Anpassungsstörung

Steckbrief: Anpassungsstörung

  • Name(n): Anpassungsstörung; Stress Response-Syndrom
  • Art der Krankheit: Belastungsstörung
  • Verbreitung: weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: 1889
  • Behandelbar: ja
  • Art des Auslösers: Belastungssituationen
  • Wieviele Erkrankte: 2-8% der Bevölkerung
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen: Psychologe
  • ICD-10 Code(s): F43

Belastungssituationen ausgesetzt

Depressive Stimmung, Gestressheit, Ausgelaugtheit, ständig negative Gedanken… Wer kennt das nicht? Wir alle haben Phasen im Leben, in denen wir mit solchen Symptomen kämpfen müssen und nicht mehr wissen, wie wir am besten agieren sollten. Diese Leiden seelischer Natur, mit welchem körperliche Leiden parallel auftreten können, sind allgegenwärtig. In solchen Lebenskrisen steckt jeder Mensch einmal. In vielen Fällen liegt bei solch einer Krise eine Anpassungsstörung vor. Diese charakterisiert sich durch Symptome, welche in diesem Steckbrief erläutert werden und typisch für psychische Erkrankungen sind.

Dieser Text dient dazu Sie neben den Symptomen, rund um das Thema Anpassungsstörung zu informieren. Er beinhaltet alles wichtige, was Sie brauchen, um einen Überblick zu dieser psychischen Erkrankung zu bekommen. Hier erfahren Sie weiterhin einiges über das Vorkommen, die Ursachen oder zur Diagnose der Krankheit. Neben Komplikationen bezüglich der Erkrankung und der Frage, wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten, werden Therapie und Behandlungsmethoden ebenfalls näher erläutert. Außerdem werden sonstige Heilungsmethoden thematisiert und es wird auf weitere bedeutungsvolle Fragen sowie Hinweise eingegangen.

Definition Anpassungsstörung

Eine Anpassungsstörung, auch genannt unterschwellige Störung oder Stress Response-Syndrom (bei Kindern Hospitalismus, außerdem: abnorme Trauerreaktion oder Kulturschock) ist eine Belastungsstörung und wird ALS Brücke zwischen einer psychischen Störung und normalen Erfahrungen/ Erlebnissen gesehen. Die Anpassungsstörung ein eine Reaktionen, die nach dem Eintreten eines besonderen Lebensereignisses oder durch ein fortbestehendes belastendes Lebensereignis auftreten kann. Diese zeigt sich vor allem daran, dass sich der Gemütszustand des Betroffenen negativ verändert. Ebenso treten gestörte zwischenmenschliche Beziehungen auf.

Die Krankheit tritt nach etwa einem Monat des Vorfalls ein. Psychische Labilität, emotionale Erschöpfung oder Trägheit sind vorwiegende Charakteristika einer Anpassungsstörung. Zudem lässt die Leistungsfähigkeit des Menschen nach. Folglich sind die Betroffenen zunehmend demotivierter im Alltag und kaum belastbar. Diese Störung hält in der Regel einige Monate an. Geht dies darüber hinaus liegt ein anderer Grad einer psychischen Störung vor. Auf Grund persönlich erfahrener negativer Erlebnisse wird die Krankheit schließlich ausgelöst, weshalb diese Störung sehr verbreitet ist. Jeder Mensch kann davon betroffen werden, unabhängig der Lebensumstände, von Geschlecht oder Alter.

Was ist eine Anpassungsstörung?

Eine Anpassungsstörung ist eine Reaktion auf eine Belastungssituation sowie eine negativ empfundene Lebenssituation und zählt zu den Belastungsstörungen. Diese stellt oft eine Brücke zwischen psychischer Störung und normalen Erfahren dar. Das Stress- Response Syndrom tritt in der Regel nach einem Monat ein und dauert höchsten bis zu sechs Monate an.

Die Krankheit wird nochmals in Subtypen klassifiziert, was von den jeweiligen Symptomen sowie der Dauer abhängig ist. So ist die Rede von einer kurzen oder langen depressiven Reaktion (Dauer: bis zu zwei Jahre). Des Weiteren existiert eine Mischung von Angst und depressiver Reaktion. Außerdem kann vor allem die Gefühlswelt beeinträchtigt werden, was eine weitere Art der Störung ist. Kategorisiert wird zudem eine hauptsächliche Störung des Sozialverhaltens. Eine Mischung dieser beiden Formen ist ebenso nicht auszuschließen. Letztendlich existiert eine Art mit sonstigen Symptomen, die noch expliziter genannt werden.


Die Krankheit ist vor allem dann vorhanden, wenn der Umgang mit einer Lebensveränderung für einen Menschen problematisch ist. Diese Menschen können sich an das neu Eintreffende nicht anpassen und kämpfen im Prinzip dagegen an. Solche auslösenden Stressoren können Veränderungen oder Umbrüche im Leben sein, wozu beispielsweise soziale, familiäre oder berufliche Konflikte zählen. Sehr wichtig ist zu beachten, dass nicht der objektive Härtegrad des Ereignisses die Symptome und somit die Krankheit beeinflusst, sondern die subjektive Wahrnehmung und das Empfinden der Belastungssituation.

Außerdem lenken die persönliche Vorgeschichte der Person sowohl die individuelle Belastbarkeit als auch Bewältigungsfähigkeiten die Entstehung, den Grad und die Dauer der Störung. Im Normalfall hält eine Anpassungsstörung meist nicht länger als sechs Monate an. Es sei denn, die Person reagiert über einen längeren Zeitraum depressiv. Der Verlauf der Anpassungsstörung ist zusammenfassend sehr individuell.


Welche Ursachen gibt es?

Diese Krankheit ist sehr abhängig von der einzelnen Person, denn unter andern beeinflussen Alter, Geschlecht oder Lebensumstände den Verlauf und den Grad der Krankheit. Vor allem ist hierbei auf die psychische Vorbelastung zu achten. Gründe für das Eintreten sind hauptsächlich belastende Ereignisse. Hierzu zählen im Allgemeinen einschneidende Geschehnisse beziehungsweise Veränderungen der Umstände Leben, wie eine Scheidung, die Trennung vom Partner, ein Arbeitsplatzwechsel sowie das Verlieren des Arbeitsplatzes oder auch ein Umzug zählen kann man dazu zählen.

Auch finanzielle Probleme sind nicht auszuschließen. Überall, wo ein Leidensdruck auf einen Menschen herrscht, kann es zur Krankheit kommen. Weitere soziale Ursachen können sein, ein Kind zu bekommen. Hierbei können sowohl das Kind als auch die Eltern von der Krankheit betroffen sein. Ein Todesfall einer nahestehenden Person sowie das Eintreten einer schweren Krankheit im Familien- oder Bekanntenkreis können ebenfalls zu einer Anpassungsstörung führen. Auch wenn man selbst von einer anderen schweren Krankheit betroffen ist, kann das Stress-Response Syndrom hervorgerufen werden.


Weiterhin können Komplikationen und Streitigkeiten in Beziehungen, die einem längerfristig belasten, diese Krankheit verursachen. Außerdem kann das Umfeld das Auslösen der Krankheit hervorrufen. Da das Umfeld uns sehr beeinflusst, kann es vorkommen, dass beispielsweise eine kriminelle Umgebung oder das ständige Zusammensein mit körperlich oder psychisch kranken Menschen bei uns vermehrt Stress produziert. Somit sind wir Belastungssituationen ausgesetzt.

Weiterhin können folgende Dinge eine Anpassungsstörung auslösen: selber Opfer eines Vergehens gewesen zu sein oder sexuell vergewaltigt zu werden. Daneben zählen das Erleben von Attentaten sowie Überfällen zu den Ursachen. Die Beteiligung, das Beobachten oder Miterleben eines Unfalls können weitere Belastungssituationen darstellen. Hinzu kommt das Erleben einer Katastrophe, wie Naturkatastrophen, hierzu zählen Überflutungen, schwere Winde oder große Brände. Immer wenn negative Emotionen bei einem ausgelöst werden, die bis in das Unterbewusstsein gelangen, werden die Erlebnisse negativ verankert. Die Psyche hat damit zu kämpfen und somit kann es zum Auslösen der Krankheit kommen.


Symptome & Anzeichen

Es existieren zahlreiche psychische sowie physische Symptome, die auf eine Anpassungsstörung hinweisen. Am häufigsten treten Traurigkeit und somit eine depressive Grundstimmung auf. Angst, Furcht und Sorgen plagen den Betroffenen. Das Gefühl auf Aussichtslosigkeit und Hoffnungslosigkeit spielen ebenfalls eine große Rolle. Im Zuge der Depressivität und der melancholischen Stimmung weinen die betroffenen häufig und sind sehr sensibel. Die Erkrankten sind meist verzweifelt und verbittert. Oft isolieren sie sich von der Gesellschaft, weshalb sie sich meist auch einsam und allein fühlen.

Aus all diesen Gründen denken die Betroffenen dem Alltag nicht mehr gewachsen zu sein. Folglich scheinen kleine Aufgabe als ein großes Problem, das nicht zu lösen ist. Mit Druck können die Menschen weniger umgehen: Das Gefühl von Bedrängnis und Überforderung ist präsent.

Diese psychischen Symptome haben Auswirkungen auf den Körper, denn dieser reagiert immer auf das Gefühlsleben. Kopfschmerzen, Verspannungen und Rückenschmerzen zeigen sich oft als körperliches Leiden im Verlauf der Krankheit. Einige erkranken an Verdauungsproblemen (Verstopfung, Durchfall) oder an einer Magenschleimhautentzündung. Auch die Haut ist ein Organ, welches oft auf die Psyche reagiert. Ausschlag, ständiges Jucken oder Pickel sind Zeichen des Körpers.


Im Zuge dessen treten Desinteresse und Konzentrationsstörungen auf. Diejenigen Leidtragenden sind demotiviert und sehen keinen Sinn Dinge zu erledigen. Die Lebensfreude sinkt und somit kommt es vor, dass man sich zunehmend isoliert. Dies zeigt sich in einem Rückzug, Gereiztheit oder dissozialem Verhalten. Ältere Menschen ziehen sich häufig zurüCK und isolieren sich, wobei jüngere Menschen eher aggressiv und gereizt sind.

Oft fällt auf, dass sich die Erkrankten für ihren Charakter untypisch verhalten und sich in ihrem Wesen ändern. Dinge, die zuvor Freude bereitenden (wie das Ausüben der Hobbys), können nun eine Anforderung sein. Mit der Lustlosigkeit kommen auch das Verweigern der Arbeit oder zur Schule zu gehen vor. Da der Körper auf diese Dinge reagiert, gehören Appetitlosigkeit oder übermäßiger Appetit sowie Schlafstörungen ebenfalls zu den Symptomen.

Der natürliche Biorhythmus wird beeinflusst. Auf Grund der Schlafstörungen sind viele meistens müde, antriebslos und ausgelaugt. Fehlende Energie führt wiederum zu den oben genannten Symptomen. Des Weiteren greifen einige zu Drogen oder Alkohol, konsumieren vermehrt Tabak oder Kaffee, was den Körper wiederum negativ beeinflusst. Es beginnt ein Teufelskreislauf aus Symptomen, weshalb Hilfe und Beratung dringend notwendig sind.


Diagnose & Krankheitsverlauf

Das Beobachten des körperlichen und psychischen Zustandes und das damit folgende Aufstellen der Symptome helfen dem Arzt, die Krankheit zu diagnostizieren. Ein Bluttest oder Untersuchungen, die bildgebend sind (MRI, CT), können unterstützend sein, um die Krankheit festzustellen. Oft hilft es, wenn der Hausarzt mit einem Psychiater kooperiert, um gemeinsam das Bild der Krankheit festhalten zu können. Außerdem ist darauf zu achten, dass es sich nicht um andere ähnliche Psychische Erkrankungen handelt. Denn posttraumatische Belastungsstörungen, eine Depression oder andere Arten von Belastungsstörungen haben gleiche Symptome und Anzeichen, weshalb hier zu differenzieren ist.

Die Dauer sowie die Intensität verschiedener Symptome lassen die Krankheit feststellen und die Art klassifizieren. Zudem wird meist das Alltagsleben des Betroffenen analysiert, um zu schauen, in welchem Zusammenhang und welche Lebensumstände das Krankheitsbild prägen. An dieser Stelle ist eine Diagnose von einem Psychologen oder Psychiater sinnvoller, denn diese sind in dem Gebiet, wozu die Krankheit gehört, geschulter und können wahrscheinlich unterstützender bei der Genesung sein.


Die körperlichen Symptome setzten meist gleichzeitig oder später ein, da diese als Folge und auch im Zusammenhang mit den psychischen Symptomen auftreten.

Um die Umstände des Patienten zu kennen, sollte der Arzt einige Frage stellen, damit anschließend die Persönlichkeit des Betroffenen eingeschätzt werden kann. Auf diese Weise kann er den Grad sowie die Art der Störung feststellen und entsprechende Maßnahmen vollziehen. Des Weiteren wird anhand dessen festgestellt, welche Möglichkeiten zur Genesung unterstützend sein können.

Damit die Lebenssituation des Patienten und der Patient an sich besser kennengelernt wird, könnten folgende Fragen gestellt werden: Wie ist der Umgang des Patienten mit vorherigen negativen Erlebnissen? Wie hat er diese verarbeitet? Wie sieht die Zukunft des Patienten aus? Könnte es in diesem Zusammenhang sein, dass künftig ähnliche oder weitere Belastungs- sowie Stresssituationen auftreten könnten? Kennt der Betroffene eventuell eigene Strategien, um mit Belastungssituationen umzugehen? Ist der Patient in der Lage eigenständig diesen Situationen entgegenzuwirken? Inwiefern ist bei der Behandlung mit sozialer Unterstützung, wie der Familie oder Freunde von außen zu rechnen? Wie hoch ist Risiko, dass die Krankheit sich verschlimmert, zu einer Depression wird und somit die Gefahr eines Suizides besteht?

Mit Hilfe und Beratung fangen nach einigen Wochen die Patienten an, sich besser zu fühlen. Der Wille gesund zu werden und gegen die Krankheit anzukämpfen sowie offen für Hilfe zu sein, ist ein wesentlicher Beitrag zur Genesung.


Häufigkeit & Diagnosedaten

Das Stress Response-Syndrom tritt in der Regel sehr häufig als psychische Störung auf. Das Geschlecht, Alter, Herkunft und der Lebensstil haben keinen Einfluss darauf, ob man betroffen wird oder nicht. Allerdings können diese Faktoren Dauer und Art beeinträchtigen. Obwohl das Alter nicht ausschlaggebend für das Einsetzen der Krankheit ist, tritt sie in einer Vielzahl bei Erwachsenen oder älteren Mensch auf. Jedoch können auch Babys betroffen sein.

Im klinischen Alltag ist das Stress-Response Syndrom keine Seltenheit. Auf Grund der modernen Lebensweise und dem damit existierenden zunehmenden Druck von außen auf den Einzelnen, wird vermutet, dass die Krankheit zunimmt. Die Störung wird häufig diagnostiziert und kann in Kombination mit weiteren psychischen Krankheiten auftreten. An dieser Stelle sind vor allem Persönlichkeitsstörungen nicht selten, die im Nexus mit dieser Art von Angststörung stehen.

Es liegen bis dato keine Daten vor, die etwas zur Therapie einer Anpassungsstörung aussagen, hierbei sind die Einnahme von Medikamenten sowie das Besuchen der Psychotherapie mit inbegriffen. Eine kognitive Verhaltenstherapie sowie Stress-Impfungstraining oder eine kognitive Restrukturierung stellen Methoden dar, die unterstützend sein können.


Auf Grund der enormen Unterschiedlichkeit und persönlichen Anhängigkeit des Betroffenen bezüglich der Krankheit, können noch keine festen Daten gesetzte werden. Allerdings gibt es eine Fülle von Studien von Krankheiten, die der Anpassungsstörung verwandt sind. Die Störung ist im Allgemeinen schwer einzuordnen, was wissenschaftlich als ein „akademischen Neglekt“ bezeichnet wird.

Auf jeden Fall wird die Krankheit zunehmend erforscht und wirft in der Wissenschaft viele Fragen auf. Die Anpassungsstörung wird derzeit als eine „unterschwellige Depression“ bezeichnet sowie zu den „unterschwelligen Angststörung“ kategorisiert.

Das Eintreten der persönlichen psychischen Autorität ist nach der Krankheit vorhersehbar. Oft bekommen die Betroffenen nach einigen Monaten ihr normales Alltagsleben mitsamt der Persönlichkeit wieder. Nach einer gezielten und effektiven Behandlungsmethode tritt folglich eine Genesung mit Sicherheit ein.


Komplikationen bei der Krankheit

Auf Grund der Abhängigkeit des Verlaufs, der Symptomatik und der Dauer der Krankheit vom jeweiligen Betroffenen, ist es zuerst schwierig ein allgemeines Bild der Krankheit bei dem Patienten zu machen. Ursache und Verlauf müssen zu allererst gründlich analysiert werden. Zudem kommt hinzu die Persönlichkeit, die Lebensumstände und die Vorgeschichte des Patienten zu erforschen.

Je komplizierter die Ausgangslage ist und je mehr Zusammenhänge existieren, desto schwieriger ist es ein Bild der Krankheit zu machen und eine passende Therapie und Behandlungsmethode festzulegen. Empfehlenswert sind hier Kooperationen der Fachärzte sowie Unterstützungen von der Familie des Betroffenen. Alter, Geschlecht und Charakteristika spielen ebenfalls eine große Rolle, was die Genesung beeinflusst.


Zudem ist es wichtig darauf zu achten, dass es sich wirklich um eine Anpassungsstörung handelt und nicht um eine andere Art einer psychischen Erkrankung. Es kann vorkommen, dass die Störung länger anhält und der Betroffene, dem entsprechend länger von den Symptomen geplagt wird. Dann liegt ein anderer Härtegrad der Störung vor und der Arzt muss festlegen, ob es sich um eine andere Art einer psychischen Störung handelt oder sogar um eine Depression.

Außerdem sollte auf die Zufuhr der Medikamente geachtet werden. Auf Antidepressiva reagieren einige Menschen mit Nebenwirkungen, welche fatal für die Lage sein können. Achten Sie darauf alles im Vorfeld zu besprechen. Meistens kann auch die Einnahme chemischer Medikamente verhindert werden, denn die Natur gibt den Menschen sehr viel her, was ebenfalls der Genesung hilft. Im weiteren Verlauf unten wird nochmals auf homöopathische oder andere Mittel eingegangen, die die Behandlung unterstützen. Aber auch bei den natürlichen Mitteln sollten Sie darauf achten, dass Sie diese vertragen. Aus diesen Gründen ist es sinnvoll mit Fachärzten unterschiedlicher Bereiche, wie Psychiater, Hausarzt oder Homöopath zu kommunizieren.


Wann sollte man zum Arzt gehen?

Bereits nach ersten Anzeichen, wie innere Unruhe, Antriebslosigkeit oder Lustlosigkeit ist es sinnvoll einen Arzt aufzusuchen. Wenn bemerkt wird, dass das Wesen des Menschen sich verändert, besteht die Gefahr an einer psychischen Erkrankung zu leiden beziehungsweise, dass diese ausbrechen könnte. Sich die Meinung seiner Mitmenschen zu holen, kann nicht schaden. Auf diese Weise nimmt man eine ganz andere Sichtweise auf die eigene Persönlichkeit an und nimmt die persönlichen Veränderungen eventuell objektiv wahr. Kommunikation ist hier also sehr wichtig.

Ebenfalls kann sich die Krankheit in unruhigen Schlaf oder Appetitlosigkeit bemerkbar machen. Hier werden die psychischen Symptome oft nicht richtig wahrgenommen und der Körper reagiert. Dann ist der natürliche Biorhythmus bereits gestört. Ein Arzt ist in jedem Fall aufzusuchen, vor allem wenn die Symptome für den Menschen unbekannt sind. Hören Sie also auf ihren Körper. Der Arzt überweist je nach Grad der Krankheit den Patienten an einen Psychiater, der intensiver und genauer bei der Behandlung vorgehen kann.


Behandlungsmethoden & Therapie

Die wichtigste Behandlungsmethode bei einer Anpassungsstörung ist der Besuch einer Psychotherapie oder bei einen Psychiater aufzusuchen. Dies fungiert parallel als Beratung. Der Psychiater hilft Ihnen mit vielen meist individuell angepassten Methoden zur Genesung.

Die Therapie ist eine emotionale Hilfe und unterstützt wieder im Alltagsleben klarzukommen, sodass Sie künftigen Belastungssituationen standhalten können. Ist erst einmal die Ursache erkannt wurden, kann die Krankheit effektiver behandelt werden. Dies trägt dazu bei, dass Sie weiteren Stresssituationen egal welcher Härte, gewachsen sein werden. Auch Gruppentherapien können den Betroffenen helfen. Gruppensitzungen können auch nach Abschluss der Besuche eines Psychiaters hilfreich sein.

Hervorzuheben ist das rechtzeitige Handeln und vor allem, dass die Methoden auf die Persönlichkeit des Patienten abgestimmt sind. Ist die Depression stärker ausgeprägt und treten sogar Suizidgedanken auf, dann können Medikamente, wie Antidepressiva eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, seine Gedanken und Gefühle den Ärzten mitzuteilen, da Lebensgefahr in einigen Fällen nicht auszuschließen ist.

Antidepressiva oder Anti-Angst Medikamente tragen zu einer Stabilität der Psyche bei. Jedoch sollten diese nicht länger als einige Monate eingenommen werden. Eine Psychotherapie sollte darüber hinaus bei einer Anpassungsstörung zu einer gelungenen Anpassung an die zugrunde liegenden Lebensveränderungen führen.


Eine Verhaltenstherapie kann dazu beitragen, Fähigkeiten der Bekämpfung der Symptome zu vermitteln. So kann der Betroffene Angstreaktionen oder depressiven Symptomen angemessen entgegenwirken. Die Verhaltenstherapie beinhaltet Verfahren zur Kontrolle des körperlichen Befindens, wie Entspannungsmethoden. Außerdem werden Methoden beigebracht, wie man sich selbst beruhigen kann und mit negativen Gedanken und Gefühlen umgeht. Mit Hilfe einer Verhaltenstherapie, die kognitiv verläuft, werden Veränderungen von beklemmenden Einstellungen und Bewertungen erlangt.

Eine weitere Methode ist eine Hypnotherapie, womit Furcht, Ängste oder Beklemmungsgefühle des Betroffenen abgebaut werden. Dabei greift der Fachmann in Ihr Unterbewusstsein ein, damit im Trancezustand die jeweiligen Ressourcen aktiviert werden. Ebenfalls können individuell biografische Erfahrungen, die negative Auswirkungen auf die Persönlichkeit haben und zu einer nicht ausreichenden Fähigkeit zur Anpassung an belastende Vorfälle, mit einer Hypnosetherapie beeinflusst werden.


Vorbeugung – Impfung & Prävention

Da die Anpassungsstörung eine psychische Krankheit ist, kann nicht mit Medikamenten oder Impfungen vorgebeugt werden. Im Allgemeinen existiert keine Möglichkeit, eine Anpassungsstörung zu verhindern, denn Belastungssituationen kommen im Leben vor. Jedoch gibt eine Chance, individuelle gesunde Bewältigungsstrategien zu entwickeln. So kann zum Beispiel mit Zeiten, die stressreich sind, angemessen umgegangen werden. Auf diese Weise wird einer Störung entgegengewirkt. Sehr unterstützend und vorbeugend ist eine ausgewogene und gesunde Lebensweise für sowohl den Geist als auch den Körper.

Achten Sie auf genügend Erholung und Entspannung. Wenn Sie ein stressiges Alltagsleben haben und viel beschäftigt sind, achten Sie darauf regelmäßig Pausen einzubauen, sich gesund zu ernähren und genügend erholsamen Schlaf zu bekommen.

Des Weiteren sollten Sie sich neben ihrer Arbeit und Familienleben ein Hobby suchen, was Ihnen sehr guttut. Regen Sie ihre Kreativität an und bewegen Sie sich regelmäßig. Kurse, wie Yoga oder Pilates sind sehr empfehlenswert. Des Weiteren hilft das regelmäßige Meditieren zur Vorbeugung einer Anpassungsstörung. Mit diesen Methoden werden Sie im Allgemeinen ausgeglichener sein und können Belastungs- sowie Stresssituationen standhalten.


Prognose zur Heilung

Da eine Anpassungsstörung meist nur bis zu sechs Monate anhält, tritt je nach Ausmaß die Heilung bald ein. Bei frühen Erkennen und entsprechenden Handeln kann natürlich der Betroffene eher zur Genesung gelangen, als diejenigen, welche das Aufsuchen der Hilfe vor sich hinschieben. Viele Menschen hören nicht auf ihren Körper oder nehmen Worte ihrer Mitmenschen nicht wahr, welche auf die Symptome einer Anpassungsstörung hinweisen könnten.

Da viele häufig im Alltag an Schlafproblemen oder übermäßigen Appetit leiden, können auch diese Symptome als normal angesehen werden und die Krankheit wird später festgestellt. Falls zu spät Beratung und fachliche Hilfe gesucht wird, kann die Psyche mit der Belastung zunehmend weniger umgehen und die Symptome verschlimmern sich, was zu einer schweren Depression führen kann.

Allerdings ist die Medizin sowohl im körperlichen als auch geistlichen Bereich sehr fortgeschritten und eine Heilung mit Hilfe von entsprechenden Maßnahmen bald eintreffen. Der Betroffene sollte allerdings bereit sein Hilfe anzunehmen und seine Lebenssituation sowie seinen Lebensstiel zu verändern. Eine gesunde, ausgewogene und ruhige Lebensweise unterstützen die Heilung


Anpassungsstörung bei Säuglingen

Eine Besonderheit ist eine Anpassungsstörung bei Säuglingen, denn eine Geburt ist ebenfalls eine Belastungssituation sowohl für die Mutter (oder dem Vater) als auch für den Säugling. Stress tritt in jedem Fall auf und nicht immer sind Komplikationen auszuschließen. Diese Belastungen und der Stress können dem Kind und bei der Mutter Anpassungsstörungen auslösen.

Schreikinder, Babys, die schlecht schlafen oder keine Nahrung zu sich nehmen wollen, haben oft eine Anpassungsstörung. Diese Symptome und mitsamt der Probleme des Neugeborenen werden zusammenfassend als frühkindliche Regulationsstörungen bezeichnet.

Ebenfalls kann eine Störung in der Beziehung zwischen Mutter und Kind auftreten, was dann zu einer Anpassungsstörung zählt. Oft sind Eltern mit der Versorgung und der Betreuung des Neugeborenen überfordert, was sich negativ auf das Kind auswirkt, denn dieses ist auf seine Eltern angewiesen, um zu überleben. Die Babys sind unruhig, schlafen nicht durch und schreien sehr viel. Dadurch sind die Eltern noch frustrierter und verzweifeln. Dies hat wieder negative Auswirkungen auf das Kind.

Da dieses Phänomen nicht selten vorkommt, existieren viele Anlaufstellen, die die Eltern unterstützen. Kinderärzte oder andere Fachärzte aufzusuchen, ist ebenso empfehlenswert. Außerdem gibt es zahlreiche Literatur, Sachbücher und Infomaterial bezüglich dieser Thematik.


Alternative Behandlungsmethoden

Neben dem stationären Aufenthalt und der Methoden der Medizin können Sie selber alternativ handeln. Zu allererst ist es wichtig zu erkennen, was Ihnen gut tut. Welche mentalen Ausgleiche haben Ihnen sonst immer geholfen? Spaziergänge, Massagen oder Saunagänge? Welche Nahrungsmittel, wie frisches Obst, geben Ihnen Energie? Fragen Sie sich ob sie eventuell übermäßig Kaffee konsumieren oder sich einseitig ernähren und versuchen Sie dort anzusetzen, damit ihre Genesung unterstützt wird.

Alternativ können Gruppengespräche, Meditationen, Yoga oder Tanzkurse ebenfalls helfen. Hypnose ist ebenfalls eine Methode, die unterstützend sein kann, jedoch nicht bei allen Menschen anschlägt.


Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Sinnen tolle Wahrnehmungen bieten, welche Ausgeglichenheit und Ruhe in Ihnen hervorrufen. Oft helfen klassische Musik oder Naturgeräusche. Auf Plattformen finden Sie genügend Hörbücher oder Musikstücke, die einen entspannen. Auch Düfte oder ein leckeres selbstgemachtes Essen, kann ihre Stimmung heben.

Des Weiteren ist darauf zu achten, dass Sie von außen Unterstützung erhalten. Seien Sie mit den Menschen zusammen, die Ihnen guttun und auf Sie positiv wirken. Das Umfeld ist sehr entscheidend, wenn es um unseren psychischen Zustand geht.

Entspannungsurlaube reichen bei vielen Menschen aus, sich geistig, seelisch und körperlich zu erholen, was ebenfalls die Heilung unterstützt. Des Weiteren kann eine Kur beantragt werden. Dies ist abhängig von der jeweiligen Krankenkasse, weshalb Sie einen Kurantrag mit Ihrem Hausarzt besprechen und regeln sollten. Auch der Aufenthaltsort der Kur ist von der Kasse vorgegeben.

Ausflüge in die Natur wirken sich ebenfalls positiv aus. Gehen Sie regelmäßig in die Natur und am besten dorthin, wo Sie sich wohlfühlen und positive Erinnerungen verknüpfen. Für einige ist es der Wald, für den anderen die Berge oder auch ein See. Versuchen Sie in sich hineinzuhorchen und zu spüren, was ihnen gut tut.
Im Folgenden werden weitere Mittel erläutert und genannt, die ihre Genesung fördern. Achten Sie auf Verträglichkeit und besprechen Sie die Einnahme mit einem Facharzt, falls Sie sich unsicher sind und Nebenwirkungen haben sollten.

Welche Hausmittel können helfen?

Zahlreiche Kräuter, Pflanzen und andere Hausmittel haben sich schon immer bei Stress bewährt und unterstützen die seelische und geistige Genesung. Kamille, Lavendel, Baldrian oder Fenchel beruhigen Geist und Seele. Ebenfalls heilen Kräuter körperliche Beschwerden, wie Schmerzen im Magen-Darmtragt.

Beispielsweise hilft Kamille gegen Missmut, Ungeduld und ständig anhaltender Unzufriedenheit. Wut und Ärger können durch Kamelie abnehmen.

Vor allem als Tee können Sie diese Pflanzen zu sich nehmen. Auch Kräuterbäder helfen zur Beruhigung und Entspannung. Das Einatmen und inhalieren von bestimmten Kräutern hat eine unterstützende Wirkung zur Genesung. Johanniskraut unterstützt die Serotoninausschüttung und Baldrian beruhigt die Nerven.


Wechselduschen, wie Kneipbäder oder Saunagänge sind außerdem gut für den Stoffwechsel und das allgemeine Wohlbefinden. Die gute alte Hühnerbrühe enthält zahlreiche Stoffe, welche das Immunsystem wieder aufbauen und somit vor allem körperlich wieder Energie liefern kann. Auch Säfte, wie Holundersaft oder Traubensaft enthalten Enzyme, welche dem Körper guttun und ihrer depressiven Stimmung entgegenwirken. Die dort enthaltenden Vitamine helfen zudem den Stoffwechsel und das Wohlbefinden zu verbessern. Vitamine sind zudem in Zitrusfrüchten oder Beeren enthalten.

Auch warme Milch mit Honig oder Sirup hilft vielen Menschen. Zu empfehlen ist dies abends zu trinken, sodass Sie zur Ruhe kommen, denn dieses Getränk unterstützt den Schlaf. Der Honig hilft ebenfalls gegen Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden. Achten Sie darauf, dass der Honig nicht überhitzt wird. Dies gilt auch für bestimmte Kräuter, wenn Sie Tee aufbrühen. Zu heißes Wasser kann die Wirkung hemmen. Was viele nicht wissen ist, dass kalte Milch müde und schlapp macht. Falls Sie also zum Frühstück Müsli zu sich nehmen, wärmen Sie die Milch vorher leicht an. Versuchen Sie ohne Druck oder große Überwindungen Hausmittel anzuwenden. Versuchen Sie herauszufinden, was ihnen hilft, wobei sie sich wohlfühlen und was Ihnen schmeckt.

Methoden für zu Hause: Wechselduschen, wie Kneipbäder oder Saunagänge, Entspannungsbäder

Nahrung: Hühnerbrühe, Gemüsesuppe, Zitrusfrüchte, Beeren

Getränke: Holundersaft oder Traubensaft, Orangensaft oder heiße Zitrone aufbrühen, warme Milch mit Honig,

Tee verschiedender Sorten: Kamille, Minze, Salbei, Johanniskraut, Lavendel, Baldrian


Heilkräuter & Heilpflanzen

Johanniskraut, Baldrian und Lavendel helfen der Beruhigung und der inneren Harmonie. Diese Kräuter wirken sich in der Regel positiv auf die Psyche aus.

Zudem ist die Ignazbohne eine Pflanze, welche ausgleichend auf die Psyche wirkt. Vor allem bei depressiven Verstimmungen, Antriebslosigkeit, Traurigkeit und Schlafstörungen unterstützt das Mittel ihren Geist.
Die Zitrone ist ebenfalls eine Pflanze, welche zu nennen ist, denn die unterstützt die Konzentration und das Denkvermögen. Wenn Sie einen stressigen Arbeitstag vor sich haben, trinken Sie früh morgens gleich nach dem Aufstehen ein Glas Wasser mit einem Schuss frisch gepresster Zitrone. Im Alltag können Sie sich auch heiße Zitrone machen, wo ein Löffel Honig perfekt geschmacklich harmoniert.

Die Ingwerwurzel ist eine Pflanze, welche auch viele positive Effekte auf den menschlichen Organismus hat. Die Pflanze wirkt entzündungshemmend und vor allem bei Magen und Darmbeschwerden. Zudem regt sie den Stoffwechsel an und aktiviert ihren Geist. Kochen Sie sich am besten einen Ingwertee in Kombination mit Zitrone und Honig. Einen effektiveren Aufguss kann es für Ihre Genesung kaum geben.

Auch Minze oder Salbei sind Kräuter, die sich schon immer zur Unterstützung des Wohlbefindens bewährt haben.


Kräuter:

  • Johanniskraut
  • Baldrian
  • Minze
  • Salbei

Lavendel:

  • beruhigend
  • innere Ruhe und Harmonie sowie Beständigkeit
  • hilft zum Einschlafen und bei unruhigem Schlaf

Kamille:

  • unterstützung der organischen Funktionen sowie des allgemeinen Wohlbefindens

Sonstige:Zitrone:

  • Stoffwechselanregend
  • konzentrationsfördernd
  • steigert das Durchhaltevermögen
  • regt den Stoffwechsel an

Ingwerwurzel:

  • regt den Stoffwechsel an
  • hilft bei Magen- und Darmbeschwerden

Ignazbohne:

  • unterstützt die Hebung der Laune
  • gegen Antriebslosigkeit
  • Traurigkeit
  • hilft bei unruhigen Schlaf
  • allgemein sehr unterstützend für den Geist

Ätherische Öle

Bitte achten Sie auf hochwertiges und naturreines ätherisches Öl, sonst kann es beim Nutzen der Öle beispielsweise zu Kopfschmerzen führen. Auch ist die Wirkung des Öls abhängig von der Person, denn jeder hat andere Assoziationen zu bestimmten Düften, die Erinnerungen damit verbundene Gefühle auslösen.

Teebaumöl erweitert die Atemwege und hat eine allgemeine beruhigende Wirkung. Duft der Rose lässt sich als süß, blumig und weiblich beschreiben und hat entsprechend positive Wirkungen auf die Psyche. Das ätherische Öl hat helfende Effekte auf die Herzfunktion und wirkt auf dessen Energiezentrum. Die Rose harmonisiert den inneren Gefühlszustand des Menschen und kann ebenfalls zum Lösen von Blockaden beitragen. Kummer und Sorgen können so nicht mehr als extrem belastend gesehen werden.


Falls sie den Duft von Erde, Gras und Moos mögen, ist Vetiver empfehlenswert. Einige Menschen können diesen Duft jedoch nicht leiden. Probieren Sie es aus, was Ihnen hilft. Das Öl bringt Sie auf den Boden zurück und wirkt der inneren Unruhe entgegen. Es hilft zu Ihnen wieder zu sich selbst zu finden.

Der Zitronenduft ist frisch und leicht. Es hat eine gewisse energetische Wirkung, da dieser Duft oft mit Sommer und Lebendfreude verbunden wird. Zitrone regt den Geist an und hilft der Konzentrationsfähigkeit sowie dem Durchhaltevermögen. Sie schärft quasi den Verstand. Vor allem wenn Sie geistig viel zu leisten haben und durch Ihre Anpassungsstörung eingeschränkt sind, ist dieser Duft hilfreich.

Auch die Orangenblüte ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, denn sie ist ebenfalls erfrischend und hat einen süßen Duft, der auf viele Menschen positive Auswirkungen hat. Der Duft der Neroli wirkt außerdem antidepressiv und tröstend. Die Orangenblüte schenkt ihnen wieder innere Stärke und wirkt der Aussichtslosigkeit sowie Hoffnungslosigkeit entgegen. Zusammenfassend hilft dies ihrer Aura, was bei vor allem empfindsamen Menschen effektiv ist.

Lavendel, wie bereits erwähnt, hat ebenfalls eine fördernde Wirkung auf die Psyche. Es gibt auch Tücher, welche bestimmte Kräutergerüche haben. (Informieren Sie sich in Apotheken). Lavendel macht Ihre Gedanken klarer und schafft eine innere Weite sowie Ausgeglichenheit. Die Pflanze ist gut bei Verbissenheit, Stress sowie Stimmungsschwankungen.

Vor allem abends ist die Anwendung des Lavendels zu empfehlen, da dieser den Schlaf fördert. Auch die Eukalyptuspflanze kann sehr beruhigende Gefühle und allgemeines Wohlbefinden in Ihnen hervorrufen. Zudem erweitert es die Atemwege und ihre Atmung wird intensiviert, wodurch Sie mehr Kraft tanken.


Teebaumöl:

  • Erweiterung der Atemwege
  • beruhigende und entspannende Wirkung

Rosenöl:

  • gibt Energie und Antrieb
  • belebt sie wieder

Lavendelöl:

  • Gedanken werden klarer
  • innere Harmonie und Ausgeglichenheit
  • Ruhe und Wohlbefinden werden erhöht

Vetiver:

  • Standfestigkeit
  • innere Ruhe
  • Sicherheit wird erhöht

Zitronenöl:

  • anregende Wirkung
  • gibt Kraft und Energie

Orangenöl:

  • anregende und belebende Wirkung
  • gibt wieder Hoffnung

Eukalyptusöl:

  • Erweiterung der Atemwege
  • allgemeine Entspannung
  • hilft im „Hier und Jetzt“ zu sein

Homöopathie & Globuli

Es existieren zahlreiche Globuli mit wichtigen Salzen, die unter dem Punkt „Schüsslersalze“ aufgezählt werden. Zudem ist das Nahrungsergänzungsmittel Neukönigsfördere sehr empfehlenswert, da es eine Vielzahl lebenswichtiger Stoffe hoch dosiert beinhaltet. Es wurden Studien zur Wirkung der kleinen weißen Kügelchen durchgeführt, wo bestätigt wurde, dass einigen Menschen diese tatsächlich helfen. Es gibt einige Ärzte die die natürlichen Mittel befürworten und bevorzugen.

Im Allgemeinen existieren zahlreiche homöopathische Nahrungsergänzungsmittel, die zur Heilung breitragen. Empfehlenswert ist es an dieser Stelle ebenfalls einen Homöopathen aufzusuchen, da dieser die natürlichen Medikamente spezifischer anpassen kann, als ein Psychiater oder Hausarzt.

Das Produkt Gelsemium sempervirens D12 hilft ihnen gegen Nervosität, Schwäche sowie Ängstlichkeit. Außerdem könnte das Mittel Bryonia cretica D12 gegen Ärger und Gereiztheit ihnen helfen. Gegen Müdigkit und wenn Sie sich erschöpft fühlen probieren Sie Ambra D6.

Eisenhut oder auch Aconitum hilft bei innerer Unruhe und bei körperlichen Beschwerden, wie Frieren oder Schmerzen. Jasmin, vor allem der wilde Jasmin, gilt als Mittel gegen Kopfschmerzen oder Migräne sowie gegen Müdigkeit und Schlappheit. Die Brechnuss oder auch Nux vomica unterstützt sie bei Unwohlsein, wie Sodbrennen, Übelkeit oder Bauchschmerzen. Falls Sie auf Stress mit Magen- oder Darmbeschwerden reagieren, ist die Brechnuss ein sehr empfehlenswertes Mittel.


homöopathische Mittel:

  • Schüsslersalze
  • Eisenhut
  • Jasmin
  • Brechnuss

Inhalt Neukönigsfördere:

Gelsemium sempervirens D12:

  • gegen Nervosität
  • gegen Schwäche
  • gegen Ängstlichkeit

Bryonia cretica D12:

  • gegen Ärger
  • gegen Wut
  • gegen Gereiztheit

Ambra D6:

  • hilft bei Müdigkeit und Erschöpfung

Schüssler-Salze

Das Globuli Kalium phosphoricum ist ein Nährstoff für Nerven, denn das dort enthaltende Kaliumphosphatgilt als das Salz der Psyche. Es stellt das wohl bedeutendste anorganische Salz der Zellen dar: hervorzuheben ist die Bedeutung für Blutflüssigkeit sowie für die Gehirn-, Nerven- und Muskelzellen. Die Funktion des Salzes ist die Sicherung der Energiezufuhr und somit das Weiterleiten von Nervenimpulsen.

Ebenfalls können die Globuli Magnesium phosphoricum und Natrium phoshphoricum eingenommen werden. Magnesium kann ebenfalls hilfreich sein, denn es hat eine hohe Relevanz für die Muskelaktivität. Im Muskel beeinflusst das wichtige Nährsalz Nervenimpulse, die Energiezufuhr und ist für die Geschmeidigkeit der Muskelfasern verantwortlich. Natrium phosphoricum ist wichtig für den Säure-Base- Ausgleich und hat somit Einfluss auf unseren Stoffwechsel. Schließlich kommt es ebenfalls in den Gehirnzellen, Nerven, roten Blutkörperchen, Muskeln sowie im Bindegewebe vor.

Auch Calcium posphoricum wirkt unterstützend auf die Psyche und das mentale Befinden. All diese Salze helfen bei Angstzuständen, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und depressiven Stimmungen. Bei innere Unruhe helfen das Schüssler Salz Nummer 8, also Natrium chloratum D6 im Wechsel mit dem Salz Nummer 11, also Silicea D12.


Kalium phosphoricum:

  • gut für Blutflüssigkeit
  • gut für die Gehirn-, Nerven- und Muskelzellen

Magnesium phosphoricum:

  • unterstützt die Muskelaktivität
  • weiterleiten der Nervenimpulse

Natrium phoshphoricum:

  • unterstützt Säure-Base- Ausgleich
  • gut für Stoffwechsel

Calcium posphoricum:

  • gut für Psyche und mentales Wohlbefinden

Diät & Ernährung

Auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist zu achten. Vor allem genug Eiweiß sollte aufgenommen werden, da dieses Grundbausteine für die im Gehirn gebildeten Botenstoffe sind, welche wir benötigen, um gute Laune zu haben, motiviert zu sein und einfach innerlich ausgeglichen.

Der Dopamin-, Serotonin- und Endorphinspiegel kann bei einer unausgewogenen Ernährung oder Mangelernährung gestört sein, sodass Depressionen und seelisches Leiden vorprogrammiert sind. Achten Sie also darauf Lebensmittel mit einem hohen Eiweißanteil zu sich zu nehmen. Hierzu zählen Nüsse, Hülsenfrüchte, Soja, Fleisch, Käse oder Eier.

Damit die wichtigen Aminosäuren auch vom Körper aufgenommen werden können, sollten Mineralsalze und Vitamine ebenfalls in großen Mengen aufgenommen werden. Eine pflanzliche Ernährung ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung. Genug Obst und Gemüse ist essenziell für die Genesung. Ohne eine gesunde Lebensweise ist es deutlich schwieriger, gesund zu werden.


eiweißhaltige Lebensmittel:

  • Ei (10g)
  • Magerquark (12g)
  • Herzer Käse (30g)
  • Schweinefelisch (20g)
  • Putenfleisch (25g)
  • Mandeln (20g)
  • Rote Linsen (7g)
  • Erdnüsse (30g)
  • Soja (32g)

ausgewählte wichtige Vitamine zur Unterstützung des Wohlbefindens:

Vitamin C:

  • Adrenalinproduktion wird gesteigert
  • Stärkung des Immunsystems (z.B.: In Orangen, Kiwi, Paprika, Brokkkoli oder Beeren)

B-Vitamine= „Nerven-Vitamine“:Vitamin B1:

  • schnelle Energie (z.B.: In Vollkornprodukten, Linsen, Bohnen oder Walnüssen)

Vitamin B2:

  • Hemmung der Prodkuktion von Stresshormonen (z.B.: in Joghurt, Ei oder Sonnenblumenkernen)

Vitamin A:

  • Abwehrung freier Radikale

Viatmin D:

  • vor allem durch Aufenthalt im Sonnenlicht produziert
  • nur 10% werden durch Nahrung aufgenommen

Gehen sie täglich mindestens eine Stunde im Sonnenlicht spazieren oder halten sich draußen auf.


wichtige Mineralsalze für Ihren Körper:Kalzium:

  • Stabilität von Knochen (z.B.: In Milch und Milchprodukte, wie Gauda oder Harzer Käse, Grünkohl)

Phosphor:

  • Energiegewinnung und -verwertung, Erhalt von Knochen und Zähnen (z.B.: in Kartoffeln, Weizen, Brot, Fleisch, Milch)

Kalium:

  • Regulierung des Wasserhaushalts
  • wichtig für die Herzfunktion (z.B.: In Kartoffeln, Milchprodukte, Fleisch, Fisch, getrocknete Früchte)

Magnesium:

  • Energiebereitstellung
  • Vorbeugung von Krämpfen
  • hilft bei Stress
  • senkt Cholesterinspiegel (z.B.: In Gemüse, Nüsse, Haferflocken, Getreide, Milch,
    Weizenvollkornbrot)

Natrium:

  • Regulierung des Wasserhaushalts
  • beeinflusst Blutdruck (z.B.: In Schinken, Fleisch, Karotten, Spinat, Hartkäse, Weizenmischbrot)

Chlorid:

  • Regulierung des Wasserhaushalts
  • Regulierung des Säure-Basen- Haushalts (z.B.: In Meeressalz, Weizentoastbrot)

Ebenfalls ist darauf zu achten, ausreichend gesunde Fette zu essen. Haben Sie keine Angst vor Fetten, denn diese sind genauso von Bedeutung für den Körper wie alle anderen Stoffe. Allerdings sollten Sie in diesem Zusammenhang darauf bedacht sein, pflanzliche und keine tierischen Fette zu sich zu nehmen. Diese sind vor allem in Nüssen oder Ölen enthalten. Braten Sie mit Pflanzenöl, peppen Sie ihren Salat mit Körnern oder Nüssen auf. Körner mit einem hohen Anteil von essenziellen Fettsäuren sind Sesam, Quinoa, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne.

Vermeiden Sie Fertigprodukte und Lightprodukte. Achten Sie darauf nur Tee und Wasser zu trinken. Auch der Kaffeekonsum sollte eingeschränkt werden. Schauen Sie, was die Natur zu bieten hat und informieren sie sich. Eine Ernährungsberatung oder ein Sachbuch sind in jedem Fall hilfreich.

Außerdem ist ausreichend Bewegung im Alltag von großer Wichtigkeit. Dies unterstützt ihren Stoffwechsel, ihre Verdauung und erhöht die Serotoninproduktion.


FAQ – Fragen & Antworten

Woher genau weiß man, dass man an einer Anpassungsstörung leidet?

Die hauptsächlichen Kriterien sind identifizierbare psychosoziale Belastung von einem nicht auffälligen oder schrecklichen Ausmaß. Der Eintritt der Symptome innerhalb eines Monats nach Auftreten der ballastenden Situation ist ebenfalls ein Kriterium für eine Anpassungsstörung. Die Symptome und Probleme im Zusammenhang dieser psychischen Krankheit sind ähnlich anderen psychischen Störungen.

Die Dauer des Stress- Response Syndroms stellt hier ein wirklich entschiedenes Kriterium dar. Da die Symptome sehr vielseitig und vor allem von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind, wird die Krankheit anhand ihrer Dauer festgesetzt. Zu erwähnen ist, dass viele psychische Krankheiten dieselben oder ähnliche Symptome aufweisen, weshalb an dieser Stelle der Arzt spezifisch bei der Diagnose vorgehen sollte.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass der Arzt mit einer psychologischen Fachkraft korporiert, was ebenfalls das Erkennen des Auslösers unterstützt. Ist die belastende Situation, welche für die Krankheit hauptsächlich verantwortlich ist, erkannt wurden, kann festgestellt werden, ob der Patient denn tatsächlich an einer Anpassungsstörung leidet.


Wie macht sich eine Anpassungsstörung bei Kindern und Jugendlichen bemerkbar?

Bei Kindern, Kleinkindern oder Säuglingen können starkes Daumenlutschen und Bettnässen ein Zeichen für die Krankheit sein. Bei Babys weisen häufiges Schreien, Weinen und Nahrungsverweigerung auf eine Anpassungsstörung hin.

Vor allem kann sich eine Anpassungsstörung in einem gestörten sozialen Verhalten bemerkbar machen. Rückzug, Isolation oder Angst vor Menschen ist hierfür typisch. Die Betroffenen reagieren auf eine belastende Situation unter anderem aggressiv und gereizt. Oft lügen, schwänzen oder stehlen die Leidenden. Einige wollen besonders viel Aufmerksamkeit haben. Des Weiteren ist ein dissoziales Verhalten ist sehr charakteristisch. Viele Jugendliche sitzen vor dem Fernsehen oder werden süchtig nach Computerspielen. Dadurch flüchten sie in eine andere Welt und gehen der Belastung aus dem Weg.

Ältere Jugendliche können auch zu Drogen greifen, trinken vermehrt Alkohol oder beginnen zu Rauchen. Sie suchen dadurch Ablenkung vom eigentlichen Problem. Es kommt ebenfalls vor, dass einige zu kriminellen Taten neigen und sich ein Umfeld sucht, welches dem niedrigeren Milieu entspricht. Auch in diesem Fall suchen die Betroffenen nach Anerkennung.


Was sind die wesentlichen Tipps zur Heilung?

Setzen Sie sich nicht unter Druck und geben Sie sich Zeit. Geduld ist sehr wichtig in diesem Zusammenhang. Achten Sie auf Entspannung und regelmäßige Pausen. Massagen, Wellnessurlaube, Freizeitbeschäftigungen, die der Seele guttun sollten regelmäßig vorkommen.

Zudem ist Bewegung sehr wichtig: lange Spaziergänge in der Natur, Radtouren sowie Yoga- oder Tanzkurse sind durchaus effektiv und erhöhen die Serotoninausschüttung.

Gesunde Ernährung ist ein weiterer zu erwähnender Tipp, welcher wesentlich für die Genesung ist. Seien Sie oft an der frischen Luft und achten Sie ebenfalls darauf genug Sonnenlicht zu tanken. Sind wir zu wenig dem Sonnenlicht ausgesetzt, kann sehr schnell ein Vitamin D Mangel eintreten, welcher zu einer depressiven Grundstimmung beiträgt. Vitamin D wird nur zu 10% durch Nahrung aufgenommen, der Rest wird mit Hilfe des Sonnenlichts in unserem Körper produziert.

Außerdem ist fachliche Hilfe eine Grundlage zur Heilung, die Sie auf jeden Fall entgegennehmen sollten. Suchen Sie ihren Hausarzt sowie eine psychologische Fachkraft auf. Seien sie offen für Hilfe. Ihre Familie unterstützt Sie ebenfalls und nehmen Sie deren Unterstützung an. Kommunizieren Sie über ihr Leiden, Gedanken und Empfinden.


Sind Antidepressiva tatsächlich notwendig?

Antidepressiva sind generell keine Dauerlösung, jedoch können diese vorübergehend helfen und sie in ihrem Heilungsprozess unterstützen. Vor allem helfen diese schwierige Phasen zu überwinden. Antidepressiva sind also häufig kurzfristig hilfreich. Jedoch können diese keine psychische Krankheit dauerhaft heilen. Die Heilung ist durch psychologische Betreuung und Umstellung des Lebensstils möglich.

Die Nebenwirkungen von antidepressiven Medikamenten sind generell sehr vielseitig und können auch den Zustand des Patienten verschlimmern. Einige haben vermehrten Appetit oder gar keinen. Es bringt oft auch den natürlichen Biorhythmus durcheinander. Schlafprobleme sind ebenfalls eine auftretende Nebenwirkung. Einige Menschen scheinen sich durch die Einnahme extrem im Wesen zu verändern und sind nicht mehr Sie selbst, weshalb die dauerhafte Einnahme nicht empfehlenswert ist.

Versuchen Sie es zunächst mit natürlichen Mitteln und einer Therapie. Es existieren zahlreiche Methoden, die zur Heilung beitragen. Die Natur hat uns sehr viel zu bieten, denn Kräuter und andere Nahrungsmittel enthalten wesentliche Stoffe, die dem allgemeinen Wohlbefinden beitragen.


Kann es sein, dass einige Menschen betroffener sind als andere?

Im Allgemeinen ist zu sagen, dass es bei einigen Personen wirklich wahrscheinlicher ist, an dem Stress-Response Syndrom zu erkranken. Die Genetik kann hierfür ausschlaggebend sein und den Ausbruch der Krankheit möglicherweise begünstigen. Bei vielen ist es angeboren, dass sie grundsätzlich weniger Botenstoffe produzieren und ausschütten. Folglich sind diese Menschen empfindlicher und können weniger mit Belastungssituationen umgehen. Sind in ihrer Familie psychische Krankheiten vorhanden, achten Sie darauf, ob die Symptome eventuell auftreten oder sie gefährdet sind.

Sie können ihren Spiegel anhand eines Bluttestes feststellen lassen. Auch Mangelerscheinungen tragen zum Ausbruch der Krankheit bei, weshalb Menschen, die sich ungesund ernähren gefährdeter sein können.

Weiterhin ist die persönliche Vergangenheit entscheidend, um an einer Anpassungsstörung zu erkranken. Die Erfahrungen prägen uns und beeinflussen unser Wohlbefinden sowie unser Agieren und unsere Gefühls-sowie Gedankenwelt. Mit Hilfe Ihres Psychiaters können Sie Ihre Vergangenheit verarbeiten, um so künftigen Stresssituationen gewachsen zu sein.

Auch das Umfeld spielt eine große Rolle, denn umgeben Sie sich mit Menschen, denen es ebenfalls schlecht geht, überträgt sich dies auf Ihr Gemüt. Unbewusst lassen wir uns von unserer Umgebung beeinflussen und passen uns an. Ihre psychische Situation und Ihr Leid kann sich dadruch verschlechtern.

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