus einige Möglichkeiten gibt, die der Entstehung dieser Krankheit vorbeugen können. Diese sind jedoch oftmals nicht direkt und daher nicht augenscheinlich. Und zwar lässt sich dieses Ziel erreichen, indem man die Krankheiten verhindert, die zur Entstehung des nephrotischen Syndroms beitragen können. Vornehmlich Hepatitis B und C sowie hiv und Diabetes mellitus. Gegen die meisten Formen von Hepatitis gibt es inzwischen sehr gut funktionierende und auch nachhaltig wirksame Impfungen. Diese sollte man auf jeden Fall vornehmen lassen, wenn einem an der Gesundheit der Nieren gelegen ist oder wenn man seine Kinder besonders schützen will. Man sollte an dieser Stelle keinen Falls auf die Propaganda und die Hirnwäsche der sogenannten Anti-Waxxer hereinfallen, die propagieren, dass Impfungen schwerwiegende psychologische und neurologische Erkrankungen auslösen könnten, wie beispielsweise Asperger. Hierbei handelt es sich schlichtweg um eine Fehlinformation, die dennoch leider sehr viele Menschen glauben. Dieser Irrglauben hat schon vielen Kindern unnötigerweise das Leben gekostet, aber soviel dazu.

Für manche Erkrankungen, wie beispielsweise aids / hiv gibt es keine Impfungen, dennoch kann man gegen diese Krankheiten vorbeugen, indem man Wert auf eine ausreichende Sexualhygiene legt und seine Sexualpartner auch nicht allzu häufig wechselt. Ähnliches gilt darüber hinaus auch für Diabetes. Diese Krankheit ist zwar nicht immer vermeidbar, dennoch sollte man auch nicht verschweigen, dass viele Fälle von Diabetes erst dadurch entstehen, dass Menschen zu dick sind, zu viel ungesunde Nahrung zu sich nehmen und sich zu wenig bewegen. Diese Faktoren sind modular und müssen nicht sein. Wer also etwas auf sich und seinen Körper achtet, kann sein dahingehendes Risiko zumindest schon mal etwas reduzieren. Das ist sehr viel wert und der eigene Körper wird es einem danken.

Auch kann man sehr viel dadurch erreichen, indem man dafür sorgt, dass man selbst oder der Nachwuchs immer genug Flüssigkeit zu sich nehmen. Zwischen 2 und 4 Liter am Tag sind hierbei empfehlenswert. Wer viel schwitzt auch gerne mehr. Und unter Flüssigkeit in diesem Falle fallen ausschließlich klares Wasser und ungesüßte Früchtetees und Kräutertees. Limonaden, Kaffe und Alkoholika sind zu vermeiden und entziehen dem Körper oftmals mehr Flüssigkeit, als sie ihm spenden. Nicht zuletzt darum kommt es bei Menschen, die sehr viel Limonade und Co. konsumieren, sehr häufig auf lange Sicht zu massiven Nierenschäden, die bisweilen auch in einem nephrotischen Syndrom enden können. Insbesondere aber Kinder sollten auf keinen Fall zu viel Limonade trinken. Nicht nur das oftmals enthaltene Koffein ist schädlich, sondern auch auch der viele Zucker führen dazu, dass Risikofaktoren, wie beispielsweise die gerade erwähnte Diabetes mellitus, befördert werden.

Gegen viele andere Faktoren, die eine Entstehung der vorliegenden Erkrankung begünstigen jedoch lässt sich erfahrungsgemäß leider nichts oder nur sehr wenig unternehmen. Umso wichtiger also ist es, dass man zumindest gegen die Dinge, die man halbwegs kontrollieren kann, etwas unternimmt, um die wenigen Chancen, die man hat, der Krankheit wissentlich und willentlich zu entgehen, auch optimal zu nutzen.

Da das nephrotische Syndrom jedoch oftmals eine sehr individuelle Erkrankung ist, die von Fall zu Fall sehr unterschiedliche Dimensionen annehmen kann, sollte man immer mit seinem zuständigen Arzt Rücksprache halten und sich maßgeschneiderte Präventionsmaßnahmen mit auf den Weg geben lassen. Auch eine Beratung bei einem Ernährungsberater kann hier sehr hilfreich sein.

Wer also seinen gesunden Menschenverstand walten lässt und sich an die ärztlichen Maßregeln hält, der wird zwar nicht dazu in der Lage sein, das Risiko einer Erkrankung vollends zu minimieren, dennoch aber senkt sich die Wahrscheinlichkeit eines Entstehens des vorliegenden Leidens stark ab.


Prognose zur Heilung

Alles in allem ist die Diagnose nephrotisches Syndrom heutzutage kein Todesurteil mehr. Das sah vor einigen Jahrzehnten noch anders aus. Aber dank der modernen Schulmedizin hat sich das Blatt deutlich zugunsten des Patienten gewendet, sodass moderne Medikamente und Therapiemethoden inzwischen dazu in der Lage sind, das Leiden im Zaum zu halten und dem betroffenen Individuum einiges an Lebensqualität zurückzugeben.

Je nachdem welche Krankheit als auslösender Faktor zugrunde liegt, kann es sogar sein, dass eine vollständige Heilung erzielt werden kann. Diese ist allerdings nur dann möglich, wenn man sich auch entsprechende Hilfe sucht und diese auch annimmt. Auch sollte man nicht vergessen, dass das Dazutun seitens des Patienten auch nicht unterschätzt werden sollte. Verhält sich das zu behandelnde Individuum nachlässig und ignoriert die Ratschläge des Arztes so ist es nicht verwunderlich, wenn eine Heilung nur schleppend oder gar nicht einsetzt.

In besonders schweren Fällen ist es sogar möglich, dass die Nieren derart zerstört werden, dass der Patient auf ein Spenderorgan angewiesen ist, um weiter leben zu können. Allerdings kommt es nur sehr selten soweit und vorallem auch nur dann, wenn sich der Betroffene nicht behandeln lässt, sondern einen Besuch beim Arzt auf die lange Bank schiebt oder die Symptome kleinredet. Wenn man seine Prognose also verbessern möchte. Muss man sich auch helfen lassen wollen.

Manche Auslöser dieses Leidens jedoch lassen sich nur schwer im Zaum halten und führen dazu, dass es in folge dessen zu einer chronischen Nierenentzündung kommt. In diesen Fällen ist der Betroffene oftmals lebenslang darauf angewiesen, Medikamente einnehmen zu müssen, um die Symptome zu unterdrücken und überhaupt am Leben bleiben zu können. Das sind allerdings extreme Beispiele und man sollte nicht davon ausgehen, dass man selbst, insofern man am nephrotischen Syndrom leidet, auch so enden wird. Nichtsdestotrotz ist es besser auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Es lässt sich also durchaus konstatieren, dass die Prognose recht gut ausseiht, wenn man die Krankheit früh entdeckt und ausreichend behandelnd lässt und sich darüber hinaus auch an das hält, was der Arzt einem sagt. Erfüllt man alle diese Auflagen, so hat man oftmals weiter nicht viel zu befürchten und kann sein Leben ohne nennenswerte Einschränkungen weiterleben. Gefährlich wird es erst dann, wenn der Auslöser der Krankheit eine Behandlung sehr kompliziert macht oder man die Erkrankung nicht ernst genug nimmt.

Da das nephrotische Syndrom sehr oft Kinder betrifft, sind vorallem Eltern sehr interessiert daran zu wissen, wie die Prognose auf Heilung aussieht. Aber auch hier gibt es kaum Abweichungen. Die Prognose sieht oftmals recht gut aus, besonders wenn die Krankheit früh erkannt wird. Nichtsdestominder sollte man auch nicht verschweigen, dass einige angeborenen Faktoren, die die vorliegende Krankheit auslösen können, früher oder später zu gravierenden medizinischen Einbußen führen können, die manchmal sogar den Tod des betroffenen Kindes nach sich ziehen. Hierbei handelt es sich jedoch, wie bereits schon mehrfach erwähnt, um Ausnahmen und glücklicherweise nicht um die Regel. Daher ist es vorerst nicht notwendig, sich allzu große Sorgen zu machen. Auch wird einem der zuständige Kinderarzt hier wesentlich besser und präziser Auskunft geben können.


Risiko Fehldiagnose

Beim nephrotischen Syndrom handelt es sich um leiden, das sehr viele unterschiedliche Auslöser und Ursachen haben kann. Darum ist es nicht immer ganz einfach zu ermitteln, was genau im vorliegenden Fall für das Entstehen der Krankheit verantwortlich war und was nicht. Da das hier behandelte Leiden zumeist nicht einfach so entsteht, sondern in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle auf eine andere Krankheit zurückzuführen ist, ist es von äußerster Wichtigkeit für den behandelnden Arzt, festzustellen, welche Krankheit es nun ist, die das nephrotische Syndrom bedingt hat. Das ist leider nicht immer ganz einfach.

Zunächst einmal sei erwähnt, dass oftmals Krankheiten der Nieren für die Entstehung des nephrotischen Syndroms verantwortlich zu machen sind. Dies muss jedoch nicht immer der Fall sein. Das macht eine Diagnose aber leider nicht einfacher, sondern erschwert dem zuständigen Mediziner seine Arbeit noch zusätzlich. Darüber hinaus betrifft das Leiden auch oftmals Kinder, die ihre Symptome nicht adäquat beschreiben können und eine schnelle und korrekte Ansprache der Krankheit damit noch einmal erschweren. Alles in allem also muss der behandelnde Arzt hier besondere Vorsicht walten lassen und sollte nicht auf einen falschen Zug aufspringen. Das kann sehr schnell zu einer fehlerhaften Interpretation der Symptome und Testergebnisse führen, was wiederum zu einer ebenso fehlerhaften Diagnose führt. Diese wiederum bedingt eine nicht passende Behandlung und das Problem kann sich eventuell sogar noch verschlechtern.

Auch sehr viele Geschlechtskrankheiten können das nephrotische Syndrom auslösen. Da aber die wenigsten Menschen diese Leiden mit Nierenproblemen in Zusammenhang bringen, werden diese als potentieller Auslöser nicht selten übersehen und es kommt wiederum zu einer fehlerhaften Interpretation der Ursache. An dieser besonders hervorzuheben sind Syphilis und hiv / Aids. Erstere kann die Nieren empfindlich und vorallem dauerhafte beschädigen, sodass diese irreparabel angegriffen werden. Bei hiv / Aids sieht es ähnlich aus. Jedoch gibt es hier bisweilen noch Hoffnung auf einen heilbaren Schaden der Nieren. Auch deswegen sollte man die Sexualhygiene nicht auf die leichte Schulter nehmen. Diese Krankheit ziehen oftmals einen ganzen Rattenschwanz anderer Erkrankungen nach sich.

Alles in allem also besteht durchaus das Risiko einer Fehldiagnose. Gerade darum ist es wichtig, dem Arzt gegenüber keine Details auszulassen und ggf. auf weitere Tests zu bestehen, wenn man denkt, dass das eigentlich zugrunde liegende Problem verkannt wurde. Denn auch der Patient kann dafür sorgen, dass eine Diagnose genauer wird. Nicht nur der behandelnde Arzt. Da die klinischen Testverfahren jedoch immer besser werden, nimmt auch die Zahl der fehlerhaften Diagnosen immer mehr ab. Das ist eine erfr4euliche Entwicklung für beide Seiten, sprich den Patienten ebenso wie den Arzt.


Alternative Behandlungsmethoden

Es gibt keine alternativen Behandlungsmethoden, die nachgewiesen helfen könnten, ein nephrotisches Syndrom effektiv zu behandeln. Man ist also darum am besten damit beraten, bei der modernen Schulmedizin zu bleiben.

Welche Hausmittel können helfen?

Leider gibt es kaum Hausmittel, die bei der Behandlung des nephrotischen Syndroms tatsächlich merkliche Abhilfe leisten könnten, die nicht diätetischer Natur sind. Aber dazu gleich mehr.

Es gilt im Allgemeinen darauf zu achten, genügend zu trinken und sich ausreichend zu bewegen, sodass es nicht zu Ansammlung überschüssiger Pfunde kommt und der Körper immer ausreichend dehydriert ist. Ansonsten reich es oftmals schon, seinen gesunden Menschenverstand zu benutzen, um das Gröbste zu verhindern. Insofern das Leiden nicht auf einen angeborenen Defekt zurückgeht, versteht sich.

Heilkräuter & Heilpflanzen

  • Melisse
  • Fenchel
  • Kümmel
  • Ackerminze
  • Pfirsischblüten
  • Holunder
  • Apfelblüten

Am besten sollte man die soeben genannten Heilkräuter und Heilpflanzen entweder als Tee konsumieren. Entweder kauft oder sammelt man die Kräuter rund Pflanzen frisch und gießt sie auf oder trocknet sie zuerst und gießt sie dann auf. Oftmals verkaufen Heilpraktiker und spezialisierte Händler auch bereits fertige Kräutermischungen. Auch im Internet wird man diesbezüglich häufig fündig. Da die Kräuter jedoch die Funktion der Nieren sehr stark anregen können, muss man damit rechnen, dass es infolge einer Therapie zu häufigerem Harndrang kommt. Das ist allerdings bei der vorliegenden Erkrankung ein positives Zeichen, da man daraus entnehmen kann, dass die Nieren wieder besser arbeiten und ihren Dienst tun.

Am besten sollte man davon absehen, den Tee oder Aufguss künstlich zu süßen. Rein und unbehandelt hat er die beste Wirkung und belastet den Körper und den Organismus am allerwenigstens. Leute, für die es zu fad ist, immer nur Wasser zu trinken, können auch immer zu ungesüßtem Kräutertee greifen. Dagegen ist aus medizinischer Sicht nichts weiter einzuwenden.

Es empfiehlt sich zudem, vor der Anwendung Rücksprache mit dem zuständigen Mediziner zu halten um etwaige allergische Reaktion schon im Vorfeld ausschließen zu können.

Ätherische Öle

Ätherische Öle dienen der gesundheit eines erkrankten Individuums am besten in der form einer Aromatherapie. Dies bedeutet, dass man die Öle in eine Duftlampe gibt und mittels einer Wärmequelle und der Zugabe von Wasser in die Raumluft verdampfen lässt. Die freigesetzten Aromen stimulieren hierauf den Körper und den Geist und regen zu Selbstheilung an.

Eine äußerliche oder gar innerliche Anwendung ätherischer Öle jedoch ist eher mit Vorsicht zu genießen und sollte besser unterlassen werden. Schwere allergische Reaktionen könnten sonst auftreten.

Homöopathie & Globuli

  • Phosphorus
  • Rhus toxicondendron
  • Sarsaparilla
  • Silicea
  • Sukfur
  • Stramonium
  • Thuja

Die Homöpathie ist ein weites Feld und viele Menschen schwören darauf und dagegen ist auch grundsätzlich nichts einzuwenden. Dennoch sollte man an dieser Stelle nicht vergessen, dass es keine medizinischen Studien gibt, die belegen könnten, dass von diesen Mitteln eine tatsächlich fassbare Wirkung ausgeht. Dennoch sollte man den psychosomatischen Effekt, den Globuli und Co. auf einen wahren Anhänger dieser Therapieform haben können, nicht unterschätzen.

Nichtsdestominder sollte man homöopathische Mittel nur unterstützend einnehmen, nicht aber zugunsten dieser etwa auf eine schulmedizinische Behandlung verzichten. Dieses Vorgehen ist oftmals nicht besonders zielführend und sorgt auf kurze Sicht in beinahe allen Fällen für eine Verschlechterung der Symptome.

Die genauen Dosierungen für die oben genannten Präparate sind stark vom vorliegenden Fall abhängig. Im Groben kann man aber von folgender Dosierung ausgehen:
Tropfen: Zw. 3 und 7
Tabletten: Tablette
Globuli: 5 – 15 Globuli

Oder man entnehme die genauen Dosierungshinweise jedoch der Packungsbeilage oder halte Rücksprache mit dem zuständigen Heilpraktiker.

Schüssler-Salze

  • No° 4 Kalium chloratum: Dieser Wirkstoff soll vorallem das Blut reinigen und somit den Nieren ihre Arbeit erleichtern und diese stärken. Auch in regulären Medikamenten, die einem ähnlichen Zweck dienen sollen, findet man diesen Wirkstoff. Hier jedoch in höherer Dosierung. Es kann darum nicht schaden, diesen Mittel in seinen Turnus aufzunehmen.
  • No° 6 Kalium sulfuricum: Dieser Wirkstoff soll dafür sorgen, dass die Aufnahme von Sauerstoff verbessert wird. Insbesondere jedoch die Aufnahme von Sauerstoff ins Blut. Das führt wiederum zu einer Verbesserung der allgemeinen Qualität des roten Venensaftes und somit zu einer Erleichterung für die Nieren. Es kann also nicht schaden, dieses Mittel anzuwenden.
  • No° 8 Natrium cloratum: Dieses Schüssler Salz wird gereicht, um die Neubildung der Zellen zu befördern. Dies kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn die Nieren vernarbt sind oder nicht mehr korrekt arbeiten. Einen Versuch sollte es alle Mal wert sein.

Schüssler Salze sind sehr populär bei vielen Menschen. Dennoch konnte eine überprüfbare Heilwirkung dieser Mittel nicht stichhaltig nachgewiesen werden. Das soll nicht heißen, dass grundsätzlich von einer Anwendung abzuraten sei, sondern nur, dass man diese Wirkstoffe lediglich unterstützend zu einer unter Aufsicht eines Arztes durchgeführten Behandlung benutzen sollte.

Alles in allem sollte man sich aber nicht allzu viel von Schüssler Salzen versprechen, außer einen positiven psychosomatischen Effekt, wenn man an derartige Behandlungsmethoden glaubt. Ist dies nicht der Fall, dann ist der zu erwartende Effekt im besten Falle geringfügig.

Bei weiteren Fragen empfiehlt es sich darüber hinaus, sich vertrauensvoll an seinen Heilpraktiker zu wenden. Dieser hilft einem sicherlich gut und mit fundierten Fachkenntnissen weiter.

Zwecks Dosierung der Schüssler-Salze bleibt zu erwähnen, dass man in der Regel von jedem Präparat eine Pille täglich einnimmt. Dabei sind im Grunde alle Kombinationen möglich. Es gibt keine Präparate, die sich gegenseitig abstoßen würden, dennoch ist es empfehlenswert, sich im Vorhinein fachmännisch beraten zu lassen, um auf Nummer sicher zu gehen. Von einer Selbstmedikation wird abgeraten.

Diät & Ernährung

Wenn es um die Nieren geht, ist eine gesunde Ernährung oberste Priorität. Man muss einen nierenfreundlichen Ernährungsplan haben, wenn man an einer chronischen Nierenerkrankung leidet. Wenn man überwacht, was man isst und trinkt, kann man viele Nierenleiden gut in den Griff bekommen. Sollte man auf eine Dialyse angewiesen sein, ist eine spezielle Ernährung erforderlich, die mit einem Arzt abgestimmt werden muss.

Diese Informationen sollten als grundlegende Anleitung verwendet werden. Jeder ist anders und jeder hat andere Ernährungsbedürfnisse. Ein Gespräch mit einem Ernährungsberater ist daher sehr empfehlenswert für jedermann, der an einer Nierenerkrankung leidet oder Angst hat, eine solche Entwickeln zu können, beispielsweise durch familiäre Vorbelastung. Man kann auch einen Arzt darum bitten, einem bei der Suche nach einem Ernährungsberater zu helfen.

Was man isst und trinkt, beeinflusst die Gesundheit. Ein gesundes Gewicht und eine ausgewogene salzarme und fettarme Ernährung können dabei helfen, den Blutdruck zu kontrollieren. Wenn man Diabetes hat, kann man den Blutzucker damit kontrollieren, indem man sorgfältig auswählt, was man isst und trinkt. Die Kontrolle von Bluthochdruck und Diabetes kann dazu beitragen, eine Verschlechterung von Nierenerkrankung zu verhindern. Eine nierenfreundliche Diät kann auch helfen, die Nieren vor weiteren Schäden zu schützen. Eine nierenfreundliche Diät begrenzt bestimmte Nahrungsmittel, um zu verhindern, dass sich die Mineralien in diesen Nahrungsmitteln im Körper ansammeln und weitere Schäden verursachen.

Bei allen Mahlzeiten, einschließlich der nierenfreundlichen Diät, muss man nachverfolgen, wie viele bestimmte Nährstoffe man zu sich nimmt, wie Fette, Kalorien, Cholesterin, Kohlenhydrate usw. Um sicherzustellen, dass man die richtigen Mengen dieser Nährstoffe erhält, muss man die richtigen Portionsgrößen essen und trinken. Alle Informationen, die man benötigt, um die Aufnahme nachzuvollziehen, findet man auf dem Etikett. Man beachte den Nährwerttabellenabschnitt auf Lebensmitteletiketten, um mehr darüber zu erfahren, was in den Lebensmitteln enthalten ist. Die Nährwerte werden einem sagen, wie viel Protein, Kohlenhydrate, Fett und Natrium in jeder Portion eines Lebensmittels enthalten sind. Dies kann einem dabei helfen, Nahrungsmittel auszuwählen, die reich an guten und förderlichen Nährstoffen sind.

Der Körper erhält Energie aus den Kalorien, die man isst und trinkt. Kalorien kommen aus dem Protein, Kohlenhydrate und Fett in die Ernährung. Wie viele Kalorien man benötigt, hängt von dem Alter, Geschlecht, Körpergröße und Aktivitätsniveau ab. Man muss möglicherweise auch anpassen, wie viele Kalorien man basierend auf dem Gewichtszielen überhaupt und insgesamt essen will. Einige Leute müssen die Kalorien begrenzen, die sie essen. Andere müssen möglicherweise mehr Kalorien zu sich nehmen. Der Arzt oder Ernährungsberater kann dabei helfen, herauszufinden, wie viele Kalorien man täglich zu sich nehmen sollte. Man sollte mit einem Ernährungsberater zusammenarbeiten, um einen Ernährungsplan zu erstellen, der dabei hilft, die richtige Menge an Kalorien zu sich zu nehmen.

Protein ist einer der Bausteine des Körpers. Der Körper braucht Protein, um zu wachsen, zu heilen und gesund zu bleiben. Zu wenig Protein kann dazu führen, dass die Haut, Haare und Nägel schwach werden. Aber zu viel Protein kann auch ein Problem sein. Um gesund zu bleiben und einem zu helfen, sich gut zu fühlen, muss man möglicherweise anpassen, wie viel Protein man isst. Die Menge an Protein, die man verzehren sollte, hängt von der Körpergröße, dem Aktivitätslevel und der Gesundheit ab. Einige Ärzte empfehlen, dass Menschen mit Nierenerkrankungen Protein begrenzen oder ihre Proteinquelle ändern. Dies liegt daran, dass eine Ernährung, die sehr viel Protein enthält, dazu führen kann, dass die Nieren härter arbeiten müssen und mehr Schaden anrichten können.

Kohlenhydrate sind die einfachste Art von Energie für den Körper. Gesunde Kohlenhydratquellen sind Obst und Gemüse. Ungesunde Kohlenhydratquellen sind Zucker, Honig, Bonbons und Süßigkeiten, Limonaden und andere zuckerhaltige Getränke. Einige Kohlenhydrate sind reich an Kalium und Phosphor, die man möglicherweise, abhängig vom Stadium der Nierenerkrankung, einschränken muss.

Wenn die Nieren nicht so gut arbeiten, wie sie sollten, sammeln sich Abfall und Flüssigkeiten im Körper an. Mit der Zeit kann dieser Abfall und zusätzliche Flüssigkeit Herzprobleme, Knochenprobleme und andere Gesundheitsprobleme verursachen. Ein nierenfreundlicher Ernährungsplan begrenzt den Anteil bestimmter Mineralien und Flüssigkeiten, die man isst und trinkt. Dies kann dazu beitragen, dass sich Abfall und Flüssigkeit nicht aufbaut und Probleme verursacht. Wie streng der Ernährungsplan sein sollte, hängt vom Stadium der Nierenerkrankung ab. In den frühen Stadien der Nierenerkrankung hat man vielleicht kaum oder gar keine Grenzen für das, was man essen und trinken sollte.

Man braucht Wasser zum Leben, aber wenn man eine Nierenerkrankung hat, braucht man vielleicht nicht so viel oder aber mehr als ein gesunder Mensch. Dies liegt daran, dass geschädigte Nieren nicht so gut wie sie sollten arbeiten oder aber zu viel arbeiten können. Zu viel oder zu wenig Flüssigkeit im Körper kann gefährlich sein. Sie kann Bluthochdruck, Schwellungen und Herzversagen verursachen. Extraflüssigkeit kann sich auch in der Lunge stauen und das Atmen erschweren. Abhängig vom Stadium der Nierenerkrankung und der Behandlung kann der Arzt estimieren, ob die Flüssigkeitszufuhr zu begrenzen ist oder nicht. Wenn der Arzt einem dies sagt, muss man die Trinkmenge reduzieren. Möglicherweise muss man auch einige Lebensmittel reduzieren, die viel Wasser enthalten. Suppen oder Lebensmittel, die schmelzen, wie Eis und Gelatine, haben viel Wasser in sich. Viele Früchte und Gemüse bestehen auch zu großen Teilen aus Wasser.

Allgemeine Tipps sind daher:
Bedenkenlos konsumieren kann man:

  • Obst und Gemüse (insofern keine Allergien vorliegen)
  • Meeresfrüchte
  • Milchprodukte (jedoch auf den Fettgehalt achten)
  • Hülsenfrüchte
  • Klares Wasser und Kräutertee (Limonaden usw. sind zu vermeiden)
  • Vollkornprodukte

Bei folgenden Lebensmitteln, sollte man eher aufpassen:

  • Rotes Fleisch
  • Tabakwaren
  • Raffinierter Zucker
  • Stark fetthaltige Speisen
  • Fertiggerichte
  • Alkoholika
  • Weißes Mehl
  • Fast Food

Man sollte außerdem stets im Hinterkopfe behalten, dass Übergewicht eine immense Belastung für den Körper darstellt. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser durch eine Krankheit belastet ist oder nicht. Darum ist es wichtig darauf zu achten, stets ein angemessenes Gewicht zu halten, um seine Organismus keinen überflüssigen Strapazen auszusetzen. Wer sich zudem an eine solche Ernährung hält, kann nicht nur sein Immunsystem dadurch stärken, sondern wirkt auch noch prophylaktisch auf eine ganze Reihe potentieller Krankheiten ein, die aufgrund der gesunden Ernährung erst gar nicht ausbrechen.

Ein Diätologe oder ein Ernährungswissenschaftler können einem zusätzlich dabei helfen, einen perfekten und individuell maßgeschneiderten Ernährungsplan für einen zu erstellen. Es lohnt sich daher immer, einen solchen zu konsultieren, wenn man dauerhaft etwas an seiner Ernährung verändern will.


FAQ – Fragen & Antworten

Ist das nephrotische Syndrom grundsätzlich heilbar?

Jein. In manchen Fällen ja und in anderen Fällen nein. Es kommt hier ganz auf die Ursachen an. Handelt es sich dabei um einen irreparablen und angeborenen Defekt, so ist keine Heilung möglich, sollte die Krankheit jedoch später erworben worden sein, so ist es in aller Regel doch möglich, das Leiden zu kurieren. Hier ist eine Rücksprache mit dem zuständigen Mediziner unablässig.

Handelt es sich beim nephrotischen Syndrom um eine Kinderkrankheit?
Nein, definitiv nicht. Zwar sind Kinder verhältnismäßig häufig betroffen, dennoch kann es auch Erwachsene erwischen. Daher sollten Menschen allen Alters auf der Hut sein und sich nicht zu sicher wähnen, wenn sie Probleme mit den Nieren bekommen sollten. Es könnte sich dabei durchaus um die vorliegende Erkrankung handeln.

Wie sicher ist eine Daignose?
Diagnose für das nephrotische Syndrom sind leider nicht immer ganz einfach zu stellen. Dennoch kann man hier getrost auf die moderne Schulmedizin vertrauen und ebenso auf die modernen klinischen Testverfahren. Zwar mag eine Diagnose hier manchmal etwas länger auf sich warten lassen, aber alles in allem ist davon auszugehen, dass die Erkrankung am Ende korrekt angesprochen wird.

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