Trockener Husten

Steckbrief: Trockener Husten

  • Name(n): Trockener Husten; Akuter Husten
  • Art der Krankheit: Husten
  • Verbreitung: Lungensystem; Atemwege
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Antike
  • Behandelbar: Medikamente; Hausmittel
  • Art des Auslösers: Erkältungskrankheiten; und sonstige
  • Wieviele Erkrankte: jeder Fünfte
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: HNO – Arzt
  • ICD-10 Code(s): R05 Husten

Eine Plage für jeden Betroffenen

Wer kennt den trockenen Husten nicht? Insbesondere in der kalten Jahreszeit ist er häufig anzutreffen. Manche Menschen leiden nie darunter. Andere dagegen plagt er immer wieder aufs Neue und nicht nur im Winter. Auch im Sommer tritt der Plagegeist oft auf.

In der Regel sind die Auslöser Erkältungskrankheiten. Aber auch Raucher leiden häufig unter trockenem Husten. Liegen Lungenkrankheiten oder Probleme mit der Lunge vor, so wird auch das von trockenem Husten begleitet. Das wichtigste dabei ist die rechtzeitige Diagnose und die richtige Behandlung. Wird die Ursache zu spät festgestellt, so kann das schwerwiegende Folgen für die Gesundheit des Betroffenen haben.

Definition Trockener Husten

Der sogenannte Reizhusten wird in der Regel ALS trockener Husten bezeichnet. Dieser ist laut und trocken und klingt hart und bellend. Dabei wird also kein Schleim aus der Lunge abgesondert. Das heißt also, dass der schleim samt Bakterien in den Atemwegen bleibt. In der Fachsprache wird das als unproduktiver Husten bezeichnet.

In manchen Fällen wird trockener Husten von Hustenanfällen begleitet, die stark bis mäßig sein können. Viele Betroffene leiden vor allem nachts unter trockenem Husten. Dieser wird meistens von quälenden Hustenattacken begleitet und Schmerzen in der Brustgegend. Viele finden aus diesem Grund auch nachts keine Ruhe, denn insbesondere nachts artet der Husten in besonders starke Anfälle aus.

Werden Luft – und Atemwege gereizt, so entsteht trockener Husten. Eine mögliche Ursache kann eine beginnende Erkältungskrankheit oder Lungenkrankheit sein. Aber auch allergische Reaktionen werden von trockenem Husten begleitet.

Viele Menschen reagieren so auf Medikamente die allergische Stoffe enthalten.

Auch Fremdkörper oder Entzündungen werden häufig von trockenem Husten begleitet. Empfindet der Betroffene ein starkes Jucken und Brennen im Hals sowie einen Räusperzwang, so folgt kurz darauf auch trockener Husten, der die Schmerzen oder das unangenehme Gefühl im Hals verursacht und verstärkt. Trockener Husten kann je nach Ursache chronisch (Husten hält länger als drei Wochen an) oder akut (Husten tritt kürzer als drei Wochen auf) auftreten.

Was ist Trockener Husten?

Krankheiten trockener Husten

Eine Frau die an einem trockenen Husten leidet.
Shutterstock/ Stas Ponomarencko

Wird kein Schleim beim Husten gebildet, so spricht man von trockenem Husten bzw. Reizhusten. Dieser kann in der Regel ein Symptom vieler verschiedener Krankheiten sein. Je nach Ursache muss der jeweilige Husten verschieden behandelt werden.

Insbesondere Hausmittel sollten bei Husten vor Medikamenten eingesetzt werden.Denn diese wirken in der Regel stärker auf die Ursachen ein als Medikamente die lediglich die Symptome bekämpfen.

Trockener Husten an sich ist keine Krankheit sondern ein Symptom. Die Ursache kann bei weniger ernsthaften bis schwerwiegenden Krankheiten liegen. Die Bandbreite der verschiedenen Krankheiten kann jedoch sehr verschieden ausfallen, so dass die Ursache nicht auf den ersten Blick vom Arzt erkannt werden kann.

Um Schleim oder Schmutz sowie Fremdkörper aus der Lunge herauszustoßen, dient der Husten dem menschlichen Körper als Schutzfunktion. Im Grunde genommen kann der Husten als ein zum Reinigungssystem der Atemwege gehörender Mechanismus gesehen werden.

Millionen von Flimmerhärchen, auf denen die Schleimhäute des Atemsystems zu finden sind, tragen zur Reinigung der Atemwege bei. Setzen sich Krankheitserreger in den Atemwegen ab, so werden die Schleimhäute gereizt. Die Flimmerhärchen bewegen sich in regelmäßigen Wellenbewegungen und transportieren den Schleim in Richtung Rachen.

Der Schleim wird entweder geschluckt oder ausgehustet. Treten allergische Reaktionen oder Entzündungen auf, so tritt in der Regel trockener Husten auf. Denn hierbei setzen sich keine Fremdkörper auf der Schleimhaut ab. Die Schleimhaut wird nur gereizt und es kommt zum Husten.

Beachtet werden sollte auf jeden Fall, dass trockener Husten in vielen Fällen die Schleimhaut der Atemwege nachhaltig schädigen kann. Denn dabei wird kein Schleim abgehustet. Die Schleimhäute jedoch stoßen aufeinander und schädigen sich gegenseitig. Im Gegensatz dazu weist ein schleimiger Husten häufig auf Bronchitis oder eine schwerwiegende Lungenerkrankung hin. Trockener Husten dagegen bleibt unproduktiv, also ohne Schleim und kann genauso auf Entzündungen hinweisen.

Welche Ursachen gibt es?

Trockener Husten kann unterschiedliche Ursachen haben. Gleichzeitig muss zwischen den unteren und oberen Atemwegen unterschieden werden, die trockenen Husten auslösen können. Zu den häufigsten Ursachen gehören allergische Reaktionen, Entzündungen oder in die Atemwege eingedrungene Fremdkörper.

Aber auch als Nebenwirkung verschiedener Medikamente kann Reizhusten auftreten. Viele Raucher leiden am sogenannten Raucherhusten welcher auch als trockener oder Reizhusten bezeichnet werden kann. Auch arbeitsbedingter Kontakt mit Schadstoffen, wie zum Beispiel Rauch oder chemischen Stoffen, kann trockenen Husten mit schlimmen Folgen auslösen.

Reizungen der oberen Atemwege können folgende Ursachen haben:

  • Tumoren
  • Largyngitis (Kehlkopfentzündung)
  • eingedrungene Fremdkörper
  • Bronchitis (Entzündung der Bronchialschleimhaut)
  • Tracheitis (Entzündung der Luftröhre)
  • Reizung der Atemwege durch Schadstoffe (Chemikalien, Staub, Gase)

Werden obere Atemwege gereizt (Nase, Rachenraum, Nasennebenhöhlen), so kann genauso ein trockener Husten aufkommen. Liegt eine Erkältung oder Grippeerkrankung im Anfangsstadium vor, kann diese von Reizhusten begleitet werden. In diesem Fall geht der trockene Husten innerhalb von ein zwei Tagen in einen Husten mit Schleimbildung über. Ist das nicht der Fall, muss nach der genauen Ursache gesucht werden.

Weitere Ursachen für trockenen Husten:

In vielen Fällen kann trockener Husten als Reaktion – als sogenannte Nebenwirkung – auf verschiedene Medikamente auftreten.Insbesondere Menschen mit erhöhtem Risiko von allergischen Reaktionen sollte bei der Einnahme vieler Medikamente vorsichtig sein.

Bei Einnahme folgender Medikamente kann also in manchen Fällen Reizhusten auftreten:

  • ACE – Hemmer gegen Herzinsuffienz und Bluthochdruck
  • Betablocker
  • NSAR (Schmerz – und Rheumamittel)

Auch psychische Erkrankungen werden häufig durch trockenen Husten begleitet. Dabei tritt der sogenannte psychogene Reizhusten auf. Dieser tritt meist anfallartig auf und kann stundenlang anhalten. Auch der Zwang sich zu räuspern kann dabei aufkommen. Liegt eine emotionale Anspannung vor, so kann sich der Husten verstärken.

Im Schlaf dagegen setzt dieser aus, da sich der Körper beruhigt und die emotionale Anspannung nachlässt. Liegen dem Reizhusten keine organische Befunde zugrunde, kann von einem Tic (in kurzen Abständen wiederkehrende, unwillkürliche Zuckung oder ein Vergleichbares Phänomen) oder einer funktionellen Störung gesprochen werden.

Symptome und Anzeichen

Je nachdem welche Grunderkrankung bzw. Ursache zugrunde liegt, können verschiedene weitere Symptome auftreten. Man sollte beachten, dass trockener bzw. Reizhusten keine Krankheit sondern ein Symptom ist! Neben diesem Symptom können also verschiedene weitere Symptome auftreten, die den Husten begleiten. Das muss aber nicht immer der Fall sein.

Ist die Ursache eine Grippe – oder Erkältungskrankheit, können neben trockenem Husten Glieder -, Hals – uns / oder Kopfschmerzen sowie Schnupfen auftreten.

Wird trockener Husten durch Reizungen der Atemwege durch Gase, Staub oder chemische Stoffe verursacht, ist der Husten oft schmerzhaft. Begleitet werden kann dieser von tränenden Augen, herabgesetzter Belastbarkeit und Kopfschmerzen.

Liegen atemabhängige und einseitige Brustschmerzen vor, liegt die Ursache häufig bei einer trockenen Rippenfellentzündung (Pleuritis). Kurzatmigkeit bei Belastung und häufiges Wasserlassen in der Nacht können auf eine chronische Herzinsuffizienz hindeuten.

Chronisches Asthma wird in der Regel von quälendem und langanhaltendem Husten, vor allem bei körperlicher Belastung begleitet. Haben sich beim Betroffenen noch keine schweren Asthmaanfälle bemerkbar gemacht, liegt die Erkrankung in der Anfangsphase. Eine Untersuchung beim Arzt sollte auf jeden Fall erfolgen, denn diese Symptome deuten auf ein chronisches Asthma hin.

Bei Refluxkrankheiten kann trockener Husten vorkommen. Meistens liegt hier eine Schwäche des Mageneingangs vor. Gelangt Magensäure in die Speiseröhre entsteht häufig Reizhusten. Vorwiegend tritt der Husten dann morgens auf.

Trockener bzw. Reizhusten ist ein Symptom verschiedener Erkrankungen und kann von zusätzlichen Symptomen begleitet werden:

  • Kopfschmerzen
  • Schnupfen
  • Gliederschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Druck in der Brustgegend
  • Sodbrennen
  • schnelle Erschöpfung bei körperlicher Belastung
  • tränende Augen

Je nach Erkrankung und Ursache kann der Husten verschieden empfunden werden:

  • quälender Husten
  • Hustenanfälle
  • schmerzhafter Husten

Diagnose und Krankheitsverlauf

Tritt trockener Husten auf so sollte auf jeden Fall der Hausarzt aufgesucht werden. Dieser kann möglicherweise eine Ursache feststellen. Bevor eine Diagnose gestellt werden kann, führt der Arzt ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten. Nur so kann auf eine mögliche Ursache geschlossen werden.

Zum Beispiel sollte festgestellt werden ab welchem Zeitpunkt der Husten vorliegt. Tritt der Husten in einem zeitlichen Zusammenhang auf? Welche Ereignisse führen zum Husten? Zum Beispiel sollte dabei genau nachgeprüft werden, ob der Husten im Zusammenhang mit körperlicher Anstrengung oder emotionaler Belastung auftritt. Liegt vielleicht eine allergische Reaktion dem Husten zugrunde?

Festgestellt werden sollte auf jeden Fall, ob Begleitsymptome wie Fieber oder Atemnot auftreten. Liegt ein Husten mit Schleimbildung oder trockener Husten vor? Bestehen Grunderkrankungen bzw. Risikofaktoren, die trockenen Husten als Symptom haben könnten? Welche Medikamente werden eingenommen?

Aus diesen Informationen sollte sich der behandelnde Arzt eine Vermutung ableiten, um auf mögliche Ursachen des Symptoms zu schließen. Verschiedene Untersuchungen sollten anschließend durchgeführt werden, um sicherzustellen welche Ursachen der Krankheit zugrunde liegen.

Auf jeden Fall sollte eine körperliche Untersuchung stattfinden. Zum Beispiel sollte der Brustkorb abgehört werden, um Atemnebengeräusche zu erkennen. Auch ein Rachenabstrich kann für Klarheit sorgen. Liegt Diphtherie vor, kann der Abstrich auf Erreger untersucht werden.

Weitere Untersuchungsmethoden zur Diagnose der Krankheit:

  • Blutuntersuchung (Störung von Gasaustausch, Virenerkrankung)
  • Röntgen (Feststellung von Bronchitis, Tuberkulose, Mukoviszidose)
  • Lungenfunktionstest (Verengung der Atemwege, Untersuchung durch Spirometrie, Bodyplethysmografie)
  • Bronchoskopie (Fremdkörper, Lungenkrebs)
  • Prick – Test (Allergien, Hauttest)
  • Nasenspiegelung (Nasennebenhöhlenentzündung)
  • Schweißtest (Mukoviszidose)
  • Magenspiegelung (Refluxkrankheit)
  • Computertomografie (Lungenembolie, Lungenkrebs, chronische Nasennebenhöhlenentzündung)

Je nach Krankheit unterscheidet sich der Krankheitsverlauf. Im Grunde genommen unterscheidet man aber zwischen akutem und chronischem Reizhusten. Während der akute Husten nur ein paar Tage (bis zu drei Wochen) andauern kann, ist chronischer Husten eine ernsthafte Krankheit (länger als drei Wochen).

Zu Beginn einer akuten Bronchitis, kleinen Lungenembolien, Rippenfellentzündung oder beim Atmen von Reizgasen kann ein akuter Reizhusten ausgelöst werden. Dieser klingt innerhalb von drei Wochen ab ohne ernsthafte Schädigungen zu hinterlassen.

Chronischer Reizhusten dagegen adert in verschiedene Krankheiten aus, die je nach Ursache verschieden verlaufen können.

Häufigkeit und Diagnosedaten

Jeder Deutsche ist mindestens ein Mal im Leben von Reizhusten betroffen. Etwa jeder Fünfte leidet unter chronischem Reizhusten bzw. an dauerhaftem trockenem Husten. Die häufigsten Ursachen liegen bei allergischen Reaktionen sowie dem Einatmen von Fremdkörpern.

Die Ursache hängt in der Regel mit der ansteigenden Feinstaubbelastung in Großstädten zusammen. Aber auch Menschen die arbeistbedingt immer wieder mit Schadstoffen in Berührung kommen, zum Beispiel bei der Produktion von Metallteilen oder Plastik – und Chemieindustrie, leiden sehr oft an Reizhusten der in ernsthaften Fällen in Lungenkrebs oder andere schwerwiegende Erkrankungen der Atemwege führen kann.

Allerdings wird das sowohl von den zuständigen Ärzten und Industrievertretern mit allen Mitteln bestritten. Wonach man schließen müsste, dass weder die Feinstaubbelastung als auch schädliche Stoffe in der Industrie nichts mit tendenzsteigenden Erkrankungsquote der bei der Industrie beschäftigten Menschen gemeinsam hätte. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, sollen aber hier nicht weiter erläutert werden.

Viele Menschen erkranken an ernsthaften Atemwegserkrankungen, da ärztlicher Rat nicht rechtzeitig eingeholt wird. Liegt eine ernsthafte Erkrankung vor und sollte diese viel zu spät erkannte werden, so kann diese auch nicht mehr rechtzeitig behandelt werden.

Immer häufiger werden zum Beispiel Fälle von Asthmaerkrankten. Dies zeigt deutlich die Auswirkung falsch oder zu spät behandelter Allergieerkrankungen.

Allergien werden in letzter Zeit immer weniger unter die Lupe genommen, da Allergietests in den meisten Fällen keinerlei Ergebnis aufzeigen. Die Betroffenen aber leiden weiter an allergischen Reizungen. Letztendlich wirken sich diese auf das Lungensystem und die Atemwege aus, so dass schließlich ein chronisches Asthma auftritt.

In den letzten Jahren stieg auch die Anzahl an Rauchern. Beinahe alle Raucher sind von trockenem Husten betroffen. In vielen Fällen hilft hier nur das Aufhören. Allerdings Rauchen die meisten Raucher weiter. Viele erkranken an ernsthaften Atemwegserkrankungen wie Lungenkrebs.

Auch trockener Husten wird von den Betroffenen nicht immer ernsthaft genommen. Viele Betroffene ignorieren den Husten häufig. In manchen Fällen werden falsche Medikamente genommen oder man meint trockener Husten hört nach einiger Zeit von selbst auf. In einigen Fällen mag das stimmen. Liegen aber ernsthafte Ursachen vor, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die die Krankheit lindern oder beseitigen.

Komplikationen bei der Krankheit

Frauen scheinen häufiger unter trockenem Husten zu leiden als Männer. Körperliche Auswirkungen können sich durch den Hustendruck oder Hustenstoß erzeugt werden. Komplikationen treten häufig im Zusammenhang mit beschädigter Atemwegsschleimhaut auf. Dabei können Einblutungen auftreten die bei aufeinanderstoßender Schleimhaut erzeugt werden. Häufig treten auch Brust -und Kopfschmerzen auf.

Sind Entzündungen im Rachenraum oder Kehlkopf vorhanden, so tritt Heiserkeit auf. Die Stimme scheint gepresst, rau, klanglos, leise oder versagt vollständig. Frauen leiden dabei häufig unter Harninkontinenz. Das bedeutet, dass bei heftigen Huststößen Urin abgegeben wird. Liegt Asthma vor, so kommt es sehr häufig zu Asthmaanfällen. Sind die Hustenanfälle sehr heftig, kann Magensaft zurück in die Speiseröhre fließen, was zusätzlich Husten und Sodbrennen verursachen kann.

Ist die Anspannung bei Husten groß, kann es zu Brüchen der Leiste oder des Zwerchfells kommen. Verkrampft sich das Zwerchfell wird der rückwärtige Blutstrom zum Herzen unterbrochen. Dem Gehirn wird also zu wenig Sauerstoff zugeführt. Dabei kann es zur sogenannten Hustensynkope kommen – einer kurzfristigen Bewusstlosigkeit.

Selten kommt es zu einem Mediastinal-Emphysem. Das Mediastinal – Mittelfell – liegt zwischen der Lunge und dem Brustfellüberzug. Wird dieses verletzt, kann Luft ungehindert in das Mittelfell wandern. Dies führt zu einer Verdrängung der Organe im Brustkorb. Der Betroffene empfindet dabei starke Schmerzen im Brustkorb und Atemnot. In ernsthaften Fällen kann das zu einer lebensbedrohlichen Mittelfellentzündung führen.

Komplikationen bei trockenem Husten können sein:

  • Mittelfellentzündung
  • Bewusstlosigkeit (Hustensynkope)
  • Heiserkeit
  • Asthmaanfälle
  • Einblutungen in Schleimhaut
  • Schädigung der Schleimhaut
  • Harninkontinenz

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Sollte der Husten länger als zwei bis drei Wochen anhalten, sollte auf jeden Fall der Arzt aufgesucht werden. Vor allem wenn kein Verdacht auf mögliche Ursachen wie zum Beispiel Bronchitis oder Asthma besteht, ist es unentbehrlich sich vom Arzt untersuchen zu lassen. Auf keinen Fall sollte man sich darauf verlassen, dass der Husten von alleine verschwindet. In manchen Fällen mag das zustimmen. Meistens sind aber Maßnahmen notwendig, um die Ursache nachhaltig zu bekämpfen.

Vor allem bei folgenden Beschwerden sollte ein Arzt unmittelbar aufgesucht werden:

  • Brustschmerzen: trockener Husten in Verbindung mit Brustschmerzen
  • Atemnot: trockener Husten mit Atemnot und in manchen Fällen bläuliche Verfärbung der Haut oder der Lippen
  • Fieber: trockener Husten in Verbindung mit hohem Fieber
  • Blut: trockener Husten mit anschließendem Aushusten von größeren Blutmengen (Hämaptoe)
  • Tuberkulose: bei einem Aufenthalt in Ländern in denen Tuberkulose weit verbreitet ist oder nach Kontakt mit Tuberkulose – Patienten
  • Krebs: bei bekannten Krebserkrankungen in der Familie
  • Immunschwäche: allgemeine Immunschwäche, HIV – Infizierte, immunsuppressive Therapie (unterdrückt die Immunabwehr)
  • Raucher: Raucherhusten

Sollte eines der genannten Punkte auftreten, so ist ein Besuch beim Arzt ratsam. In allen Fällen aber kann eine zu späte Identifikation der Ursache zu schwerwiegenden Erkrankungen führen.

Behandlungsmethoden und Therapie

Sind Lungenentzündung, Asthma, Lungenkrebs oder Mukoviszidose die Auslöser, sollten diese je nach Fortschritt der Krankheit behandelt werden. Nach eine erfolgreichen Therapie sollte der Husten von selbst abklingen.

Krankheiten trockener Husten

Je nach Ursache kommen bei trockenem Husten andere Behandlungen in Frage
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Liegen die Ursachen bei Erkältungskrankheiten genügen meistens unkomplizierte Maßnahmen, um trockenen Husten zu lindern.
Zum Beispiel sollte genügend Flüssigkeit zu sich genommen werden. Auch Wasserdampfinhalationen sollten helfen. Auf keinen Fall sollte aktiv oder passiv geraucht werden.

Tritt quälender Husten auf oder andere strake Beschwerden, die die Lebensqualität des Patienten stark beeinträchtigen, so werden Medikamente verschrieben.

Hustenblocker oder Hustenlöser werden am meisten in solchen Fällen verabreicht. Sind ernsthafte Erkrankungen wie zum Beispiel Lungenkrebs weit fortgeschritten, werden auch hierbei Hustenblocker oder Hustenlöser verschrieben. da eine Heilung nicht mehr möglich ist.

Folgende Medikamente können in einzelnen Fällen verschrieben werden:

Hustenlöser: In manchen Fällen bildet sich bei einem trockenen Husten nach und nach zäher Schleim der die Atemwege blockiert. Dieser kann nur schwer abgehustet werden. Hustenlöser können dabei eine Linderung verschaffen.

Der Schleim wird dabei verflüssigt und kann so besser abgehustet werden. Letztendlich verbessert sich die Atmung. Krankhafte Bakterien können sich dann nicht mehr im Schleim festsetzen. Zu den am häufigsten verschrieben Medikamenten gehören: Bromhexin, Acetylcystein (ACC) und Ambroxol.

Hustenblocker: Sollte der Patient von einem trockenen, quälenden Husten geplagt werden, verschreiben die Ärzte häufig Hustenblocker. Das ist sinnvoll, denn durch ständige Reizungen kann die Schleimhaut verletzt werden. Nimmt der Betroffene einen Hustenbocker ein, kann sich die Schleimhaut erholen.

Um durch Hustenanfälle nicht immer wieder aus dem Schlaf gerissen zu werden, sollten Hustenblocker deshalb immer abends eingenommen werden. In manchen Fällen sollte dabei aber lieber auf Hausmittel zurückgegriffen werden. Eine Wärmflasche zum Beispiel verursacht weniger Nebenwirkungen, als Medikamente die nur die Symptome bekämpfen.

Hustenstillende Wirkstoffe sind: Codein, Dihydrocodein, Pentoxyverin, Clobutinol und Dextromethorphan. Hustenblocker sollten aber nur mit äußerster Vorsicht eingenommen werden, denn viele der Wirkstoffe rufen Abhängigkeit hervor. Codein zum Beispiel ist ein dem Opium verwandter Stoff und sollte deshalb am besten gemieden werden.

Auch Nebenwirkungen wie Konzentrationsschwäche oder Verstopfung können durch Hustenblocker hervorgerufen werden. Die sogenannten Antitussiva sollten deshalb nicht länger als eine Woche eingenommen werden. Vorsicht geboten ist auch im Straßenverkehr, da die Konzentration durch die Medikamente beeinträchtigt werden kann.

Hustenblocker sind nur bei trockenem Husten anzuwenden. Bei produktiven Husten bleibt der Schleim in den Atemwegen: Bakterien können sich so besser einnisten, was zu Entzündungen führen kann. Hustenblocker und Hustenlöser sollten nie gleichzeitig eingenommen werden!

Antibiotika: Ist eine akute, bakterielle Infektion vorhanden, kann auch Antibiotika verschrieben werden. Diese sollten nie länger eingenommen werden, als vom Arzt empfohlen. Auch wenn die Beschwerden früher nachlassen, sollte das Medikament so lange eingenommen werden wie verschrieben. Im schlimmsten Fall können Bakterien im Körper überleben und die Beschwerden wieder von vorne beginnen. Bei viralen Infektionen der Atemwege hilft Antibiotika nicht!

Vorbeugung

Um Reizhusten vorzubeugen sollte auf keinen Fall passiv oder aktiv geraucht werden. Rauchen ist eines der häufigsten Ursachen für trockenen Husten. Raucht der Betroffene weiter, hört auch der Husten nicht auf. Im schlimmsten Fall führt das Lungenkrebs oder anderen schwerwiegenden Erkrankungen der Atemwege.

Um keinen trockenen Husten zu bekommen, sollte man sich auf jeden Fall vor Erkältungskrankheiten schützen. Also: Im Winter warm anziehen, gesunde und ausgewogene Ernährung sowie körperliche Aktivitäten im Freien!

Sind Eltern oder Großeltern von Atemwegserkrankungen betroffen gewesen? Diese Frage sollte sich jeder beantworten. Wenn ja, so sollten die Atemwege regelmäßig beim Facharzt untersucht werden. Auch wenn der Verdacht auf eine Atemwegserkrankung besteht, sollte man sich auf jeden Fall an einen Facharzt wenden.

Hat man erst ein Mal einen trockenen Husten, so sollte man sich auf jeden Fall an einen Facharzt wenden. Je früher eine bestehende Krankheit erkannt wird, desto schneller und effektiver kann diese behandelt und beseitigt werden.

Prognose zur Heilung

Besteht eine Erkältungskrankheit, die Auslöser für trockenen Husten ist, so klingt diese innerhalb von ein bis zwei Wochen ab. Besteht aber eine ernsthafte Krankheit, unterscheidet sich die Heilung von Fall zu Fall. Je nachdem wie weit die Krankheit fortgeschritten ist, werden verschiedene Heilungsmethoden und Therapien vorgeschlagen. Beachtenswert ist, dass eine besondere Therapiemaßnahme nicht für jeden Menschen geeignet ist.

Ist zum Beispiel Asthma weit fortgeschritten, kann man davon ausgehen, dass eine erfolgreiche Behandlung nur allzu schwer sein wird. Wird die Krankheit aber in einem frühen Stadium erkannt, kann mit Hilfe der richtigen Therapie und den richtigen Medikamenten eine Heilung erwirkt werden.

Betroffene sollte sich also immer darüber im Klaren sein, dass eine erfolgreiche Behandlung der jeweiligen Erkrankung eine gute Voraussetzung für eine gute Prognose und Heilung bzw. Linderung der Krankheit ist. Je nach Gesundheitszustand und Art der Erkrankung können die Ergebnisse jedoch unterschiedlich ausfallen.

Wie entsteht Reizhusten?

Reizhusten ist einer der ersten Anzeichen für eine Erkältung. Doch nicht nur das. Auch andere mehr oder weniger schwere Krankheiten haben trockenen Husten als Symptom. In erster Linie spielt dabei die Reizung der Atemwege und insbesondere der Lunge eine Rolle.

An den Stellen wo Hustenrezeptoren vorhanden sind kann Hustenreflex ausgelöst werden. Deshalb ist der gesamte Bereich der oberen und unteren Atemwege davon betroffen. Kehlkopf, Luftröhre und die großen und kleinen Bronchien sind davon betroffen. Entstehen heftige Hustenanfälle, kann es in vielen Fällen auch zur Belastung anderer Bereiche und Organe kommen.

Am häufigsten sind davon folgende Bereiche betroffen:

  • Herzbeutel
  • Brustfell
  • Speiseröhre
  • Zwerchfell
  • Magen

Reizhusten – was ist das?

Ein starker akuter Husten, der nur über einen begrenzten Zeitraum anhält kann auch als Reizhusten bezeichnet werden. Neben den akuten Husten kann aber auch chronischer Husten auftreten. In diesem Fall können weitere Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot oder Fieber hinzukommen.

Alternative Behandlungsmethoden

Zu alternativen Behandlungsmethoden sollte nur dann gegriffen werden, wenn eine Heilung durch Medikamente nicht mehr gewährleistet werden kann. In manchen Fällen ist es aber sogar besser zu einer Heiltherapie mit Hausmitteln zu greifen, da diese weniger den Körper schädigen als vielmehr helfen. Bei trockenem Husten dessen Ursachen bei leichten Erkältungsmaßnahmen liegen, sind Hausmittel ein bewährtes Mittel zwar verlangsamter als Medikamente aber auf jeden Fall effektiver wirken als diese.

Zum Beispiel können folgende Methoden angewandt werden, um trockenen bzw. Reizhusten ohne Medikamente zu behandeln:

Welche Hausmittel können helfen?

Honig, Zwiebeln oder Inhalieren – Das sind die am häufigsten angewandten Hausmittel und diese haben es in sich. Jahrhunderte lang haben sich diese gegen trockene Husten bewährt. Kein Medikament kommt gegen diese an. Doch welche der Hausmittel sind am effektivsten? Und wie sollten diese am besten angewandt werden?

Zwar zweifeln viele Wissenschaftler noch immer an den bewährten Hausmitteln, doch die meisten Menschen wissen es besser: Hausmittel helfen. Auch wenn ihre Wirkung im Gegensatz zu der medikamentösen Wirkung langsamer in Erscheinung tritt, ist sie letztendlich effektiver und heilbringender als die vieler Medikamente.

Inhalationen

Inhalationen zum Beispiel sind eine sinnvolle Methode, um gegen trockenen Husten vorzugehen. Am besten man füllt heißes Wasser in einen Inhalator mit Aufsatz und inhaliert den Dampf zehn bis fünfzehn Minuten. Wiederholt werden sollte diese Prozedur alle drei Stunden. Ist kein Inhalator vorhanden? Umso besser, denn über einer metallenen Schüssel oder einem Topf mit heißem Wasser zu inhalieren ist effektiver als mit Hilfe eines Inhalators.

Nur der Kopf samt Schüssel sollte dann mit einem großen Badetuch oder einer Decke bedeckt werden. Achtung Verbrühungsgefahr! Schöner Nebeneffekt: Beim Inhalieren über einer Schüssel bzw. einem Topf werden die Poren der gesamten Gesichtshaut gereinigt. Beachten sollte man aber, dass bei einer bakteriellen Entzündung der Atemwege Inhalationen vermieden werden sollten, da die Wärme zur Vermehrung der Bakterien beiträgt.

Zwiebeln und Honig

Zwiebel – und Honigsaft sind gute Hausmittel, die genauso wie Inhalationen gegen trockenen Husten verwendet werden können. Zur inneren Einnahme kann zum Beispiel das alte Mittel Zwiebelsaft und Kandiszucker zubereitet werden. Die Zubereitung ist nicht nur schnell sondern auch effektiv. Dafür sollte eine Zwiebel in Würfel geschnitten und mit Kandiszucker bei schwacher Hitze aufgekocht werden. Eine Weile stehen lassen.

Mit Hilfe eines Tuchs oder Kaffeefilters sollte der Sud gesiebt und teelöffelweise mehrmals am Tag eingenommen werden. Zwar ist das keine besonders schmackhafte Sache aber die Linderung lässt dann nicht lange auf sich warten. Denn der Zwiebelsaft enthält ätherische Öle, Flavonoide sowie schwefelhaltige Verbindungen. Diese wirken nicht nur keimabtötend sondern auch antientzündlich. Mit Hilfe dieser werden die Bronchien beruhigt und der Hustenreiz gelindert.

Statt Kandiszucker kann Zwiebelsaft aber genauso gut auch mit ein paar Löffeln Honig verrührt werden. Honig ist ein genauso bewährtes und vor allem gesundes Lebensmittel das nicht nur den Husten lindert sondern auch viele Vitamine und Inhaltsstoffe enthält. Ein Teelöffel Honig vor dem Schlafengehen kann also auch bei trockenem Husten helfen. Auch gesunde Menschen sollten sich nicht davor scheuen das süße Mittel wenigsten ein Mal pro Tag in kleinen Dosen zu sich zu nehmen. Honig wirkt antibakteriell und ist ein gesundes Mittel das vorbeugend gegen viele Krankheiten seine wirksamen Kräfte entfaltet.

Ausreichend trinken

Um trockenen Husten zu lindern sollte auf jeden Fall genügend Flüssigkeit zu sich genommen werden. Dazu gehört nicht nur Wasser sondern vor allem Kräutertees. Sind Nieren – oder Herzprobleme vorhanden, dann sollte sich der Betroffene auf jeden Fall mit seinem Arzt über die Menge an Flüssigkeiten besprechen die erlaubt sind.

Kartoffelwickel

Inwieweit dieses Mittel hilft, muss jeder für sich selbst entscheiden. Dazu sollten vier bis sechs Kartoffel weich gekocht werden. Anschließend sollten diese noch heiß in ein Tuch gewickelt zerdrückt werden. Sobald von keiner Verbrennungsgefahr mehr ausgegangen werden muss, wird der Wickel auf die Brustgegend gelegt und sollte dort bis es abgekühlt ist bleiben. Die Wärme wirkt wohltuend und schleimlösend. Ob die Inhaltsstoffe an sich einen besonderen Effekt erzielen, muss dahingestellt bleiben.

Im Extremfall kann auch zu einer Wärmflasche gegriffen werden. Diese verursacht den gleichen Effekt wie die Kartoffelwickel.

Heilkräuter und Heilpflanzen

Heilkräuter und Heilpflanzen helfen nicht nur als Teezubereitung gegen trockenen Husten sondern gehören auf jeden Fall in Inhalationen. Salbei zum Beispiel übt einen beruhigenden Effekt auf die Schleimhäute aus und trägt so zur Linderung der beanspruchten Schleimhäute beim trockenen Husten bei.

Krankheiten trockener Husten

Salbei kann bei trockenem Husten eine deutliche Linderung verschaffen
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Salbei wirkt dabei wie eine Salbe. Der Hustenreiz wird gemindert. Sollte ein produktiver Husten vorliegen so trägt Salbei dazu bei den Schleim weiter zu verflüssigen.

Je nachdem welche Kräuter am besten vertragen werden, sollten bei einer Inhalation eingesetzt werden.Für trockenen Husten eignen sich folgende Kräuter hervorragend: Anis Pfefferminze, Lindenblüten, Kamille. Mit heißem Wasser aufgießen und den Dampf inhalieren. Als Teeaufbereitung eigenen sich die Kräuter genauso. Anis wirkt zum Beispiel hustenstillen aber auch krampf – und schleimlösend.

Pfefferminze wirkt nicht nur antibakteriell und beruhigend sondern auch krampflösend und entzündungshemmend.

Teeaufguss aus Eibisch und Königskerze zum Beispiel wirken genauso entzündungshemmend. Zudem eignen sich diese Kräuter für den Schutz von Schleimhäuten oder den entzündeten Atemwegen.

Folgende Kräuter sind für trockenen Husten geeignet:

  • Anis (Samen)
  • Pfefferminze
  • Süßholzwurzel
  • Echter Alant (wurzel oder Blüten)
  • Eibisch (Wurzel)

Ätherische Öle

Ätherische Öle können genauso effektiv bei trockenem Husten eingesetzt werden. Menthol zum Beispiel hilft nicht nur bei Schnupfen oder einer Nasennebenhöhlenentzündung. Auch trockener Husten kann so vorgebeugt oder gelindert werden. Denn Menthol fördert die Schleimbildung.

In den Atemwegen festsitzender Schleim kann so innerhalb von ein paar Tagen gelöst werden. Am besten man gibt drei bis vier Tropfen bzw. je nach Verträglichkeit ein paar tropfen des Öls in das Inhalationswasser und inhaliert etwa zehn Minuten bis zu drei oder vier Mal am Tag.

Asthmatiker oder Kleinkinder sollte aber auf keinen Fall mit ätherischen Ölen inhalieren. Bei Kleinkindern können diese einen Atemstillstand auslösen. Asthmatiker können mit ätherischen Ölen die Atemwege so weit reizen, dass unstillbare Hustenattacken ausgelöst werden können. Sollte daran gezweifelt werden, welche Öle man verwenden kann und von welchen man lieber die Finger lassen sollte, ist der Rat des eines Arztes einzuholen.

Sollte sich nach dem Versuch der Inhalation mit ätherischen Ölen herausstellen, dass Hustenattacken oder ein vermehrtes Unwohlsein stattfindet, sollte nicht mehr mit ätherischen Ölen inhaliert werden. Denn das bedeutet, dass die Schleimhäute und Atemwege durch die Einwirkung ätherischer Öle gereizt werden.

Homöopathie und Globuli

Inwieweit homöopathische Mittel gegen Reizhusten helfen, ist jedem selbst überlassen. Wissen sollte man aber auf jeden Fall, dass homöopathische Mittel die Ursache nicht bekämpft wird. Deshalb sind Maßnahmen notwendig die zum Beispiel Entzündungen oder bakterielle Infektionen beseitigen. Homöopathische Mittel sind dabei keine Hilfe. Generell sollte davon immer abgeraten werden, das keine Beseitigung der Ursache stattfindet. Nur in äußersten Notfällen und Erkrankungen die tatsächlich vor psychischem Hintergrund stattfinden, sollten diese Mittel angewendet werden.

Schüssler – Salze

Schüssler Salze enthalten viele Inhaltsstoffe und Substanzen die gegen trockenen Husten angewendet werden können. Die wichtigsten dabei sind:

Beachten sollte man, dass Schüssel – Salze genauso zu homöopathischen Mitteln zählen. Inwieweit Schüssler – Salze gegen trockenen Husten helfen können, muss aber jeder Betroffene für sich selbst entscheiden.

Diät und Ernährung

Gesunde und ausgewogene Ernährung sollte immer gewährleistet werden. Um an möglichst wenigen Krankheiten zu erkranken, gehört also Fastfood oder nur fettige sowie kalorienreiche Nahrung auf keinen Fall auf den Teller. Sollte trockener Husten auftreten, so ist das meistens mit einer Erkältung zu erklären. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig viele vitaminreiche Produkte wie Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Auch nahrhafte Nahrung wie Hühnersuppe sollte während einer Erkältung dazugehören.

Ausreichend trinken ist das A und O bei trockenem Husten. Nicht nur warmes Wasser auch Kräutertees wie zum Beispiel Pfefferminze können zum Beispiel den Schwarztee oder Kaffee ersetzen. Eine Zitrone gehört bei Erkältungen immer dazu. Sie bietet viel Vitamin C welches nicht nur für gesunde Menschen, insbesondere aber bei Erkältung hilft das Immunsystem zu stärken. Sollte neben Husten auch Halsschmerzen auftreten, kann die Zitrone scheibchenweise in Zucker gewälzt mehrmals am Tag gegessen werden. Die Heilung sollte innerhalb der nächsten paar Tage eintreffen.

Honig kann genauso ein Wundermittel gegen Husten und Halsschmerzen sein. Mehrmals einen Teelöffel zu sich nehmen und so lange wie möglich auf der Zunge zergehen lassen. Dieser schmeckt nicht nur sondern wirkt antibakteriell und enthält zudem viele wichtige Vitamine und Substanzen, die sich positiv auf das Immunsystem auswirken.

FAQ – Fragen und Antworten

Wann sollte ich mich an den Arzt wenden?

Am besten man wendet sich sofort an den Arzt, denn trockener Husten kann Symptom vieler Krankheiten sein. Besteht der Husten länger als drei Wochen, muss ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursachen festzustellen.

An welchen Arzt sollte ich mich wenden?
Am besten man wendet sich zuerst an den Hausarzt. Dieser kann im Notfall eine Voruntersuchung durchführen, die besagt welche Ursachen dem Husten zugrundeliegen. Ist zum Beispiel Erkältung der Grund für trockenen Husten, so ist es nicht zwingend notwendig sich an einen Facharzt zu wenden. Der Hausarzt kann dabei genauso gut die richtigen Medikamente verschreiben oder passende Behandlungsmethoden wählen.

Ist die Ursache unklar und der Husten besteht weiter, dann sollte man sich an den HNO – Arzt wenden. Werden dabei keine Ursachen festgestellt und sollte der trockene Husten weiter fortbestehen, sollte man auf jeden Fall auf weiteren Untersuchungen bestehen. Auf keinen Fall sollte man sich vom Arzt mit einer Ausrede abwimmeln lassen! Sollte der Betroffene zum Beispiel feststellen, dass der Husten bei Kontakt mit chemischen o. Ä. Stoffen auftritt – der zum Beispiel am Arbeitsplatz zu finden ist – versuchen viele Ärzte den Betroffenen diese Tatsache auszureden und diese Tatsache nicht zu beachten. Sollte dem so sein, sollte der Patient auf jeden Fall auf einer weiteren Untersuchung bestehen. In erster Linie sollte dabei der Allergologe aufgesucht werden.

Welche Untersuchungen sollte der Arzt durchführen?
Zu einer seriösen Untersuchung zählen folgende Methoden: Computertomographie, Lungenspiegelung, Kontrastmitteldarstellung der Lungenwege, Darstellung der Durchblutungs- und Belüftungsverhältnisse in der Lunge, Speiseröhre – und Magenspiegelung, Röntgenuntersuchung der Lunge und der Speiseröhre, Ableitung der Herzströme. Sollten diese Methoden nicht angewandt werden, sollte der Betroffene darauf bestehen.

Ist Selbsthilfe besser als Medikamente?
Je nachdem welche Ursachen für trockenen Husten vorliegen muss abgewogen werden, welche Mittel besser geeignet sind. Liegt trockenem Husten eine Erkältung zugrunde, können Hausmittel hilfreicher und effektiver als Medikamente sein. Ist eine ernsthafte Krankheit die Ursache müssen Medikamente und seriöse Behandlungsmethoden herangezogen werden.

Ich werde nachts immer aus dem Schlaf gerissen – Was tun?
Die beste Methode ist es vor dem Schlafengehen einen Teelöffel Honig zu sich zu nehmen. Allerdings reagieren die Betroffenen sehr unterschiedlich auf diese Methode. Bei manchen dauert es ein paar Tage bis der Honig seine Wirkung entfaltet und hilft, bei anderen tritt Linderung schneller ein. Andere wiederum verspüren keinerlei Wirkung. Im Extremfall kann auch zu Hustenstillenden oder Hustenhemmenden Präparaten gegriffen werden. Allerdings sollte sich jeder Betroffene über die Nebenwirkungen im Klaren sein. Für die allgemeine körperliche und geistige Gesundheit ist es jedoch besser die Finger von diesen Medikamenten zu lassen, da diese sich negativ auf die Konzentration und das Wohlbefinden auswirken.

Wärmeflaschen oder Kartoffelwickel können vor dem Schlafengehen auf den Brustbereich gelegt werden. Auch Inhalationen vor dem Zubettgehen können Linderung verschaffen. Die Wärme wirkt sich wohltuend und schleimlösend aus und kann so auf natürliche Art den Husten nachts hemmen oder wenigstens eindämmen.

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