Lungenfibrose

Steckbrief: Lungenfibrose

  • Name(n): Lungenfibrose; pulmonare Fibrose
  • Art der Krankheit: Krankhafte Veränderung des Gewebes
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Neuzeit
  • Behandelbar: Eingeschränkt
  • Art des Auslösers: Diverse
  • Wieviele Erkrankte: Nicht feststellbar
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Hausarzt; Pneumologe
  • ICD-10 Code(s): J62; J63; j68.4; j70.1; j84.1

Lungenfibrose – Wenn der Atem stockt
Lungenfibrose
Lungenfibrose ist eine Lungenerkrankung, die auftritt, wenn Lungengewebe beschädigt und vernarbt ist. Dieses verdickte, steife Gewebe macht es der Lunge schwerer, richtig zu arbeiten. Wenn sich die Lungenfibrose verschlimmert, sinkt das Lungenvolumen drastisch ab.

Die Narbenbildung im Zusammenhang mit Lungenfibrose kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden. Leider können Ärzte in den meisten Fällen nicht genau feststellen, was das Problem verursacht hat. Wenn keine Ursache gefunden werden kann, wird der Zustand als idiopathische Lungenfibrose bezeichnet.

Der durch Lungenfibrose verursachte Lungenschaden kann nicht repariert werden, aber Medikamente und Therapien können manchmal helfen, Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Für manche Menschen könnte eine Lungentransplantation angebracht sein und Abhilfe leisten.

Definition Lungenfibrose

Die Lungenfirbose wird bisweilen auch als „pulmonale Fibrose“ bezeichnet. Das Wort „pulmonal“ bedeutet „Lunge“ und das Wort „Fibrose“ bedeutet Narbengewebe – ähnlich wie Narben, die man auf der Haut von einer alten Verletzung oder einer Operation her haben könnte. Im einfachsten Sinne bedeutet Lungenfibrose Narbenbildung in den Lungen, bzw. auf den Lungen. Lungenfibrose ist jedoch ernster als nur eine Narbe auf der Lunge. Bei PF (pulmonaler Fibrose) baut sich das Narbengewebe in den Wänden der Lungenbläschen auf und schließlich sorgt das Narbengewebe dafür, dass der Sauerstoff nur noch sehr schwer in das Blut gelangt. Niedrige Sauerstoffwerte (und das steife Narbengewebe selbst) können dazu führen, dass man sich kurzatmig fühlt, besonders dann, wenn man sich bewegt. Hierbei ist leichtes Gehen ebenso ein Trigger für die Kurzatmigkeit wie etwa Joggen oder anderer sportliche Betätigungen.

Aber Lungenfibrose ist nicht nur eine einzelne Krankheit. Es ist ein Überbegriff für eine ganze Familie von mehr als 200 verschiedenen Lungenerkrankungen, die sich zwar alle sehr ähnlich sind, sich aber dennoch in den Details unterscheiden. Die PF-Familie von Lungenerkrankungen fällt in eine noch größere Gruppe von Krankheiten, die als „interstitielle Lungenerkrankungen“ bezeichnet werden. Einige interstitielle Lungenerkrankungen können auch ohne die Bildung von Narbengewebe auftreten. Wenn eine interstitielle Lungenerkrankung Narbengewebe in der Lunge verursacht, spricht man von der vorliegenden Erkrankung, sprich einer Lungenfibrose.

Alles in allem also ist Lungenfibrose nicht gleich Lungenfibrose. Diese Krankheit kann sehr viele verschiedene Ursachen haben, aber auch ebenso viele Auswüchse. Die hauptsächliche Ursache aber ist natürlich das Rauchen. Gerade darum sind besonders Raucher gefährdet. Zwar muss nicht jeder Raucher zwangsläufig auch eine Lungenfibrose entwickeln, aber die Gefahr dies zu tun ist ungleich höher als bei Nicht-Rauchern. Auch ist eine Behandlung, wie gerade eben bereits erwähnt, oftmals nur sehr schwer oder gar nicht möglich und der Betroffene muss schlicht lernen, mit der eingeschränkten Lungenfunktion zu leben, Dies kann zu massiven Einbußen in der Lebensqualität führen.

Eine Lungenfibrose ist nur in den seltensten Fällen direkt mit einer daraus resultierenden Todesfolge zu verlinken. Dennoch sollte man sich auch hier keinen falschen Hoffnungen hingeben. Es kann durchaus vorkommen, dass man den Langzeitfolgen dieser Erkrankung erliegt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn man aus einer bereits vorhanden Lungenfibrose nicht die notwendigen Konsequenzen zieht und beispielsweise das Rauchen aufgibt. Zwar bietet der Verzicht auf Rauchwaren keine Heilung an, aber trotzdem wird die Lunge dadurch entlastet, was wiederum dazu führt, dass sich die Lebensqualität etwas steigert.


Was ist eine Lungenfibrose?

Unter der Bezeichnung Lungenfibrose sind rund 100 verschiedene Erkrankungen zusammengefasst, die die Lunge betreffen. Sämtliche Lungenfibrosen Gehen mit chronischen Entzündungen einher, die das Bindegewebe der Lunge betreffen. Da entzündetes Lungengewebe nach und nach in Bindegewebe umgeformt wird, ist das Resultat eine krankhafte Vermehrung von Bindegewebe, das fibrosiert. Das heißt, das Gewebe verhärtet, und bildet eine Narbenstruktur aus.

Dies wiederum hat zur Folge, dass die Sauerstoffaufnahme eingeschränkt wird. Außerdem versteift die Lunge in zunehmendem Maß. Dementsprechend schlechter werden die Voraussetzungen, problemlos atmen zu können. Bei Vorliegen einer Lungenfibrose ist die Atmung häufig oberflächlich und hastig. Probleme bereitet vor allem das Einatmen – in einigen Fällen kommt es gar zu einem Atemstopp. Je weiter einer Lungenfibrose fortschreitet, umso mehr Platz nimmt vernarbtes Gewebe ein. Die Vernarbung kann entweder eine Herdform aufweisen oder verschiedene Stellen der Lunge betreffen.

Jegliche narbige Veränderung des Lungengewebes kann nicht rückgängig gemacht werden. Selbst für den Fall, dass sich die Erkrankung durch entsprechende therapeutische Maßnahmen schließlich stoppen lässt, verbleibt das Narbengewebe. Es gibt Lungenfibrosen, für die die Auslöser bekannt sind und welche, denen keine bestimmten Ursachen zuzuordnen sind. Letztere werden auch als idiopathische Lungenfibrosen bezeichnet. De facto lässt sich bei vielen Lungenfibrosen nicht herausfinden, welche Ursachen ihnen zugrundeliegen. Die schwerwiegendste Form der Lungenfibrose ist die idiopathische pulmonale Fibrose (IPF).

Bislang konnten keine bestimmten Ursachen für diese aggressivste Variante ausgemacht werden. Allerdings hat es den Anschein, dass auf jeden Fall auch erbliche Faktoren für die Entwicklung einer idiopathischen pulmonalen Fibrose bedeutsam sind. Davon abgesehen vermuten viele Experten das Vorhandensein gestörter Reparatur- und Wundheilungsprozesse als Wegbereiter einer solchen Lungenfibrose. Leider gehören idiopathische Lungenfibrosen zu den Erkrankungen, denen sich nicht vorbeugen lässt. Auf jeden Fall aber sollte jeder versuchen, schadstoff- und/oder staubbelastete Luft zu meiden. Ist dies aufgrund einer entsprechenden beruflichen Tätigkeit nicht möglich, ist die korrekte Verwendung von Arbeitsschutz angezeigt (etwa Atemfilter).

Welche Ursachen gibt es?

Die Ursachen für eine Lungenfibrose sind vielfältig. Und nur für etwa die Hälfte aller Fälle von Lungenfibrose sind die jeweiligen Auslöser zu benennen. Ist keine Ursache zu erkennen, handelt es sich um eine idiopathische Lungenfibrose, die durch eine Fibroblastenvermehrung und eine unnatürliche Kollagenablagerung gekennzeichnet ist. Einige Experten vermuten bestimmte Viren als Verursacher. Zu belegen ist diese Vermutung bislang aber noch nicht. Überwiegend betrifft die idiopathische Form der Lungenfibrose Personen im Alter von etwa 65 Jahren.

Unter 50-Jährige erkranken sehr selten an einer idiopathischen Lungenfibrose. Krankhafte Veränderungen des Lungengewebes gehen unter anderem auf anorganische Stäube zurück. Beispiele für solche Stäube sind Asbeststaub, Quarzstaub und Aluminiumstaub. Ob sich durch das Einatmen anorganischer Stäube tatsächlich eine Lungenfibrose oder eine andere Lungenkrankheit entwickelt, hängt einerseits von der Partikelgröße und andererseits von dem betroffenen Lungenareal ab. Zu den bekanntesten Lungenerkrankungen in Zusammenhang mit Stäuben gehört die Silikose (Quarzstaublunge). Eine Silikose kommt vor allem bei den Personen vor, die jahrelang in Steinmetzereien, Erzbergwerken oder in der Glasindustrie tätig sind. Als weitere Schadstoffe, die zu einer Lungenfibrose führen können, sind diverse Gase und Dämpfe zu nennen. Unter anderem wird vermutet, dass regelmäßig und in größeren Mengen verwendetes Haarspray die Atemluft stark belastet und dementsprechend eine Lungenfibrose fördern kann. Als Gase, die erwiesenermaßen das Lungengewebe stark reizen, sind zum Beispiel Ammoniak, Schwefeldioxid, Chlorgase und Phosgen zu nennen. Viele der Lungenfibrosen basieren auf Infektionen, die durch unterschiedliche Erreger verursacht sein können – etwa durch Viren, Bakterien oder durch Pilze.

Personen, die sich aufgrund einer Krebserkrankung einer Strahlentherapie unterziehen müssen, tragen ein höheres Risiko, eine Lungenfibrose zu entwickeln. Auch systemische Erkrankungen, das heißt, Krankheiten, die den gesamten Organismus betreffen, können die Entwicklung einer Lungenfibrose begünstigen. Aufzuführen sind hier beispielsweise Gefäßerkrankungen, Rheuma und Bindegewebserkrankungen. Schließlich kommen noch einige seltene körperliche Beschwerden wie akutes Lungenversagen (ARDS) oder chronische Blutstauung (in Zusammenhang mit einer Herzinsuffizienz) als Auslöser für eine Lungenfibrose infrage.

Kurzübersicht der etwaigen Ursachen

  • Rauchen: Rauchen ist ungesund. Das weiß inzwischen jeder. Oder zumindest sollte das jeder wissen. Stimmen, die gegenteiliges Behaupten sind nicht ernst zu nehmen. Dennoch rauchen immer noch viele Menschen. Sicherlich sind es weitaus weniger als noch vor einigen Jahrzehnten, aber dennoch handelt es sich immer noch um einen beträchtlichen Anteil der Bevölkerung. Und das ist das gute Recht dieser Menschen. Denn rauchen mag zwar ungesund sein, aber die Entscheidung Tabak zu konsumieren oder nicht zu konsumieren sollte immer dem Individuum überlassen bleiben. Aber wie dem auch sei. Der Konsum von Zigaretten ist einer größten Verursacher von Lungenfibrose überhaupt. Nicht allerdings von der bereits erwähnten idiopathischen Lungenfibrose, diese tritt ohne ersichtliche Gründe auf.

    Rauchen hat im Allgemeinen negative Auswirkungen auf die Gesundheit, da die Inhalation von Rauch eine Herausforderung für verschiedene physiologische Prozesse wie die Atmung darstellt. Krankheiten im Zusammenhang mit dem Rauchen von Tabak haben gezeigt, dass etwa die Hälfte der Langzeit-Raucher, im Vergleich zu den durchschnittlichen Sterblichkeitsraten von Nichtrauchern, früher sterben. Rauchen verursacht durchschnittlich über fünf Millionen Todesfälle pro Jahr.

    Rauchen ist eine der häufigsten Formen des Freizeitdrogenkonsums. Tabakkonsum ist die populärste Form, die weltweit von über einer Milliarde Menschen praktiziert wird, von denen die Mehrheit in den Entwicklungsländern lebt. Weniger häufig konsumierte Drogen zum Rauchen sind unter anderem Cannabis und Opium. Zigaretten werden hauptsächlich industriell hergestellt, können aber auch aus losem Tabak und Zigarettenpapier handgerollt werden. Andere Raucherutensilien sind Pfeifen, Zigarren, Bidis, Wasserpfeifen und Bongs.

    Die Art und Weise des Konsums ist dabei oftmals nicht wichtig. Jeder Mensch, der Tabakwaren konsumiert läuft eine erhöhte Gefahr eine Lungenfibrose oder andere Erkrankungen des Atemapparates zu entwickeln. Dieses Risikos sollte man sich immer bewusst sein.

  • Umweltbelastungen: Die Lunge ist ein empfindliches Organ. Zwar verfügt die Lunge über erstaunliche Kräfte der Selbstheilung, alles in allem aber kann sie sich auch nicht gegen alles zur Wehr setzen. Darum sind gerade Menschen, die in Berufen arbeiten, die im wahrsten Sinne des Wortes „auf die Lunge“ gehen, besonders gefährdet. Hierzu gehören Personen, die unter Tage arbeiten ebenso wie die meisten Handwerker, allen voran aber Steinmetze, Schreiner und Tischler und Straßenbauern. Wer in solch einem Beruf tätig ist, weiß zwar darum, dass es immens wichtig ist, die notwendigen Schutzmaßnahmen zu treffen, um die Lunge nicht übermäßig zu gefährden. Dennoch lassen erstaunlich viele potentiell betroffene Personen diese Maßnahmen schlicht und einfach aus. Das mag zwar keine sofortigen Folgen nach sich ziehen, auf die lange Sicht aber, ist dieses fahrlässige Verhalten sehr schädlich und führt in den meisten Fällen zu einer dauerhaften und vorallem aber auch irreparablen Schädigung der Atemorgane.

    Wer sich unsicher darüber sein sollte, ob er die korrekten und angebrachten Schutzmaßnahmen bei der Arbeit ergreift oder ob der Arbeitergeber die korrekten Schutzmaßnahmen zur Verfügung stellt, der sollte bei Gelegenheit Informationen darüber einholen oder sich direkt mit dem Vorgensetzen oder dem Betriebsrat in Verbindung setzen. Sollten einem darüber hinaus grobe Fahrlässigkeiten auffallen, so ist es überdies möglich, sich an eine staatliche Stelle zu wenden.

    Auch sollte man sich als Angehöriger dieser Risikogruppe in regelmäßigen Abständen von einem Pneumologen untersuchen lassen, um sicherzustellen, dass es nicht bereits zu ersten Erscheinungen und / oder Anzeichen der vorliegenden Erkrankungen gekommen ist.

  • Strahlenbehandlungen: Auch Strahlenbehandlungen können dafür sorgen, dass sich eine Lungenfibrose entwickelt. Strahlentherapie, seltener auch Radiationstherapie, ist eine Therapie mit ionisierender Strahlung, im Allgemeinen als Teil der Krebsbehandlung, um bösartige Zellen zu kontrollieren oder zu töten. Eine Strahlentherapie kann bei einer Reihe von Krebsarten heilsam sein, hierbei kommt es jedoch auf die Art des Krebses und dessen Position im Körper an. Nicht immer ist Strahlentherapie bei Tumoren und dergleichen wirksam. Sie kann auch als Teil einer nachsorgenden oder vorsorgenden Therapie verwendet werden, um ein Wiederauftreten eines Tumors nach einer erfolgreichen Operation zu verhindern oder um einen primären bösartigen Tumor zu entfernen (zum Beispiel frühe Stadien von Brustkrebs). Strahlentherapie ist kombinierbar mit Chemotherapie und wird vor, während und nach der Chemotherapie bei behandelbaren Krebsarten eingesetzt. Das Teilgebiet der Onkologie, das sich mit der Strahlentherapie befasst, wird als Radioonkologie bezeichnet.

    Eine Strahlentherapie wird üblicherweise direkt auf den Tumor angewendet, da sie das Zellwachstum kontrollieren kann. Ionisierende Strahlung wirkt, indem sie die DNA von Krebsgewebe schädigt, was wiederum zum Zelltod führt. Um normalem und gesundem Gewebe, wie Haut oder Organe, die die Strahlung durchdringen muss, um zum Tumor zu gelangen, unnötige Strapazen zu ersparen, richtet man mehrere schwächer gebündelte Strahlen von verschieden Winkeln auf den Tumor. Auf diese Art und Weise lässt es sich verhindern, dass das gesunde Gewebe zu stark angegriffen wird. Neben dem Tumor selbst kann die Strahlungsbehandlung auch die Lymphknoten mit einschließen. Besonders dann, wenn sie klinisch oder radiologisch an der Entstehung des Tumors beteiligt sind oder waren oder wenn das Risiko einer weiteren bösartigen Ausbreitung, sprich der Bildung von Metastasen, angenommen wird. In aller Regel wird bei einer Strahlenbehandlungen auch immer absichtlich etwas gesundes Gewebe angegriffen, um auf Nummer sicher gehen zu können, dass der behandelnde Onkologe nichts übersehen hat.

    Die Radioonkologie ist das medizinische Fachgebiet, das mit der Verschreibung von Strahlung befasst ist und unterscheidet sich ferner von der Radiologie. Die Bestrahlung kann von einem Strahlenonkologen mit der Absicht, zu heilen („kurativ“) oder für eine vorsorgende oder nachsorgende Therapie verordnet werden. Es kann auch als palliative Behandlung (wenn Heilung nicht mehr möglich ist) oder als therapeutische Behandlung (wenn die Therapie Überlebensvorteile bietet und ggf. kurativ wirken kann) verwendet werden. Es ist auch üblich, Strahlentherapie mit Operation, Chemotherapie, Hormontherapie, Immuntherapie oder einer Mischung der vier zu kombinieren. Die häufigsten Krebsarten können zumeist in dieser Art und Weise mittels Strahlentherapie behandelt werden.

    Die genaue Behandlungsabsicht (kurativ, vorsorgend, nachsorgend oder palliativ) hängt vom Tumortyp, der Lokalisation und dem Stadium sowie vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab. Die Ganzkörperbestrahlung ist eine Strahlentherapietechnik, mit der der Körper auf eine Knochenmarktransplantation vorbereitet wird. Die Brachytherapie, bei der eine radioaktive Quelle in den oder neben den behandlungsbedürftigen Bereich eingesetzt wird, ist eine andere Form der Strahlentherapie, die die Exposition gegenüber gesundem Gewebe während der Behandlung von Krebserkrankungen der Brust, der Prostata und anderer Organe minimiert. Strahlentherapie kann darüber hinaus auch gegen anderen Leiden angewendet werden, wie bei der Behandlung von Trigeminusneuralgie, Akustikusneurinomen, schwerer Schilddrüsen-Augenkrankheit, Pterygium, pigmentierte villonoduläre Synovitis und Prävention von Keloid Narbenwachstum, vaskuläre Restenose und heterotope Ossifikation. Der Einsatz von Strahlentherapie bei nicht-krebs Erkrankungen ist teilweise jedoch, aufgrund der dadurch entstehenden Belastungen, umstritten.

  • Rheuma / Arthritis: Rheuma ist eine langfristige Autoimmunerkrankung, die vor allem die Gelenke betrifft. Sie führt typischerweise zu warmen, geschwollenen und schmerzenden Gelenken. Schmerzen und Steifheit verschlimmern sich oft nach Phasen der Ruhe. Am häufigsten sind das Handgelenk und die Hände betroffen, wobei die gleichen Gelenke typischerweise auf beiden Seiten des Körpers von der Krankheit betroffen sind. Die Krankheit kann auch andere Teile des Körpers betreffen. Dies kann zu einer niedrigen Anzahl roter Blutkörperchen, Entzündungen im Bereich der Lunge und Entzündungen im Bereich des Herzens führen. Fieber und allgemein geringe Energie können ebenfalls auftreten. Oft treten Symptome über längere Zeiträume hin nach und nach auf, setzen also nicht spontatn und im vollen Umfang ein.

    Obwohl die Ursache der rheumatoiden Arthritis nicht klar ist, wird angenommen, dass sie auf eine Kombination von genetischen und Umweltfaktoren zurückgeht. Der zugrunde liegende Mechanismus des Leidens geht sich dergestalt aus, dass das körpereigene Immunsystem die eigenen Gelenke angreift. Dies führt wiederum zu einer Entzündung und Verdickung der Gelenkkapsel. Es beeinflusst auch die darunter liegenden Knochen und Knorpel. Die Diagnose wird hauptsächlich anhand der Anzeichen und Symptome einer Person gestellt. Röntgenuntersuchungen und Laboruntersuchungen können eine Diagnose unterstützen oder andere Krankheiten mit ähnlichen Symptomen ausschließen. Andere Krankheiten, die in ähnlicher Weise auftreten können, umfassen unter anderem systemischen Lupus erythematodes, psoriatische Arthritis und Fibromyalgie.

    Die Ziele der Behandlung sind Schmerzlinderung, Verringerung der Entzündung und Verbesserung der Gesamtfunktion einer Person. Dies kann durch den Ausgleich von Ruhe und Bewegung, die Verwendung von Schienen und Spangen oder die Verwendung von anderen orthopädischen Hilfsmitteln unterstützt werden. Schmerzmittel, Steroide und ähnliche Medikamente werden häufig verwendet, um bei Symptomen zu helfen. Krankheitsverändernde Antirheumatika wie Hydroxychloroquin und Methotrexat können eingesetzt werden, um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Biologische Antirheumatika können verwendet werden, wenn die Krankheit nicht auf andere Behandlungen anspricht. Sie können jedoch eine höhere Rate an Nebenwirkungen haben. Eine Operation zur Reparatur, zum Ersetzen oder zum Verschmelzen von Gelenken kann in bestimmten Situationen hilfreich sein.

Hierbei handelt es sich nur um einen kleinen Einblick in die möglichen Auslöser der vorliegenden Erkrankung,. Auch sollte man niemals vergessen, dass die sogenannte idiopathische Lungenfibrose ohne ersichtlichen Grund auftreten kann und Forschung und Medizin somit vor ein Rätsel stellt. Somit ist jeder Mensch tendenziell gefährdet, an diesem Leiden zu erkranken, dennoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass Raucher oder sonst wie gefährdete Personen natürlich weitaus häufiger betroffen sind, als Menschen, die mit ihrer Lunge immer sorgsam umgegangen sind und diese keinen besonderen Strapazen ausgesetzt haben.

Alles in allem also lässt sich das Risiko an einer Lungenfibrose zu erkranken durch selektives Vermeiden der bekannten Ursachen also relativ gut steuern, wenngleich nicht beherrschen.


Symptome & Anzeichen

Nicht selten ist ein unauffälliger Verlauf von Lungenfibrosen – und zwar über viele Jahre hinweg. Sogar in Fällen, in denen Arbeitskräfte täglich relativ hohen Schadstoffbelastungen (insbesondere Stäube) ausgesetzt sind, entwickelt sich eine Lungenfibrose oftmals über lange Zeiträume hinweg, bevor sie tatsächlich Beschwerden verursacht. Abhängig davon, welcher Bereich der Lunge in welchem Umfang von der Gewebezerstörung betroffen ist, ist der jeweilige Schweregrad festzusetzen. Als erste, für eine Lungenfibrose typische Anzeichen stellen sich Atemnot und trockener Reizhusten ein.

Während die Atemnot zu Beginn der Krankheit zunächst nur im Fall von körperlicher Belastung zu konstatieren ist, tritt sie später auch zunehmend im Ruhezustand auf. Überdies kommt es ohnehin zu einer Umstellung der Atmung in der Form, dass sie oberflächlicher und schneller als normalerweise wird. Möglicherweise kann sich sogar das sogenannte „door-stop“-Phänomen entwickeln, das durch ein abruptes Abbrechen des Einatmungsvorganges gekennzeichnet ist. Dieses Symptom taucht im Zusammenhang mit Lungenfibrosen aber eher selten auf und verschwindet nach mehreren Versuchen einzuatmen wieder. Ist die Erkrankung schließlich so weit fortgeschritten, dass dem Körper nicht mehr ausreichend Sauerstoff zugeführt werden kann, kommt es zu einer Blaufärbung der Finger und der Lippen. Ebenfalls deuten die sogenannten Trommelschlegelfinger und die Uhrglasnägel auf einen anhaltenden Sauerstoffmangel hin.

Bei Trommelschlegelfingern sind die Endglieder der Finger so aufgetrieben, dass sie Kolben gleichen. Nicht selten tauchen die beiden Symptome Trommelschlegelfinger und Uhrglasnägel gemeinsam auf. Letztere zeichnen sich dadurch aus, dass die Fingernägel längs verlaufend eine starke Biegung aufweisen. Festzuhalten ist, dass Trommelschlegelfinger und Uhrglasnägel vorwiegend ein Hinweis auf eine chronische Mangelversorgung mit Sauerstoff sind; abgesehen von Lungen- kommen auch Herzerkrankungen als Auslöser in Betracht. Jeder Patient mit Lungenfibrose tendiert dazu, vergleichsweise häufig Lungen- und Atemwegsinfekte zu entwickeln. Als weitere Beschwerden bringt eine Lungenfibrose gegebenenfalls noch Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Gelenkschmerzen und leichtes Fieber mit sich. In einem bereits sehr fortgeschrittenen Stadium kann sich ein Lungenhochdruck (krankhaft erhöhter Blutdruck im Lungenkreislauf) entwickeln.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Eine Diagnose zu stellen ist leider nicht immer ganz einfach. Bei dem vorliegenden Leiden jedoch ist man dazu in der Lage, vergleichsweise schnell und sicher eine Diagnose zu finden, gleichwohl diese nicht immer auch mit dem Auffinden der eigentlich auslösenden Ursache einher geht. Wie dem auch sei, das Stellen einer endgültigen Diagnose aber, kann durchaus Risiken mit sich bringen.

Zwar ist es bisweilen möglich, zumindest geht es sehr erfahrenen Ärzten so, die Symptome korrekt zu deuten und eine Lungenfibrose zu vermuten, aber Sicherheit bietet eine solche Diagnose nicht. Es bedarf hier, wie beinahe immer, einiger klinischer Tests, um die Vermutung des behandelnden Arztes entweder zu bestätigen oder zu negieren.

Der Test, der zwecks einer Diagnose am häufigsten Anwendung findet, ist eine sogenannte Biopsie. Hierbei handelt es sich um eine Entnahme von Gewebe des vermutlichen kranken Organs. Im Falle des vorliegenden Leidens also der Lunge. Das ein solches Unterfangen mit vielen Risiken verbunden ist, dürfte jedem klar sein. Die Lunge ist ein aktives Organ, das ständig in Bewegung ist, bereits die Entnahme kleinster Stücke von Gewebe kann zu massiven Störungen führen und darüber hinaus dafür sorgen, dass es zu Infektion und dergleichen mehr kommt. Aber die sollte einen als Patienten auf keinen Fall davon abhalten, einem solchen Eingriff zuzustimmen. Ärzte sind geschulte Menschen, die wissen, was sie tun. Zwar kann es natürlich immer wieder zu Kunstfehlern kommen, diese sind aber im vorliegenden Fall sehr selten und kaum der Rede wert. Wer dennoch Angst vor einem solchen Eingriff hat, sollte sich im Vorfeld mit seinem Arzt darüber austauschen. Dieser wird sicherlich dazu in der Lage sein, die Situation zu entschärfen und einiges der Nervosität zu nehmen.

Bisweilen wird eine solche Biopsie unter einer Vollnarkose durchgeführt. Hier gehen die Lehrmeinungen allerdings auseinander und jeder Mediziner hat diesbezüglich andere Präferenzen. Ist das zu beprobende Gewebe entnommen, so wird es sofort ins Labor gesandt und untersucht. Die dort arbeitenden Laboranten und Wissenschaftler sind zumeist sehr schnell und vorallem auch sehr sicher dazu in der Lage, eine Lungenfibrose entweder zu bestätigen oder auszuschließen, sodass dem Patienten keine unnötige Wartezeit aufgebürdet werden muss. Darüber hinaus sind hier hieraus resultierenden Diagnosen auch, wie bereits erwähnt, sehr sicher. Es kommt so gut wie nie zu einer fehlerhaften Diagnose. Das ist sehr erfreulich, insbesondere darum, da das Rästelraten seitens des Patienten somit schnell ein Ende hat und unnötige Strapazen vermeiden werden können.

Früher musste man sich zu Diagnosezwecken anderen Verfahren bedienen. Man röntgte die Lunge oder führte Atemtests durch. Diese Verfahren konnten zielführend sein, konnte aber auch in die Irre leiten. Darum ist man als Patient heutzutage wesentlich sicherer unterwegs als noch vor einigen Jahrzehnten. Dies ist insbesondere deswegen bedauerlich, da gerade in den vorhergegangenen Jahrzehnten das vorliegende besonders prävalent war. Mit dem Rückgang der Raucher jedoch, ist auch die Prävalenz der Lungenfibrose sichtlich zurückgegangen.

Alles in allem also lässt sich zusammenfassend festhalten, dass eine Diagnose heutzutage nicht mit allzu vielen Strapazen verbunden ist, obschon eine solche durchaus mit einer Vollnarkose einhergehen kann. Auch sollte man nicht vergessen, dass die Entnahme einer Gewebeprobe immer gewisse Risiken birgt, diese sind allerdings überschaubar und führen nur in den seltensten Fällen zu tatsächlichen Komplikationen.

Verlauf
Die Krankheit verläuft oftmals von Fall zu Fall sehr verschieden. Das gleiche gilt für die Entstehung der Erkrankung. Wie bereits erwähnt sind zwar sehr häufig Raucher betroffen, dennoch aber kann eine sogenannte „idiopathische“ Lungenfibrose tendenziell jeden treffen.

Man sollte sich jedoch vor Augen halten, dass das vorliegende Leiden zumeist eine gewisse Zeit zum Entstehen braucht. Niemand geht gesund ins Bett und wacht mit einer völlig vernarbten Lunge auf. Dieser Prozess kann Monate, wenn nicht gar Jahre in Anspruch nehmen. Zudem geht er mit einem sich kontinuierlich verschlechternden gesundheitlichen Zustand einher. Ein solche sollte dem potentiell betroffenen Individuum ohnehin zu denken geben. Zwar lässt sich die Krankheit nicht wieder rückgängig machen, aber durchaus verlangsamen und / oder sogar ganz anhalten. Hierbei sollte man sich allerdings keine allzu großen Hoffnungen machen. Denn leider ist ein komplettes Anhalten des Leidens nicht oft möglich.

Hat sich erst einmal eine merklich Vernarbung der Lunge eingestellt, muss man als Betroffener mit massiven Einbußen rechnen. Es ist für betroffene oftmals nur noch sehr schwer möglich zu atmen und bereits aller kleinste Anstrengungen zwingen sie in die Knie. Besonders vormals aktive Menschen leiden sehr unter diesem Umstand.

Wer an Lungenfibrose leidet, der muss schlicht und einfach lernen, damit zu leben. Es gibt nur sehr wenig, was man dagegen tun kann. Das Lungenvolumen einer vernarbten Lunge ist sehr gering und lässt sich auch nicht mehr erweitern, wie es beispielsweise bei einer gesunden Lunge möglich wäre.

Alles in allem also kann man vor einem eher schleichenden Verlauf ausgehen. Die genaue Rapitude der Ausbreitung der Krankheit ist jedoch von Fall zu Fall sehr unterschiedlich und daher nicht zu verallgemeinern. Sollte man befürchten, eventuell selbst von der Lungenfibrose betroffen zu sein, ist man am besten damit beraten, sofort einen Mediziner aufzusuchen und sich dahingehend untersuchen zu lassen. Vorsicht ist besser als Nachsicht. Bei dieser, wie bei allen anderen Erkrankungen auch.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Über die Häufigkeit, mit der die Lungenfibrose auftritt, lassen sich nur sehr schwer allgemein gültige Aussagen treffen. Viele Menschen wissen schlicht und einfach nicht, dass sie an Lungenfibrose leiden, bis es schließlich zu spät ist. Das verzerrt natürlich die Statistiken immens. Auch sollte man an dieser Stelle nicht unterschätzen, dass gerade Personen aus ärmeren Regionen der erde kaum eine Möglichkeit haben, eine Lungenfibrose korrekt diagnostiziert zu bekommen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die internationalen Statistiken von vorne herein nur mit Vorsicht zu genießen sind und das gesamte globale Ausmaß der Prävalenz der vorliegenden Erkrankung nicht oder nur sehr unzureichend darstellen können. Aber wie dem auch sei, was sich beobachten lässt ist, dass die Fälle von Lungenfibrose seit Jahren weniger werden.

Diese durchweg positive Entwicklung hängt ganz einfach mit dem Umstand zusammen, dass die Zahl der Raucher immer stärker abnimmt. Hieraus resultieren sehr viele positive Folgen, eine davon ist besagter Rückgang der Fälle von Lungenfibrose. Diese Trends lassen sich jedoch nur in den besonders entwickelten Gegenden der Erde beobachten. Denn je ärmer die Region, desto häufiger die vorliegende Erkrankung. Dies liegt ganz einfach daran, dass die Belastung durch Staub, Smog und Industriegase in der dritten Welt wesentlich stärker sind als beispielsweise hierzulande. Dadurch kommt es zu Häufungen von Krankheitsfällen. Auch liegt die Rate von Rauchern in der Bevölkerung ärmerer Länder in der Regel weitaus höher als in der ersten Welt. Alles in allem also lebt man in weniger gut entwickelten Regionen der Erde gefährlicher, was die Gesundheit der Lunge angeht.

Auch sollte es niemandem überraschen, dass die meisten Betroffenen Raucher sind. Weit über 75% aller an Lungenfibrose erkrankten Individuen raucht. Das allein sollte schone abschreckend wirken. Zwar sehen viele Menschen in einer Lungenfibrose nicht dieselbe Gefahr wie beispielsweise in Lungenkrebs, damit liegen sie aber falsch. Sicherlich ist letzterer weitaus aggressiver und führt häufiger zum Tode, aber die Einschränkungen in der Lebensqualität, die aus beiden Erkrankungen resultieren, sind sich in etwa gleich. Das sollte man nie vergessen.

Die aus der Diagnose gewonnenen Daten sind in aller Regel nicht besonders kompliziert auszuwerten und liefern darüber hinaus in den meisten Fällen ein zufriedenstellendes Ergebnis. Das ist gut, denn dadurch werden dem Patienten weitere etwaige unangenehme klinische Tests erspart und der Arzt kann früher mit der Behandlung beginnen.


Komplikationen bei der Krankheit

Komplikationen gibt es bei der Lungenfibrose sehr viele. Diesen Umstand sollte man auf keinen Fall unterschätzen. Nicht zuletzt darum ist es wichtig, sich bei jeder gerauchten Zigarette noch einmal vor Augen zu führen, welchen etwaigen Strapazen man sein zukünftiges Selbst aussetzt. Denn ein massiv verringertes Volumen der Lunge ist kein Scherz und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Jeder Schritt, jede noch so kleine Anstrengung wird zu einer nicht zu bewältigenden Aufgabe. Nicht nur, dass einem der buchstäblich der Atem wegbleibt, auch die Muskeln beginnen massiv zu schmerzen, dazu gesellen sich dann häufig noch massive krankhafte Veränderungen des Blutdrucks. Selbst morgens aus dem Bett aufzustehen fällt einem immens schwer oder ist einem überhaupt nicht möglich. Kurzum bedeutet das nichts anderes, als dass man durch eine Lungenfibrose sehr leicht zu einem permanenten Pflegefall werden kann. Dass das sehr unangenehm ist, sollte jeder wissen.

Dies bedeutet auch nicht selten, dass der Betroffene nicht mehr dazu in der Lage ist, seinem Beruf nachzugehen, insbesondere dann nicht, wenn es sich um körperlich fordernde Arbeit handelt. Aber selbst Tätigkeiten, die nur ein Minimum an Bewegung bedürfen, wie beispielsweise die des Kassierers, können nur noch unzureichend erledigt werden. Zumeist gelten Personen mit besonders starker Lungenfibrose schlicht und einfach als invalid oder sogar, wie gerade eben erwähnt, als schwere Pflegefälle.

Sicherlich handelt es sich dabei nicht um eine plötzliche Entwicklung, wie etwa bei einem Schlaganfall, sondern um einen mehr oder minder schleichenden Prozess, den man zwar nicht rückgängig machen, bisweilen aber zumindest anhalten kann. Und daran sollte jedem Betroffenen gelegen sein. Denn ein Leben ohne Lunge ist wahrlich kein Leben.

Bei minder schweren Fällen jedoch sind die Komplikation oftmals glücklicherweise überschaubar und man kann lernen damit umzugehen und auch trotz der Einschränkungen gut im Alltag zurechtzukommen. Hierzu bedarf es aber größter Disziplin seitens des Betroffenen selbst. Es ist absolut notwendig, sofort das Rauchen aufzugeben und regelmäßig bei einem Arzt vorstellig zu werden und dessen Anweisungen streng zu befolgen. Alles andere mündet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur in einer Verschlechterung der Lage und endgültig also in einem enormen Verlust des Lungenvolumens.

Dass man diesem Leiden schließlich und endlich auch erliegen kann, ist zwar wahr, aber man sollte dabei nicht vergessen, dass der Tod nicht plötzlich eintritt, sondern langsam und schleichend, also mit sehr viel Leid und Einschränkungen verbunden ist.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Die Frage danach, wann man zum Arzt gehen sollte, ist bei der Lungenfibrose nicht ganz einfach zu beantworten. Da die Erkrankung sich eher schleichend einstellt, muss man davon ausgehen, dass nicht jeder Betroffene auch bemerkt, dass er möglicherweise an einer Lungenfibrose leidet. Darüber hinaus ist dieses Leiden nicht besonders bekannt und viele Menschen vermuten, sie seien an einer anderen Krankheit erkrankt, sie früher oder später von alleine wieder ausheilt. An Lungenfibrose denken die wenigsten Menschen, wenn ihnen nach und nach der Atem wegbleibt.

Darum ist es sehr wichtig, bei Beschwerden in der Lunge auch die Möglichkeit Betracht zu ziehen, dass es sich eventuell um eine Fibrose handeln könnte. Nicht zuletzt deswegen sollten man seine eigenen Symptome genau prüfen und zudem sondieren, ob man vielleicht zu einer einer Risikogruppe gehört. Sprich ein Raucher ist, unter Tage arbeitet oder in einem Areal mit besonders minderwertiger Luftqualität lebt. Sollte einer dieser Punkte auf einen zutreffen, sollte man eine Lungenfibrose auf jeden Fall als mögliche Krankheit in Betracht ziehen. Alles andere ist potentiell gefährdend und kann dazu führen, seine Beschwerden abzutun und die sich möglicherweise entwickelnde Krankheit nicht ernst genug zunehmen.

Also sollte man auf jeden Fall, selbst wenn die Verdachtsmomente nur geringer Natur sind, bei seinem Hausarzt vorstellig werden. Vermutet dieser wiederum, dass eine Lungenfibrose vorliegen könnte, so wird er einen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an einen Lungenspezialisten verweisen. Dieser wird dazu in der Lage sein, die Diagnose entweder zu bestätigen oder zu verwerfen.

Von Selbstdiagnosen sollte man bei dieser Krankheit, so wie bei den meisten anderen Krankheiten auch, eher absehen. Zwar können diese bisweilen korrekt sein, besser ist es aber, wenn man diesbezüglich auf Nummer sicher geht. Und letzteres lässt sich eben nur mittels professioneller Hilfe gewährleisten.

Außerdem kann es helfen, auch ein Auge auf seine Mitmenschen zu haben. Bemerkt man etwa, dass ein Verwandter oder Bekannter immer stärker unter Atemnot leidet oder gar nicht mehr dazu in der Lage ist, einfachste körperliche Arbeiten auszuführen, ohne dabei nach Luft schnappen zu müssen und sofort zu überanstrengen, der sollte diese Person vorsichtig auf die Eventualität aufmerksam machen, dass er oder sie an einer Lungenfibrose leiden könnte. Insbesondere dann, wenn es sich bei dieser Person um einen Raucher handelt.

Abschließend lässt sich also zusammenfassend erwähnen, dass man nach Möglichkeit sofort dann einen Arzt aufsuchen sollte, wenn man bemerkt, dass die Leistung der Lunge nachlässt, man nur noch schwer Luft bekommt und selbst kleinste Anstrengungen einen an der Rand der Leistungsfähigkeit bringen. Darüber hinaus ist es empfehlenswert sich in Regelmäßigen Abständen auf mögliche Erkrankungen der Lunge testen zu lassen, wenn man Raucher ist oder unter Tage arbeitet. Vorsicht ist auch hier besser als Nachsicht.

Behandlungsmethoden & Therapie

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass eine Lungenfibrose nach wie vor nicht zu heilen ist. Somit müssen sich die therapeutischen Maßnahmen auf die Ursachen der Erkrankung konzentrieren. Das wiederum setzt natürlich voraus, dass die Ursachen überhaupt bekannt sind. Sollte zum Beispiel feststehen, dass eingeatmete Schadstoffe zur Lungenfibrose geführt haben, ist es unabdingbar, eine weitergehende Schadstoffbelastung zu meiden. Wer beruflich mit Schadstoffen zu tun hat, sollte einen Wechsel des Arbeitsplatzes in Betracht ziehen oder zumindest die Schutzmaßnahmen optimieren.

Nahezu unerlässlich für die Behandlung sämtlicher entzündlicher Erkrankungen der Lunge ist Cortison. Cortisonpräparate wirken sowohl gegen den Entzündungsprozess als auch gegen allergische Reaktionen des Körpers. Die Verabreichung kann intravenös, durch Inhalation oder oral erfolgen. Für die Erweiterung der verengten Atemwege werden üblicherweise Bronchodilatoren gewählt. Erhältlich sind Wirkstoffe wie Anticholinergika als Tabletten und als Dosiersprays. Sie bewirken eine Entspannung der Bronchialmuskulatur. Zugleich wird die Fähigkeit der Schleimhaut zur Selbstreinigung gefördert. Sofern eine idiopathische Lungenfibrose vorliegt, ist es üblich, Steroide sowie Immunsuppressiva zu verordnen. Ziel muss es auch hier sein, die Entzündungsreaktion zu stoppen.

Da eine rein immunsuppressive Therapie zumeist nicht ausreicht, gegen eine idiopathischen Lungenfibrose erfolgreich vorzugehen, wird dem Patienten üblicherweise auch hoch dosiertes N-Acetylcystein verabreicht. Diese Medikamentenkombination kann den fortschreitenden Verlust der Lungenfunktion günstigstenfalls ganz stoppen. Nur dann, wenn eine bakterielle Infektion als Ursache für die Lungenfibrose auszumachen ist, kommt die Behandlung mit Antibiotika in Betracht. Zum Einsatz kommen sogenannte Breitband-Antibiotika wie Makrolise oder Cefalosporine.

Maßgeschneiderte Atemgymnastik kann den Patienten helfen, die Lungenkapazität besser zu nutzen. Sobald Grenzwerte hinsichtlich der Sauerstoffaufnahme unterschritten werden, ist der Zeitpunkt gekommen, eine Sauerstofflangzeittherapie zu beginnen. Normalerweise erhält der Patient wenigstens 16 Stunden täglich Sauerstoff über eine Nasensonde – in Einzelfällen auch über einen Katheter, der zur Luftröhre führt. Das Endstadium der Lungenfibrose erfordert möglicherweise eine Lungentransplantation. Voraussetzung für eine derartige Operation ist, dass der Patient jünger als 60 Jahre ist und keine weiteren Komplikationen gegeben sind.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Es ist nicht sonderlich schwer gegen die Lungenfibrose vorzubeugen, zumindest dann nicht, wenn man ein Raucher ist. Denn, wie bereits schon mehrfach erwähnt, sind es gerade die Raucher, die immer wieder an Lungenfibrose leiden. Sicherlich ist es nicht auszuschließen, dass auch andere Personen diesem Leiden anheimfallen, aber alles in allem ist die Wahrscheinlichkeit dafür vergleichsweise gering und spielt darum keine sonderlich große Rolle. Ausgenommen hiervon sind Personen, die in Berufen tätig sind, die sie mit besonders großen Mengen von Staub und dergleichen mehr konfrontieren. An dieser Stelle sind insbesondere Steinmetze, Schreiner, Minenarbeiter und Müller zu nennen. Nicht zuletzt darum ist es für diese Personen sehr wichtig, sich in regelmäßigen Abständen auf krankhafte Veränderungen des Lungengewebes hin untersuchen zu lassen.

Aber auch Personen, die in Gegenden mit einer besonderes geringen Luftqualität leben sind potentiell gefährdet und werden nicht selten Opfer des vorliegenden Leidens. Darum ist es auch für diese Menschen sehr empfehlenswert, sich in Regelmäßigen Abständen untersuchen zu lassen. Am besten natürlich wäre es aber, den Wohnort zu wechseln und das Gefahrenpotential somit ein für alle Mal zu eliminieren. Da dies aber leider nicht immer möglich ist, sollte man versuchen, andere Vorsichtmaßnahmen zu treffen. Hierunter fällt unter anderem das Tragen eines Mundschutzes, spezielle Anti-Smog-Gitter in den Fenstern oder Maschinen, die der Reinigung der Luft dienen.

Auch Touristen sollten sich informieren und schützen. Insbesondere solche, die nach China reisen. Die chinesischen Metropolen sind unheimlich stark durch Smog belastet. Für uns Europäer ist das Level der Verpestung dort kaum vorstellbar. Teilweise werden die chinesischen Großstädte von einem dichten Nebel von Industriedämpfen durchzogen. Dass das nicht gesund sein kann, sollte jedermann sofort klar sein. Nicht zuletzt deswegen tragen so viele Chinesen konstant einen Mundschutz.

Impfungen gibt es gegen das vorliegende Leiden leider (noch) keine. Auch wird zur Zeit nicht an solchen geforscht, da es sich nicht um eine Krankheit handelt, die typischerweise mit Hilfe einer Impfung verhindert werden könnte. Insbesondere dann nicht, wenn sie durch Rauchen ausgelöst wurde.

Wer sich wider besseren Wissen und Gewissen nicht dazu in der Lage sieht, das rauchen aufzugeben, der sollte in Betracht ziehen, ein diesbezügliches Seminar zu besuchen oder andere Hilfe in Anspruch zu nehmen. Allerdings sollte man von Präparaten wie Nikotinkaugummis oder Pflastern absehen. Diese verlängern den Entzug nur unnötig und helfen im Grunde genommen nicht. Gruppentherapien oder Einzeltherapien sind, neben persönlicher Disziplin, oft das einzige sichere Mittel für Starkraucher, mit ihrer Sucht zu brechen. Sollte man sich unsicher sein, hilft es oft auch, sich im Internet über mögliche Selbsthilfegruppen in der Nähe schlau zu machen oder sich bei der Kirchengemeinde zu informieren.

Alles in allem also lässt sich sagen, dass es durchaus möglich ist, das Risiko an einer Lungenfibrose zu erkranken, deutlich zu minimieren. Nichtsdestotrotz kann es immer wieder vorkommen, dass man auch als nicht Nicht-Raucher an dieser Krankheit leidet. Man spricht dann von einer idiopathischen Lungenfibrose. Hierbei handelt es sich allerdings um ein sehr seltenes Phänomen, das imgrunde zu vernachlässigen ist.


Prognose zur Heilung

Die Prognose betreffs der Lungenfibrose ist sehr variabel und vollkommen davon abhängig, wie stark das Leiden ausgeprägt ist. Bei eher milden Formen der Krankheit ist es nicht verwunderlich, dass auch die Prognose günstiger ausfällt als etwa bei schweren Verläufen. Dennoch sollte man sich keinen Illusionen hingeben. Es handelt sich um ein sehr ernstes Leiden, das durchaus dafür sorgen kann, dass man sein Leben verliert. Alles in allem aber ist es auch wenig förderlich den Teufel an die Wand zu malen und vom allerschlimmsten auszugehen.

Dennoch sollte man sich des Umstandes bewusst werden, dass ein Leben mit Lungenfibrose kein Spaß ist, vorallem dann nicht, wenn das Lungenvolumen massiv eingeschränkt ist. Ist dieser Fall eingetreten, gibt es nur noch sehr wenig, was man tun kann, um die Situation zumindest marginal zu verbessern. Dessen sollte man sich jederzeit bewusst sein. Dass dadurch schließlich auch die Prognose leidet ist ebenso verständlich.

Nichtsdestoweniger sollte man auch erwähnen, dass die Prognose bei minder schweren Fällen durchaus akzeptabel sein kann. Ist die Lunge nicht allzu stark belastet, so lassen sich durch gezielte Maßnahmen einige der Einschränkungen abmildern, sodass beispielsweise das Lungenvolumen wieder erhöht werden kann. Hierzu bedarf es allerdings nicht nur einer ärztlich adäquaten Behandlung, sondern auch Anstrengungen seitens des Patienten. Hält dieser sich nämlich nicht minutiös an die Vorgaben des zuständigen Mediziners, so sollte es einen nicht überraschen, wenn schließlich und endlich auch die Prognose darunter leidet.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass es nicht möglich ist, allgemeingültige Aussagen über die Prognose zu treffen, sondern dass diese stark davon abhängt, wie sehr die Lungenfibrose bereits das Gewebe des Atemapparates angegriffen hat. Hierzu ist es auf jeden Fall notwendig, einen Mediziner aufzusuchen und sich beraten zu lassen. Alles andere wäre sich selbst und den Menschen in seiner Umgebung gegenüber verantwortungslos. Auch sollte man nicht vergessen, dass man die Prognose durch förderliche Mitarbeit selbst zu verbessern imstande ist.


Leben mit geringem Lungenvolumen

Wie bereits mehrfach erwähnt, führt eine Lungenfibrose nicht selten dazu, dass das Lungenvolumen des Betroffenen massiv eingeschränkt ist. Dass dies allerdings gravierend negative Folgen haben nach sich ziehen kann, scheint vielen Leuten nicht komplett bewusst zu sein. Darum im Folgenden einige Beispiele, was es bedeuten kann, wenn man nicht mehr dazu in der Lage ist, ausreichend zu atmen.

Verfügt man beispielsweise lediglich noch über etwa 30% Lungenvolumen, so ist das schon als hochgradig kritisch anzusehen und erschwert das Leben des Betroffenen sehr stark. 30% Lungenkapazität, wie man sich vielleicht denken kann, ist nicht groß. Es bedeutet, dass die Lungen nur zu einem Drittel so gut funktionieren wie bei einer gesunden Person. Das Lungenvolumen wird mit Hilfe eines Lungenfunktionstests ermittelt.

Wenn man sich fragt, wie lange jemand mit solch einer Lungenkapazität überleben kann, ist die Antwort leider nicht immer ganz klar. Mit solch niedrigen Reserven kann es sehr schwierig für einen sein, beispielsweise Atemwegsinfektionen zu überstehen. Eine schlimme Erkältung könnte zu einer Lungenentzündung führen und einen in ein frühes Grab bringen. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die mit 30% Lungenvolumen relativ gut zurecht kommen.

Wer sonst vergleichsweise gesund ist, kann auch mit einem mehr oder weniger stark eingeschränkten Lungenvolumen noch einige Zeit weiterleben, ohne allzu große Einbußen in Kauf nehmen zu müssen. Der Körper hat eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit. Sicher, man ist nicht in der Lage dazu, so viel zu tun und zu unternehmen wie mit vollem Lungenvolumen. Dennoch ist man nicht vollkommen eingeschränkt. Manchen Tätigkeiten kann man auch mit relativ geringen Lungenvolumen noch nachgehen. Im Vorhinein ist es allerdings notwendig, sich mit dem behandelnden Arzt darüber auszutauschen. Schließlich und endlich, sollte man sich nicht unnötig überfordern und somit die Lunge noch mehr in Mitleidenschaft ziehen, als sie es ohnehin schon ist. Sollte man darüber hinaus ständig auf künstlich zugeführten Sauerstoff angewiesen sein, so ist es zudem empfehlenswert nur Tätigkeiten nachzugehen, die die Mitnahme einer kleinen Sauerstoffflasche erlauben.

Viele Ärzte Raten beispielsweise dazu, langsame und wenig fordernde Spaziergänge zu unternehmen. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass man keine allzu starken Steigungen bewältigen muss. Auch sollte man sich auf keinen überfordern oder hetzen. Alles mit Ruhe und mit Bedacht. Die meisten Sportarten bleiben einem jedoch verwehrt. Zu hoch wäre das Risiko einer Überbelastung des Organismus. Dennoch sollte man sich auf keinen Fall aufgeben und sein Leben nur noch sitzenderweise verbringen. Das wäre noch viel fataler für den Körper, als ein bisschen zu viel Anstrengung und Stress. Denn durch zu vieles Sitzen entstehen eine ganze Reihe weiterer Krankheiten und Leiden.

Einer Sache sollte man sich als Betroffener jedoch bewusst sein. Das eigene Leben wird nie wieder so sein, wie es einst war. Die meisten Tätigkeiten sind nicht mehr ausführbar und man muss entweder Hilfe in Anspruch nehmen oder andere Mittel und Wege finden, seinen Alltag zu bewältigen. Das kann besonders für solche Personen, die alleine leben, zu einem sehr großen Problem werden. Stehen keine anderen Hilfsmittel zur Verfügung ist eine dauerhafte Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung manchmal die letzte Möglichkeit. Das kann selbst vergleichsweise junge Menschen treffen. Und sicherlich ist niemandem daran gelegen bereits mit 40 oder 50 Jahren in ein Altenheim ziehen zu müssen, weil man aufgrund seiner eingeschränkten Lungenfunktion nicht mehr dazu in der Lage ist, alleine und selbstständig seinen Alltag zu bestreiten. Nicht zuletzt deswegen sollte man sich vor jeder gerauchten Zigarette noch einmal Gedanken darüber machen, was der Klimmstängel alles mit einem und der eigenen Gesundheit anrichten kann.

Es gilt an dieser stelle sich wirklich einmal ganz genau vor Augen zu führen, welche Teile seines Lebens man verliert, wenn man gleichsam sein Lungenvolumen verliert. Denn man verliert dadurch nicht nur sprichwörtlich, sondern buchstäblich seinen Atem. Damit gehen natürlich sehr viele Einschränkungen Hand in Hand. Auch Operationen und medikamentöse Behandlungen bringen dann nicht mehr viel. Zwar kommt es, wenn auch vergleichsweise selten, zu Lungentransplantationen, diese sind aber eher mit Vorsicht zu genießen. Es ist nicht gesagt, dass der eigene Körper das neue und vorallem fremde Organ nicht einfach abstößt, auch ist nicht davon auszugehen, dass man nach einer erfolgreichen Transplantation wieder 100%iges Lungenvolumen hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Volumen nach wie vor reduziert ist, ist sehr stark.

Alles in allem also sollte man sich keinen falschen Illusionen und Hoffnungen hingeben, wenn es dazu kommt, mit eingeschränktem Lungenvolumen zu leben. Meistens gibt es keine Hoffnung darauf, jemals wieder auch nur ein halbwegs normales Leben zu führen, insbesondere dann nicht, wenn man zuvor besonders aktiv war oder körperlich schwer gearbeitet hat. Darüber hinaus sollte man auch nicht außer Acht lassen, dass viele Menschen, die mit einer Lungenfibrose und deren Folgen zu kämpfen haben, ganz besonders empfindlich auf Umschwünge im Wetter reagieren. Insbesondere mit sehr warmen Temperaturen kommen sie nur schwer zurecht. Aber damit nicht genug, auch sehr kalte Temperaturen, wenn auch ungleich weniger belastend, sind für Betroffene nur schwer zu handeln. Dasselbe gilt ebenso für besonders hohe oder besonders niedrige Luftfeuchtigkeit. Überhaupt sollte man sich also darauf einstellen, dass man nur noch ein sehr enges Fenster hat, wenn es um klimatische Veränderungen geht.

Anschließend also lässt sich zusammenfassend erwähnen, dass ein Leben mit Lungenfibrose und einer daraus resultierenden Einschränkung des Lungenvolumens auf keinen Fall auf die leichte Schulter zu nehmen ist und man tunlichst versuchen sollte, alles potentielles Auslöser zu vermeiden. Sicherlich ist es nicht gesagt, dass jeder Raucher früher oder später mit einer Fibrose der Lunge zu kämpfen hat, dennoch sollte man auch nicht so blauäugig sein und davon ausgehen, dass man selbst unantastbar sei. Dem ist nämlich nicht so. Es kann jeden erwischen. Vorallem aber Raucher. Zudem sollte man sich auch noch vor Augen führen, dass man mit einem solchen Befund nicht nur sich selbst belastet, sondern auch sein gesamtes Umfeld. Es ist für die Angehören für Patienten mit stark eingeschränktem Lungenvolumen oftmals sehr schwer, sich umzustellen. Denn viele Dinge, die vorher nicht von Belang waren, sind auf einmal wichtig und müssen bedacht werden. Es gilt die Wohnung so gut es geht von Staub und Pollen frei zu halten, darüber hinaus muss darauf geachtete werden, eine bestimmte Luftfeuchte aufrecht zu erhalten und auch die Temperatur innerhalb des Hauses bedarf ständiger Kontrolle. Das mag sich zunächst einfach anhören, kann aber auf lange Sicht sehr belastend sein. Auch die Pflege des Betroffenen stellt viele Ehepartner und / oder Familienangehörige vor eine sehr große Hürde, die nicht selten zu einem Zerwürfnis führt. All das sollte man im Hinterkopf behalten.


Alternative Behandlungsmethoden

Alternative Behandlungsmethoden in Bezug auf ene Lungenfibrose sind eher rar gesät und sollten auch nur mit äußerster Vorsicht genossen werden. Es gibt keine Möglichkeit, bereits vernarbtes Lungengewebe wieder herzustellen oder zu reparieren. Personen, die etwas anderes behaupten, sind im besten Falle als Scharlatane und Kurpfuscher abzutun. Man ist tatsächlich am besten damit beraten, wenn man sich im Falle der Lungenfibrose auf eine schulmedizinische Behandlung verlässt und keine Experimente an sich selbst durchführt oder durchführen lässt.

Das einzige Mittel, dass einigen Menschen helfen konnte, das im weitesten Sinne als alternative Behandlungsmethode aufzufassen ist, ist das regelmäßige Blasrohrschießen. Diese Tätigkeit kann das Lungenvolumen merklich erhöhen. Dennoch sollte man auch dies nur mit Vorsicht genießen. Personen, deren Lungenvolumen bereits zu stark eingeschränkt ist, kann diese Praktik mehr schaden als nützen. Darum sollte man zuvor auf jeden Fall Rücksprache mit seinem behandelnden Mediziner halten.

Welche Hausmittel können helfen?

Gleich zu Beginn sei gesagt, dass es keinerlei Hausmittel gibt, die die vorliegenden Krankheit, sprich die Lungenfibrose, verhindern oder gar heilen könnten. Darauf sollte es aber auch nicht ankommen. Die Hausmittel dienen vielmehr dazu, die entstehenden Symptome zu lindern und zu bekämpfen. Sodass die Betroffene Person besser mit der Erkrankung umzugehen imstande.

Wer jedoch versucht, seine vernarbte Lunge mit Hilfe von Hausmitteln zu heilen, der wird schlechte Chancen haben und nicht weit kommen. Leider ist dies nicht möglich. Dennoch kann es empfehlenswert sein, sich einigen der nachstehenden Tipps zu bedienen und somit zu versuchen, die Situation so gut es eben geht zu verbessern.

Hier einige potentielle Hausmittel:

  • Ruhe: Sich selbst Ruhe zu gönnen ist gerade bei einer beschädtigten Lunge von enormer Bedeutung. Es wichtig alles zu unterlassen, was Stress und / oder Aufregung verursacht, da dies die Atemfrequenz künstlich erhöhen und die betroffene Lunge somit leicht überfordern kann. Nicht selten kommt es in solchen Fällen zu Hyperventilation oder starker Atemnot, die nicht selten in eine Ohnmacht münden kann. Daher sind auch Schreckmomente möglichst zu vermeiden. Manche Ärzte raten besonders stark betroffenen Personen sogar vom Konsum von Horrorfilmen und dergleichen mehr ab. Ob das jedoch sinnvoll ist oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Wie dem auch sei, Ruhe ist von höchster Priorität und sollte auf keinen Fall unterschätzt werden, jede vermiedene Aufregung sorgt potentiell dafür, das Leben des Betroffenen zu verlängern. Und das sollte es einem alle Mal wert sein. Darüber hinaus sollte man auch allzu anstrengende physische Aktivität vermeiden. Hierzu gehören nicht nur Sport und Arbeit, sondern auch sexuelle Anstrengungen.

  • Ausreichend viel Flüssigkeit: Es ist ein generell guter Ratschlag, immer genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Doch gerade bei einer Atemwegserkrankung fördert ausreichender Konsum von klarem Wasser das Abhusten des Sputums und ist darum in seiner therapeutischen Funktion nicht zu unterschätzen. Allerdings sollte man an dieser Stelle der Vollständigkeit halber erwähnen, dass bei einer vernarbten Lunge in aller Regel kein Sputum entsteht. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass ein derart erkranktes Atemorgan sehr anfällig gegenüber allen möglichen Erkrankungen ist. Diese lassen sich zwar nicht durch den Konsum von Wasser heilen, dennoch schadet das auch nicht.
  • Das Immunsystem stark halten: Spaziergänge, eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und vieles mehr helfen dabei, dass das Immunsystem konstant auf hohem Niveau arbeitet. Hierdurch beugt man automatisch der vorliegenden und vielen anderen Krankheiten vor. Und das ist bei einer Lungenfibrose sehr wichtig! Denn, wie gerade erwähnt, sind betroffene Individuen besonders anfällig für Erkrankungen des Atemapparates. Diese sollte man natürlich jedoch mit allen Mitteln zu vermeiden suchen. Denn bereits sonst geringfügig erscheinende Erkrankungen können bei Personen mit besonders stark eingeschränktem Lungenvolumen dafür sorgen, dass es zu lebensbedrohlichen Situationen kommt.
  • Sicht nicht aufgeben: Wenn Menschen nicht mehr das tun können, was sie ihr Leben lang gewohnt waren, da eine Krankheit es ihnen verbietet, werden sie nicht selten depressiv und geben sich und ihr Leben komplett auf. Das sollte man natürlich nicht tun. Man muss auch weiterhin versuchen, seinen Lebenswillen aufrecht zu erhalten. Alles andere wäre fatal. Sollte man dennoch an Depressionen leiden ist es auf jeden Fall zu empfehlen, einen Psychologen zu konsultieren.
  • Heilkräuter & Heilpflanzen

    • Frauenmantel
    • Holunder
    • Johanniskraut
    • Kamille
    • Lavendel
    • Melisse
    • Mistel
    • Rosmarin
    • Wachholder
    • Klee
    • Lupine
    • Geisbart
    • Engelsüß
    • Meisterwurz
    • Pfennigkraut
    • Salbei
    • Löwenzahn

    Die hier genannten Heilkräuter sind entweder als Tee oder Aufguss zu konsumieren oder getrocknet, bzw. frisch zu nehmen. Auch ein Duftbeutel, der im Bedarfsfall unter die Nase zu halten ist, kann ein gutes Mittel der Medikation sein.

    Über die genauen Mengenangaben sollte man sich mit einem Heilpraktiker auseinandersetzen. Diese wissen oft genau, welche Mengen zum Erreichen welchen Effekts notwendig sind. Zudem haben sie häufig bereits fertige Produkte in ihrem Repertoire, die sie gegen ein Entgelt zur Verfügung stellen.

    Darüber hinaus sind sämtliche hier erwähnte Heilpflanzen entweder, wie bereits erwähnt, als Tee oder Aufguss, getrocknet oder frisch oder als Pulver bzw. in Form eines Präparates zu reichen. Hierbei sind die Methoden der Verabreichung häufig nur geringfügig wechselnd in Bezug auf die Wirkung. Besonders aber eine Salbe ist aus den diesen Kräutern und Pflanzen zu erzeugen bietet sich im Falle einer Erkrankung mit Lungenleiden zum Einreiben der Brust an. Dazu gebe man nämliche in zerlassenes Schmalz ein und lasse diese Mixtur auskühlen und sich erhärten. Insofern man eine potentere Salbe oder Creme wünscht, ist dieser Prozess beliebig oft zu wiederholen. Darüber hinaus kann man oftmals bereits fertige Präparate bei einem Heilpraktiker oder Händler beziehen. Auch das Internet bietet so einige gute Quellen für den Bezug von Heilprodukten aus der Natur.

    Es empfiehlt sich zudem, vor der Anwendung Rücksprache mit dem zuständigen Mediziner zu halten um etwaige allergische Reaktion schon im Vorfeld ausschließen zu können.

    Ätherische Öle

    • Knoblauch
    • Zigiber officialer
    • Rotklee
    • Holunder
    • Aloevera
    • Uncaria tomentosa
    • Agrimonia eupatoria
    • Viscum album
    • Salvia officialis
    • Galium verum

    Ätherische Öle sind entweder im Rahmen einer Aromatherapie oder äußerlich sowie seltener auch innerlich anwendbar. Im Falle der Lungenfibrose sollte man von ersterer Form Gebrauch machen, also der Aromatherapie. Dieser Umstand ergibt sich daraus, dass diese Form der Anwendung am wenigsten belastend für die allgemeine Gesundheit anzusehen ist. Hierzu gebe man die Öle in eine Duftlampe, entzünde eine Wärmequelle, am besten ein Teelicht und lasse die Öle in die Raumluft verdampfen. Die ätherischen Öle setzen auf diese Weise ihre Wirkstoffe frei und dienen zur Beruhigung der Patienten und bauen somit Stress und folglich Schmerz ab. Aber auch hier gilt, wie bei den Heilkräutern, dass eine solche Behandlung ein schulmedizinisches Vorgehen nicht ersetzen kann. Darüber hinaus ist der Effekt lediglich beruhigend und stressabbauend, nicht aber heilend.

    Eine gute Bezugsquelle für ätherische Öle ist das Internet oder der Heilpraktiker des Vertrauens. Letzterer gibt auch Auskünfte über Anwendung und Dosierung.

    Homöopathie & Globuli

    • Antimonium tartaricum
    • Aralia racemosa
    • Grindelia
    • Senega
    • Kalium carbonicum
    • Sambucus nigra
    • Carbo vegetabilis
    • Hydrocyanicum acidum
    • Spigelia anthelmia
    • Antimonium tartaricum
    • Aconitum napellus

    Globuli und andere homöopathische Heilmittel sollten nicht als eigenständige therapeutische Maßnahme bei Erkrankungen angesehen werden, sondern dem Patienten lediglich als Unterstützung zusätzlich zu einer schulmedizinischen Therapie dienen. Darum ist es darüber hinaus notwendig, dass das zu behandelnde Individuum sich vor einer Anwendung homöopathischer Mittel mit seinem behandelnden Arzt abspricht, um etwaige negative Nebeneffekte mit etwaiger anderer gegebener Medikation zu vermeiden.

    Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, dass die Wirksamkeit von Globuli und Co. wissenschaftlich nur schwer oder gar nicht nachzuweisen ist. Das soll diese Produkte nicht schlechtreden, sondern einen lediglich dafür sensibilisieren, dass man auf eine begleitende schulmedizinische Behandlung nicht verzichtet.

    Die genauen Dosierungen für die oben genannten Präparate sind stark vom vorliegenden Fall abhängig. Im Groben kann man aber von folgender Dosierung ausgehen:
    Tropfen: Zw. 3 und 10
    Tabletten: 1 Tablette
    Globuli: 5 – 12 Globuli

    Oder man entnehme die genauen Dosierungshinweise jedoch der Packungsbeilage oder halte Rücksprache mit dem zuständigen Heilpraktiker.

    Schüssler-Salze

    Schüssler-Salze werden zunehmend populärer in Bevölkerung und viele Menschen schwören auf deren Heilkräfte. Nichtsdestotrotz konnte eine tatsächlich Heilwirkung solcher Präparate wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden. Das soll nicht heißen, dass die Schulmedizin grundsätzlich von einer Anwendung abrät, sondern lediglich, dass man diese Mittel nur unterstützend zu einer regulären schulmedizinischen Behandlung anwendet und sich nicht alleine auf deren Heilkraft verlässt, wenn es darum geht, eine Krankheit zu bekämpfen.

    Auch ist es absolut notwendig, dass man vor und während der Anwendung der Schüssler-Salze darüber Rücksprache mit dem behandelnden Arzt hält, um etwaige negative Überschneidungen mit regulärer Medikation bereits im Vorfeld ausschließen zu können. Auch etwaige Unverträglichkeiten sollten zuvor aufgeklärt werden.

    Bei weiteren Fragen empfiehlt es sich darüber hinaus, sich vertrauensvoll an seinen Heilpraktiker zu wenden. Dieser hilft einem sicherlich gut und mit fundierten Fachkenntnissen weiter.

    Zwecks Dosierung der Schüssler-Salze bleibt zu erwähnen, dass man in der Regel von jedem Präparat eine Pille täglich einnimmt. Dabei sind im Grunde alle Kombinationen möglich. Es gibt keine Präparate, die sich gegenseitig abstoßen würden, dennoch ist es empfehlenswert, sich im Vorhinein fachmännisch beraten zu lassen, um auf Nummer sicher zu gehen. Von einer Selbstmedikation wird abgeraten.

    Diät & Ernährung

    Eine spezielle Diät oder Ernährungsweise in Bezug auf Lungenfibrose gibt es eigentlich nicht. Wie bei den meisten Krankheiten kann jedoch eine gesunde und ausgewogene Ernährung zur generellen Gesunderhaltung des Körpers beitragen. Hierzu gehört, dass überwiegend Gemüse, nur fettarmes Fleisch und möglichst keine künstlichen Zuckerprodukte konsumiert werden. Außerdem sollte auf den übermäßigen Konsum von Alkohol verzichtet werden.

    Probleme im Bezug auf Nahrung zeigen sich beim Lungenfibrose vor allem darin, dass dieser mit einer unkontrollierten Gewichtsabnahme einhergeht. Chirurgische Eingriffe können dies noch zusätzlich verstärken. Dies schwächt jedoch den Körper insgesamt. So sollte bei der Nahrungsaufnahme darauf geachtet werden, dass dem Körper genügend Kalorien zugeführt werden. Dafür eignet sich der Konsum von Vollkornprodukten, Nüssen und fettreichem Seefisch. Abhängig ist dies aber selbstverständlich davon, was ein Betroffener verträgt. Abzuraten ist aber generell von einer veganen oder vegetarischen Ernährung, wenn eine solche Erkrankung vorliegt. Diese ermöglicht in der Regel nicht die Kalorienmenge, welche für den Patienten während der Therapie notwendig ist. Auch sollte die entsprechende Energie nicht aus ungesunden, also stark fettigen oder gezuckerten Lebensmitteln gewonnen werden, da hierdurch weitere Probleme bezüglich der Verdauung eintreten können.

    Kommt es zu Problemen mit der Nahrungsaufnahme, die sich auf die Erkrankung der Lunge zurückführen lassen, empfiehlt sich der Kontakt zu einem speziellen Ernährungsberater. Dieser kann einen geeigneten Speiseplan zusammenstellen.

    Bei genereller Appetitlosigkeit sollten über den Tag verteilt viele kleine Mahlzeiten eingenommen werden. Dadurch erhält der Körper genug Energie, ohne dass der Patient mit einem Mal üppige Speisen verzehren muss.

    Liegen Schluckbeschwerden vor, kann es helfen, wenn die Nahrung püriert wird. Smoothies und dicke Suppen sind zumeist problemlos genießbar, auch wenn eine Verengung im Rachenraum oder Schwellungen am Kehlkopf vorliegen.

    Auch der Geruchssinn kann sich während einer Lungenfibrose verändern. Häufig empfinden Betroffene den Geruch von Speisen als störend. Das gilt gerade, wenn sie unter Übelkeit leiden. Es ist aus diesem Grund vorteilhaft, zubereitetes Essen zunächst einmal abkühlen zu lassen, da hernach die spezifischen Eigengerüche der Nahrungsmittel nicht mehr so stark ausgeprägt sind.

    Es gibt keine Diäten oder Ernährungspläne, die speziell für Lungenfibrose-Patienten erstellt worden wären. Nichtsdestotrotz kann eine allgemeine gesunde Ernährung diesbezüglich sehr förderlich sein und überdies noch vorbeugend wirken.
    Allgemeine Tipps sind daher:
    Bedenkenlos konsumieren kann man:

    • Obst und Gemüse (insofern keine Allergien vorliegen)
    • Meeresfrüchte
    • Milchprodukte (jedoch auf den Fettgehalt achten)
    • Hülsenfrüchte
    • Klares Wasser und Kräutertee (Limonaden usw. sind zu vermeiden)
    • Vollkornprodukte

    Bei folgenden Lebensmitteln, sollte man eher aufpassen:

    • Rotes Fleisch
    • Tabakwaren
    • Raffinierter Zucker
    • Stark fetthaltige Speisen
    • Fertiggerichte
    • Alkoholika
    • Weißes Mehl
    • Fast Food

    Man sollte außerdem stets im Hinterkopfe behalten, dass Übergewicht eine immense Belastung für die Lunge darstellt. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie durch Fibrose belastet ist oder nicht. Darum ist es wichtig darauf zu achten, stets ein angemessenes Gewicht zu halten, um seine Lunge keinen überflüssigen Strapazen auszusetzen. Wer sich zudem an eine solche Ernährung hält, kann nicht nur sein Immunsystem dadurch stärken, sondern wirkt auch noch prophylaktisch auf eine ganze Reihe potentieller Krankheiten ein, die aufgrund der gesunden Ernährung erst gar nicht ausbrechen.

    Ein Diätologe oder ein Ernährungswissenschaftler können einem zusätzlich dabei helfen, einen perfekten und individuell maßgeschneiderten Ernährungsplan für einen zu erstellen. Es lohnt sich daher immer, einen solchen zu konsultieren, wenn man dauerhaft etwas an seiner Ernährung verändern will.


    FAQ – Fragen & Antworten

    Kann jeder Mensch an Lungenfibrose erkranken?
    Leider ja. Zwar trifft es zumeist Raucher und Personen, die in für die Lunge strapaziösen Umgebungen leben, aber dennoch kann es theoretisch jeden treffen. In solchen Fällen sprechen Mediziner von einer idiopathischen Lungenfibrose. Aber man sollte sich darüber nicht allzu viele Gedanken machen. Es handelt sich hier hierbei um ein recht seltenes Phänomen, das auf keinen überschätzt werden sollte. Kommt es dennoch einmal dazu, ist notwendig, möglichst zeitnahe einen Arzt aufzusuchen und sich Hilfe zukommen zu lassen.

    Wie dem aber auch sei, für gewöhnlich trifft dieses Leiden nur Raucher. Sie machen zumindest mit mehr als 75% die größte Anzahl an Personen aus, die an einer Vernarbung der Lunge leiden.

    Ist Lungenfibrose heilbar?
    Nein, das vorliegende Leiden ist nicht heilbar. Ist die Lunge erst einmal vernarbt, dann bleibt sie das auch. Dennoch besteht die Möglichkeit, zumindest manchmal, den Prozess der Vernarbung aufzuhalten und damit schlimmerem vorzubeugen. Ist diese Möglichkeit gegeben, sollte sie auf jeden Fall ergriffen werden. Hierzu bedarf es allerdings nicht nur der Hilfe des Arztes, sondern auch Engagement seitens des Patienten. Wenn dieser sich nicht genau an die Vorgaben des zuständigen Mediziners hält, so ist zu erwarten, dass auch ein Aufhalten der Vernarbung der Lunge nicht möglich ist. Disziplin und Selbstbeherrschung sind hier also das A und O und sollte auf keinen Fall unterschätzt werden.

    Führt eine Lungenfibrose immer zum Tod?
    Mehr oder weniger. Ja und nein. Es kommt ganz drauf an, wie man es sieht. Eine Lungenfibrose ist nicht etwa wie ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall. Man erliegt diesem Leiden nicht spontan. Es stellt sich viel mehr schleichend ein und beraubt einen nach und nach seiner Lebensqualität. Das ist ein sehr belastender Umstand. Nichtsdestotrotz kann man auf lange Sicht sicherlich auch an einer Lungenfibrose sterben. Dieser Prozess braucht allerdings, wie gerade erwähnt, einiges an Zeit. Das heißt kurzum, dass man nach der Diagnose Lungenfibrose nicht erwarten muss, in absehbarer Zukunft dem Leiden zu erliegen, dennoch sollte man sich bereits einmal mental darauf vorbereiten, mit einer durchaus verringerten Lebenserwartung leben zu müssen. Das kann für einige Personen sehr belastend sein und zu Depressionen führen. In diesem Falle bietet sich neben der ärztlichen Behandlung auch noch ein Besuch bei einem Psychologen an.

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